2-FA (2-Fluoramphetamin / 2-Fluoramphetamine) – Legaler Upper & Amphetamin Analog

2-FA (2-Fluoramphetamin) – Legaler Upper & Amphetamin Analog

2-FA (2-Fluoramphetamin) ist eine neue psychoaktive Substanz, die zu 2-FAden Uppern zählt und als Research Chemical / Designerdroge online verkauft wird.
Im Gegensatz zu einigen anderen Fluor-substituierten Amphetaminen ist 2-FA in Deutschland bisher nicht verboten, ebenso wie in vielen anderen Ländern weltweit.

Die Wirkung von 2-Fluoramphetamin ist eher vergleichbar mit der von Speed und nicht, wie bei 4-FA, mit der von MDMA.
Sie ist stimulierend, allerdings sanfter als Speed, wenig euphorisch und vor allem leistungssteigernd.

Die Angaben hier beziehen sich auf 2-FA HCl, so wird es normalerweise auch verkauft.
Natürlich existiert auch die Base Version, diese ist allerdings (wie bei Amphetamin) recht flüchtig und nicht gut für den Konsum und die Lagerung geeignet.

Andere Namen: 2-FA, 2-Fluoramphetamin, 2-Fluoramphetamine (engl.), 2-FMP, 2-Fluoroamphetamin, 2-Fluoroamphetamine (engl.), 2-FMP

IUPAC: 1-(2-fluorophenyl)propan-2-amine

Summenformel: C9H12FN

Molekulare Masse: 153,196 g/mol

2-FA 3D MolekülEs gibt nicht genug Informationen zu dieser Substanz!
Kaum Erfahrungsberichte von Konsumenten und erst Recht sehr wenige wissenschaftliche Abhandlungen.
Dementsprechend ist der Konsum ein unberechenbares Risiko, mögliche toxische Effekte können unentdeckt sein.
Wir raten deutlichst von der Einnahme ab!
Bei den folgenden Informationen handelt es sich um eine Sammlung an Infos, die aus Berichten über diese Designerdroge entnommen wurden. Wir können keinerlei Gewähr auf die Richtigkeit geben und empfehlen jedem, weitere Quellen zu konsultieren.

 

Wirkung von 2-FA

Die hier angegebenen Wirkungen und Nebenwirkungen sind alle sehr subjektiv und werden von jeder Person unterschiedlich wahrgenommen.
Sie müssen nicht alle immer auftreten und es kann noch weitere, unerwähnte Wirkungen geben. (Dann würden wir uns über ein Kommentar hierzu freuen!)
Diese Listen sollen nicht als Garantie, sondern als Orientierungshilfe dienen.

  • Stimulation (Aufputschend, wachmachend)
  • Appetitzügelnd
  • Konzentrations- und Leistungssteigerung – Dies ist eine sehr wichtige Wirkkomponente von 2-FA, es soll eines der leistungssteigerndsten und funktionalsten Uppern sein.
  • Aphrodisierend – Steigerung der sexuellen Lust und Verzögerung des Orgasmus
  • Gesteigerter Rededrang – Ein sogenannter „Laberflash“
  • Euphorisch – Allerdings nur sehr leicht! 2-FA soll weniger euphorisch als Amphetamin sein und natürlich erst Recht viel weniger euphorisch als 4-FA & MDMA.
  • Gesteigertes Selbstbewusstsein
  • Verbesserte Wahrnehmung von Musik
  • Empathie steigernd – Dieser Effekt ist nur sehr schwach ausgeprägt und tritt oft auch gar nicht auf.

2-FA wirkt eher ruhiger und wenig euphorisch oder „berauschend“.
Von den meisten Konsumenten wird es außerdem eher als Lern- und Arbeits-, nicht als Spaßdroge gesehen.

Es wird meist als etwas weniger stimulierend und aufputschend als Amphetamin beschrieben.

 

2-FA Nebenwirkungen und Risiken

Die Nebenwirkungen lassen sich durch das Einhalten von vernünftigen Dosierungen stark reduzieren.
Man sollte nicht oft nachlegen, ein bis zwei mal ist noch in Ordnung, jedes weitere Nachlegen verstärkt die Nebenwirkungen und den Kater am nächsten Tag aber drastisch.

  • Abhängigkeitspotential vorhanden, es ist etwa ähnlich wie bei Amphetamin!
  • Dehydration
  • Steigerung des Blutdrucks
  • Unterdrückung der Körperfunktionen (z.B. Harndrang, Hunger & Durst)
  • Übelkeit
  • Paranoia & psychotische Phasen („Drogenpsychose“) möglich, vor allem bei Überdosierung
  • Craving, also Gier nach der Substanz (Deswegen wird oft nachgelegt) – Das Craving ist verglichen mit Amphetamin etwas geringer.
  • Kalte Hände & Füße
  • Erweiterung der Pupillen
  • Sexuelle Dysfunktion möglich
  • Neurotoxizität / Kardiotoxizität ist möglich, aber nicht bestätigt – Es gibt dennoch die Vermutung, dass 2-FA, 3-FA, 4-FA & co. deutlich neurotoxischer als Amphetamin wirken.
    Man sollte sie wenn man das Risiko dennoch eingehen möchte nur selten und in gemäßigten Dosen konsumieren!
  • Verengung der Blutgefäße
  • Zähneknirschen und Kieferkrämpfe („kiefern“, „Kieferkicks“, „Mundgulasch“)
  • Kurzatmigkeit
  • Kater / Hangover am nächsten Tag – Der Kater ist bei den meisten Konsumenten weniger stark ausgeprägt als bei Amphetamin und erst Recht weniger stark als bei sehr serotonergen Substanzen wie 4-FA.
    Er ist dennoch vorhanden wenn zu hoch dosiert wird!

Es handelt sich hier um eine kaum erforschte Substanz!
Über den menschlichen Konsum zu Rauschzwecken ist kaum etwas bekannt.
Es kann unvorhersehbare Langzeitschäden und Nebenwirkungen geben, weshalb vom Konsum strikt abzuraten ist.

Um der Dehydration entgegen zu wirken und eine Beschädigung der Nieren zu verhindern muss genug getrunken werden (etwa 250-500ml Wasser pro Stunde)!

 

Konsumformen / Applikationswege

Am üblichsten ist der orale Konsum von 2-FA.

Viele Konsumenten probieren (wegen der Ähnlichkeit zu Amphetamin / Speed) auch den nasalen Konsum, dies ist allerdings weniger effektiv als der orale und schädlicher, da die empfindlichen Nasenschleimhäute sehr stark belastet werden.
Nasaler Konsum von 2-FA ist auch sehr schmerzhaft und wird oft als schmerzhafter als Speed beschrieben!

Verglichen mit 4-FA ist 2-Fluoramphetamine allerdings deutlich weniger schmerzhaft wenn es nasal eingenommen wird.
Es gibt allerdings auch Berichte darüber, dass 2-FA nasal Nasenbluten (teils noch Tage nach Konsum) verursachen kann!

Am besten man füllt die gewünschte Dosierung der Substanz in eine Leerkapsel (klick) und schluckt diese:

Auch der rektale, inhalative und intravenöse Konsum ist möglich, über diese Konsumformen ist aber weniger bekannt.
Der inhalative Konsum ist gar nicht gut geeignet, das Vaporisieren (mit niedrigeren Temperaturen als beim Verbrennen) ist zwar möglich, hat aber keine guten Effekte und ist sehr schädlich.

2-FA Dosis / Dosierung

Diese Dosisangaben sind nur eine ungefähre Orientierungshilfe, die aus Konsumentenberichten abgeleitet wurden.
Es muss mit einem Allergietest und einer sehr niedrigen Dosis begonnen werden!
Mehr Safer Use Regeln findet ihr hier.

Oral:

  • Erste Effekte ab: 2-5mg
  • Leichte Wirkung: 5-15mg
  • Normal: 15-30mg
  • Starke Wirkung: 30-50mg
  • Sehr starke Wirkung: 50mg+

Nasal:

  • Erste Effekte ab: 2-10mg
  • Leichte Wirkung: 10-30mg
  • Normal: 30-60mg
  • Starke Wirkung: 60-120mg
  • Sehr starke Wirkung: 120mg+

 

Wirkzeit von 2-FA

Oral:

  • Wirkungseintritt nach: 15-30 Minuten
  • Hauptwirkung: 3-5 Stunden
  • Afterglow: 2-4 Stunden

Nasal:

  • Wirkungseintritt nach: 2-5 Minuten
  • Hauptwirkung: 1-2 Stunden
  • Afterglow: 1-3 Stunden

 

Rechtsstatus von 2-FA

In Deutschland ist 2-Fluoramphetamin bislang nicht im BtMG.

In China ist es seit 2015 verboten.

In Ländern mit Analog Gesetzen, wie England, Canada und den USA, ist diese Substanz wegen der Ähnlichkeit zu Amphetamin verboten.

Da es sich hier um ein Amphetamin handelt, fällt 2-FA unter das deutsche NPS Gesetz.

Toleranzbildung

Wie bei anderen stimulierenden Drogen steigt die Toleranz durch jeden Konsum stark an.
Nach etwa 3-5 Tagen (je nach Person und konsumierter Menge) sollte sich die Toleranz wieder auf etwa die Hälfte reduzieren.
Nach 7-10 Tagen dürfte die Toleranz wieder auf Null sein.

2-FA soll die Toleranz verglichen mit anderen Uppern allerdings stärker und schneller steigern!

Pharmakologie

2-FA wirkt als Serotonin, Dopamin und Norepinephrin Wiederaufnahmehemmer (und eventuell auch als Ausschütter / Releaser) und außerdem als Agonist am Spurenamin-assoziierten-Rezeptor (TAAR1).

Bei Mäusen liegt die LD50 bei 100mg/kg. Dieser Wert ist nicht auf Menschen übertragbar.

Löslichkeit von 2-FA

Diese Substanz ist gut wasserlöslich.
20mg/ml lösen sich mindestens, es aber auch Userberichte laut denen sich sogar 50mg/ml in Wasser lösen.

In Wasser gelöstes 2-Fluoramphetamin sollte allerdings nicht länger als 1-2 Tage gelagert werden, es sei denn man verwendet destilliertes Wasser.
Am besten hält sich dieser Upper wohl in Ethanol (oder verdünntem Alkohol, z.B. Vodka).

2-FA ist gut in Ethanol (~30mg/ml), DMSO (~20mg/ml) und Dimethyl-Formamid (DMF) (~20mg/ml) löslich.

Mischkonsum und gefährliche Kombinationen

Mischkonsum ist grundsätzlich eine drastische Erhöhung der Gefahr.

Über jede einzelne Kombination muss sich vorher genauestens informiert und Erfahrungsberichte gesucht werden, da es immer gefährliche Wechselwirkungen geben kann.

  • Andere Stimulanzien: Der Mischkonsum von verschiedenen Stimulanzien ist potentiell sehr gefährlich, da der Blutdruck und die Herzfrequenz stark erhöht und auch die Nebenwirkungen wie Dehydration verstärkt werden.
  • 25X-NBOMe, 25x-NBF & co.: Die Amphetamin-Analoge von psychedelischen Phenethylaminen, wie 25x-NBOMe, 25x-NBF etc. sind an sich schon aufputschend und stimulierend und wirken stark auf die Herzfrequenz und den Blutdruck.
    Der Mischkonsum von Stimulanzien mit diesen Psychedelika ist lebensgefährlich!!
  • Psychedelika: Auch bei anderen Psychedelika kann es im Mischkonsum mit Stimulanzien zu Komplikationen mit dem Blutdruck und Kreislauf kommen.
    Auch die psychische Seite ist nicht zu unterschätzen, da die Upper Paranoia verstärken und die Gefahr auf einen Badtrip erhöhen.
  • DXM & andere Dissoziativa: Der Mischkonsum von DXM (und auch anderen Dissoziativa) mit Stimulanzien kann sehr gefährlich sein. Blutdruck und Herzfrequenz werden erhöht und auch hier kann es zu psychischen Problemen (Panikattacken, Badtrip) kommen.
  • Alkohol: Stark gesteigerte Dehydration! Die Wirkung des Alkohols wird durch den Upper unterdrückt, weswegen nicht mehr abgeschätzt werden kann, ob zu viel getrunken wird.
    Dies kann zu einer Alkoholvergiftung, die lebensbedrohlich werden kann, führen.
  • Tramadol, Kratom & andere Opioide: Die Krampfschwelle wird beim Mischkonsum stark gesenkt, weshalb es leicht zu Krampfanfällen kommen kann.
  • MDMA: Die neurotoxischen Effekte des MDMA werden durch den Mischkonsum mit Uppern verstärkt, der Kater am nächsten Tag wird dadurch deutlich schlimmer.
  • MAO-Hemmer: Tödliche Kombination! Vorsicht!
  • Downer: Die Kombination aus Uppern und Downern (wie Benzodiazepinnen, Opioiden, Alkohol & GBL) kann zu einer gefährlichen Kreislaufbelastung führen.
    Die Herzfreguenz und der Blutdruck könnnen erhöht werden.
    Außerdem wird die sedierende Komponente der Downer unterdrückt, weshalb es leicht zu einer Überdosierung kommen kann, weil der Konsument nicht mehr einschätzen kann, wie stark die Wirkung der Downer bereits ist und er deshalb eventuell nachlegt.

Weitere Substanzinfos zu Amphetaminen