3-CMC / Clophedron / 3-Chlormethcathinon – Amphetamin & Legales Research Chemical

Allgemeines zu 3-CMC / Clophedron / 3-Chlormethcathinon

3-CMC (Clophedron, 3-Chlormethcathinon) ist ein relativ neues Research Chemical. 3-CMC (3-Chlormethcathinon)In diesem Artikel werden von Userberichten zusammengefasste Informationen zur Dosierung, Wirkung, Nebenwirkungen und Mischkonsum von 3-Chlormethcathinon aufbereitet!

Es ist ein Chlor-substituiertes Amphetamin, genauer Cathinon, welches wegen seiner potentiell sehr neurotoxischen Wirkung in Kritik steht.

Es gibt kaum Erfahrungsberichte und erst Recht keine wissenschaftlichen Studien zu dieser neuen psychoaktiven Substanz.

Dementsprechend können keine sicheren Informationen gegeben werden, diese Zusammenstellung an Infos zu 3-CMC dient nur einer groben Übersicht!
Wie immer können wir keinerlei Gewähr auf die Richtigkeit geben.

Verglichen mit 4-CMC wird diese Substanz generell als eher schlechter und weniger gut für den Konsum geeignet beschrieben, da sie weniger potent ist (und man dementsprechend mehr Substanz einnehmen muss, was mehr Nebenwirkungen hervorrufen kann) und auch noch kürzer wirkt.

Aufgrund der strukturellen Ähnlichkeit zu Mephedron (4-MMC) wird 3-CMC in einigen Online Shops als Mephedrone-Replacement (manchmal auch als 3-MMC Ersatz) vermarktet.

Neben 3-CMC werden aktuell unter anderem auch noch Ethyl-Hexedron, 2-MMC, Mexedron oder 4-CMC als Mephedron (4-MMC) bzw. 3-MMC Ersatz / Alternative / Replacement angeboten.
Von den genannten wird 3-CMC von den meisten Konsumenten als (gemeinsam mit Mexedron) ungeeignetste Mephedron Alternative angesehen.

Wegen der serotonergen Wirkung könnte 3-CMC potentiell als Streckmittel, bzw. für die Hersteller billigerer Ersatz für XTC-Pillen verwendet werden.
Um sich als Konsument vor einer solchen Verwechslung zu schützen wenn man unbekannte Ecstasy Tabletten konsumieren will, sollte man diese immer mit einem Drogenschnelltest testen ob tatsächlich MDMA enthalten ist.
Gleiches gilt auch für kristallines MDMA.

Andere Namen: Clophedron, Clophedrone, 3-Chlormethcathinon, 3-Clohrmethcathinone (engl.), Klophedron, Meta-Clephedron, Meta-Clephedrone, Meta-Klephedron

Summenformel: C10H12C1NO

IUPAC: 1-(3-chlorophenyl)-2-(methylamino)propan-1-one

Molekulare Masse: 234,10 g/mol

 

Wirkung von 3-CMC

Die hier angegebenen Wirkungen und Nebenwirkungen sind alle sehr subjektiv und werden von jeder Person unterschiedlich wahrgenommen.
Sie müssen nicht alle immer auftreten und es kann noch weitere, unerwähnte Wirkungen geben. (Dann würden wir uns über ein Kommentar hierzu freuen!)
Diese Listen sollen nicht als Garantie, sondern als Orientierungshilfe dienen.

  • Stimulation (Aufputschend, wachmachend) – 3-CMC zählt zu den eher weniger stark stimulierenden Cathinonen, verglichen mit beispielsweise Ethyl-Hexedron oder auch 3-MMC / 4-MMC.
  • Leicht euphorisierend – Die euphorische Komponente soll bei 3-CMC laut den meisten Konsumenten eher geringer ausgerpägt als bei anderen Cathinonen wie 3-MMC, 4-MMC und auch 4-CMC sein.
  • Appetitzügelnd
  • Konzentrations- und leistungssteigernd
  • Aphrodisierend – Steigerung der sexuellen Lust, Verzögerung des Orgasmus
  • Gesteigerter Rededrang
  • Empathie – Diese Wirkkomponente ist deutlich geringer ausgeprägt als bei MDMA, Methylon, MDAI, 5-MAPB oder anderen Substanz deren Wirkung hauptsächlich auf der serotonergen Komponente basiert.

Die Wirkung ist serotonerg, dopaminerg und adrenerg.
Laut einigen Userberichten ist die serotonerge Komponente noch stärker als bei vergleichbaren Substanzen wie 3-MMC oder 4-MMC.
Dies äußert sich nicht in besonders starker Euphorie, wohl aber in einem berauschten Gefühl.
Der serotonerge Rausch hält allerdings nur etwa 30-60 Minuten (bei oralem Konsum), danach ist nur noch die Stimulation zu spüren.

Der aufputschende Effekten den diese Substanz auslöst soll angeblich eher schwächer bis mittelprächtig ausgeprägt sein.
Einige Konsumenten beschreiben sie etwa auf einer Ebene mit der Stimulation, die MDMA bewirkt.

Es gibt generell wenige Konsumenten, die diese Substanz für lohnenswert halten.
Meist wird sie als nichts besonderes oder sogar enttäuschend beschrieben, was das Eingehen des großen Risikos der Neurotoxizität noch unnötiger macht.

Die Wirkung von 3-CMC gilt als weniger angenehm als die von 4-CMC, allerdings als deutlich besser als die von 3-MEC, 4-MEC und anderen Mephedron Alternativen.

 

Nebenwirkungen und Risiken von 3-CMC

Allgemeine Safer Use Tipps für den Konsum von Research Chemicals gibt es hier!

Die Nebenwirkungen lassen sich durch das Einhalten von vernünftigen Dosierungen stark reduzieren.

Man sollte nicht oft nachlegen, ein bis zwei mal ist noch in Ordnung, jedes weitere Nachlegen verstärkt die Nebenwirkungen und den Kater am nächsten Tag aber drastisch.

  • Höchstwahrscheinlich neorotoxisch (gehirnschädigend)
  • Abhängigkeitspotential vorhanden, es ist etwa ähnlich wie bei Amphetamin!
  • Negative Nachwirkungen wie depressive Verstimmungen am Tag nach dem Konsum (Kater)
  • Dehydration
  • Steigerung des Blutdrucks
  • Unterdrückung der Körperfunktionen (z.B. Harndrang, Hunger & Durst)
  • Übelkeit
  • Paranoia & psychotische Phasen („Drogenpsychose“) möglich, vor allem bei Überdosierung
  • Craving, also Gier nach der Substanz (Deswegen wird oft nachgelegt)
  • Kalte Hände & Füße
  • Sexuelle Dysfunktion möglich
  • Erweiterung der Pupillen
  • Verengung der Blutgefäße
  • Zähneknirschen und Kieferkrämpfe („kiefern“, „Kieferkicks“, „Mundgulasch“)

Wie bei allen neuen psychoaktiven Substanzen besteht das Risiko der Unerforschtheit der Substanz.

Amphetamine können neurotoxisch und kardiotoxisch wirken und es gibt keine Studien über die Toxizität von 3-Chlormethcathinon.
Laut Userberichten fühlt sich diese Substanz nicht toxischer als Amphetamin, bei einigen sogar weniger toxisch als Amphetamin an, dies ist aber selbstverständlich keine Versicherung.

Von der Strukturformel her dürfte Clophedron deutlich neurotoxischer als 3-FMC / 3-Fluormethcathinon (und auch als 2-FMC oder 4-FMC) sein!

Um der Dehydration entgegen zu wirken und eine Beschädigung der Nieren zu verhindern muss genug getrunken werden (etwa 250-500ml Wasser pro Stunde)!

Da diese Substanz im Verdacht steht stark neurotoxisch zu sein, hier eine Liste an Symptomen, die auf eine neurotoxische Wirkung hinweisen.
Vorsicht, dass diese Symptome nicht verspürt werden bedeutet nicht, dass keine Neurotoxizität vorliegt! Es handelt sich hier nur um eine grobe Richtlinie.
Werden welche der folgenden Symptome deutlich verspürt, sollte der Konsum unterlassen werden und man sollte, damit andere auch gewarnt werden, einen Erfahrungsbericht (entweder in einem Drogen-Forum oder auch in den Kommentaren unter diesem Artikel) veröffentlichen.
Einige der folgenden Symptome zählen auch zu den normalen Wirkungen dieser Upper, weshalb es teils schwer ist, eine normale von einer Nebenwirkung zu unterscheiden.

Symptome für Neurotoxizität:

  • Kopfschmerzen
  • Taubheit und Kribbeln in den Extremitäten
  • Verwirrtheitszustände & Bewusstseinstrübungen
  • Krampfanfälle
  • Seh- und Hörstörungen
  • Darmbeschwerden (Darmmotilität)

Konsumformen / Applikationswege

Üblich ist der orale oder der nasale Konsum von 3-CMC.

3-CMC nasal setzt schneller ein, wirkt kürzer und man muss niedriger dosieren als bei oralem Konsum, es brennt aber sehr stark und beschädigt die empfindlichen Nasenschleimhäute und ist deshalb nicht sehr gut zum intranasalen Konsum geeignet.
Am besten man füllt die gewünschte Dosierung der Substanz in eine Leerkapsel (klick) und schluckt diese.

Der sublinguale, rektale, inhalative oder intravenöse Konsum ist theoretisch auch möglich, es gibt jedoch kaum Userberichte über diese Applikationswege.

Bei sublingualem Konsum setzt die Wirkung schneller als bei oralem ein und man muss die Dosis niedriger ansetzen.
Der Geschmack ist extrem unangenehm und die Mundschleimhäute und Zähne können beschädigt werden, weshalb oraler Konsum dennoch besser geeignet ist.

Auch bei 3-CMC rektal benötigt man deutlich geringere Mengen und die Wirkung setzt deutlich schneller ein.
3-CMC kann allerdings die empfindliche Darmschleimhaut beschädigen, rektaler Konsum sollte deshalb, wenn überhaupt, nur selten durchgeführt werden!
Über den rektalen Konsum von 3-CMC existieren so gut wie keine Berichte.

3-CMC intravenös ist die schädlichste Konsumform mit dem höchsten Abhängigkeitspotential und dem stärksten Craving (Gier nach der Substanz).
Es gibt so gut wie keine Berichte über 3-CMC IV, es kann zu starker Vasokonstriktion (Gefäßverengung) kommen, die zum Verlust eines Armes und im schlimmsten Fall zum Tode führen kann.
Von dieser Konsumform ist dringend abzuraten!

 

3-CMC Dosierung / Dosis

Oral:

  • Erste Effekte bei: wahrscheinlich etwa 10-30mg
  • Leicht: 30-70mg
  • Normal: 60-130mg
  • Stark: 120-180mg
  • Sehr stark: 180mg+

Nasal / sublingual:

  • Erste Effekte bei: wahrscheinlich etwa 5-20mg
  • Leicht: 20-40mg
  • Normal: 40-80mg
  • Stark: 70-100mg
  • Sehr stark: 100mg+

Über den intravenösen, rektalen und inhalativen Konsum ist kaum etwas bekannt, die Dosierungen sind hier aber niedriger anzusetzen.

 

Wirkzeit von 3-CMC

Oral:

  • Wirkungseintritt: 30-90min
  • Hauptwirkung: 1-4 Stunden
  • Afterglow: 3-10 Stunden

Nasal:

  • Wirkungseintritt: 10-30min
  • Hauptwirkung: 1-2 Stunden
  • Afterglow: 3-10 Stunden

Intramuskulär, intravenös und inhalativ deutlich kürzer, die Anflutzeit bis zum Wirkungseintritt von rektalem Konsum sind vermutlich mit der von nasalem Konsum vergleichbar, die Wirkung dürfte ähnlich lang wie bei oraler Aufnahme anhalten .
Bei höheren Dosierungen verlängert sich die Wirkzeit.

 

Rechtsstatus von 3-CMC in Deutschland

Nach dem Stand an dem dieser Artikel verfasst wurde untersteht 3-CMC nicht dem BtmG.

Ähnlich ist dies in den meisten Ländern weltweit, in Ländern mit Analog-Gesetzen könnte es wegen seiner Ähnlichkeit zum verbotenen Mephedron (4-MMC) und wegen seiner Zugehörigkeit zu den Cathinonen illegal sein.

Da es sich hier um ein Cathinon handelt, fällt 3-CMC auch unter das deutsche NPS Gesetz!

 

Toleranzentwicklung

Wie alle anderen ähnlich wirkenden Cathinone sorgt der Konsum von 3-CMC für die Bildung einer Toleranz.
Es dauert etwa 2 Wochen bis diese sich wieder komplett abbaut, nach 5-7  Tagen sollte sie sich wieder etwa auf die Hälfte reduziert haben.

Neben der normalen Toleranz gegenüber der Droge gibt es außerdem die Limitierung, dass der Serotoninhaushalt nach dem Konsum einer serotonergen Substanz erschöpft ist.
Je nach dem wie viel Serotonin „verbraucht“ wird, kann es durchaus mehrere Monate dauern bis sich der Serotoninhaushalt wieder normalisiert.
Häufiges Konsumieren von Serotonergika ist sehr schädlich fürs Gehirn und kann Depressionen auslösen.

Um die Schädlichkeit zu verringern, sollte man 3-CMC höchstens nur etwa alle 2-3 Monate konsumieren!
So bleibt die Wirkung auch gleichbleibend stark.

 

3-CMC Pharmakologie

Es gibt bisher keinerlei wissenschaftliche Untersuchungen zur Pharmakologie von 3-CMC.
Alle Angaben zum Wirkmechanismus basieren rein auf Spekulation wegen der Ähnlichkeit zu 4-MMC und wegen den subjektiven Effekten, die die Konsumenten nach dem Konsum von 3-CMC verspüren.

Vermutlich wirkt es als Serotonin, Dopamin und Noradrenalin Ausschütter und/oder Wiederaufnahmehemmer.
Einige User spekulieren darauf, dass die Wirkung hauptsächlich auf der serotonergen Aktivität basiert und dass diese stärker als bei vergleichbaren Substanzen wie 3-MMC ausgeprägt ist.

 

Mischkonsum von 3-CMC und gefährliche Kombinationen

Mischkonsum ist grundsätzlich eine drastische Erhöhung der Gefahr.

Über jede einzelne Kombination muss sich vorher genauestens informiert und Erfahrungsberichte gesucht werden, da es immer gefährliche Wechselwirkungen geben kann.

  • Andere Stimulanzien: Der Mischkonsum von verschiedenen Stimulanzien ist potentiell sehr gefährlich, da der Blutdruck und die Herzfrequenz stark erhöht und auch die Nebenwirkungen wie Dehydration verstärkt werden.
  • 25X-NBOMe, 25x-NBF & co.: Die Amphetamin-Analoge von psychedelischen Phenethylaminen, wie 25x-NBOMe, 25x-NBF etc. sind an sich schon aufputschend und stimulierend und wirken stark auf die Herzfrequenz und den Blutdruck.
    Der Mischkonsum von Stimulanzien mit diesen Psychedelika ist lebensgefährlich!!
  • Psychedelika: Auch bei anderen Psychedelika kann es im Mischkonsum mit Stimulanzien zu Komplikationen mit dem Blutdruck und Kreislauf kommen.
    Auch die psychische Seite ist nicht zu unterschätzen, da die Upper Paranoia verstärken und die Gefahr auf einen Badtrip erhöhen.
  • DXM: Der Mischkonsum von DXM mit Stimulanzien kann sehr gefährlich sein. Blutdruck und Herzfrequenz werden erhöht und auch hier kann es zu psychischen Problemen (Panikattacken, Badtrip) kommen.
  • Alkohol: Stark gesteigerte Dehydration! Die Wirkung des Alkohols wird durch das 2-Aminoindan unterdrückt, weswegen nicht mehr abgeschätzt werden kann, ob zu viel getrunken wird.
    Dies kann zu Überdosierung, die lebensbedrohlich werden kann, führen.
  • Tramadol: Tramadol ist serotonerg, genauso wie das Clophedron, weshalb diese Kombination zu einem lebensbedrohlichen Serotoninsyndrom führen kann!
  • Kratom & andere Opioide: Die Krampfschwelle wird beim Mischkonsum stark gesenkt.
  • MDMA. Methylon & andere serotonerge Upper: Die neurotoxischen Effekte des MDMA können verstärkt werden. Da es sich bei 3-CMC um eine serotonerge Substanz handelt, besteht beim Mischkonsum mit MDMA und anderen serotonergen Substanzen die Gefahr eines lebensgefährlichen Serotoninsyndroms!!
  • MAO-Hemmer: Vorsicht, potentiell tödliche Kombination!
  • Downer: Die Kombination aus Uppern und Downern (wie Benzodiazepinnen, Opioiden, Alkohol & GBL) kann zu einer gefährlichen Kreislaufbelastung führen.
    Die Herzfreguenz und der Blutdruck könnnen erhöht werden.
    Außerdem wird die sedierende Komponente der Downer unterdrückt, weshalb es leicht zu einer Überdosierung kommen kann, weil der Konsument nicht mehr einschätzen kann, wie stark die Wirkung der Downer bereits ist und er deshalb eventuell nachlegt.