2C-D – Anfängerfreundliches psychedelisches Phenethylamin (Substanzinfo)

2C-D – Anfängerfreundliches psychedelisches Phenethylamin (Substanzinfo)

2C-D (2,5-Dimethoxy-4-methylphenylethylamin) ist ein psychedelisches Phenethylamin2C-D das, ebenso wie viele anderen 2C-X, von Sasha Shulgin in seinem bekannten Buch PiHKAL (Phenethylamines I have known and loved) beschrieben wurde.
Erstmals synthetisiert wurde es jedoch 1970 von einer Gruppe des Texas Research Institute of Mental Sciences.

Eine Besonderheit dieses Psychedelikum ist, dass der deutsche Psychiater & Psychotherapeut Hascarl Leuner es in der psycholytischen Psychotherapie einsetzte, daher stammt der Name LE-25.
Hanscarl Leuner war für seine Forschung im Bereich der substanzunterstützten Psychotherapie bekannt.

2C-D ist ein (verglichen mit anderen 2C-X Substanzen) eher kurz wirksames und weniger potentes Psychedelikum, das jedoch recht weite Verbreitung fand und über das einige Userberichte und wissenschaftliche Untersuchungen gibt.

Es gehört zu den psychedelischen Phenethylaminen der 2C-Familie („2C-X“), es gibt etwas weniger Untersuchungen & Erfahrungsberichte als zu 2C-B, jedoch mehr als von 2C-C, 2C-P und anderen Substanzen.

2C-D wird üblicherweise entweder in Pillen oder in Reinform verkauft. Als Pulver liegt es in Hydrochlorid (HCl) Form vor.

Andere Namen: 2C-D, 2C-M, LE-25, 2,5-Dimethoxy-4-methylphenylethylamin, 2,5-Dimethoxy-4-methylphenylethylamine

IUPAC: (engl.) 1-(2,5-Dimethoxy-4-methylphenyl)-2-aminoethan, 1-(2,5-Dimethoxy-4-methylphenyl)-2-aminoethane (engl.), 2,5-dimethoxy-4-methyl-benzeneethanamin, 2,5-dimethoxy-4-methyl-benzeneethanamine (engl.)

Summenformel: C11H17NO2

Molekulare Masse: 195,26 g/mol

Schmelzpunkt: 2C-D HCl: 213–214°C

Es gibt nicht genug Informationen zu dieser Substanz!
Kaum Erfahrungsberichte von Konsumenten und erst Recht sehr wenige wissenschaftliche Abhandlungen.
Dementsprechend ist der Konsum ein unberechenbares Risiko, mögliche toxische Effekte können unentdeckt sein.
Wir raten deutlichst von der Einnahme ab!
Bei den folgenden Informationen handelt es sich um eine Sammlung an Infos, die aus Berichten über diese Designerdroge entnommen wurden. Wir können keinerlei Gewähr auf die Richtigkeit geben und empfehlen jedem, weitere Quellen zu konsultieren.

Verglichen mit anderen Research Chemicals handelt es sich bei 2C-D jedoch um eine bereits lange bekannte Substanz, die auch schon seit mehreren Jahrzehnten von Menschen konsumiert wird und über die keine Berichte über besonders hohe Toxizität (verglichen mit anderen Psychedelika) existieren.

 

Wirkung von 2C-D

Die hier angegebenen Wirkungen und Nebenwirkungen sind alle sehr subjektiv und werden von jeder Person unterschiedlich wahrgenommen.
Sie müssen nicht alle immer auftreten und es kann noch weitere, unerwähnte Wirkungen geben. (Dann würden wir uns über ein Kommentar hierzu freuen!)
Diese Listen sollen nicht als Garantie, sondern als Orientierungshilfe dienen.

  • Psychedelisch (Pseudohalluzinationen, psychedelisches Denken – „Mindtrip“) – Dazu zählen Visionen bei geschlossenen wie auch bei offenen Augen. Der Mindtrip ist bei 2C-D geringer ausgeprägt als bei vielen anderen 2C-X (bspw. 2C-E, 2C-P) oder als bei LSD.
    Man kann in moderaten Dosierungen oft noch relativ „klar“ bzw. normal denken, wobei man das veränderte Denken jedoch definitiv nicht unterschätzen sollte!
  • Bodyload (verändertes Körpergefühl) – Psychedelische phenethylamine lösen oft einen sehr starken Bodyload aus, erst Recht beim Hochkommen & auch während der Höhepunkt der Wirkung.
    2C-D ist jedoch deutlich schwächer körperlich wirksam als andere 2C-X wie 2C-P oder 2C-B-FLY und der Bodyload wird meist als sehr angenehm beschrieben.
  • Verändertes Hören
  • Verändertes (meist verlangsamtes) Zeitgefühl
  • Starke Euphorie möglich
  • Gefühl der Einigkeit und Empathie
  • Aphrodisierend – Tiefe Verbundenheit mit dem Partner und ein stark intensivierter Orgasmus kann (vor allem bei gemäßigten / normalen Dosierungen) eintreten, im hohen Dosisbereich kann es sehr schwer werden, bei der Sache zu bleiben und sich nicht ablenken zu lassen.
  • Sedation / Entspannung – 2C-D ist eines der recht stark entspannenden Psychedelika, je länger der Trip anhält, desto stärker werden die sedierenden Effekte üblicherweise. Deutlich sedierender als 2C-B, 2C-B-FLY, 2C-E oder auch 1P-LSD!
  • Energetisierung / Stimulation – Paradox zur sedativen / entspannenden Wirkung kommt es manchmal auch zu energetisierenden bzw. stimulierenden Effekten, wie es bei anderen Psychedelika auch oft der Fall ist. Diese sind bei 2C-D jedoch deutlich geringer ausgeprägt als bei den meisten anderen 2C-X wie 2C-B oder 2C-E!
    Meist wird Stimulation lediglich beim Hochkommen oder noch während des Peaks verspürt, manchmal auch kaum.
  • Verbesserung der Körperkontrolle in niedrigen Dosierungen – Verlust der Körperkontrolle in höheren – In geringen Dosierungen wird 2C-D deswegen experimentell als Nootropikum eingesetzt.

Die Wirkung von 2C-D wird von vielen Konsumenten als einsteigerfreundlich aber dennoch vollwertig psychedelisch beschrieben.
Der Bodyload (körperliche Wirkung) ist meist deutlich angenehmer & weniger intensiv als bei einigen anderen psychedelischen Phenethylaminen (bspw. 2C-P, 2C-T-7).
Auch der Mindtrip ist viel weniger stark als bei anderen 2C-X, dies könnte für einige erfahrenere Psychonauten vielleicht negativ sein, für Anfänger ist es jedoch positiv dass man seine Gedanken noch besser kontrollieren kann als bei anderen Psychedelika, natürlich nur in niedrigeren Dosierungen.

In höheren Dosierungen löst 2C-D einen sehr starken psychedelischen Trip, von der Intensität her vergleichbar mit LSD, 1P-LSD, Psilocybin & co. aus, in niedrigeren Dosierungen wird es manchmal als Nootropikum verwendet (Microdosing) oder wirkt nur leicht psychedelisch & empathogen.
Von den 2C-X ist es vermutlich am ehesten mit 2C-B vergleichbar.

Eine allgemeine Beschreibung der Wirkung fällt bei Psychedelika recht schwer, da der Trip stark subjektiv ist und von Person zu Person, von Dosis zu Dosis, und sogar von Einnahme zu Einnahme sehr unterschiedlich ausfallen kann.
Jemandem der noch nie eine starke psychedelische Droge einnahm einen psychedelischen Trip zu erklären funktioniert nur ansatzweise, komplett nachvollziehen kann die unerfahrene Person die Wirkung allerdings nicht.

Die Gefühle werden verstärkt, die Wahrnehmung wird verändert und neue optische und akustische Reize können wahrgenommen werden.
Alles kann einem fremdartig und unbekannt vorkommen, als wäre man wieder ein kleines Kind.
Die Gedankengänge sind verändert, vor dem inneren Auge sieht man Muster, Farben oder sogar Personen und „Animationen“.

2C-D findet außerdem einigen Einsatz als Smart-Drug / Nootropikum, im niedrigen Dosisbereich (10mg oder weniger, normalerweise um die 5mg), was auch Microdosing genannt wird.
Hierbei kommt es bei einigen Personen zu einer Steigerung der geistigen Leistungsfähigkeit, der Kreativität und der Energie. Wohlgemerkt funktioniert dies nicht bei jeder Person, die Microdosing von Psychedelika probiert!

 

2C-D Nebenwirkungen und Risiken

Es handelt sich hier um eine kaum erforschte Substanz!
Über den menschlichen Konsum zu Rauschzwecken ist kaum etwas bekannt.
Es kann unvorhersehbare Langzeitschäden und Nebenwirkungen geben, weshalb vom Konsum strikt abzuraten ist.

  • Evtl. Leicht erhöhter Blutdruck / erhöhte Herzfrequenz
  • Paranoia, Angstzustände („Badtrip“)
  • Angstvolle Ich-Auflösung
  • Pupillenerweiterung
  • Dysphorie, Trauer, ein Gefühl des Verlassenseins können aufkommen
  • Veränderte Temperaturwahrnehmung / Erhöhte Empfindlichkeit
  • Gänsehaut
  • Psychosomatische Muskel- / Gelenkschmerzen
  • Unangenehme Körpergefühle / Bodyload
  • Übelkeit / Erbrechen – Meist nur während des Hochkommens, wenn die Hauptwirkung einsetzt verschwinden diese Symptome üblicherweise.
    2C-D gilt als sehr wenig Übelkeits-erzeugend, deutlich weniger als die meisten anderen 2C-X (bspw. 2C-B, 2C-B-FLY, 2C-E, 2C-I…), was es recht beliebt & als verträglich eingestuft werden lässt!

Generell sind die Nebenwirkungen von 2C-D, verglichen mit anderen psychedelischen Phenethylaminen, recht gering ausgeprägt.
In moderaten Dosierungen ist üblicherweise auch der Mindtrip nicht allzu überfordernd (solange auf Set & Setting geachtet wurde!), was 2C-D wie geschrieben zu einer recht guten Anfängersubstanz macht.
Dennoch – in höheren Dosierungen oder bei empfindlichen Personen kann 2C-D durchaus einen sehr heftigen, mächtigen psychedelischen Trip auslösen der nicht unterschätzt werden darf!

Ein starker psychedelischer Trip ist ein sehr intensives, tiefenpsychologisches Erlebnis.
Psychedelische Drogen sind keine Spaßdrogen sondern Werkzeuge, mit denen die eigene Psyche erforscht und sogar geheilt werden kann.
Und so muss man diese Drogen auch behandeln!

Ein schlechter, überfordernder Trip kann im Konsumenten ein Trauma auslösen und eine Angststörung hinterlassen.
Dies vergeht im Normalfall, wenn der Trippende den Trip verarbeitet hat, was Tage, Wochen, Monate oder sogar Jahre dauern kann.
Um die Wahrscheinlichkeit eines schlechten Trips zu verringern, sollte man alle Safer Use Regeln einhalten und sehr gut auf Set, Setting & Dosis achten.
Mehr Safer Use Regeln gibt es hier!
Außerdem sollten zwischen jedem Trip angemessene Pausen eingehalten werden, sodass er integriert werden kann, werden diese nicht eingehalten steigt das Risiko für negative psychische Nachfolgen drastisch.

Die LD50 (Dosis, bei der die Droge bei der Hälfte der Testtiere tödlich / letal wirkt) bei Mäusen ist 80mg pro Kilogramm Körpergewicht, hiervon kann man jedoch nicht zwangsweise auf Menschen schließen.

 

Konsumformen / Applikationswege

Am verbreitetsten ist der orale Konsum von 2C-D.
Auch 2C-D nasal einzunehmen ist möglich, jedoch nicht zu empfehlen, da es zu sehr starkem Brennen kommt (wie bei den anderen 2C Substanzen auch), das den Trip negativ beeinflussen kann.
Wird nasal konsumiert muss deutlich niedriger dosiert werden und die Wirkung kann wenige Minuten nach Einnahme anfluten.

Auch der rektale, intravenöse und sublinguale Konsum sollte möglich sein, über diese Methoden ist jedoch wenig bekannt und wegen der Ungewissheit über die Dosierung sollte man eher von ihnen Abstand nehmen.

 

2C-D Dosis / Dosierung

Diese Dosisangaben sind nur eine ungefähre Orientierungshilfe, die aus Konsumentenberichten abgeleitet wurden.
Es muss mit einem Allergietest und einer sehr niedrigen Dosis begonnen werden!
Mehr Safer Use Regeln findet ihr hier.

Oral:

  • Erste Effekte ab: 2-10mg
  • Leichte Wirkung: 10-25mg
  • Normal: 25-50mg
  • Starke Wirkung: 50-100mg
  • Sehr starke Wirkung: 100mg+

Nasal:

  • Erste Effekte ab: 1-3mg
  • Leichte Wirkung: 2-5mg
  • Normal: 5-10mg
  • Starke Wirkung: 8-15mg
  • Sehr starke Wirkung: 15mg+

 

2C-D Wirkzeit

Je nach eingenommener Dosis kann die Wirkzeit deutlich variieren.

Oral:

  • Wirkungseintritt nach: 15-45 Minuten
  • Hochkommen: 20-40 Minuten
  • Hauptwirkung: 2-5 Stunden
  • Davon Peak: 45-150 Minuten
  • Afterglow: 2-6 Stunden

Nasal:

  • Wirkungseintritt nach: 2-15 Minuten
  • Hochkommen: 10-30 Minuten
  • Hauptwirkung: 2-4 Stunden
  • Davon Peak: 1-3 Stunden
  • Afterglow: 2-4 Stunden

 

Rechtsstatus von 2C-D

In Deutschland unterliegt 2C-D seit der 28. Betäubungsmittelgesetz-Änderung dem BtMG und ist damit illegal.

Ebenfalls verboten ist es in den USA, Großbrittanien, Schweden, Japan, Australien, Dänemark, Lettland, China, Kanada, der Schweiz und in Ländern mit Analog / Stoffgruppen Verboten.

 

Toleranzentwicklung

Die Toleranzentwicklung erfolgt bei 2C-D, so wie bei anderen Psychedelika auch, extrem rapide nach der Einnahme und baut sich auch recht schnell wieder ab.
Vermutlich ist sie nach wenigen Tagen oder gar Stunden wieder komplett abgebaut, es gibt Userberichte, die von täglichem Konsum über einige Tage hinweg und von keiner Verschwächerung der Wirkung berichten.

 

2C-D Pharmakologie

2C-D wirkt vor allem als partieller Agonist an den 5-HT2A und 5-HT2C Serotonin Rezeptoren.
Die anderen Wirkmechanismen sind nicht bekannt, generell ist es bisher nicht geklärt wie genau Psychedelika im menschlichen Gehirn wirken.

Es handelt sich also um ein typisches Psychedelikum.

 

Reaktionen auf Testing Kits

Um zu erkennen, ob es sich bei einer Substanz tatsächlich um die gewünschte Droge handelt, sollte man sie mit Drogen-Test-Kits überprüfen.
Hierbei handelt es sich um eine Mischung verschiedener Chemikalien, die eine deutlich erkennbare Reaktion zeigen, wenn sie mit bestimmten Substanzen in Berührung kommen.

Diese Drogentest Kits kann man sich auf verschiedenen Seiten bestellen, darunter auf Azarius, Amazon oder Ebay.

Doch Vorsicht: Wenn man sich einen einzigen Test kauft (bspw. den Marquis Reagent) kann dies noch längst keine verlässlichen Ergebnisse zur Identität einer Substanz liefern.
In den Zeiten von Research Chemcials / neuen psychoaktiven Substanzen kann es sich ja um etliche verschiedene, teils sehr nah mit einander verwandte Drogen handeln, auf die viele Tests identisch reagieren werden, sodass man nicht sicher sein kann, ob man nun die eine oder die andere Substanz vor sich hat.
Um eine höhere Sicherheit zu haben, muss man (wenn man nicht die Möglichkeit hat, seine Drogen von einem professionellem Labor testen zu lassen) verschiedene Drogentests verwenden und die Ergebnisse dann genau analysieren.

Auch dies bietet noch keine hundertprozentige Sicherheit, es ist aber deutlich besser, als einfach auf die Angaben des Verkäufers zu vertrauen!

Der Marquis Reagent reagiert auf 2C-D mit einer leicht hellgelben Verfärbung, der Hoffman Reagent mit einer nur sehr leicht gelblichen, der Mandelin Reagent mit einer hellgelben bis giftgrünen Verfärbung und der Mecke Reagent mit einer gelben und dunkelgrünen bis schwarzen.

 

Löslichkeit

2C-D HCl ist gut in Ethanol (14mg/ml), DMSO (14mg/ml) und Dimethyl Formamid (DMF) (5mg/ml) löslich.
Ebenfalls gut löslich ist es in Acetonitril und Isopropylalkohol.

Über die Löslichkeit in Wasser ist uns nur bekannt dass es funktionieren sollte (jedoch vermutlich in weniger starken Konzentrationen wie mit obigen Lösemitteln), solltet ihr Infos zur Löslichkeit von 2C-D haben schreibt uns!

 

Mischkonsum und gefährliche Kombinationen

Mischkonsum ist grundsätzlich eine drastische Erhöhung der Gefahr.

Über jede einzelne Kombination muss sich vorher genauestens informiert und Erfahrungsberichte gesucht werden, da es immer gefährliche Wechselwirkungen geben kann.

  • MAO-Hemmer: 2C-D und andere psychedelische Phenethylamine (wie Meskalin oder 25x-NBOMe) soll man nicht mit MAO-Hemmern kombinieren, da es zu unvorhersehbaren Wechselwirkungen & negativen Effekten kommen kann!
    Die allermeisten erfahrenen Psychonauten die diese Kombination probierten raten davon ab, sie ist potentiell sogar körperlich gefährlich und kann im schlimmsten Fall gar zum Tode führen!
    Außerdem ist mit einer enormen Verstärkung der Wirkung & Verlängerung der Wirkdauer zu rechnen.
  • Andere Psychedelika: Der Mischkonsum von verschiedenen Psychedelika miteinander kann eine unvorhersehbar intensive Verstärkung der Wirkung (Wechselwirkungen) auslösen. Nur erfahrene Psychonauten sollten mit solchen Kombinationen experimentieren!
    Es kann außerdem gefährliche Wechselwirkungen zwischen einzelnen Psychedelika geben, man muss sich also vorher genauestens über jede Kombination informieren, die man einnehmen möchte!
  • Dissoziativa (MXE, Ketamin etc.): Paranoia und Verwirrtheitszustände sind häufig, es kann auch zu körperlichen Problemen wie Bluthochdruck und Herzrasen kommen.
    Viele Konsumenten berichten außerdem davon, dass die Kombination aus Psychedelika und Dissoziativa oft einen düsteren, nur schwer zu kontrollierenden Trip verursacht. Auch diese Kombinationen dürfen nur von erfahrenen Psychonauten eingegangen werden, die wissen was sie tun.
  • Alkohol: Der Trip wird etwas abgestumpft wenn Alkohol dazu getrunken wird. Der Mischkonsum ist nicht empfehlenswert, es kann zu Übelkeit kommen.
  • Kratom & andere Opioide: Auch hier wird der psychedelische Trip abgestumpft und abgeschwächt.
  • Benzodiazepine: Benzodiazepine schwächen den Trip stark ab und können Angstzustände und Panikattacken während einer psychedelischen Reise unterdrücken.
    Benzos werden auch im Krankenhaus Konsumenten gegeben, die starke Panik haben.
    Oft wird der Trip nicht komplett beendet, sondern nur die Angst, dies kommt auf das Benzodiazepin und auf die Dosierung an.
    Vorsicht, Benzodiazepine als Tripstopper zu haben ist kein Freifahrtsschein auf die Safer Use Regeln verzichten zu können!
    Auch ein Horrortrip der mit Benzos abgebrochen wurde kann eine posttraumatische Belastungsstörung hinterlassen. Einige Konsumenten spekulieren sogar, dass ein mit Benzo abgebrochener Trip das häufiger tut als ein durchgestandener Badtrip.
  • Upper (Amphetamin, 2-FA, 4F-MPH, Kokain etc.): Der Mischkonsum von Stimulanzien mit Psychedelika ist gar keine gute Idee!
    Da Upper psychotisch und angststeigernd wirken, ist die Horrortrip-Gefahr deutlich erhöht und auch die Gefahr eine anhaltende „Drogenpsychose“ zu entwickeln steigt massiv.
    Auch körperlich kann diese Kombination sehr bedrohlich, bis hin zu lebensgefährlich sein, da der Kreislauf und das Herz belastet wird.
    Wenn der Upper extrem gering dosiert wird können manch erfahrene Konsumenten vielleicht mit dieser Mischung umgehen, für die allermeisten ist dies jedoch ein striktes Tabu!
  • Empathogene (MDMA, Methylon, 5-MAPB etc.): Das Mischen von Psychedelika mit Empathogenen (was meist stark serotonerge Upper sind) erzeugt eine sehr heftige psychedelische Erfahrung, die von starker Empathie und Liebe begleitet, aber auch sehr belastend und intensiv sein kann, weshalb sie nur von erfahrenen Psychonauten eingenommen werden sollte.
    Beide Substanzen (so wohl das Psychedelikum als auch das Empathogen) müssen etwa halb so niedrig dosiert werden, wie wenn man die Substanzen im Monokonsum nehmen würde!

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