3-MEC / 3-Methylethcathinon – Legales Cathinon & Mephedron Alternative

3-MEC / 3-Methylethcathinon – Legales Cathinon & angeblicher Mephedron Ersatz

3-MEC (3-Methylethcathinon / 3-Methylethcathinone) ist eines der vielen 3-MEC (3-Methylethcathinon)stimulierenden / empathogenen Cathinonen, die als Mephedron Ersatz (oder auch 3-MMC Ersatz) in Research Chemical Shops verkauft werden.

Es gibt teils sehr unterschiedliche Berichte über die Tauglichkeit dieser Substanz, generell gilt sie aber als verglichen mit 3-MMC oder 4-MMC schwächer wirksam und insgesamt nicht lohnenswert.
Einige Konsumenten berichten trotzdem von positiven Wirkungen (schon bei geringeren Dosierungen), andere verspüren selbst bei der Einnahme von sehr hohen Dosierungen kaum erstrebenswerte / spaßige Effekte.
Es ist unsicher, ob diese krassen Unterschiede aufgrund von stark schwankender Qualität und Reinheit des 3-MEC oder weil jede Person unterschiedlich auf Drogen reagiert auftreten.

3-MEC gilt als noch schwächer als 4-MEC (einer auch schon eher unbeliebten Substanz), jeder erfahrene User würde eher zu beispielsweise 4-CMC oder 3-CMC greifen, wenn er auf der Suche nach einer legalen Mephedron Alternative ist.

Da es so unbeliebt ist, gibt es überdurchschnittlich wenige Userberichte über die Dosierung, Wirkung, Nebenwirkungen etc. von 3-MEC.
Die Angaben hier sind also noch spekulativer als bei anderen neuen psychoaktiven Substanzen und sollten nur mit Vorsicht genossen werden!

Wegen der serotonergen Wirkung könnte diese Substanz potentiell als Streckmittel, bzw. für die Hersteller billigerer Ersatz für XTC-Pillen verwendet werden.
Um sich als Konsument vor einer solchen Verwechslung zu schützen wenn man unbekannte Ecstasy Tabletten konsumieren will, sollte man diese immer mit einem Drogenschnelltest testen ob tatsächlich MDMA enthalten ist. Gleiches gilt auch für kristallines MDMA.

Die Angaben hier beziehen sich auf 3-MEC HCl.

Andere Namen: 3-Methylethcathinon, 3-Methlyethcathinone (engl.), 3-Methylethylcathinon, 3-Methylethylcathinone (engl.)

IUPAC: 2-(ethylamino)-1-(m-tolyl)propan-1-one

Summenformel: C12H17NO

Molekulare Masse: 3-MEC  HCl: 227,7 g/mol, 3-MEC: 191,26948 g/mol

Es gibt nicht genug Informationen zu dieser Substanz!
Kaum Erfahrungsberichte von Konsumenten und erst Recht sehr wenige wissenschaftliche Abhandlungen.
Dementsprechend ist der Konsum ein unberechenbares Risiko, mögliche toxische Effekte können unentdeckt sein.
Wir raten deutlichst von der Einnahme ab!
Bei den folgenden Informationen handelt es sich um eine Sammlung an Infos, die aus Berichten über diese Designerdroge entnommen wurden. Wir können keinerlei Gewähr auf die Richtigkeit geben und empfehlen jedem, weitere Quellen zu konsultieren.

 

Wirkung von 3-MEC

Die hier angegebenen Wirkungen und Nebenwirkungen sind alle sehr subjektiv und werden von jeder Person unterschiedlich wahrgenommen.
Sie müssen nicht alle immer auftreten und es kann noch weitere, unerwähnte Wirkungen geben. (Dann würden wir uns über ein Kommentar hierzu freuen!)
Diese Listen sollen nicht als Garantie, sondern als Orientierungshilfe dienen.

  • Empathie & Liebe für die Mitmenschen, Gefühl der Geborgenheit – Bei den meisten Konsumenten ist Empathie bei dieser Substanz eher gering ausgeprägt – nicht mit MDMA, MDAI, Methylon o.ä. vergleichbar.
  • Stimulation (Aufputschend, wachmachend) – Die stimulierende Komponente ist, verglichen mit anderen Cathinonen wie 4-MMC, 3-MMC, 4-CMC oder gar 2-MMC, nur gering ausgeprägt.
    Einige Konsumenten verspüren sogar überhaupt keine Stimulation und können kurze Zeit nachdem die Wirkung abflachte einschlafen.
    Die Stimulation tritt hauptsächlich während des Peaks auf und nimmt dann recht schnell wieder ab.
  • Appetitzügelnd
  • Konzentrations- und Leistungssteigerung
  • Aphrodisierend – Steigerung der sexuellen Lust und Verzögerung des Orgasmus.
  • Euphorisch – Die meisten Konsumenten verspüren von 3-MEC keine intensive Euphorie sondern lediglich eine leichte Stimmungsverbesserung.
  • Gesteigerter Rededrang – Ein sogenannter „Laberflash“
  • Gesteigertes Selbstvertrauen – „Egopush“
  • Verbessertes Musikempfinden – Konsumenten fühlen sich oft eins mit der Musik und können sich beim Tanzen sehr gut auf sie einlassen.
  • Intensivere Licht- und Farbwarhnehmung
  • Intensivierung des Tastsinns – Berührungen, vor allem von anderen Menschen, können sich kribbelnd und besonders angenehm anfühlen
  • Lokalanästhetisch (betäubend) – 3-MEC wirkt, verglichen mit anderen ähnlichen psychoaktiven Substanzen, recht stark betäubend auf die Schleimhäute, während der Wirkung fühlen sich die Zähne deshalb oft narkotisiert an.

Die Wirkung wird von fast allen Konsumenten als eher enttäuschend empfunden.
Es wird kaum Stimulation verspürt und 3-MEC soll weder als Arbeitsdroge noch als Partydroge sonderlich gut geeignet sein.
Laut einigen Userberichten macht die Wirkung sogar nicht einmal sonderlich Spaß, oder nur 10-30 Minuten während des Peaks (Wirkhöhepunkt).

Verglichen mit dem nahe verwandten 4-MEC ist 3-MEC etwas weniger potent, die meisten Konsumenten bevorzugen 4-MEC.
Doch selbst 4-MEC gilt als eher schlechteres, nicht lohnenswertes Cathinone, verglichen mit 3-MMC und Mephedron!

 

3-MEC Nebenwirkungen und Risiken

  • Abhängigkeitspotential vorhanden – ähnlich wie bei anderen Cathinonen wie Mephedron, 3-MMC oder 3-CMC, jedoch wegen der für die meisten enttäuschenden, schwächeren Wirkung geringer als bei den genannten.
  • Dehydration
  • Steigerung des Blutdrucks
  • Unterdrückung der Körperfunktionen (z.B. Harndrang, Hunger & Durst)
  • Serotonin-Syndrom – Bei Überdosierung & Mischkonsum (siehe Überschrift Mischkonsum und gefährliche Kombinationen), kann im schlimmsten Fall tödlich enden oder dauerhafte Schäden verursachen!
  • Übelkeit
  • Schweißausbrüche – Diese Nebenwirkung wird beim Konsum von 3-MEC sehr häufig verspürt.
  • Unangenehmer, eventuell chemischer Mund- & Körpergeruch – tritt vor allem auf, wenn eine hohe Dosierung eingenommen, oder öfter nachgelegt wird.
  • Paranoia & psychotische Phasen („Drogenpsychose“) möglich – Vor allem bei Überdosierung, wenn auch extrem selten & geringere Gefahr als bei Uppern wie Amphetamin
  • Craving, also Gier nach der Substanz (Deswegen wird oft nachgelegt) – ist bei Cathinonen wie 3-MEC sehr stark ausgeprägt und ein erheblicher Risikofaktor!
  • Kalte Hände & Füße
  • Erweiterung der Pupillen
  • Sexuelle Dysfunktion möglich
  • Neurotoxizität / Kardiotoxizität ist möglich, aber nicht bestätigt – Es ist jedoch sehr wahrscheinlich, dass 3-MEC neurotoxisch wird, da das verwandte Mephedrone als Dopamin-Ausschütter agiert und diese Wirkung so gut wie immer zu Neurotoxizität führt.
  • Depressive Verstimmungen beim Runterkommen & in den nächsten Tagen
  • Bei Überdosierung: Halluzinationen, Schwindel & veränderte optische Wahrnehmung, Verwirrtheitszustände
  • Verengung der Blutgefäße (Vasokonstriktion)
  • Probleme beim Urinieren
  • Zähneknirschen und Kieferkrämpfe („kiefern“, „Kieferkicks“, „Mundgulasch“)

Es handelt sich hier um eine kaum erforschte Substanz!
Über den menschlichen Konsum zu Rauschzwecken ist kaum etwas bekannt.
Es kann unvorhersehbare Langzeitschäden und Nebenwirkungen geben, weshalb vom Konsum strikt abzuraten ist.

Um der Dehydration entgegen zu wirken und eine Beschädigung der Nieren zu verhindern muss genug getrunken werden (etwa 250-500ml Wasser pro Stunde)!

 

Konsumformen / Applikationswege

Üblich ist der orale oder nasale Konsum von 3-MEC.

3-MEC oral ist die am wenigsten ungesunde Methode, die auch die Konsumform der Wahl sein sollte, wenn man diese Substanz (trotz der negativen Userberichte) konsumieren will.
Einige Konsumenten empfehlen, das 3-MEC in ein Glas Wasser zu schütten, es im Wasser zu lösen und dann zu trinken, dies soll die Aufnahme verbessern und die Wirkung soll so etwas schneller eintreten.
Da 3-MEC einen sehr intensiven, unangenehmen Geschmack hat, kann diese Methode aber Ekelgefühle und Übelkeit hervorrufen.
Um den Geschmack zu umgehen kann man die gewünschte Dosierung in eine Leerkapsel (klick) füllen und diese schlucken.

Viele Konsumenten berichten bei 3-MEC nasal von einem sehr ekelerregenden Geschmack, starkem Brennen in der Nase und auch Hals- und Rachenschmerzen, wenn die Droge den Hals runterläuft.
Aufgrund der niedrigen Potenz von 3-MEC und den dementsprechend großen Mengen an Substanz die man einnehmen muss, ist nasaler Konsum umso schlechter geeignet.
Nasaler Konsum wirkt schneller und kürzer und man benötigt geringere Mengen als bei oraler Einnahme, dennoch rät fast jeder Konsument, der 3-MEC intranasal applizierte, davon ab und empfiehlt stattdessen den oralen Konsum.

Auch sublingualer, rektaler, inhalativer und intravenöser sollte theoretisch möglich sein, über diese Konsumformen ist aber sehr wenig bekannt.

3-MEC sublingual dürfte etwas schneller als oral wirken und man sollte etwas geringere Dosierungen benötigen (etwa wie beim nasalen Konsum)

3-MEC IV (intravenös) ist der wohl schädlichste Applikationsweg, die Venen werden dadurch ernsthaft beschädigt und im schlimmsten Fall kann es zu heftiger Vasokonstriktion (Gefäßverengung) kommen, die zum Verlust eines Armes oder gar zum Tod führen kann. Desweiteren ist die Suchtgefahr und das Craving (Gier nach der Substanz) bei intravenösem Konsum am höchsten.
Ähnlich wie bei anderen ähnlichen Cathinonen (wie 4-MMC, 3-MMC…) soll beim IV Konsum ein sogenannter Flash auftreten, das ist ein sehr intensives, stimulierendes oder euphorisches Gefühl, das kurz nach der Einnahme eintritt und dann nur wenige Minuten anhält. Dieser Flash ist für das enorme Craving und das große Abhängigkeitspotential dieser Konsummethode verantwortlich.
Möchte man, entgegen aller Warnungen und Vernunft, 3-MEC intravenös konsumieren, muss man die Dosierung deutlich niedriger ansetzen!

3-MEC rektal flutet ähnlich schnell wie intravenöser Konsum an, ist aber etwas weniger schädlich und erzeugt weniger Craving und Suchtverhalten. Die Dosierung ist auch hier deutlich niedriger anzusetzen.
Doch Vorsicht, die empfindliche Darmschleimhaut kann durch den rektalen Konsum solcher Substanzen schwer beschädigt werden, man sollte auf keinen Fall öfter als alle paar Monate zum rektalen Konsum greifen!

 

3-MEC Dosis / Dosierung

Diese Dosisangaben sind nur eine ungefähre Orientierungshilfe, die aus Konsumentenberichten abgeleitet wurden.
Es muss mit einem Allergietest und einer sehr niedrigen Dosis begonnen werden!
Mehr Safer Use Regeln findet ihr hier.

Dosisangaben zu 3-MEC zu machen ist besonders schwierig, da die Userberichte teils sehr unterschiedlich ausfallen.
Einige Konsumenten verspüren nach 200-300mg oral noch keine nennenswerte Wirkung, anderen reichen bereits 100mg oral für angenehme Effekte.
Dementsprechend setzen wir die Angaben hier am unteren Ende der Dosisskala an!

Oral:

  • Erste Effekte ab: 30-80mg
  • Leichte Wirkung: 60-120mg
  • Normal: 120-200mg
  • Starke Wirkung: 200-280mg
  • Sehr starke Wirkung: 280mg+

Nasal / sublingual:

  • Erste Effekte ab: 20-50mg
  • Leichte Wirkung: 40-80mg
  • Normal: 60-120mg
  • Starke Wirkung: 120-200mg
  • Sehr starke Wirkung: 200mg+

 

3-MEC Wirkzeit

Die Wirkzeit ist bei serotonergen Uppern stark von der konsumierten Dosierung abhängig (und natürlich auch davon ob und wann nachgelegt wurde).

Oral:

  • Wirkungseintritt nach: 45-90 Minuten
  • Hauptwirkung: 2-3 Stunden
  • Runterkommen: 2-4 Stunden
  • Afterglow: 2-5 Stunden

Nasal:

  • Wirkungseintritt nach: 5-15 Minuten
  • Hauptwirkung: 45-90 Minuten
  • Runterkommen: 15-60 Minuten
  • Afterglow: 1-3 Stunden

Rechtsstatus von 3-MEC

3-MEC unterliegt nicht dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG) in Deutschland.

Es ist auch in den meisten anderen Ländern weltweit legal, in Schweden scheint es verboten zu sein, ebenso wie in Ländern mit Analog-Verboten (wie beispielsweise in England oder den USA).

Da es sich hier um ein Cathinon handelt, fällt 3-MEC unter das deutsche NPS Gesetz.

Toleranzentwicklung

Die Toleranzbildung verläuft vermutlich ähnlich wie bei anderen stimulierenden Cathinonen..
Gerade bei häufigem, hochdosierten Konsum steigt die Toleranz an und es werden größere Mengen benötigt um den selben Effekt zu erzielen, auch eine einmalige Einnahme sorgt aber für das Ansteigen der Toleranz gegen über des Wirkstoffes.
Diese baut sich nach etwa 7-14 Tagen Konsumpause wieder ab.

3-MEC Pharmakologie

Es gibt keinerlei wissenschaftliche Untersuchungen zur Pharmakologie dieses Cathinons, die Angaben hier basieren auf Spekulationen und diese basieren auf der strukturellen Ähnlichkeit zu Mephedron (4-MMC) und auf der subjektiv empfundenen Wirkung.

Vermutlich wirkt 3-MEC als Serotonin, Dopamin und Noradrenalin Ausschütter und/oder Wiederaufnahmehemmer.
Die Wirkung von Mephedrone basiert vermutlich (laut einigen Versuchen an Ratten die in den letzten Jahren durchgeführt wurden) hauptsächlich auf der Ausschüttung von Serotonin und Dopamin (SRA & DRA), wobei mehr Serotonin als Dopamin ausgeschüttet wird (Serotonin:Dopamin: 1,22:1).
Ob dies auch auf 3-MEC zutrifft ist unklar, aufgrund der wenig stimulierenden Wirkung wird von einigen Konsumenten aber ebenfalls auf mehr Serotonin-Aktivität als auf Dopamin-Aktivität spekuliert.

Löslichkeit

3-MEC ist löslich in Ethanol (~5mg/ml), in DMSO (~2,5mg/ml) und in Dimethyl Formamid (DMF) (~1mg/ml).

Über die Löslichkeit in Wasser ist nichts bekannt, 3-MEC sollte aber ähnlich wasserlöslich wie 3-MMC sein. 0,5-1mg/ml sollten sich vermutlich lösen.

Mischkonsum und gefährliche Kombinationen

Mischkonsum ist grundsätzlich eine drastische Erhöhung der Gefahr.
Über jede einzelne Kombination muss sich vorher genauestens informiert und Erfahrungsberichte gesucht werden, da es immer gefährliche Wechselwirkungen geben kann.

Da über den Wirkmechanismus von 3-MEC nichts bekannt ist (es gibt keine wissenschaftlichen Studien zur Pharmakologie), kann man nicht genau wissen, welche Kombination potentiell sehr gefährlich sein kann.
Im Mischkonsum mit serotonergen Substanzen könnte beispielsweise ein Serotonin-Syndrom entstehen und es kann immer starke Neurotoxizität oder Kardiotoxizität als Wechselwirkung geben.

  • Stimulanzien: Der Mischkonsum von verschiedenen Stimulanzien ist potentiell sehr gefährlich, da der Blutdruck und die Herzfrequenz stark erhöht und auch die Nebenwirkungen, die Neurotoxizität und die Dehydration verstärkt werden.
    Es kann gefährliche Wechselwirkungen zwischen einzelnen Uppern geben, man muss sich also vorher genauestens über jede Kombination informieren, die man einnehmen will!
    In einer wissenschaftlichen Studie wurde herausgefunden, dass das mit 3-MEC verwandte Mephedron im Mischkonsum mit Methamphetamin, Amphetamin und MDMA in Ratten eine stark erhöhte Nerotoxizität zur Folge hatte, das gleiche könnte auch für 3-MEC gelten!
    Hier gehts zur Studie.
    Da 3-MEC vermutlich als Serotonin-Ausschütter (SRA) wirkt, kann es außerdem zu einem Serotoninsyndrom kommen, wenn man es mit anderen serotonergen Uppern kombiniert.
  • MDMA & andere Empathogene (bspw. MDAI, Methylon, 5-MAPB): Empathogene wirken alle stark serotonerg. Der Mischkonsum von verschiedenen serotonergen Substanzen kann, je nach Wirkmechanismus der einzelnen Substanzen, ein Serotonin-Syndrom hervorrufen und eine sehr intensive serotonerge Wirkung auslösen. Da nichts über die Pharmakologie von 3-MEC bekannt ist, es aber vermutlich als Serotoninausschütter (und evtl. auch als Wiederaufnahmehemmer, SSRI / SRI) wirkt, ist hier Vorsicht geboten!
    Auch hier werden normalerweise die Nebenwirkungen und die Neurotoxizität verstärkt und die Kreislauf- und Herzbelastung erhöht!
  • 25X-NBOMe, 25x-NBF & co.: Die Amphetamin-Analoge von psychedelischen Phenethylaminen, wie 25x-NBOMe, 25x-NBF etc. sind an sich schon aufputschend und stimulierend und wirken stark auf die Herzfrequenz und den Blutdruck.
    Der Mischkonsum von Stimulanzien mit diesen Psychedelika kann lebensgefährlich sein!!
  • Psychedelika: Auch bei anderen Psychedelika kann es im Mischkonsum mit Empathogenen zu Komplikationen mit dem Blutdruck und Kreislauf kommen.
    Auch die psychische Seite ist nicht zu unterschätzen, da die serotonerge Upper die Wirkung extrem verstärken und Paranoia auslösen können.
  • DXM: Der Mischkonsum von DXM mit serotonergen Uppern ist lebensgefährlich! Es kann zu einem potentiell tödlichen Serotoninsyndrom kommen, da DXM auch serotonerg wirkt. Die psychische Seite des Trips ist auch nicht unterschätzen und kann extrem verstörend und zu intensiv sein.
  • Andere Dissoziativa (MXE, Ketamin etc.): Paranoia und Verwirrtheitszustände sind häufig, es kann auch zu körperlichen Problemen wie Bluthochdruck und Herzrasen kommen.
    Darf nur sehr niedrig dosiert und von Experten in diesem Bereich eingenommen werden!
  • Alkohol: Stark gesteigerte Dehydration! Die Wirkung des Alkohols wird durch diese Droge unterdrückt, weswegen nicht mehr abgeschätzt werden kann, ob zu viel getrunken wird.
    Dies kann zu einer Alkoholvergiftung, die lebensbedrohlich werden kann, führen.
  • Tramadol: Tramadol ist serotonerg, eine Kombination mit serotonergen Uppern ist deswegen potentiell tödlich, da es zu einem Serotoninsyndrom kommen kann!
  • Kratom & andere Opioide: Die Krampfschwelle wird beim Mischkonsum stark gesenkt, weshalb es leicht zu Krampfanfällen kommen kann.
  • MAO-Hemmer: Tödliche Kombination! Vorsicht!
  • Downer: Die Kombination aus Uppern und Downern (wie Benzodiazepinnen, Opioiden, Alkohol & GBL) kann zu einer gefährlichen Kreislaufbelastung führen.
    Die Herzfreguenz und der Blutdruck könnnen erhöht werden.
    Außerdem wird die sedierende Komponente der Downer unterdrückt, weshalb es leicht zu einer Überdosierung kommen kann, weil der Konsument nicht mehr einschätzen kann, wie stark die Wirkung der Downer bereits ist und er deshalb eventuell nachlegt.

 

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