2-Fluoromethamphetamin / 2-FMA – RC Upper & Methamphetamin Analog

2-Fluoromethamphetamin / 2-FMA – Research Chemical Upper & Methamphetamin Analog

2-FMA (2-Fluoromethamphetamin) ist eine stimulierende Substanz die als Research 2-FMA (2-Fluoromethamphetamin)Chemical Upper verkauft wird und ein nahes Analog von Methamphetamin ist.
Sie ist mit 2-FA (2-Fluoroamphetamin) vergleichbar, wirkt jedoch länger, spürbar anders und ist potenter.
Ebenso wie 2-FA ist 2-FMA nicht so stark euphorisch wie bspw. 4-FA, es ist eher mit Amphetamin vergleichbar als mit MDMA.

Diese neue psychoaktive Substanz gilt als funktionaler und klarer Upper mit wenig Party- und Spaßpotential der zumeist als Arbeits- bzw. Leistungsdroge angewendet wird.
Man sollte keine Speed ähnliche Substanz sondern eine ganz eigene, deutlich weniger berauschende Wirkung erwarten – mehr dazu bei der Überschrift „Wirkung von 2-FMA„.
Angeboten wird sie normalerweise als Hydrochlorid Salz, es gibt jedoch recht starke Qualitätsschwankungen.

Andere Namen: 2-FMA, 2-FMP, 2-Fluormethamphetamin, 2-Fluormethamphetamine (engl.), 2-Fluoromethamphetamin, 2-Fluoromethamphetamine (engl.)

IUPAC: (RS)-1-(2-fluorophenyl)-N-methylpropan-2-amin, (RS)-1-(2-fluorophenyl)-N-methylpropan-2-amine (engl.), 2-fluoro-N-α-dimethyl-benzenethanamin, 2-fluoro-N-α-dimethyl-benzeneethanamine (engl.)

Summenformel: C10H14FN

Molekulare Masse: 167,223 g/mol

Es gibt nicht genug Informationen zu dieser Substanz!
Kaum Erfahrungsberichte von Konsumenten und erst Recht sehr wenige wissenschaftliche Abhandlungen.
Dementsprechend ist der Konsum ein unberechenbares Risiko, mögliche toxische Effekte können unentdeckt sein.
Wir raten deutlichst von der Einnahme ab!
Bei den folgenden Informationen handelt es sich um eine Sammlung an Infos, die aus Berichten über diese Designerdroge entnommen wurden. Wir können keinerlei Gewähr auf die Richtigkeit geben und empfehlen jedem, weitere Quellen zu konsultieren.

 

Wirkung von 2-FMA

Die hier angegebenen Wirkungen und Nebenwirkungen sind alle sehr subjektiv und werden von jeder Person unterschiedlich wahrgenommen.
Sie müssen nicht alle immer auftreten und es kann noch weitere, unerwähnte Wirkungen geben. (Dann würden wir uns über ein Kommentar hierzu freuen!)
Diese Listen sollen nicht als Garantie, sondern als Orientierungshilfe dienen.

  • Stimulation (Aufputschend, wachmachend)
  • Appetitzügelnd
  • Konzentrations- und Leistungssteigerung
  • Aphrodisierend – Steigerung der sexuellen Lust und Verzögerung des Orgasmus
  • Gesteigerter Rededrang – Ein sogenannter „Laberflash“
  • Euphorisch – Die euphorische Wirkung ist bei einigen Konsumenten nur sehr gering ausgeprägt, einige vergleichen sie sogar mit der von Koffein, Modafinil o.ä. Meist wird 2-FA als etwa euphorischer beschrieben, einige Konsumenten sehen das jedoch auch umgekehrt.
    Manche Menschen finden 2-FMA ähnlich stark euphorisch wie Amphetamin, die allermeisten finden letzteres jedoch deutlich euphorisierender!
  • Gesteigertes Selbstbewusstsein
  • Verbesserte Wahrnehmung von Musik

Wie bereits gesagt ist die Wirkung mit 2-FA vergleichbar, die wichtigsten Unterschiede zwischen diesen beiden Substanzen sind zum einen die längere Wirkung von 2-FMA, die höhere Potenz (d.h. es muss niedriger dosiert werden), oft als stärker empfundene Nebenwirkungen und weniger starke Stimulation / Nervosität.

Es handelt sich um einen typsichen Upper, vergleichbar mit Amphetamin oder Methamphetamin, der jedoch weitaus weniger intensiv stimulierend wirkt.
Oft wird die Wirkung von 2-Fluoromethamphetamin auch als deutlich weniger euphorisch als Amphetamin oder gar Methamphetamin beschrieben, außerdem sind die Gedankengänge meist klarer und Konsumenten fühlen sich weniger berauscht / „drauf“.
Deswegen sollte man keine dem Speed identische Wirkung erwarten, dies kann zu häufigem, unnötigen Nachlegen und damit einer Überdosis führen, da 2-FMA deutlich anders und oft weniger spaßig wirkt!

2-FMA ist also ein sehr funktionaler, leistungssteigender Upper der häufig als Arbeitsdroge verwendet wird und nicht als Speed Ersatz angesehen werden sollte.

 

2-FMA Nebenwirkungen und Risiken2-FMA / 2-Fluoromethamphetamin 3D Molekül

Es handelt sich hier um eine kaum erforschte Substanz!
Über den menschlichen Konsum zu Rauschzwecken ist nur wenig bekannt.
Es kann unvorhersehbare Langzeitschäden und Nebenwirkungen geben, weshalb vom Konsum strikt abzuraten ist.

  • Abhängigkeitspotential vorhanden, es ist etwa ähnlich wie bei Amphetamin!
  • Sehr unangenehmer Kater & Comedown (zu deutsch Runterkommen) – Wenn hoch dosiert oder oft nachgelegt wird, wird der Kater am nächsten Tag und das Runterkommen wenn die Wirkung abflacht deutlich unangenehmer
  • Dehydration
  • Steigerung des Blutdrucks
  • Unterdrückung der Körperfunktionen (z.B. Harndrang, Hunger & Durst) – Der Hunger wird bei einigen Konsumenten bei 2-FMA weniger unterdrückt als bei anderen Uppern wie Amphetamin & co.
  • Übelkeit & Magenprobleme – Erst recht bei höheren Dosierungen, regelmäßigem Konsum oder wenn oft nachgelegt wird.
  • Paranoia & psychotische Phasen („Drogenpsychose“) möglich, vor allem bei Überdosierung & regelmäßigem Konsum – Eine durch regelmäßigen, hochdosierten Upper Konsum ausgelöste Psychose tritt recht häufig ein und laut einer Studie können sich 5-15% der betroffenen Personen nie komplett von ihrer Krankheit erholen (d.h. haben bis an ihr Lebensende noch hin und wieder psychotische Symptome).
    Dementsprechend vorsichtig ist mit Uppern umzugehen – zu häufiger, exzessiver Konsum wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit heftige Probleme verursachen!
  • Craving, also Gier nach der Substanz (Deswegen wird oft nachgelegt) – Bei einigen Menschen ist das Craving bei 2-FMA geringer ausgeprägt als bei vielen anderen Stimulanzien wie Amphetamin, 4F-MPH, a-PHP & co.
  • Kalte Hände & Füße
  • Erweiterung der Pupillen
  • Sexuelle Dysfunktion möglich
  • Neurotoxizität / Kardiotoxizität ist möglich, aber nicht bestätigt
  • Verengung der Blutgefäße (Vasokonstriktion)
  • Zähneknirschen und Kieferkrämpfe („kiefern“, „Kieferkicks“, „Mundgulasch“)
  • Kurzatmigkeit
  • Schweißausbrüche
  • Unangenehmer Körper- und Mundgeruch – tritt vor allem beim Konsum von höheren Dosierungen auf.
  • Unangenehmer Bodyload („aufgeladenes“ Körpergefühl) – Vor allem bei hohen Dosierungen

Um der Dehydration entgegen zu wirken und eine Beschädigung der Nieren zu verhindern muss genug getrunken werden (etwa 250-500ml Wasser pro Stunde)!

In niedrigen Dosierungen, bei einer einzigen Einnahme (oder sehr wenigem Nachlegen) sind die Nebenwirkungen von 2-FMA nur sehr gering ausgeprägt.
Wie bei Amphetamin, 4F-MPH, 3-FPM und weiteren Uppern kann es bei hohen Dosierungen bzw. häufigem, langem Nachlegen aber zu sehr unangenehmen Nebenwirkungen und Neurotoxizität kommen.
Außerdem wirkt 2-FMA bei Überdosierungen auf einige Menschen paradox und eher erschöpfend / auslaugend als stimulierend.

Insgesamt sind die Nebenwirkungen (bei guter Qualität und Einhaltung des Safer Use) deutlich geringer als bei Speed, Methamphetamin, 4F-MPH etc.

 

Konsumformen / Applikationswege

Üblich ist der orale, seltener der nasale Konsum von 2-FMA.
Für den funktionelleren Gebrauch sollte man definitiv oral konsumieren, da die Substanz nasal sehr viel unregelmäßiger und anfangs weitaus stärker wirkt.

Außerdem ist nasaler Konsum sehr schädlich für die empfindliche Nasenschleimhaut, die Suchtgefahr ist wegen der kürzeren Anflutzeit der Wirkung deutlich erhöht.
Safer Use ist es, 2-FMA oral einzunehmen!

Auch rektaler, sublingualer und intravenöser Konsum sollte funktionieren, über diese Applikationswege ist jedoch wenig bekannt.
Rektaler Konsum ist schädlich für die Darmschleimhaut, intravenöser Konsum die riskanteste Konsumform von der man unbedingt Abstand nehmen sollte.

 

2-FMA Dosis / Dosierung

Diese Dosisangaben sind nur eine ungefähre Orientierungshilfe, die aus Konsumentenberichten abgeleitet wurden.
Es muss mit einem Allergietest und einer sehr niedrigen Dosis begonnen werden!
Mehr Safer Use Regeln findet ihr hier.

Oral:

  • Erste Effekte ab: 5-10mg
  • Leichte Wirkung: 10-15mg
  • Normal: 15-25mg
  • Starke Wirkung: 20-40mg
  • Sehr starke Wirkung: 35mg+

Nasal:

  • Erste Effekte ab: 3-8mg
  • Leichte Wirkung: 8-12mg
  • Normal: 10-18mg
  • Starke Wirkung: 18-30mg
  • Sehr starke Wirkung: 30mg+

 

2-Fluoromethamphetamin Wirkzeit

Oral:

  • Wirkungseintritt nach: 30-45 Minuten
  • Hauptwirkung: 6-8 Stunden
  • Afterglow: 4-12 Stunden

Nasal:

  • Wirkungseintritt nach: 5-20 Minuten
  • Hauptwirkung: 4-8 Stunden
  • Afterglow: 4-12 Stunden

 

Rechtsstatus von 2-FMA

In Deutschland unterliegt es der Anlage 1 des BtMG und ist damit illegal.
Ebenfalls verboten ist es in Canada, Großbrittanien und China.

 

Toleranzentwicklung

Die Toleranzbildung verläuft wie bei anderen, ähnlich wirkenden Uppern und Cathinonen.
Jede Einnahme lässt die Toleranz steigen, nach 3-7 Tagen sollte sie (je nach konsumierter Menge) wieder auf etwa die Hälfte, nach 7-14 Tagen auf Null reduziert sein.

Wird oft nachgelegt und / oder werden hohe Mengen eingenommen, kann es auch deutlich länger dauern, bis die Toleranz wieder auf den Anfangspunkt gesunken ist!

 

Pharmakologie

Es existieren nicht so viele wissenschaftliche Studien und Erfahrungsberichte zu 2-FMA wie zu den etablierteren Amphetaminen, dennoch deutlich mehr als zu vielen anderen Research Chemicals (wie 3-FPM, 4F-MPH oder a-PHP).

Höchstwahrscheinlich wirkt es als Dopamin und Noradrenalin Ausschütter.
Laut Studien wirken 2-Fluorin substituierte Amphetamine schwächer am adrenergen Alpha-1 Rezeptor und stärker am Alpha-2 Rezeptor als nicht 2-Fluorin substiuierte.
Dies könnte für eine stärker nootropische Wirkung mit weniger psychischen Nebenwirkungen verantwortlich sein.

 

Reaktionen auf Testing Kits

Um zu erkennen, ob es sich bei einer Substanz tatsächlich um die gewünschte Droge handelt, sollte man sie mit Drogen-Test-Kits überprüfen.
Hierbei handelt es sich um eine Mischung verschiedener Chemikalien, die eine deutlich erkennbare Reaktion zeigen, wenn sie mit bestimmten Substanzen in Berührung kommen.

Diese Drogentest Kits kann man sich auf verschiedenen Seiten bestellen, darunter auf Azarius, Amazon oder Ebay.

Doch Vorsicht: Wenn man sich einen einzigen Test kauft (bspw. den Marquis Reagent) kann dies noch längst keine verlässlichen Ergebnisse zur Identität einer Substanz liefern.
In den Zeiten von Research Chemcials / neuen psychoaktiven Substanzen kann es sich ja um etliche verschiedene, teils sehr nah mit einander verwandte Drogen handeln, auf die viele Tests identisch reagieren werden, sodass man nicht sicher sein kann, ob man nun die eine oder die andere Substanz vor sich hat.
Um eine höhere Sicherheit zu haben, muss man (wenn man nicht die Möglichkeit hat, seine Drogen von einem professionellem Labor testen zu lassen) verschiedene Drogentests verwenden und die Ergebnisse dann genau analysieren.

Auch dies bietet noch keine hundertprozentige Sicherheit, es ist aber deutlich besser, als einfach auf die Angaben des Verkäufers zu vertrauen!

Der Marquis Reagent reagiert auf 2-FMA zunächst mit einer grünlich bis bläulichen, dann mit einer innerhalb einer Minute immer gelblich / orangener werdenden Verfärbung, das Simon’s Reagent Kit A mit keiner oder einer leicht rosanen, wenn das Simon’s Kit B hinzu gegeben wird mit einer tiefblauen Reaktion, das Mandelin Reagent mit einer giftgrünen Verfärbung, der Mecke Reagent mit einer braunen Verfärbung.

 

Löslichkeit

2-FMA HCl ist gut in Ethanol (~30mg/ml), Dimethyl Formamid (DMF) (~20mg/ml) und DSMO (~20mg/ml) löslich.
Über die Wasserlöslichkeit ist uns nichts bekannt, vermutlich beträgt sie etwa 1-5mg/ml. Leitungswasser ist nicht geeignet, da die Substanz schnell an Potenz verlieren kann.
Für die Lagerung kann destilliertes Wasser mit Ethanol gemischt oder Vodka verwendet werden.

Solltet ihr genauere Informationen über die Löslichkeit in Wasser oder in anderen Lösemitteln haben hinterlasst weiter unten ein Kommentar oder meldet euch hier!

 

Mischkonsum und gefährliche Kombinationen

Mischkonsum ist grundsätzlich eine drastische Erhöhung der Gefahr.

Über jede einzelne Kombination muss sich vorher genauestens informiert und Erfahrungsberichte gesucht werden, da es immer gefährliche Wechselwirkungen geben kann.

  • Andere Stimulanzien: Der Mischkonsum von verschiedenen Stimulanzien ist potentiell sehr gefährlich, da der Blutdruck und die Herzfrequenz stark erhöht und auch die Nebenwirkungen wie Dehydration verstärkt werden.
    Die Wirkung kann sich unvorhersehbar potenzieren und es kann gefährliche Wechselwirkungen (wie starke Neurotoxizität oder ein Serotonin-Syndrom) geben, man muss sich also genauestens über jede einzelne Kombination informieren, die man einnehmen will!
  • 25X-NBOMe, 25x-NBF & co.: Die Amphetamin-Analoge von psychedelischen Phenethylaminen, wie 25x-NBOMe, 25x-NBF etc. sind an sich schon aufputschend und stimulierend und wirken stark auf die Herzfrequenz und den Blutdruck.
    Der Mischkonsum von Stimulanzien mit diesen Psychedelika ist lebensgefährlich!!
  • Psychedelika: Auch bei anderen Psychedelika kann es im Mischkonsum mit Stimulanzien zu Komplikationen mit dem Blutdruck und Kreislauf kommen.
    Auch die psychische Seite ist nicht zu unterschätzen, da die Upper Paranoia verstärken und die Gefahr auf einen Badtrip erhöhen.
  • DXM & andere Dissoziativa: Der Mischkonsum von DXM (und auch anderen Dissoziativa) mit Stimulanzien kann sehr gefährlich sein. Blutdruck und Herzfrequenz werden erhöht und auch hier kann es zu psychischen Problemen (Panikattacken, Badtrip) kommen.
  • Alkohol: Stark gesteigerte Dehydration! Die Wirkung des Alkohols wird durch den Upper unterdrückt, weswegen nicht mehr abgeschätzt werden kann, ob zu viel getrunken wird.
    Dies kann zu einer Alkoholvergiftung, die lebensbedrohlich werden kann, führen.
  • Tramadol, Kratom & andere Opioide: Die Krampfschwelle wird beim Mischkonsum stark gesenkt, weshalb es leicht zu Krampfanfällen kommen kann.
  • MDMA: Die neurotoxischen Effekte des MDMA werden durch den Mischkonsum mit Uppern verstärkt, der Kater am nächsten Tag wird dadurch deutlich schlimmer.
  • MAO-Hemmer: Tödliche Kombination! Vorsicht!
  • Downer: Die Kombination aus Uppern und Downern (wie Benzodiazepinnen, Opioiden, Alkohol & GBL) kann zu einer gefährlichen Kreislaufbelastung führen.
    Die Herzfreguenz und der Blutdruck könnnen erhöht werden.
    Außerdem wird die sedierende Komponente der Downer unterdrückt, weshalb es leicht zu einer Überdosierung kommen kann, weil der Konsument nicht mehr einschätzen kann, wie stark die Wirkung der Downer bereits ist und er deshalb eventuell nachlegt.

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