4-AcO-MET (Metacetin) – Psychedelisches Tryptamin & Research Chemical

4-AcO-MET (Metacetin) – Psychedelisches Tryptamin & Research Chemical

4-AcO-MET ist ein psychedelisch wirkendes Tryptamin, das derzeit legal als Research 4-AcO-METChemical verkauft wird und das, grob gesagt, eine Psilocybin / Psilocin (Wirkstoff in Zauberpilzen) ähnliche Wirkung erzeugt, die sich dennoch deutlich von der von Magic Mushrooms unterscheidet und auch kürzer anhält.

Diese auch Metacetin genannte Substanz gilt als eher seichteres, anfängerfreundlicheres Psychedelikum (verglichen mit LSD, DMT, Psilocybin & co.), unterschätzen darf man die stark psychedelische Wirkung dennoch nicht!

4-AcO-MET ist nahe mit 4-HO-MET verwandt, letzteres ist etwas beliebter und gilt bei den meisten Konsumenten als etwas intensiver und euphorischer, manche Berichte deuten jedoch daraufhin, dass die Wirkung dieser beiden Tryptamine fast identisch ist.

Üblicherweise erhält man 4-AcO-MET entweder in HCl oder in Fumarat Form.

Andere Namen: 4-AcO-MET, 4-Acetoxy-MET, 4-Acetoxy-N-methyl-N-ethyltryptamin, 4-Acetoxy-N-methyl-N-ethyltryptamine (engl.), Metacetin

IUPAC: 3-(2-Ethyl(methyl)aminoethyl)-1H-indol-4-yl acetat, 3-(2-Ethyl(methyl)aminoethyl)-1H-indol-4-yl acetate (engl.)

Summenformel: C15H20N2O2

Molekulare Masse: 260,34 g/mol

Es gibt nicht genug Informationen zu dieser Substanz!
Kaum Erfahrungsberichte von Konsumenten und erst Recht sehr wenige wissenschaftliche Abhandlungen.
Dementsprechend ist der Konsum ein unberechenbares Risiko, mögliche toxische Effekte können unentdeckt sein.
Wir raten deutlichst von der Einnahme ab!
Bei den folgenden Informationen handelt es sich um eine Sammlung an Infos, die aus Berichten über diese Designerdroge entnommen wurden. Wir können keinerlei Gewähr auf die Richtigkeit geben und empfehlen jedem, weitere Quellen zu konsultieren.

 

Wirkung von 4-AcO-MET

Die hier angegebenen Wirkungen und Nebenwirkungen sind alle sehr subjektiv und werden von jeder Person unterschiedlich wahrgenommen.
Sie müssen nicht alle immer auftreten und es kann noch weitere, unerwähnte Wirkungen geben. (Dann würden wir uns über ein Kommentar hierzu freuen!)
Diese Listen sollen nicht als Garantie, sondern als Orientierungshilfe dienen.

  • Psychedelisch (Pseudohalluzinationen, psychedelisches Denken – „Mindtrip“) – Dazu zählen Visionen bei geschlossenen wie auch bei offenen Augen. Die visuelle Komponente dieses Tryptamins soll laut einigen Berichten etwas weniger stark ausgeprägt sein als die von 4-HO-MET.
  • Verändertes Hören
  • Verändertes (meist verlangsamtes) Zeitgefühl
  • Starke Euphorie möglich – Manche Konsumenten empfinden 4-AcO-MET als weniger euphorisierend als 4-HO-MET.
  • Gefühl der Einigkeit und Empathie
  • Aphrodisierend – Tiefe Verbundenheit mit dem Partner und ein stark intensivierter Orgasmus kann (vor allem bei gemäßigten / normalen Dosierungen) eintreten, im hohen Dosisbereich kann es sehr schwer werden, bei der Sache zu bleiben und sich nicht ablenken zu lassen.
  • Stimulation – 4-AcO-MET wird von einigen Konsumenten als recht deutlich stimulierend (aufputschend, energetisierend) beschrieben, mehr als 4-AcO-DMT. Es soll jedoch deutlich weniger stark aufputschend wirken als 4-HO-MET.
  • Sedation (Entspannung / Müdigkeit) – Im krassen Gegensatz zur stimulierenden Komponente dieser Substanz gibt es auch eine entspannende, sedierende Wirkung.
    Es ist stark Set & Setting abhängig ob 4-AcO-MET eher stimulierend & energetisierend oder entspannend wirkt.
    Verglichen mit bspw. LSD, 25C-NBOMe oder 1P-LSD gilt es aber definitiv als eher wenig stimulierendes, entspanntes Psychedelikum!
  • Bodyload / Intensives Körpergefühl – Der Bodyload wird bei Metacetin meist als angenehm und positiv empfunden. Es kann zu einem euphorisierenden Kribbeln, zur Schärfung des Tastsinns und zu einem warmen, geborgenen Zustand kommen.
    In hohen Dosierungen kann dieser Bodyload auch unangenehm werden, bei 4-AcO-MET scheint dies jedoch weniger häufig aufzutreten (im Gegensatz zu bspw. 2C-P oder Ayahuasca).

Eine allgemeine Beschreibung der Wirkung fällt bei Psychedelika recht schwer, da der Trip stark subjektiv ist und von Person zu Person, von Dosis zu Dosis, und sogar von Einnahme zu Einnahme sehr unterschiedlich ausfallen kann.
Jemandem der noch nie eine starke psychedelische Droge einnahm einen psychedelischen Trip zu erklären funktioniert nur ansatzweise, komplett nachvollziehen kann die unerfahrene Person die Wirkung allerdings nicht.

Die Gefühle werden verstärkt, die Wahrnehmung wird verändert und neue optische und akustische Reize können wahrgenommen werden.
Alles kann einem fremdartig und unbekannt vorkommen, als wäre man wieder ein kleines Kind.
Die Gedankengänge sind verändert, vor dem inneren Auge sieht man Muster, Farben oder sogar Personen und „Animationen“.

4-AcO-MET gilt als wenig tiefes Psychedelikum, das heißt die Mindtrip-Komponente ist nicht so stark ausgeprägt wie beispielsweise bei Psilocin, 4-AcO-DMT oder DMT.
Auf erfahrenere Psychonauten kann dies langweilig oder zeitverschwenderisch wirken, Anfänger könnten diese Substanz jedoch als sehr nützlich ansehen. Tatsächlich gibt es einige erfahrenere Konsumenten die 4-AcO-MET als recht gutes Einsteiger-Psychedelikum einschätzen.
Aufgrund der relativen Unerforschtheit ist damit selbstverständlich dennoch ein nicht zu unterschätzendes Risiko verbunden!

Die Wirkung von 4-AcO-MET ist mit 4-HO-MET vergleichbar, manche Berichte deuten darauf hin, dass beide Substanzen fast gleich wirken, andere berichten davon dass 4-HO-MET euphorischer, visueller und intensiver als 4-AcO-MET ist.
Ein kleiner Teil der User bevorzugt 4-AcO-MET gegenüber dem 4-HO-MET, der generelle Trend geht aber eher ins Gegenteilige.
Verglichen mit 4-AcO-DMT ist 4-AcO-MET deutlich weniger tief, intensiv & fordernd.

In geringeren Dosierungen halten sich die visuellen wie auch die gedanklichen Effekte eher in Grenzen und die Wirkung kann sich auf Euphorie, Empathie, gedanklicher Klarheit und einer veränderten Wahrnemung beschränken.
Selbst bei solchen Dosierungen werden die Emotionen die man während des Trips spürt verstärkt, was bedeutet dass man dennoch penibel auf Set & Setting achten sollte!
Es kann immer zu einem sehr unangenehmen, im schlimmsten Fall sogar traumatischen Trip kommen.

Mehr Safer Use Regeln für den Konsum hier!

 

Nebenwirkungen und Risiken von 4-AcO-MET

Es handelt sich hier um eine kaum erforschte Substanz!
Über den menschlichen Konsum zu Rauschzwecken ist kaum etwas bekannt.
Es kann unvorhersehbare Langzeitschäden und Nebenwirkungen geben, weshalb vom Konsum strikt abzuraten ist.

  • Evtl. Leicht erhöhter Blutdruck / erhöhte Herzfrequenz
  • Paranoia, Angstzustände („Badtrip“)
  • Angstvolle Ich-Auflösung
  • Pupillenerweiterung
  • Dysphorie, Trauer, ein Gefühl des Verlassenseins können aufkommen
  • Übelkeit – Viele Konsumenten berichten von keinerlei Übelkeit, manche müssen regelmäßig Erbrechen. Dies scheint zu einem großen Teil ein psychosomatisches Symptom sein.
    Einige User empfinden 4-AcO-MET (und auch 4-HO-MET) als wenig übelkeiterregend (verglichen mit anderen Tryptaminen).

Ein starker psychedelischer Trip ist ein sehr intensives, tiefenpsychologisches Erlebnis.
Psychedelische Drogen sind keine Spaßdrogen sondern Werkzeuge, mit denen die eigene Psyche erforscht und sogar geheilt werden kann.
Und so muss man diese Drogen auch behandeln!

Ein schlechter, überfordernder Trip kann im Konsumenten ein Trauma auslösen und eine Angststörung hinterlassen.
Dies vergeht im Normalfall, wenn der Trippende den Trip verarbeitet hat, was Tage, Wochen, Monate oder sogar Jahre dauern kann.
Um die Wahrscheinlichkeit eines schlechten Trips zu verringern, sollte man alle Safer Use Regeln einhalten und sehr gut auf Set, Setting & Dosis achten.
Mehr Safer Use Regeln gibt es hier!

 

Konsumformen / Applikationswege

Am üblichsten ist es, 4-AcO-MET oral einzunehmen.
Erhält man den Reinstoff als Pulver, muss man diesen zunächst genau abmessen, was eine Schwierigkeit darstellt, da bereits wenige Milligramm ungewollt zu viel oder zu wenig die Wirkung drastisch verändern können.
Besitz man also keine Laborwaage, sollte man volumetrisch Dosieren.
Mehr Infos dazu gibts hier!

Auch nasaler, sublingualer, rektaler, intravenöser und inhalativer Konsum sollte möglich sein.

4-AcO-MET nasal ist mit starken Schmerzen verbunden und kann die empfindliche Nasenschleimhaut beschädigen (und den Trip negativ beeinflussen).
So wohl nasaler wie auch sublingualer, rektaler, intramuskulärer und intravenöser Konsum können eine extrem starke, intensive Wirkung auslösen, die teils nicht mit der oralen Einnahme vergleichbar ist.
Man muss deutlich niedriger und vorsichtiger dosieren und mit einem sehr schnellen Wirkeintritt und einer heftigen Wirkung rechnen!

Zum inhalativen Konsum ist so gut wie nichts bekannt.

 

4-AcO-MET Dosis / Dosierung

Diese Dosisangaben sind nur eine ungefähre Orientierungshilfe, die aus Konsumentenberichten abgeleitet wurden.
Es muss mit einem Allergietest und einer sehr niedrigen Dosis begonnen werden!
Mehr Safer Use Regeln findet ihr hier.

Oral:

  • Erste Effekte ab: 5-10mg
  • Leichte Wirkung: 10-20mg
  • Normal: 20-30mg
  • Starke Wirkung: 30-40mg
  • Sehr starke Wirkung: 40mg+

Sublingual / nasal / rektal:

  • Erste Effekte ab: 1-5mg
  • Leichte Wirkung: 4-10mg
  • Normal: 8-15mg
  • Starke Wirkung: 15-20mg
  • Sehr starke Wirkung: 20mg+

 

4-AcO-MET Wirkzeit

Oral:

  • Wirkungseintritt nach: 20-60 Minuten
  • Hauptwirkung: 3-6 Stunden
  • Davon Peak: 1-2 Stunden
  • Afterglow: 1-5 Stunden

Sublingual / nasal:

  • Wirkungseintritt nach: wenigen Sekunden bis Minuten
  • Hauptwirkung: 2-5 Stunden
  • Davon Peak: 30-60 Minuten
  • Afterglow: 1-5 Stunden

 

Rechtsstatus von 4-AcO-MET

4-AcO-MET ist in den meisten Ländern weltweit bislang nicht illegalisiert.
Auch in Deutschland ist es (bisher) nicht dem BtMG unterstellt und soll auch nicht unter das Neue Psychoaktive Substanzen Gesetz fallen.

In Ländern mit Substanzklassen-Verboten oder Gesamtverboten psychoaktiver Stoffe (wie in England) ist diese Substanz dennoch illegal!

 

Toleranzentwicklung

Die Toleranzbildung bei 4-AcO-MET verläuft so wie bei anderen ähnlichen Tryptaminen auch.
Jeder Konsum lässt die Toleranz sofort stark ansteigen, nach etwa 3-4 Tagen sollte sie wieder zur Hälfte, nach 7-10 Tagen komplett reduziert sein.

Es gibt eine Kreuztoleranz mit allen anderen an den 5-HT2A Rezeptoren wirkenden Psychedelika.

 

Pharmakologie von 4-AcO-MET

Es gibt bislang keine wissenschaftliche Untersuchungen zum Wirkmechanismus von 4-AcO-MET, vermutlich werden die psychedelische Effekte durch die Wirkung als partieller 5-HT2A Agonist ausgelöst.
Da noch nicht mal der Wirkmechanismus von alt bekannten Psychedelika wie LSD oder Psilocin vollständig erforscht ist, können hierzu aber keine sicheren Angaben gemacht werden.

Einige Konsumenten vermuten, dass 4-AcO-MET im Körper zu 4-HO-MET metabolisiert wird und dass die Hauptwirkung auf letzterer Substanz basiert.
Diese Hypothese kommt vor allem daher, dass auch vermutet wird, dass 4-AcO-DMT im Körper zu 4-HO-DMT (Psilocin) verstoffwechselt wird.
Auch zu diesem Thema gibt es keine wissenschaftlichen Untersuchungen!

 

Reaktionen auf Testing Kits

Um zu erkennen, ob es sich bei einer Substanz tatsächlich um die gewünschte Droge handelt, sollte man sie mit Drogen-Test-Kits überprüfen.
Hierbei handelt es sich um eine Mischung verschiedener Chemikalien, die eine deutlich erkennbare Reaktion zeigen, wenn sie mit bestimmten Substanzen in Berührung kommen.

Diese Drogentest Kits kann man sich auf verschiedenen Seiten bestellen, darunter auf Azarius, Amazon oder Ebay.

Doch Vorsicht: Wenn man sich einen einzigen Test kauft (bspw. den Marquis Reagent) kann dies noch längst keine verlässlichen Ergebnisse zur Identität einer Substanz liefern.
In den Zeiten von Research Chemcials / neuen psychoaktiven Substanzen kann es sich ja um etliche verschiedene, teils sehr nah mit einander verwandte Drogen handeln, auf die viele Tests identisch reagieren werden, sodass man nicht sicher sein kann, ob man nun die eine oder die andere Substanz vor sich hat.
Um eine höhere Sicherheit zu haben, muss man (wenn man nicht die Möglichkeit hat, seine Drogen von einem professionellem Labor testen zu lassen) verschiedene Drogentests verwenden und die Ergebnisse dann genau analysieren.

Auch dies bietet noch keine hundertprozentige Sicherheit, es ist aber deutlich besser, als einfach auf die Angaben des Verkäufers zu vertrauen!

Der Ehrlichs Reagent scheint nach Kontakt mit 4-AcO-MET erst rötlich / lila und dann schwarz zu werden.
Über die Reaktion dieser Substanz mit dem Marquis Reagent gibt es viele unterschiedliche Angaben, so soll sie beispielsweise gelb und dann braun, hellgrün oder braun mit schwarzen Punkten sein. Dementsprechend scheint der Marquis ungeeignet zu sein!

Der Mecke Reagent soll erst dunkelgrün, dann schwarz werden und nach einigen Minuten orangene Flecken aufweisen.
Mandelin soll erst grün-schwarz und dann immer schwärzer werden.

 

4-AcO-MET Löslichkeit

Es gibt keine genauen Angaben zur Löslichkeit dieser neuen psychoaktiven Substanz.
Außerdem gibt es große Unterschiede bezüglich der Löslichkeit von 4-AcO-MET HCl bzw. 4-AcO-MET Fumarat!

Das HCl lässt sich wahrscheinlich recht gut in Wasser lösen, während das Fumarat potentiell unlöslich in Wasser ist.
Wasser ist jedoch sowieso ein ungeeignetes Lösemittel, da diese Substanz im Wasser schnell degradiert!

Ethanol / Propylen Glycol sollte als Lösemittel funktionieren und 100% Ethanol sollten eine längere Lagerung möglich machen. Vodka o.ä. ist wegen des Wassergehalts ungeeignet!

 

Mischkonsum und gefährliche Kombinationen

Mischkonsum ist grundsätzlich eine drastische Erhöhung der Gefahr.

Über jede einzelne Kombination muss sich vorher genauestens informiert und Erfahrungsberichte gesucht werden, da es immer gefährliche Wechselwirkungen geben kann.

  • MAO-Hemmer: Da es keine Infos zum Wirkmechanismus von 4-AcO-MET und auch keine zum Mischkonsum mit MAOI gibt, ist hiervon strikt abzuraten!
    MAO-Hemmer können im Mischkonsum tödlich wirken und die Wirkung kann unvorhersehbar verstärkt werden!
  • Andere Psychedelika: Der Mischkonsum von verschiedenen Psychedelika miteinander kann eine unvorhersehbar intensive Verstärkung der Wirkung (Wechselwirkungen) auslösen. Nur erfahrene Psychonauten sollten mit solchen Kombinationen experimentieren!
    Es kann außerdem gefährliche Wechselwirkungen zwischen einzelnen Psychedelika geben, man muss sich also vorher genauestens über jede Kombination informieren, die man einnehmen möchte!
  • Dissoziativa (MXE, Ketamin etc.): Paranoia und Verwirrtheitszustände sind häufig, es kann auch zu körperlichen Problemen wie Bluthochdruck und Herzrasen kommen.
    Viele Konsumenten berichten außerdem davon, dass die Kombination aus Psychedelika und Dissoziativa oft einen düsteren, nur schwer zu kontrollierenden Trip verursacht. Auch diese Kombinationen dürfen nur von erfahrenen Psychonauten eingegangen werden, die wissen was sie tun.
  • Alkohol: Der Trip wird etwas abgestumpft wenn Alkohol dazu getrunken wird. Der Mischkonsum ist nicht empfehlenswert, es kann zu Übelkeit kommen.
  • Kratom & andere Opioide: Auch hier wird der psychedelische Trip abgestumpft und abgeschwächt.
  • Benzodiazepine: Benzodiazepine schwächen den Trip stark ab und können Angstzustände und Panikattacken während einer psychedelischen Reise unterdrücken.
    Benzos werden auch im Krankenhaus Konsumenten gegeben, die starke Panik haben.
    Oft wird der Trip nicht komplett beendet, sondern nur die Angst, dies kommt auf das Benzodiazepin und auf die Dosierung an.
    Vorsicht, Benzodiazepine als Tripstopper zu haben ist kein Freifahrtsschein auf die Safer Use Regeln verzichten zu können!
    Auch ein Horrortrip der mit Benzos abgebrochen wurde kann eine posttraumatische Belastungsstörung hinterlassen. Einige Konsumenten spekulieren sogar, dass ein mit Benzo abgebrochener Trip das häufiger tut als ein durchgestandener Badtrip.
  • Upper (Amphetamin, 2-FA, 4F-MPH, Kokain etc.): Der Mischkonsum von Stimulanzien mit Psychedelika ist gar keine gute Idee!
    Da Upper psychotisch und angststeigernd wirken, ist die Horrortrip-Gefahr deutlich erhöht und auch die Gefahr eine anhaltende „Drogenpsychose“ zu entwickeln steigt massiv.
    Auch körperlich kann diese Kombination sehr bedrohlich, bis hin zu lebensgefährlich sein, da der Kreislauf und das Herz belastet wird.
    Wenn der Upper extrem gering dosiert wird können manch erfahrene Konsumenten vielleicht mit dieser Mischung umgehen, für die allermeisten ist dies jedoch ein striktes Tabu!
  • Empathogene (MDMA, Methylon, 5-MAPB etc.): Das Mischen von Psychedelika mit Empathogenen (was meist stark serotonerge Upper sind) erzeugt eine sehr heftige psychedelische Erfahrung, die von starker Empathie und Liebe begleitet, aber auch sehr belastend und intensiv sein kann, weshalb sie nur von erfahrenen Psychonauten eingenommen werden sollte.
    Beide Substanzen (so wohl das Psychedelikum als auch das Empathogen) müssen etwa halb so niedrig dosiert werden, wie wenn man die Substanzen im Monokonsum nehmen würde!

 

Mehr Substanzinfos von Tryptaminen

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