2C-B-FLY – Legales psychedelisches Phenethylamin & 2C-B Alternative

2C-B-FLY – Legales psychedelisches Phenethylamin & 2C-B Alternative

2C-B-FLY ist eine von Aaron P. Monte erstmals synthetisierte Substanz, die 2C-B-FLYbereits seit einigen Jahren bekannt ist und auch schon von Sasha und Ann Shulgin konsumiert wurde.
Sie zählt zu den noch unbekannteren psychedelischen Phenylethylaminen, die in den meisten Ländern weltweit (im Gegensatz zu 2C-B) noch nicht verboten ist.
Konsumiert wird diese Substanz seit Anfang der 2000er Jahre, in den letzten Jahren wurde sie wegen des Verbots von 2C-B wieder beliebter und ist nun nicht selten in Research Chemical Shops zu finden.

Es existieren dennoch kaum Studien über die Pharmakologie und möglichen Nebenwirkungen und Risiken dieser Substanz, es handelt sich hier um ein sehr unbekanntes Psychedelikum, auch verglichen mit anderen ähnlichen Drogen wie 2C-B, 2C-C oder 2C-D!

Bekannt wurde 2C-B-FLY vor einigen Jahren traurigerweise, weil ein Verkäufer 2009 unabsichtlich Bromo-DragonFLY anstelle von 2C-B-FLY verkaufte, was zu einigen Todesfällen führte.
Bromo-DragonFLY ist im niedrigen hundert Mikrogramm (µ) Bereich wirksam, während 2C-B-FLY mit 5-15mg deutlich höher dosiert wird.
Einige Menschen nahmen also das zehn bis hundertfache einer normalen Dosierung Bromo-DragonFLY ein, das hätte bei den meisten Drogen zum Tode geführt.

Bei dem in den letzten Jahren verkaufte 2C-B-FLY traten jedoch keine Verwechslungen mehr mit Bromo-DragonFLY auf.
Es gab dennoch erst 2015 einige Fälle, bei denen eine als 2C-B-FLY verkaufte Pille tatsächlich 25i-NBOMe enthielt und einen Fall, bei dem eine als 2C-B-FLY verkaufte Substanz tatsächlich 2C-C war!
Je nach Syntheseweg kann 2C-B-FLY auch mit 2C-B-DLFY (2C-B-DragonFLY) verunreinigt sein.

Um zu überprüfen ob es sich tatsächlich um 2C-B-FLY handelt sollte man die Substanz mit einem Marquis Drogenschnelltest testen.
2C-B-FLY soll eine gelbe Reaktion hervorrufen, 2C-C hingegen eine giftgrüne bis gelbgrüne, 25i-NBOME eine braune und Bromo-DragonFLY eine grünliche oder bräunliche.
Sicher sein kann man sich allerdings auch nicht wenn der Marquis Test eine gelbe Reaktion zeigt, garantiert werden um welchen Wirkstoff es sich handelt kann nur, wenn die Substanz von einem hochtechnisierten Labor analyisiert wird.

Häufig wird diese Substanz auch als fertig gepresste Pillen verkauft, meist enthält eine Tablette 10mg Wirkstoff.
Die Angaben hier basieren auf 2C-B-FLY in HCl Form.
Neben der Zugehörigkeit dieser Substanz zu den Phenylethylaminen, zählt sie auch zu den Benzodifuranen.
Es handelt sich um das Dihydrodifuran-Analog von 2C-B!

Dieses psychedelische Phenethylamin ist im Shulgin Index gelistet, jedoch nicht in PiHKAL (Phenethylamines I have known and loved) von Sasha Shulgin.

Andere Namen: 2C-bromo-FLY

IUPAC: 2-(4-bromo-2,3,6,7-tetrahydrofuro[2,3-f][1]benzofuran-8-yl)ethanamin

Summenformel: C12H14BrNO2

Molekulare Masse: 284,15 g/mol

Schmelzpunkt: 310°C

Es gibt nicht genug Informationen zu dieser Substanz!
Kaum Erfahrungsberichte von Konsumenten und erst Recht sehr wenige wissenschaftliche Abhandlungen.
Dementsprechend ist der Konsum ein unberechenbares Risiko, mögliche toxische Effekte können unentdeckt sein.
Wir raten deutlichst von der Einnahme ab!
Bei den folgenden Informationen handelt es sich um eine Sammlung an Infos, die aus Berichten über diese Designerdroge entnommen wurden. Wir können keinerlei Gewähr auf die Richtigkeit geben und empfehlen jedem, weitere Quellen zu konsultieren.

 

Wirkung von 2C-B-FLY

Die hier angegebenen Wirkungen und Nebenwirkungen sind alle sehr subjektiv und werden von jeder Person unterschiedlich wahrgenommen.
Sie müssen nicht alle immer auftreten und es kann noch weitere, unerwähnte Wirkungen geben. (Dann würden wir uns über ein Kommentar hierzu freuen!)
Diese Listen sollen nicht als Garantie, sondern als Orientierungshilfe dienen.

  • Psychedelisch (Pseudohalluzinationen, psychedelisches Denken – „Mindtrip“) – Dazu zählen Visionen bei geschlossenen wie auch bei offenen Augen. Das psychedelische Denken (der Mindtrip) ist, wie bei 2C-B, eher weniger stark ausgeprägt, verglichen mit anderen Psychedelika.
    Gilt als eher seichtes Psychedelikum.
  • Verändertes Hören und verbessertes Musikempfinden
  • Verändertes (meist verlangsamtes) Zeitgefühl
  • Starke Euphorie möglich
  • Gefühl der Einigkeit und Empathie
  • Aphrodisierend (potenzsteigernd) – 2C-B-FLY ist, genauso wie 2C-B, für seine besonders stark aphrodisierende Wirkung bekannt.
    Viele Konsumenten halten 2C-B für eines der besten Psychedelika wenn es um Sex geht, was aufgrund der Ähnlichkeit der beiden Substanzen auch auf 2C-B-FLY zu übertragen ist.
    Der Orgasmus kann sehr stark intensiviert und die Liebe und Verbundenheit mit dem Partner verstärkt werden.

Die Wirkung von 2C-B-FLY wird von einigen Konsumenten als sehr ähnlich wie die von 2C-B beschrieben.
Das bedeutet, dass der Mindtrip nicht ganz so stark ausgeprägt ist und die psychedelische Tiefe etwas fehlt, dafür aber starke aphrodisierende, empathische und in höheren Dosierungen auch starke optische Effekte auftreten.
Die psychische, emotionale Komponente dieser Droge sollte jedoch nicht unterschätzt werden – es handelt sich immer noch um ein Psychedelikum, es muss also genauestens auf Set, Setting & Dosis geachtet werden um einen Badtrip („Horrortrip“) zu vermeiden.
Kurz gesagt sollte man nur mit Leuten trippen denen man vertraut, an einem Ort an dem man sich wohl fühlt, an dem man sicher ist und sich zurückziehen kann und nur in guter Stimmung, wenn man sich psychisch gefestigt fühlt.
Gerade unerfahrene Konsumenten (aber auch erfahrene, wenn eine höhere Dosis eingenommen wird) sollten einen nüchternen Tripsitter dabei haben, der sich mit Psychedelika auskennt und weiß, was zu tun ist wenn der Trip aus den Rudern gerät.

Es gibt jedoch auch genug User, die deutliche Unterschiede zwischen 2C-B und 2C-B-FLY merken!
2C-B-FLY soll sanfter als 2C-B wirken und weniger visuelle Veränderungen (Optics / Visuals) erzeugen, dafür aber klarer, euphorischer und empathischer wirken.
Es soll generell mehr in die empathogene als in die psychedelische Richtung gehen.
Selbstverständlich wird es psychedelischer, je höher man dosiert, in niedrigen Dosierungen bleibt es bei der empathogenen Wirkung.

Eine allgemeine Beschreibung der Wirkung fällt bei Psychedelika recht schwer, da der Trip stark subjektiv ist und von Person zu Person, von Dosis zu Dosis, und sogar von Einnahme zu Einnahme sehr unterschiedlich ausfallen kann.
Jemandem der noch nie eine starke psychedelische Droge einnahm einen psychedelischen Trip zu erklären funktioniert nur ansatzweise, komplett nachvollziehen kann die unerfahrene Person die Wirkung allerdings nicht.

Die Gefühle werden verstärkt, die Wahrnehmung wird verändert und neue optische und akustische Reize können wahrgenommen werden.
Alles kann einem fremdartig und unbekannt vorkommen, als wäre man wieder ein kleines Kind.
Die Gedankengänge sind verändert, vor dem inneren Auge sieht man Muster, Farben oder sogar Personen und „Animationen“.

Die Wirkung tritt bei 2C-B-FLY in Wellen auf, das heißt sie wird zwischendurch etwas schwächer und verstärkt sich dann wieder.

Es gibt einige Konsumenten, die von der seichten, weniger psychedelischen, mehr empathogenen Wirkung von 2C-B-FLY enttäuscht sind.

 

2C-B-FLY Nebenwirkungen und Risiken

Es handelt sich hier um eine kaum erforschte Substanz!
Über den menschlichen Konsum zu Rauschzwecken ist kaum etwas bekannt.
Es kann unvorhersehbare Langzeitschäden und Nebenwirkungen geben, weshalb vom Konsum strikt abzuraten ist.

  • Evtl. Leicht erhöhter Blutdruck / erhöhte Herzfrequenz
  • Paranoia, Angstzustände („Badtrip“) – Diese Substanz soll laut einigen Konsumenten etwas freundlicher und sanfter als 2C-B sein, die Gefahr eines Badtrips ist also ein bisschen geringer.
  • Angstvolle Ich-Auflösung
  • Pupillenerweiterung
  • Dysphorie, Trauer, ein Gefühl des Verlassenseins können aufkommen
  • Vasokonstriktion (Verengung der Blutgefäße) – Diese Nebenwirkung ist laut Userberichten bei 2C-B-FLY nur gering ausgeprägt.
    Bromo-DragonFLY oder die 25X-NBOMe Substanzen wirken hingegen deutlich vasokonstriktiver!
  • Bodyload – Vor allem beim Hochkommen. Ist ein energetisches, meist unangenehmes Körpergefühl, das bei Psychedelika (und vor allem bei psychedelischen Phenethylaminen) häufig auftritt. Es kann sich so anfühlen, als würde man von zu viel Energie „aufgeladen“ werden, die man nicht abbauen kann.
    Der Bodyload kann manchmal mit Übelkeit, Nervosität, Dysphorie (schlechter Laune) und Kribbeln am ganzen Körper einher gehen.
    Bei 2C-B-FLY ist der Bodyload eher gering ausgeprägt, deutlich geringer als bei 2C-B! In normalen bis niedrigeren Dosierungen ist so gut wie gar kein Bodyload zu spüren.

Auch wenn 2C-B-FLY als milderes, sanfteres Psychedelikum gilt (auch verglichen mit 2C-B, was wegen seiner seichteren Wirkung selbst schon als „Einsteiger-Psychedelikum“ gesehen wird), bestehen die gleichen Gefahren und Risiken wie bei anderen psychedelischen Drogen!

Ein starker psychedelischer Trip ist ein sehr intensives, tiefenpsychologisches Erlebnis.
Psychedelische Drogen sind keine Spaßdrogen sondern Werkzeuge, mit denen die eigene Psyche erforscht und sogar geheilt werden kann.
Und so muss man diese Drogen auch behandeln!

Ein schlechter, überfordernder Trip kann im Konsumenten ein Trauma auslösen und eine Angststörung hinterlassen.
Dies vergeht im Normalfall, wenn der Trippende den Trip verarbeitet hat, was Tage, Wochen, Monate oder sogar Jahre dauern kann.
Um die Wahrscheinlichkeit eines schlechten Trips zu verringern, sollte man alle Safer Use Regeln einhalten und sehr gut auf Set, Setting & Dosis achten.
Mehr Safer Use Regeln gibt es hier!

 

Konsumformen / Applikationswege

Normalerweise wird dieses psychedelische Phenylethylamin oral konsumiert.

Auch nasaler Konsum ist möglich, über 2C-B-FLY nasal gibt es allerdings nochmal deutlich weniger Erfahrungsberichte als über den oralen Konsum.
Die 2C-X Substanzen sind dafür bekannt stark in der Nase zu schmerzen, 2C-B-FLY soll, verglichen mit 2C-B bspw., deutlich weniger schmerzhaft sein wenn es gezogen wird.
Die empfindliche Nasenschleimhaut wird durch den nasalen Konsum dieses Psychedelikums dennoch beschädigt und es die Wirkung ist deutlich stärker, weshalb eher zu oralem Konsum zu raten ist.

Hat man die Reinsubstanz, dosiert man sie am besten mit volumetrischer Dosierung, indem man das 2C-B-FLY in einem Lösemittel löst (siehe die Überschrift „Löslichkeit“), die Wirkstoffkonzentration genau ausrechnet und die Lösung dann mit einer Dosierspritze (ohne Nadel natürlich) dosiert.

Theoretisch sollte auch der intravenöse und rektale Konsum möglich sein, über diese Konsumformen ist allerdings rein gar nichts bekannt, weshalb von diesen Abstand zu halten ist.

 

2C-B-FLY Dosis / Dosierung

Diese Dosisangaben sind nur eine ungefähre Orientierungshilfe, die aus Konsumentenberichten abgeleitet wurden.
Es muss mit einem Allergietest und einer sehr niedrigen Dosis begonnen werden!
Mehr Safer Use Regeln findet ihr hier.

Oral:

  • Erste Effekte ab: 2-4mg
  • Leichte Wirkung: 5-10mg
  • Normal: 8-12mg
  • Starke Wirkung: 12-20mg
  • Sehr starke Wirkung: 20mg+

Nasal:

  • Erste Effekte ab: 0,5-2mg
  • Leichte Wirkung: 2-5mg
  • Normal: 4-7mg
  • Starke Wirkung: 7-15mg
  • Sehr starke Wirkung: 15mg+

 

Wirkzeit von 2C-B-FLY

Bei der Einnahme von höheren Dosierungen wird die Wirkzeit deutlich verlängert!
Während eine normale Dosis (bspw. 10mg oral) nach 5-7 Stunden Hauptwirkung langsam abklingen sollte, kann eine hohe Dosis (bspw. 20mg oral) durchaus 8-10 Stunden wirken, bis die Wirkung abflacht.

Oral:

  • Wirkungseintritt nach: 30-60 Minuten
  • Hochkommen: 90-120 Minuten
  • Hauptwirkung: 5-10 Stunden
  • Afterglow: 2-12 Stunden

Nasal:

  • Wirkungseintritt nach: 10-30 Minuten
  • Hochkommen: 15-60 Minuten
  • Hauptwirkung: 2-6 Stunden
  • Afterglow: 2-8 Stunden

 

Rechtsstatus von 2C-B-FLY

In Deutschland ist diese Substanz nicht dem BtMG unterstellt.
So ist dies in den meisten anderen Ländern weltweit auch, wegen der Ähnlichkeit zu 2C-B kann es allerdings in Ländern mit Analog-Gesetzen verboten sein.

Es handelt sich bei 2C-B-FLY um ein Phenethylamin das unter das deutsche NPS Gesetz.

 

Toleranzbildung

Die Toleranzentwicklung verläuft vermutlich wie bei anderen psychedelischen Phenylethylaminen.
Jeder Konsum sollte die Toleranz merklich steigern, nach 3-7 Tage sollte sie wieder zur Hälfte, nach 1-2 Wochen wieder auf Null reduziert sein.

Gesichert ist dies nicht, da es keinerlei wissenschaftliche Untersuchungen und wenige Userberichte zur Toleranzentwicklung von 2C-B-FLY gibt.

2C-B-FLY Pharmakologie

2C-B-FLY wirkt als Serotonin-Wiederaufnahmehemmer.

Die hauptsächliche Wirkung basiert, wie bei anderen Psychedelika auch üblich, auf der Affinität zu den 5HT2A Rezeptoren.
2C-B-FLY hat außerdem Affinitäten zu den 5-HT1D, 5-HT1E, 5-HT1A, 5-HT2B und 5-HT2C Rezeptoren und wirkt ebenfalls an den TA1 Rezeptoren und α2A Adrenozeptoren!

Es hemmt außerdem in geringen Mengen die Wiederaufnahme von Dopamin (DAT) und Noradrenalin (NET), dies ist für die psychoaktive Wirkung wahrscheinlich eher unerheblich.

Weiteres über die Pharmakologie dieser Substanz ist nicht bekannt.

 

Löslichkeit

2C-B-FLY ist mittelmäßig gut löslich in DMSO (5mg/ml) und Dimethyl Formamid (DMF, 1mg/ml).

In Wasser sollten sich pro ml etwa 1-5mg lösen.
Es gibt einen Userbericht darüber, dass sich 100mg 2C-B-FLY in 10ml Wasser lösten, aber erst nach der Zugabe von leichter Hitze und durch Umrühren der Lösung.
Um eine sichere, gleichmäßige Lösung zu garantieren sollte man mehr Wasser verwenden.

Lagern lässt sich 2C-B-FLY in Wasser nicht sehr gut, da es nach wenigen Tagen zerfallen bzw. schlecht werden kann.
Um die Haltbarkeit zu verlängern kann entweder destilliertes Wasser oder eine Ethanol-Wasser Mischung verwendet werden.
Über die Löslichkeit der Substanz in Ethanol ist nichts bekannt, sie sollte aber mindestens so gut sein wie in Wasser.
Vodka ist ein gutes, haltbares Lösungsmittel.

Mischkonsum und gefährliche Kombinationen

Mischkonsum ist grundsätzlich eine drastische Erhöhung der Gefahr.

Über jede einzelne Kombination muss sich vorher genauestens informiert und Erfahrungsberichte gesucht werden, da es immer gefährliche Wechselwirkungen geben kann.

  • MAO-Hemmer: Vorsicht, tödliche Kombination! Nicht versuchen!
  • Psychedelika: Der Mischkonsum von verschiedenen Psychedelika miteinander kann eine unvorhersehbar intensive Verstärkung der Wirkung (Wechselwirkungen) auslösen. Nur erfahrene Psychonauten sollten mit solchen Kombinationen experimentieren!
  • MDMA & andere serotonerge Upper / Empathogene: Es kann eventuell gefährliche Wechselwirkungen zwischen 2C-B-FLY und serotonergen Empathogenen geben, bekannt ist über solche allerdings bisher nichts.
    Die vasokonstriktive (gefäßverengende) Wirkung wird durch den Mischkonsum verstärkt!
    2C-B + MDMA wird auch Nexus Flip genannt und ist eine einigermaßen sichere Kombination (ähnlich wie MDMA + LSD – „Candyflip“), über 2C-B-FLY + MDMA gibt es nur wenige Userberichte, in diesen wird aber von keinen besonderen Wechselwirkungen berichtet.
    Die Kombination ist nur für erfahrene Konsumenten geeignet, da die psychedelische Erfahrung sehr verstärkt werden kann. So wohl das 2C-B-FLY als auch das Empathogen muss deutlich niedriger dosiert werden! (Etwa die Hälfte der Dosierung, die man im Monokonsum einnehmen würde – also bspw. 60mg MDMA und 5mg 2C-B-FLY.)
  • Upper (Amphetamin, 2-FA, 4F-MPH, Kokain etc.): Der Mischkonsum von Stimulanzien mit Psychedelika ist gar keine gute Idee!
    Da Upper psychotisch und angststeigernd wirken, ist die Horrortrip-Gefahr deutlich erhöht und auch die Gefahr eine anhaltende „Drogenpsychose“ zu entwickeln steigt massiv.
    Auch körperlich kann diese Kombination sehr bedrohlich, bis hin zu lebensgefährlich sein, da der Kreislauf und das Herz belastet wird.
    Wenn der Upper extrem gering dosiert wird können manch erfahrene Konsumenten vielleicht mit dieser Mischung umgehen, für die allermeisten ist dies jedoch ein striktes Tabu!
  • Dissoziativa (MXE, Ketamin etc.): Paranoia und Verwirrtheitszustände sind häufig, es kann auch zu körperlichen Problemen wie Bluthochdruck und Herzrasen kommen.
    Viele Konsumenten berichten außerdem davon, dass die Kombination aus Psychedelika und Dissoziativa oft einen düsteren, nur schwer zu kontrollierenden Trip verursacht. Auch diese Kombinationen dürfen nur von erfahrenen Psychonauten eingegangen werden, die wissen was sie tun.
  • Alkohol: Der Trip wird etwas abgestumpft wenn Alkohol dazu getrunken wird. Der Mischkonsum ist nicht empfehlenswert, es kann zu Übelkeit kommen.
  • Kratom & andere Opioide: Auch hier wird der psychedelische Trip abgestumpft und abgeschwächt.
  • Benzodiazepine: Benzodiazepine schwächen den Trip stark ab und können Angstzustände und Panikattacken während einer psychedelischen Reise unterdrücken.
    Benzos werden auch im Krankenhaus Konsumenten gegeben, die starke Panik haben.
    Oft wird der Trip nicht komplett beendet, sondern nur die Angst, dies kommt auf das Benzodiazepin und auf die Dosierung an.
    Vorsicht, Benzodiazepine als Tripstopper zu haben ist kein Freifahrtsschein auf die Safer Use Regeln verzichten zu können!
    Auch ein Horrortrip der mit Benzos abgebrochen wurde kann eine posttraumatische Belastungsstörung hinterlassen. Einige Konsumenten spekulieren sogar, dass ein mit Benzo abgebrochener Trip das häufiger tut als ein durchgestandener Badtrip.

 

Weitere Substanzinfos zu Phenylethylaminen

 

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