3-FEA (3-Fluoroethylamphetamin) – Neuer empathogener RC Upper, 4-FA Ersatz

3-FEA (3-Fluoroethylamphetamin) – Empathogener RC Upper

3-FEA (3-Fluoroethylamphetamin) ist ein noch nicht allzu lange bekanntes Fluor-substituiertes Amphetamin 3-FEA / 3-Fluoroethamphetamin / 3-Fluoroethylapmhetaminmit empathogener und stimulierender Wirkung.
Es wird in Ländern, in denen 4-FA (4-Fluoroamphetamin) illegalisiert wurde, als ähnlich wirkender Ersatz von Research Chemical Shops verkauft.

Im Gegensatz zu 3-FA (3-Fluoroamphetamin) basiert die Wirkung nicht auf einer extrem starken Dopamin-Ausschüttung & -Wiederaufnahmehemmung, sondern (wie eben bei 4-FA) vor allem auf einer starken Beeinflussung des Serotoninspiegels.
Es ist also klar als Empathogen einzuordnen (wie etwa MDMA, Methylon, 5-MAPB…).

Wegen der serotonergen Wirkung könnte diese Substanz potentiell als Streckmittel, bzw. für die Hersteller billigerer Ersatz für XTC-Pillen verwendet werden.
Um sich als Konsument vor einer solchen Verwechslung zu schützen wenn man unbekannte Ecstasy Tabletten konsumieren will, sollte man diese immer mit einem Drogenschnelltest testen ob tatsächlich MDMA enthalten ist. Gleiches gilt auch für kristallines MDMA.

Es handelt sich hier um eine sehr neue und unbekannte Substanz, selbst im Vergleich zu anderen Research Chemicals. Wenige Erfahrungsberichte existieren bislang, außerdem keinerlei wissenschaftliche Untersuchungen. Die Angaben hier sind daher mit Vorsicht zu genießen und man sollte um so vorsichtiger beim Dosieren sein und mit einre sehr niedrigen Dosis beginnen!

Andere Namen: 3-FEA, 3-Fluoroethamphetamin, 3-Fluoroethylamphetamin, 3-Fluoroethylamphetamine (engl), 3-Fluoroethamphetamine (engl.), 3F-Ethylamphetamin, 3F-Ethamphetamin, 3-Fluoro-Ethylamphetamin

IUPAC: N-Ethyl-1-(3-fluorophenyl)propan-2-amin, N-Ethyl-1-(3-fluorophenyl)propan-2-amine (engl.)

Summenformel: C9H12FN

Molekulare Masse: 181,25 g/mol

Es gibt nicht genug Informationen zu dieser Substanz!
Kaum Erfahrungsberichte von Konsumenten und erst Recht sehr wenige wissenschaftliche Abhandlungen.
Dementsprechend ist der Konsum ein unberechenbares Risiko, mögliche toxische Effekte können unentdeckt sein.
Wir raten deutlichst von der Einnahme ab!
Bei den folgenden Informationen handelt es sich um eine Sammlung an Infos, die aus Berichten über diese Designerdroge entnommen wurden. Wir können keinerlei Gewähr auf die Richtigkeit geben und empfehlen jedem, weitere Quellen zu konsultieren.

 

Wirkung von 3-FEA

Die hier angegebenen Wirkungen und Nebenwirkungen sind alle sehr subjektiv und werden von jeder Person unterschiedlich wahrgenommen.
Sie müssen nicht alle immer auftreten und es kann noch weitere, unerwähnte Wirkungen geben. (Dann würden wir uns über ein Kommentar hierzu freuen!)
Diese Listen sollen nicht als Garantie, sondern als Orientierungshilfe dienen.

  • Empathie & Liebe für die Mitmenschen, Gefühl der Geborgenheit – Dies ist die wohl wichtigste Wirkung dieser Substanz. In kleinen Dosierungen tritt die empathogene Wirkung noch nicht so stark ein, erst in höheren.
  • Stimulation (Aufputschend, wachmachend) – Die stimulierende Komponente ist, verglichen mit anderen Uppern, nur gering ausgeprägt, da die Wirkung hauptsächlich auf der Serotonin-Aktivität beruht (mehr dazu beim Unterpunkt Pharmakologie) und sich in Empathie und Euphorie äußert.
    3-FEA soll sogar noch geringer stimulierend als 4-FA wirken, vergleichbar könnte die Stimulation vielleicht mit 5-MAPB oder Methylon verglichen werden.
  • Sedation – Auf viele Menschen wirkt 3-FEA eher sedierend und körperlich relaxierend, es kann auch zu einer gefühlten gleichzeitigen Sedierung und Stimulation kommen.
  • Appetitzügelnd
  • Konzentrations- und Leistungssteigerung
  • Aphrodisierend – Steigerung der sexuellen Lust und Verzögerung des Orgasmus
  • Euphorisch
  • Bodyload – Der Körper fühlt sich anders an und kann kitzelig oder vibrierend sein. Gerade beim Hochkommen und in höheren Dosierungen ist der Bodyload sehr spürbar.
  • Gesteigerter Rededrang – Ein sogenannter „Laberflash“
  • Verbessertes Musikempfinden – Konsumenten fühlen sich oft eins mit der Musik und können sich beim Tanzen sehr gut auf sie einlassen.
  • Intensivere Licht- und Farbwarhnehmung
  • Intensivierung des Tastsinns – Berührungen, vor allem von anderen Menschen, können sich kribbelnd und besonders angenehm anfühlen
  • Offenheit – Man sollte serotonerge Upper besser nicht mit Menschen nehmen die man nicht gut kennt, da man Dinge von sich erzählen könnte, die man anderen eigentlich nicht erzählen will.

Wie bereits geschrieben handelt es sich bei 3-Fluoroethamphetamin um ein Empathogen, welches in geringeren Dosierungen auch als leichter Upper wirken kann.
Es wird häufig mit 4-FA verglichen, soll sogar noch weniger stimulierend als 4-Fluoramphetamin sein und in höheren Dosierungen sogar sedierend / narkotisch wirken. Das kommt natürlich auch stark auf’s Set & Setting an.
Manche Konsumenten empfinden die Wirkung von 3-FEA als recht ausgeglichen und angenehmen, die serotonerge Komponente scheint jedenfalls weniger stark als bei MDMA zu sein.

Insgesamt ist 3-FEA recht beliebt.

 

3-FEA Nebenwirkungen und Risiken

  • Abhängigkeitspotential vorhanden – ähnlich wie bei MDMA (geringer als bei hauptsächlich dopamin- & noradrenalinergen Uppern wie Amphetamin)
  • Dehydration
  • Steigerung des Blutdrucks
  • Unangenehmes Hochkommen – Das Hochkommen, also die Zeit zwischen Wirkungseintritt und Hauptwirkung, kann bei Empathogenen unangenehm sein & mit einem starken Bodyload oder selten auch Paranoia / Dysphorie einher gehen.
  • Unterdrückung der Körperfunktionen (z.B. Harndrang, Hunger & Durst), Schwierigkeiten beim Urinieren
  • Serotonin-Syndrom – Bei Überdosierung & Mischkonsum möglich (siehe Überschrift Mischkonsum und gefährliche Kombinationen), kann im schlimmsten Fall tödlich enden oder dauerhafte Schäden verursachen!
  • Übelkeit & Magenprobleme – Erst recht bei höheren Dosierungen, regelmäßigem Konsum oder wenn oft nachgelegt wird.
  • Paranoia & psychotische Phasen („Drogenpsychose“) möglich – Vor allem bei Überdosierung, wenn auch extrem selten & geringere Gefahr als bei Uppern wie Amphetamin
  • Craving, also Gier nach der Substanz (Deswegen wird oft nachgelegt)
  • Kalte Hände & Füße
  • Erweiterung der Pupillen
  • Sexuelle Dysfunktion möglich
  • Neurotoxizität / Kardiotoxizität ist möglich, aber nicht bestätigt – Daher keine zu hohe Dosierungen nehmen, nicht zu oft nachlegen und lange Pausen einhalten!
  • Depressive Verstimmungen beim Runterkommen & in den nächsten Tagen
  • Bei Überdosierung: Halluzinationen, Schwindel & veränderte optische Wahrnehmung, Verwirrtheitszustände
  • Verengung der Blutgefäße
  • Probleme beim Urinieren
  • Zähneknirschen und Kieferkrämpfe („kiefern“, „Kieferkicks“, „Mundgulasch“) – Tritt nur in hohen Dosierungen ein und kann zu Zahn- / Kieferschäden führen. Ein Kaugummi kann hier abhilfe schaffen.
  • Schweißausbrüche

Es handelt sich hier um eine kaum erforschte Substanz!
Über den menschlichen Konsum zu Rauschzwecken ist kaum etwas bekannt.
Es kann unvorhersehbare Langzeitschäden und Nebenwirkungen geben, weshalb vom Konsum strikt abzuraten ist.

Um der Dehydration entgegen zu wirken und eine Beschädigung der Nieren zu verhindern muss genug getrunken werden (etwa 250-500ml Wasser pro Stunde)!
Außerdem darf man sich beim Tanzen, Feiern o.ä. nicht zu sehr verausgaben, dies kann zu Kreislaufzusammenbrüchen, Herzproblemen & auch dem Tode führen!

3-FEA gilt als nicht allzu nebenwirkungsreich, in moderaten Dosierungen sind bei manchen Konsumenten kaum Nebenwirkungen spürbar.
In hohen Dosierungen gehen die Nebenwirkungen in die MDMA-Richtung, manche Konsumenten empfinden die Nebenwirkungen sogar als stärker als bei MDMA.
Es wird spekuliert, dass 3-FEA stärker noradrenerg wirkt als bspw. MDMA, da es in höheren Dosierungen zu stärkerem Schwitzen, Herzrasen usw. kommt, also typischen Upper-Nebenwirkungen.

 

Konsumformen / Applikationswege

Üblich ist der orale oder nasale Konsum von 3-FEA.

Die orale Aufnahme ist die wohl „gesündeste“ Konsummethode, hier füllt man die Substanz in eine Leerkapsel oder wickelt sie in ein Stück Longpape.

Nasal aufgenommen wird niedriger dosiert, die Wirkung tritt schneller ein und es kommt zu einem sehr unangenehmen Brennen in der Nase, die empfindliche Nasenschleimhaut wird beschädigt, daher sollte nur selten eine Substanz nasal konsumiert werden.

Theoretisch sollte auch der rektale, der sublinguale und der intravenöse Konsum funktionieren, über diese Applikationsformen ist uns jedoch nichts bekannt und sie sind sehr stark reizend und daher ungeeignet. Besonders der IV Konsum ist mit extremen Gefahren und Suchtrisiken verbunden und sollte unbedingt unterlassen werden! Es kann unbekannte, stark schädliche Wirkungen auf die Venen geben.

 

3-FEA Dosis / Dosierung

Diese Dosisangaben sind nur eine ungefähre Orientierungshilfe, die aus Konsumentenberichten abgeleitet wurden.
Es muss mit einem Allergietest und einer sehr niedrigen Dosis begonnen werden!
Mehr Safer Use Regeln findet ihr hier.

Oral:

  • Erste Effekte ab: 10-15mg
  • Leichte Wirkung: 15-25mg
  • Normal: 25-50mg
  • Starke Wirkung: 50-80mg
  • Sehr starke Wirkung: 80mg+

Nasal:

  • Erste Effekte ab: 5-10mg
  • Leichte Wirkung: 10-20mg
  • Normal: 20-40mg
  • Starke Wirkung: 40-70mg
  • Sehr starke Wirkung: 70mg+

 

3-Fluoroethylamphetamin Wirkzeit

Die Wirkzeit ist bei serotonergen Uppern stark von der konsumierten Dosierung abhängig (und natürlich auch davon ob und wann nachgelegt wurde).

Oral:

  • Wirkungseintritt nach: 20-60 Minuten
  • Hochkommen: 30-60 Minuten
  • Hauptwirkung: 4-8 Stunden
  • Runterkommen: 2-3 Stunden
  • Afterglow: 6-24 Stunden

Nasal:

  • Wirkungseintritt nach: 5-15 Minuten
  • Hochkommen: 15-60 Minuten
  • Hauptwirkung: 3-7 Stunden
  • Runterkommen: 2-3 Stunden
  • Afterglow: 6-24 Stunden

 

Safer Use und Set & Setting bei 3-FEA

Bei dieser Substanz sind, wie bei allen anderen Empathogenen, das Set und Setting extrem wichtige Faktoren, dafür wie positiv die Wirkung ausfällt.
Set bezeichnet den Zustand des Konsumenten, also beispielsweise seine Stimmung, seine Sicht auf die Dinge, seine Art zu denken und sein bisheriges Leben.
Setting ist der Ort an dem der Konsum stattfindet und beinhaltet auch die Personen, mit der die Droge eingenommen wird.

Man sollte serotonerge Empathogene nur konsumieren, wenn man vorher schon gute Laune hat.
Es handelt sich nicht um eine Glückspille die man einwirft und die einen zuverlässig auf Wolke Sieben schickt, sondern die Gefühle werden, ähnlich wie bei Psychedelika nur nicht ganz so ausgeprägt wie bei diesen, verstärkt.

Das Setting sollte ein sicherer Ort sein, der den Berauschten vertraut und für alle Personen angenehm ist.
Sehr gut eignet sich bei schönem Wetter ein abgeschirmter Platz in der Natur, beispielsweise auf einer Wiese an einem Fluss!
Alternativ nehmen einige Menschen serotonerge Upper auch gerne auf Partys und in Discos, dies ist allerdings nur für erfahrenere Konsumenten geeignet, die bereits einige Erfahrungen mit dieser Substanz machten und sich sicher sind, dass sie der Rausch auch in der Öffentlichkeit nicht überfordert.
Ist dies der Fall können auch Partys, Festivals und Konzerte gute Orte für Einnahme sein, besonders elektronische Musik erfreut sich hier großer Beliebtheit.
Man sollte, konsumiert man öffentlich, allerdings niedriger dosieren um mögliche Nebenwirkungen (wie Übelkeit & Paranoia) zu reduzieren!

Da man wegen er empathogenen Wirkung eventuell Dinge erzählt, von denen man im nüchternen Zustand nicht möchte, dass andere Leute sie wissen, sollte man wie schon gesagt Empathogene nur mit Personen einnehmen, denen man vertraut, die man mag, im besten Falle liebt.
So können sich auch viel tiefere und bessere Gespräche entwickeln als mit weniger guten Bekannten!

 

Rechtsstatus von 3-FEA

Da es sich hier um ein Amphetamin handelt, fällt es unter das deutsche NPS Gesetz, der Verkauf ist damit verboten, ebenso wie der Besitz (welcher jedoch nicht strafrechtlich verfolgt wird, solange es Eigenbedarfs-Mengen sind) – die Einfuhr aus einem anderen Land wird wiederum schon bestraft.

Ebenso illegal ist es in anderen Ländern mit Analog- und Stoffgruppenverboten, wie Großbritannien, den USA, Neuseeland oder Kanada.
Explizit verboten ist die Substanz noch in keinem Land.

 

Toleranzentwicklung

Die Toleranzbildung verläuft ähnlich wie bei MDMA, jedoch wohl etwas weniger intensiv.
Gerade bei häufigem, hochdosierten Konsum steigt die Toleranz an und es werden größere Mengen benötigt um den selben Effekt zu erzielen.
Diese baut sich nach etwa 7-14 Tagen Konsumpause wieder ab.

Doch Vorsicht:
Dass die Toleranz gegenüber der Substanz abgebaut ist bedeutet nicht, dass sie nach nur 7-14 Tagen wieder so wie vor der ersten Einnahme wirkt!
Der Serotoninhaushalt muss sich erst wieder einigermaßen erholen und normalisieren, bis während des Rausches wieder eine genug hohe Serotoninkonzentration im Hirn entstehen kann, sodass eine euphorische, positive Wirkung verspürt wird.
Würde der Konsument diese Substanz alle 14 Tage nehmen, würde die Wirkung von mal zu mal schwächer und unangenehmer werden.

Eine Pause von 2-3 Monaten ist das Minimum, wenn eine gute Wirkung durch serotonerge Upper verspürt werden soll!
Selbstverständlich gilt diese Pause für alle serotonerge Upper. MDMA, 5-MAPB und MDAI beispielsweise sind alles Substanzen die eine Kreuztoleranz haben und ein und den selben Serotoninhaushalt beanspruchen.

 

Pharmakologie

Es sind keine wissenschaftlichen Untersuchungen zum Wirkmechanismus von 3-FEA vorgenommen worden, daher kann man nur spekulieren.
Die Wirkung ist jedoch recht sicher hauptsächlich serotonerg, weniger stark dopaminerg & noradrenerg.

Es wirkt vermutlich dennoch als Wiederaufnahmehemmer- und/oder Ausschütter von Serotonin, Dopamin & Noradrenalin.

 

Reaktionen auf Testing Kits

Um zu erkennen, ob es sich bei einer Substanz tatsächlich um die gewünschte Droge handelt, sollte man sie mit Drogen-Test-Kits überprüfen.
Hierbei handelt es sich um eine Mischung verschiedener Chemikalien, die eine deutlich erkennbare Reaktion zeigen, wenn sie mit bestimmten Substanzen in Berührung kommen.

Diese Drogentest Kits kann man sich auf verschiedenen Seiten bestellen, darunter auf Azarius, Amazon oder Ebay.

Doch Vorsicht: Wenn man sich einen einzigen Test kauft (bspw. den Marquis Reagent) kann dies noch längst keine verlässlichen Ergebnisse zur Identität einer Substanz liefern.
In den Zeiten von Research Chemcials / neuen psychoaktiven Substanzen kann es sich ja um etliche verschiedene, teils sehr nah mit einander verwandte Drogen handeln, auf die viele Tests identisch reagieren werden, sodass man nicht sicher sein kann, ob man nun die eine oder die andere Substanz vor sich hat.
Um eine höhere Sicherheit zu haben, muss man (wenn man nicht die Möglichkeit hat, seine Drogen von einem professionellem Labor testen zu lassen) verschiedene Drogentests verwenden und die Ergebnisse dann genau analysieren.

Auch dies bietet noch keine hundertprozentige Sicherheit, es ist aber deutlich besser, als einfach auf die Angaben des Verkäufers zu vertrauen!

 

Löslichkeit

Über die genaue Löslichkeit ist uns nichts bekannt, vermutlich löst es sich in Ethanol & Wasser.
Solltet ihr Infos dazu haben, hinterlasst doch ein Kommentar oder schreibt eine Mail!

 

Mischkonsum und gefährliche Kombinationen

Mischkonsum ist grundsätzlich eine drastische Erhöhung der Gefahr.

Über jede einzelne Kombination muss sich vorher genauestens informiert und Erfahrungsberichte gesucht werden, da es immer gefährliche Wechselwirkungen geben kann.

Da nichts gesichertes über den Wirkmechanismus bekannt ist, ist der Mischkonsum grundsätzlich enorm gefährlich!

  • Stimulanzien: Der Mischkonsum von verschiedenen Stimulanzien ist potentiell sehr gefährlich, da der Blutdruck und die Herzfrequenz stark erhöht und auch die Nebenwirkungen, die Neurotoxizität und die Dehydration verstärkt werden.
    Es kann gefährliche Wechselwirkungen zwischen einzelnen Uppern geben, man muss sich also vorher genauestens über jede Kombination informieren, die man einnehmen will!
  • Andere Empathogene: Der Mischkonsum von verschiedenen stark serotonergen Empathogenen kann, je nach Wirkmechanismus der einzelnen Substanzen, ein Serotonin-Syndrom hervorrufen und eine sehr intensive serotonerge Wirkung auslösen.
    Die beiden Empathogene können sich gegenseitig unvorhersehbart potenzieren, es muss also deutlich niedriger dosiert werden.
    Auch hier werden normalerweise die Nebenwirkungen und die Neurotoxizität verstärkt und die Kreislauf- und Herzbelastung erhöht!
  • 25X-NBOMe, 25x-NBF & co.: Die Amphetamin-Analoge von psychedelischen Phenethylaminen, wie 25x-NBOMe, 25x-NBF etc. sind an sich schon aufputschend und stimulierend und wirken stark auf die Herzfrequenz und den Blutdruck.
    Der Mischkonsum von Stimulanzien mit diesen Psychedelika kann lebensgefährlich sein!!
  • Psychedelika: Auch bei anderen Psychedelika kann es im Mischkonsum mit Empathogenen zu Komplikationen mit dem Blutdruck und Kreislauf kommen.
    Auch die psychische Seite ist nicht zu unterschätzen, da die serotonerge Upper die Wirkung extrem verstärken und Paranoia auslösen können.
  • DXM: Der Mischkonsum von DXM mit serotonergen Uppern ist lebensgefährlich! Es kann zu einem potentiell tödlichen Serotoninsyndrom kommen, da DXM auch serotonerg wirkt. Die psychische Seite des Trips ist auch nicht unterschätzen und kann extrem verstörend und zu intensiv sein.
  • Andere Dissoziativa (MXE, Ketamin etc.): Paranoia und Verwirrtheitszustände sind häufig, es kann auch zu körperlichen Problemen wie Bluthochdruck und Herzrasen kommen.
    Darf nur sehr niedrig dosiert und von Experten in diesem Bereich eingenommen werden!
  • Alkohol: Stark gesteigerte Dehydration! Die Wirkung des Alkohols wird durch diese Droge unterdrückt, weswegen nicht mehr abgeschätzt werden kann, ob zu viel getrunken wird.
    Dies kann zu einer Alkoholvergiftung, die lebensbedrohlich werden kann, führen.
  • Tramadol: Tramadol ist serotonerg, eine Kombination mit serotonergen Uppern ist deswegen potentiell tödlich, da es zu einem Serotoninsyndrom kommen kann!
  • Kratom & andere Opioide: Die Krampfschwelle wird beim Mischkonsum stark gesenkt, weshalb es leicht zu Krampfanfällen kommen kann.
  • MAO-Hemmer: Tödliche Kombination! Vorsicht!
  • Downer: Die Kombination aus Uppern und Downern (wie Benzodiazepinnen, Opioiden, Alkohol & GBL) kann zu einer gefährlichen Kreislaufbelastung führen.
    Die Herzfreguenz und der Blutdruck könnnen erhöht werden.
    Außerdem wird die sedierende Komponente der Downer unterdrückt, weshalb es leicht zu einer Überdosierung kommen kann, weil der Konsument nicht mehr einschätzen kann, wie stark die Wirkung der Downer bereits ist und er deshalb eventuell nachlegt.

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