1P-LSD – Infos über die legale LSD Alternative & neue psychoaktive Substanz

1P-LSD – Infos über die legale LSD Alternative & neue psychoaktive Substanz

1P-LSD ist eine, wie der Name schon vermuten lässt, nahe mit LSD 1P-LSDverwandte neue psychoaktive Substanz (NPS).
Sie zählt zu den Ergolinen, genauer zu den Lysergamiden. Seit Anfang 2015 wird sie als LSD-Alternative und Research Chemical in Online Shops verkauft.
Zuvor gab es keinerlei Berichte über den menschlichen Konsum oder wissenschaftliche Studien zu 1P-LSD.

Diese Substanz steht im Verdacht, eine Prodrug zu sein und im Körper zu LSD verstoffwechselt zu werden, da die Wirkung der von LSD sehr ähnelt.
Mehr über den Wirkmechanismus gibt es beim Unterpunkt Pharmakologie!
Von LSD unterscheidet sich diese Substanz strukturell nur dadurch, dass eine N1-Propionyl-Gruppe hinzugefügt wurde.

Wir stellten bereits andere legale LSD Alternativen vor, nämlich AL-LAD und ETH-LAD.
Beide unterscheiden sich von der Wirkung her deutlich mehr von LSD als 1P-LSD sich von LSD unterscheidet.

Man sollte seine 1P-LSD Pappen mit einem Marquis Reagent Test testen, um sicherzustellen, dass es sich nicht um 25X-NBOMe oder DOx Substanzen handelt.
1P-LSD zeigt beim Ehrlichs Reagent keine Reaktion, bei einem Marquis Test sollte sich nach etwa 30 Sekunden eine leicht pinke Verfärbung zeigen.

Eine 100%ige Sicherheiten bieten diese Tests jedoch nicht!

Andere Namen: 1-Propionyl-LSD / 1-Propyl-LSD / 1-Propionyl-D-lysergsäurediethylamid / 1P-LAD (engl.) / Pink-Sunshine-Acid

IUPAC: (6aR,9R)-4-Propionyl-N,N-diethyl-7-methyl-4,6,6a,7,8,9-hexahydroindolo[4,3-fg]chinolin-9-carbonsäureamid

Summenformel: C23H29N3O

Molekulare Masse: 379,22g/mol

Es gibt sehr wenige Informationen zu dieser Substanz!
Kaum Erfahrungsberichte von Konsumenten und erst Recht sehr wenige wissenschaftliche Abhandlungen.
Dementsprechend ist der Konsum ein unberechenbares Risiko, mögliche toxische Effekte können unentdeckt sein.
Wir raten deutlichst von der Einnahme ab!
Bei den folgenden Informationen handelt es sich um eine Sammlung an Infos, die aus Berichten über diese Designerdroge entnommen wurden. Wir können keinerlei Gewähr auf die Richtigkeit geben und empfehlen jedem, weitere Quellen zu konsultieren.

Wirkung von 1P-LSD

Die hier angegebenen Wirkungen und Nebenwirkungen sind alle sehr subjektiv und werden von jeder Person unterschiedlich wahrgenommen.
Sie müssen nicht alle immer auftreten und es kann noch weitere, unerwähnte Wirkungen geben. (Dann würden wir uns über ein Kommentar hierzu freuen!)
Diese Listen sollen nicht als Garantie, sondern als Orientierungshilfe dienen.

  • Psychedelisch (Pseudohalluzinationen, psychedelisches Denken – „Mindtrip“) – Dazu zählen Visionen bei geschlossenen wie auch bei offenen Augen
  • Verändertes Hören
  • Bodyload / Intensivierter Tastsinn / Verändertes Körpergefühl – Der Bodyload ist bei 1P-LSD etwa ähnlich stark ausgeprägt wie bei LSD, was deutlich geringer als bei Psilocybin, 2C-B, Meskalin o.ä. ist.
    Der Bodyload findet meist nur während des Hochkommens und den ersten Minuten des Trips statt, spätestens 1-2 Stunden nach der Einnahme ist er üblicherweise verschwunden.
    Er kann bei hohen Dosierungen sehr unangenehm und heftig werden und fühlt sich an, als würde der Körper mit viel zu viel Energie aufgeladen werden, die man nicht abbauen kann.
  • Verändertes (meist verlangsamtes) Zeitgefühl
  • Starke Euphorie möglich
  • Gefühl der Einigkeit und Empathie
  • Analytisches Denken – LSD (und somit auch 1P-LSD) ist dafür bekannt, besser für analytische Gedankengänge geeignet zu sein als beispielsweise psilocybinhaltige Pilze.
  • Stimulation – Während Zauberpilze eher entspannend und sedierend wirken sollen, soll LSD eher stimulierend und elektrisierend sein, dies trifft auch auf 1P-LSD zu.
  • Aphrodisierend – Tiefe Verbundenheit mit dem Partner und ein stark intensivierter Orgasmus kann (vor allem bei gemäßigten / normalen Dosierungen) eintreten, im hohen Dosisbereich kann es sehr schwer werden, bei der Sache zu bleiben und sich nicht ablenken zu lassen.

Eine allgemeine Beschreibung der Wirkung fällt bei Psychedelika recht schwer, da der Trip stark subjektiv ist und von Person zu Person, von Dosis zu Dosis, und sogar von Einnahme zu Einnahme sehr unterschiedlich ausfallen kann.
Jemandem der noch nie eine starke psychedelische Droge einnahm einen psychedelischen Trip zu erklären funktioniert nur ansatzweise, komplett nachvollziehen kann die unerfahrene Person die Wirkung allerdings nicht.

Die Gefühle werden verstärkt, die Wahrnehmung wird verändert und neue optische und akustische Reize können wahrgenommen werden.
Alles kann einem fremdartig und unbekannt vorkommen, als wäre man wieder ein kleines Kind.
Die Gedankengänge sind verändert, vor dem inneren Auge sieht man Muster, Farben oder sogar Personen und „Animationen“.

Die Wirkung von 1P-LSD ist der von LSD zum Verwechseln ähnlich.
Die einzigen Unterschiede, die viele Konsumenten beschreiben sind, dass das 1P-LSD etwas kürzer und schwächer wirkt und etwas länger zum Anfluten braucht.
Manchmal wird auch davon gesprochen, dass 1P- freundlicher als LSD ist und dass einige Komponenten des Originals fehlen.
Dies kann aber auch von den Erwartungshaltungen kommen, die die Trippenden gegenüber der Substanz haben.

Da analytische Gedankengänge beim LSD recht häufig sind, ist die Wirkung gut für psychotherapeutische Zwecke geeignet.
Dies bedarf der Führung durch den Trip eines mit der Psychotherapie mit Psychedelika vertrauten Therapeuten. Leider ist diese Behandlungsform in den meisten Ländern weltweit entweder verboten oder nur unter sehr strengen Auflagen erlaubt und wenigen Menschen vorbehalten.

 

1P-LSD Microdosing

1P-LSD ist genauso wie LSD zum Microdosing geeignet.
Microdosing ist das Einnehmen von sehr kleinen Mengen an Psychedelika, die noch keinen psychedelischen Effekt haben.
Stattdessen wirken diese geringen Dosierungen auf viele Menschen leistungs- und konzentrationssteigernd, erhöhen die Kreativität und verstärken den Tast-, Geruchs-, Seh- und Hörsinn!
Die Dosierung entspricht hier der, bei der laut der Dosistabelle unten die ersten Effekte eintreten (10-20µg). Bei manchen besonders sensiblen Personen reichen vielleicht auch schon 5-10µg!

Um eine so geringe Dosierung einnehmen zu können gibt es drei Methoden:

Man kauft gleich flüssiges 1P-LSD und verdünnt dies weiter, sodass ein Tropfen bspw. 5µg entspricht

Wenn man nur Pappen erhält, kann man diese mit einem Lineal genau ausmessen und die Pappe dann mit einem Bleistift in gleichgroße Stücke aufteilen (im Karo-Muster Linien zeichnen). Entlang der Linien schneidet man den Löschpapierfetzen dann mit einem Teppichmesser in einzelne Teile und rechnet aus, wie viel µg jeder Teil enthält.
Dies ist die unsicherste Methode, da sie viel Präzision erfordert und da es sein kann dass der Wirkstoff nicht gleichmäßig auf der Pappe verteilt ist!

Am besten löst man das 1P-LSD mit Ethanol (bzw. Vodka) oder destilliertem Wasser aus der Pappe, indem man bspw. eine 100µg Pappe in 10ml Ethanol legt, sie etwas drin lässt und dann wieder raus nimmt und auspresst.
So hat man etwa 10µg 1P-LSD pro ml Ethanol und kann diese mit einer Dosierspritze dosieren.

 

Nebenwirkungen und Risiken

Es handelt sich hier um eine kaum erforschte Substanz!
Über den menschlichen Konsum zu Rauschzwecken ist kaum etwas bekannt.
Es kann unvorhersehbare Langzeitschäden und Nebenwirkungen geben, weshalb vom Konsum strikt abzuraten ist.

  • Evtl. Leicht erhöhter Blutdruck / erhöhte Herzfrequenz
  • Paranoia, Angstzustände („Badtrip“)
  • Angstvolle Ich-Auflösung
  • Pupillenerweiterung
  • Dysphorie, Trauer, ein Gefühl des Verlassenseins können aufkommen
  • Körperliche Angespanntheit & Aufgeladenheit – Kann sich in leichten Kieferkrämpfen (Kiefermahlen), verkrampfter Bein-Muskulatur und im schlimmsten Fall Krampfanfällen äußern, ähnlich wie bei LSD.

Ein starker psychedelischer Trip ist ein sehr intensives, tiefenpsychologisches Erlebnis.
Psychedelische Drogen sind keine Spaßdrogen sondern Werkzeuge, mit denen die eigene Psyche erforscht und sogar geheilt werden kann.
Und so muss man diese Drogen auch behandeln!

Ein schlechter, überfordernder Trip kann im Konsumenten ein Trauma auslösen und eine Angststörung hinterlassen.
Dies vergeht im Normalfall, wenn der Trippende den Trip verarbeitet hat, was Tage, Wochen, Monate oder sogar Jahre dauern kann.
Um die Wahrscheinlichkeit eines schlechten Trips zu verringern, sollte man alle Safer Use Regeln einhalten und sehr gut auf Set, Setting & Dosis achten.
Mehr Safer Use Regeln gibt es hier!

Diese neue psychoaktive Substanz ist nicht suchterzeugend.
Normalerweise baut sich die Lust nach dem Konsum bei häufigem Konsum von selbst langsam ab.

In hohen Dosierungen kann der Konsument die Kontrolle über seinen Körper und seine Handlungen verlieren, weshalb ein nüchterner Tripsitter anwesend sein sollte.

 

Konsumformen / Applikationswege

Üblich ist der orale und der sublinguale Konsum von 1P-LSD.
Meist wird diese Substanz bereits vorportioniert auf einem Löschpapierfetzen („Pappe“, englisch „Blotter“) verkauft, der dann entweder sofort geschluckt (orale Aufnahme) oder 10-20 Minuten unter die Zunge gelegt (sublinguale Aufnahme) und dann geschluckt wird.

Durch die sublinguale Aufnahme wirkt die Substanz etwas schneller, gerade bei auf dem Schwarzmarkt gekauften Pappen lohnt es sich aber diese sofort runterzuschlucken, da 25x-NBOMes ausschließlich sublingual, nicht aber oral wirken und man so die Gefahr einer Verwechslung zumindest mit den NBOMe-Substanzen etwas minimieren kann.

Über andere Konsumformen ist nichts bekannt.

 

1P-LSD Dosis / Dosierung

Diese Dosisangaben sind nur eine ungefähre Orientierungshilfe, die aus Konsumentenberichten abgeleitet wurden.
Es muss mit einem Allergietest und einer sehr niedrigen Dosis begonnen werden!
Mehr Safer Use Regeln findet ihr hier.

Psychedelika wirken von Person zu Person stark unterschiedlich und es gibt Menschen, die viel sensibler auf sie reagieren als andere.

Oral / sublingual:

  • Erste Effekte ab: 10-20µg
  • Leichte Wirkung: 25-75µg
  • Normal: 50-150µg
  • Starke Wirkung: 150-300µg
  • Sehr starke Wirkung: 300µg+

1P-LSD kann, ebenso wie das Original, sehr unterschiedlich dosiert werden.
Selbst hohe Dosierungen wirken nicht toxisch auf den Körper und es gibt bisher keinen bestätigten Todesfall wegen einer LSD Überdosierung (Todesfälle durch Unfälle auf Psychedelika ausgeschlossen).
Bei hohen Dosierungen ist ein Tripsitter unverzichtbar, da der Konsument keine Kontrolle über seinen Körper und seine Handlungen mehr hat.

 

Wirkzeit

Die Wirkzeit ist bei dieser Substanz sehr stark von der Dosierung abhängig.
Hohe Dosierungen können 12-15 Stunden und in seltenen Fällen sogar noch länger wirken, während geringe bis normale Dosierungen eher 6-8 Stunden wirken.
Generell ist die Wirkzeit (wie oben bei der Überschrift Wirkung erwähnt) im Gegensatz zu LSD etwas kürzer.

Oral:

  • Wirkungseintritt nach: 30-60 Minuten
  • Hauptwirkung: 5-12 Stunden
  • Afterglow: 2-6 Stunden

Sublingual:

  • Wirkungseintritt nach: 15-45 Minuten
  • Hauptwirkung: 5-12 Stunden
  • Afterglow: 2-6 Stunden

 

Rechtsstatus von 1P-LSD

In Deutschland ist 1P-LSD bisher noch nicht illegal.

Illegal ist es in Dänemark, Schweden, der Schweiz und wegen der strukturellen Ähnlichkeit mit LSD in Ländern mit Analog-Gesetzen.

 

Toleranzbildung

Direkt nach der Einnahme baut sich schnell eine hohe Toleranz auf, die sich dann auch schnell wieder abbauen.
Nachlegen ist bei 1P-LSD deswegen vermutlich wirkungslos, wenn die Dosis nicht drastisch erhöht wird.

Es dauert etwa 3 Tage bis die Toleranz wieder auf die Hälfte reduziert ist, nach 7-10 Tagen sollte sie wieder komplett abgebaut sein.
So oft sollte man diese Droge dennoch nicht konsumieren, da es normalerweise mehrere Wochen oder Monate dauert bis man den Trip gut verarbeitet hat!

 

Pharmakologie

Es wird vermutet, dass 1P-LSD eine Prodrug ist und im Körper zu LSD verstoffwechselt wird.
Wissenschaftlich ist dies allerdings noch nicht bestätigt.

Bestätigt ist, dass 1P-LSD auch an sich eine Wirkung besitzt, da mittels LC-MS (Flüssigchromatographie mit Massenspektrometrie-Kopplung) festgestellt wurde, dass es an den Serotoninrezeptoren wirkt.
Dies schließt nicht aus, dass 1P-LSD zu LSD verstoffwechselt wird!

Diese psychedelische Substanz wirkt, wie andere ähnliche Drogen auch, als partieller 5-HT2A (Serotonin) Agonist.
LSD wirkt auch auf die Dopamin, Adreno und Histamin Rezeptoren, vermutlich gilt dies auch für 1P-LSD.

Wie genau die psychedelischen Wirkungen ausgelöst wird ist immer noch Gegenstand der Forschung und unklar, nicht nur bei 1P-LSD sondern auch bei anderen, schon länger bekannten Psychedelika.

Löslichkeit

Die Löslichkeit ist wie bei LSD.
Es ist gut löslich in Ethanol und auch löslich in Wasser.
Letzteres sollte allerdings besser vermieden werden, da das 1P-LSD in Wasser inaktiv werden kann.

Gut eignet sich bspw. Vodka.

 

1P-LSD Lagerung & Haltbarkeit

Die Haltbarkeit von 1P-LSD ist vermutlich ähnlich wie die von LSD, AL-LAD und ETH-LAD, luftdicht verpackt im Gefrierschrank hält es sich mehrere Monate, eher Jahre.
Es ist damit zu rechnen, dass auch 2 Jahre alte 1P-LSD Pappen noch genauso wirken wie zu Anfang, solange sie gut verpackt und gefroren gelagert wurden!

Am besten man verwendet ein Vakuumiergerät und Vakuumierbeutel.

Bei Zimmertemperatur sollte man diese Substanz nur wenige Wochen bis maximal Monate lagern, nach wenigen Monaten kann es bereits einen deutlichen Potenzverlust geben.

Genaue wissenschaftliche Untersuchungen zur Haltbarkeit von 1P-LSD gibt es noch nicht!

 

Mischkonsum und gefährliche Kombinationen

Mischkonsum ist grundsätzlich eine drastische Erhöhung der Gefahr.

Über jede einzelne Kombination muss sich vorher genauestens informiert und Erfahrungsberichte gesucht werden, da es immer gefährliche Wechselwirkungen geben kann.

  • MAO-Hemmer: Extreme verstärkung der Wirkung. Eine MAO-Hemmer Diät muss eingehalten werden, da normale Lebensmittel (bspw. Tyrosin und Tyramin haltige) giftig und sogar lebensgefährlich werden können, wenn MAO-Hemmer konsumiert werden! Nur für Experten die wissen was sie tun.
  • Psychedelika: Der Mischkonsum von verschiedenen Psychedelika miteinander kann eine unvorhersehbar intensive Verstärkung der Wirkung (Wechselwirkungen) auslösen. Nur erfahrene Psychonauten sollten mit solchen Kombinationen experimentieren!
  • Dissoziativa (MXE, Ketamin etc.): Paranoia und Verwirrtheitszustände sind häufig, es kann auch zu körperlichen Problemen wie Bluthochdruck und Herzrasen kommen.
    Viele Konsumenten berichten außerdem davon, dass die Kombination aus Psychedelika und Dissoziativa oft einen düsteren, nur schwer zu kontrollierenden Trip verursacht. Auch diese Kombinationen dürfen nur von erfahrenen Psychonauten eingegangen werden, die wissen was sie tun.
  • Alkohol: Der Trip wird etwas abgestumpft wenn Alkohol dazu getrunken wird. Der Mischkonsum ist nicht empfehlenswert, es kann zu Übelkeit kommen.
    Die enthemmende Wirkung des Alkohols sorgt, gemeinsam mit der empathogenen Wirkung des 1p-LSD, dafür, dass man eventuell Dinge erzählt, die man sonst eigentlich für sich behalten möchte.
    Man hat sich und seine Handlungen und Aussagen nicht mehr so gut unter Kontrolle – gerade wenn man mit Menschen trippt die einem nicht absolut vertraut sind, kann die enthemmende Wirkung im Nachhinein sehr negativ sein.
  • Kratom & andere Opioide: Auch hier wird der psychedelische Trip abgestumpft und abgeschwächt.
  • Benzodiazepine: Benzodiazepine schwächen den Trip stark ab und können Angstzustände und Panikattacken während einer psychedelischen Reise unterdrücken.
    Benzos werden auch im Krankenhaus Konsumenten gegeben, die starke Panik haben.
    Oft wird der Trip nicht komplett beendet, sondern nur die Angst, dies kommt auf das Benzodiazepin und auf die Dosierung an.
    Vorsicht, Benzodiazepine als Tripstopper zu haben ist kein Freifahrtsschein auf die Safer Use Regeln verzichten zu können!
    Auch ein Horrortrip der mit Benzos abgebrochen wurde kann eine posttraumatische Belastungsstörung hinterlassen. Einige Konsumenten spekulieren sogar, dass ein mit Benzo abgebrochener Trip das häufiger tut als ein durchgestandener Badtrip.
  • Serotonerge Upper wie MDMA: MDMA + LSD wird Candyflip genannt und ist eine sehr intensive Erfahrung.
    Die beiden Substanzen müssen deutlich niedriger dosiert werden als im Monokonsum und nur erfahrene Konsumenten (die so wohl 1P-LSD als auch MDMA im Solokonsum gut kennen) sollten daran denken, diese Kombination einzunehmen.
    Wirkt das 1P-LSD noch nachdem das MDMA aufhört zu wirken, kann das MDMA Comedown die psychedelische Wirkung verschlechtern und unangenehm machen.
  • Stimulanzien: Sehr ungeeignete Kombination, da die Stimulanzien den 1P-LSD Trip anstrengend machen und da sie leicht zu Paranoia, Angstzuständen und einem Badtrip führen können.
    Erhöhte Kreislaufbelastung und erhöhter Blutdruck!

 

Weitere Substanzinfos zu Ergolinen / Lysergamiden

 

10 Kommentare

    1. Der Rechtsstatus ist aktuell, ja.
      Das Neue Psychoaktive Substanzen Gesetz betrifft Ergoline aktuell nicht, lediglich Phenethylamine & die meisten synthetischen Cannabinoide.
      Neben Ergolinen (1P-LSD, AL-LAD & Co.) sind auch noch Tryptamine, Benzodiazepine, Opioide & Dissoziativa legal, auch noch einige Upper (wie RTI-111) die nicht zu den Phenethylaminen zählen.

      Wann das NPS Gesetz dahingehend geupdatet wird ist bisher nicht abzusehen, können Monate oder auch Jahre sein.

      LG

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.