4-MeO-PCP (4-Methoxyphencyclidin) – Weniger potentes PCP Analog & Dissoziativum (Substanzinfo)

4-MeO-PCP – PCP Analog & Dissoziativum

4-MeO-PCP (4-Methoxyphencyclidin) ist ein PCP Analog & Dissoziativum, das seit 4-MeO-PCP / Methoxydin / 4-Methoxyphencyclidineinigen Jahren als Research Chemical online verkauft & konsumiert wird. Es zählt zu den Arylcyclohexylaminen.
Es wurde erstmals 1965 von Victor Maddox, angestellt bei Parke-Davis, synthetisiert. Der erste Bericht zur Wirksamkeit von 4-MeO-PCP wurde von einem Chemiker mit Pseudonym John Q. Beagle veröffentlicht, laut dem die Potenz dieses Dissoziativums geringer als die von PCP ist, sie soll 70% betragen. Es ist deutlich weniger potent als 3-MeO-PCP.

Es war das erste dissoziative Arylcyclohexylamin, das im Internet als legale Designerdroge verkauft wurde (2008 von einer Firma namens CBAY), erst danach kamen 3-MeO-PCP und Methoxetamin (MXE) hinzu.
4-Methoxyphencyclidin zählt zu den eher unbeliebteren, weniger verbreiteten Dissoziativa, der nahe verwandte 3-MeO-PCP ist bspw. deutlich häufiger anzutreffen & es gibt mehr Erfahrungsberichte über ihn.
Dies hängt sicherlich mit der niedrigeren Potenz und dem dadurch höheren Preis pro Rausch zusammen.

Öfter wurde bereits verunreinigtes, weniger potentes 4-MeO-PCP verkauft, oft scheint nicht reagiertes PCC als Syntheserückstand vorhanden sein.
Außerdem kann die Substanz einen giftigen Syntheserückstand enthalten, ebenso wie 3-MeO-PCP. Dies ist eine recht unberechenbare Gefahr des Konsums!
Hin und wieder scheint auch eine potentere Substanz als 4-Methoxyphencyclidin verkauft zu werden, eventuell handelt es sich um eine falsch benannte Substanz und tatsächlich ist 3-MeO-PCP, MXE o.ä. enthalten.

Andere Namen: 4-MeO-PCP, 4-Methoxyphencyclidin, 4-Methoxyphencyclidine (engl.), 4-Methoxy-Phencyclidin, 4-Methoxy-PCP, 4-methoxy PCP, 4-MeO Phencyclidin, Methoxydin, Methoxydine (engl.)

IUPAC: 1-[1-(4-methoxyphenyl)cyclohexyl]-piperidin, 1-[1-(4-methoxyphenyl)cyclohexyl]-piperidine (engl.)

Summenformel: C18H27NO

Molekulare Masse: 273,42 g/mol

Schmelzpunkt: HCl: 181-182°C

Es gibt nicht genug Informationen zu dieser Substanz!
Kaum Erfahrungsberichte von Konsumenten und erst Recht sehr wenige wissenschaftliche Abhandlungen.
Dementsprechend ist der Konsum ein unberechenbares Risiko, mögliche toxische Effekte können unentdeckt sein.
Wir raten deutlichst von der Einnahme ab!
Bei den folgenden Informationen handelt es sich um eine Sammlung an Infos, die aus Berichten über diese Designerdroge entnommen wurden. Wir können keinerlei Gewähr auf die Richtigkeit geben und empfehlen jedem, weitere Quellen zu konsultieren.

 

Wirkung von 4-MeO-PCP

Die hier angegebenen Wirkungen und Nebenwirkungen sind alle sehr subjektiv.
Sie müssen nicht alle immer auftreten und es kann noch weitere, unerwähnte Wirkungen geben. (Dann würden wir uns über ein Kommentar hierzu freuen!)
Diese Listen sollen nicht als Garantie, sondern als Orientierungshilfe dienen.

Die Wirkung von Dissoziativa ist individuell sehr unterschiedlich und variiert auch stark mit der eingenommenen Dosis.
Während geringere bis normale Dosierungen noch nahezu alltagstauglich sind, lösen hohe Dosierungen einen sehr psychedelischen, dissoziativen Trip aus.

  • Motorische Schwierigkeiten / Dissoziation vom Körper – Der Körper lässt sich schwerer kontrollieren. Die Dissoziation vom Körper kann in hohen Dosierungen zu außerkörperlichen Erfahrungen (out-of-body experience) führen.
  • Stimulation / aufputschend – Die Stimulation ist vorhanden, jedoch nicht viel stärker als bei anderen Dissoziativa. Laut einigen Personen scheint die aufputschende Wirkung schwächer als beim 3-MeO-PCP, jedoch stärker als bei Ketamin zu sein.
  • Intensivierung / Veränderung des Tastsinns – Berührungen können sich stimulierend und vibrierend anfühlen.
  • Euphorie – Tritt nicht immer und nur bei passendem Set & Setting ein.
  • Schwebegefühl
  • Depersonalisation / Derealisation – Dissoziation vom Bewusstsein
  • Egotod in hohen Dosierungen möglich
  • Visuelle Veränderungen (halluzinogene / psychedelische Effekte) – Es ist üblich, dass auf einem Dissoziativum Berauschte doppelt und langsamer sehen.
  • Akustische Veränderungen – Halluzinationen, Verzerrungen
  • CEVs (Closed eye visuals) – Pseudohalluzinationen bei geschlossenen Augen.
  • Verändertes Denken
  • Angstlösung / antidepressiv – Auf manche Konsumenten wirkt diese Substanz angstlösend und antidepressiv.
  • Steigerung des Selbstbewusstseins, „Egopush“ – Diese Komponente ist eher schwach ausgeprägt und nicht mit dem Egopush, den Kokain, 4-CMC und andere Upper auslösen, vergleichbar. Ist eher nur bei geringen Dosierungen spürbar!
  • Verändertes Zeitgefühl – Zeit kommt einem normalerweise sehr viel langsamer vor oder ist für den Konsumenten komplett abstrakt.
  • Olfaktorische Halluzinationen – Veränderung des Geruchsinns
  • Intensivierung der Träume

Je nach Dosierung ist die Wirkung sehr unterschiedlich. Je höher dosiert wird, desto verwirrender und stärker psychedelischer wird die Wirkung, geringere Dosierungen können sogar fast noch alltagstauglich sein.
Außerdem wirken Dissoziativa auch auf jede Person anders, gerade bei 4-MeO-PCP, dem Verwandten 3-MeO-PCP und PCP liest man oft von sehr unangenehmen, schlimmen, aber auch von sehr positiven, introspektiven Erfahrungen.
Es kommt mindestens ebenso oft zu „Badtrips“ wie bei Psychedelika, wenn nicht sogar öfter. 4-MeO-PCP ist hier definitiv anfälliger als andere Dissoziativa wie Ketamin oder MXP!

Viele Menschen beschreiben die Wirkung von 4-MeO-PCP als ähnlich wie die von Ketamin oder auch MXE, wobei für erfahrene Konsument deutliche Eigenheiten (welche jedoch schwer zu beschreiben sind) erkennbar sind.
Die meisten mögen die Substanz weniger gern als MXE und Ketamin, einige wenige fanden das 4-Methoxyphencyclidin sogar besser als Ketamin / MXE.
Für einige wirkt MXE deutlich verwirrender und „seltsamer“ als 4-MeO-PCP.

In sehr hohen Dosierungen kann man mit dieser Substanz, wie mit anderen Dissoziativa auch, eine außerkörperliche, sehr intensive psychedelische Erfahrung machen.
Bei Ketamin nennt man diesen Zustand K-Hole.
Von der Intensität her ist ein solcher Trip mit einer DMT Breakthrough Erfahrung zu vergleichen, es handelt sich hier um eine tiefenpsychologische Erfahrung und keinen Spaßrausch!
Nur Konsumenten die psychisch absolut gefestigt sind sollten so etwas in Erwägung ziehen.
Es kann zu Erleuchtungs-ähnlichen Zuständen, zum Bereisen anderer Welten und zu verstörenden und verwirrenden Sinneseindrücken kommen.

Mit Worten beschreiben kann man einen solchen Zustand, ähnlich wie den DMT Breakthrough, allerdings nicht.

 

4-MeO-PCP Nebenwirkungen und Risiken

Es handelt sich hier um eine kaum erforschte Substanz!
Über den menschlichen Konsum zu Rauschzwecken ist kaum etwas bekannt.
Es kann unvorhersehbare Langzeitschäden und Nebenwirkungen geben, weshalb vom Konsum strikt abzuraten ist.

  • Beeinträchtigung des Erinnerungsvermögens – In sehr hohen Dosen kann es zu Blackouts kommen. Dies kann mitunter sehr gefährlich sein, wenn kein Tripsitter vorhanden ist, der auf den Berauschten aufpasst.
    Dementsprechend dürfen hohe Dosierungen nur mit einem solchen eingenommen werden.
  • Angstzustände / Panikattacken / Manie / Auslösung einer Drogenpsychose möglich – 4-MeO-PCP scheint nicht ganz so stark psychotisch & manisch zu wirken wie 3-MeO-PCP, laut einigen Konsumenten jedoch dennoch etwas psychotischer / manischer als Ketamin.
    Gerade in hohen Dosierungen soll Ketamin deutlich angenehmer & weniger anstrengend als 4-Methoxyphencyclidin sein.
  • Blasenprobleme – 4-MeO-PCP scheint ähnliche Blasenprobleme wie Ketamin zu verursachen, jedoch in etwas geringerem Ausmaß, vermutlich aufgrund der höheren Potenz wodurch weniger Substanz konsumiert wird.
    Dazu zählen unter anderem Blut im Urin, Inkontinenz, verstärkter Harndrang & Blasendruck und Blasenschmerzen.
    Diese Probleme treten jedoch nur ein, wenn dieses Dissoziativum regelmäßig und mit zu geringen Pausen eingenommen wird. Um sie zu umgehen muss man mehrere Wochen oder besser Monate Pause zwischen jedem Konsum einhalten und keine zu hohen Dosierungen einnehmen.
  • Erhöhung der Herzrate
  • Gefühlslosigkeit, Kältegefühl
  • Verringertes Schmerzempfinden
  • Schwindel
  • Müdigkeit
  • Craving – Der Konsument will nachlegen um den Rausch zu verlängern. Dies führt zu mehr Neben- und negativen Nachwirkungen!
  • Ego-Tod / Angstvolle Ich-Auflösung – Bei sehr hohen Dosierungen
  • Sexuelle Dysfunktion und Senkung der Libido möglich
  • Verwirrtheit
  • Übelkeit

Bei der Synthese von 4-MeO-PCP kann ein für den Menschen toxisches Zwischenprodukt (ein Cyanid) entstehen, welches bei unsauberer Synthese im Endprodukt zurück bleiben kann!
Dies trifft auch auf 3-MeO-PCP, nicht jedoch auf bspw. Ketamin, MXE oder 3-MeO-PCE zu.
Dementsprechend vorsichtig sollte man beim Konsum dieser Substanzen sein und keine zu hohen Dosierungen einnehmen!

Es gibt ein Suchtpotential.
Dieses ist geringer als bei Downern, aber deutlich höher als bei Psychedelika.
Regelmäßiger Konsum führt höchstwahrscheinlich zu körperlichen Problemen, wie bereits oben erwähnt löst 3-MeO-PCP die gleichen Blasenschäden aus wie Ketamin, nur etwas geringer ausgeprägt wegen der niedrigeren Menge die zu konsumieren ist.
Das Absetzen nach dauerhaftem Konsum löst Entzugssymptome aus.

Da Konsumenten sich bei sehr hohen Dosierungen sehr verwirrt fühlen und nicht alltagstauglich sind, muss bei solchen Experimenten immer ein möglichst nüchterner und erfahrener Tripsitter dabei sein, der im Notfall auch den Krankenwagen rufen kann!
Es kommt außerdem hochdosiert manchmal zu Angstzuständen, psychotischen Zuständen und Panikattacken, auch hier muss der Tripsitter beruhigend auf den Berauschten eingehen und ihn in ein sicheres Umfeld schaffen.

Möchte man einen starken Dissoziativa Rausch erfahren, sollte man besser das bekanntere, sicherere Ketamin einnehmen, als ein unbekannteres Research Chemical wie es 4-MeO-PCP ist.
Das 4-MeO-PCP wirkt bei einigen psychotischer als Ketamin und das Gefahrenprofil der Substanz ist lang nicht so gut erforscht wie beim Ketamin, welches wegen der Verwendung in der Medizin viel von Pharmaunternehmen untersucht wird.

Mehr Safer Use Regeln gibt es hier!

Der Dauerkonsum bzw. zu regelmäßige Konsum von Dissoziativa ist eine heftige Beeinträchtigung des Gehirns und kann zu Psychosen und einer starken Veränderung der Realitätswahrnehmung führen, die oftmals sehr negativ ist.
Es gibt nicht wenige Dauerkonsumenten von Dissoziativa die in der Psychatrie o.ä. landeten!
Deswegen sollte man mindestens einen Monat, besser noch länger Pause zwischen jedem Konsum einhalten. Wenn es gar nicht anders geht sind 2 Wochen das Minimum!

Es ist ein Todesfall durch die Kombination von 4-MeO-PCP mit Vernlafaxin, Olanzapin, Lorazepam, Hydroxyzin & 4-HO-MET bekannt. Ein solch extremer Mischkonsum führt schnell zum Tode.

 

Konsumformen / Applikationswege

Üblich ist der orale Konsum von 4-MeO-PCP.

Auch der nasale / intranasale Konsum ist möglich, kann die empfindliche Nasenschleimhaut jedoch beschädigen und ist mit Schmerzen verbunden, außerdem wird häufig von einem sehr widerlichen chemischen Geschmack der die Kehle runter läuft berichtet.
Es muss deutlich niedriger dosiert werden und das Craving (also die Gier nachzulegen) wird erhöht.

Auch intravenöser, rektaler, intramuskulärer und sublingualer sollte möglich sein, über diese Konsumformen ist jedoch recht wenig bekannt.
Beim rektalen Konsum sollte man deutlich niedriger dosieren als beim Oralen, außerdem kann hier die Darmschleimhaut gereizt und beschädigt werden, weswegen man nicht zu oft auf den rektalen / analen Konsum zurückgreifen sollte.

Intravenöser & intramuskulärer Konsum ist extrem risikoreich und kann die Venen stark verletzen, im schlimmsten Fall kann es hier zu Abszessen & Gefäßverengung kommen.
Die Suchtgefahr & das Craving ist bei diesen Konsumformen am größten, man muss weitaus niedriger dosieren. Auf keinen Fall zu empfehlen!

 

4-MeO-PCP Dosis / Dosierung

Diese Dosisangaben sind nur eine ungefähre Orientierungshilfe, die aus Konsumentenberichten abgeleitet wurden.
Es muss mit einem Allergietest und einer sehr niedrigen Dosis begonnen werden!
Mehr Safer Use Regeln findet ihr hier.

Bei Dissoziativa wie diesen muss mit besonders niedriger Dosierung gestartet und langsam hochdosiert werden, da selbst gleiche Dosierungen bei unterschiedlichen Konsumenten sehr verschiedene Wirkung auslösen kann.
Auch wenn man erfahren mit dissoziativen Substanzen ist, kann die Wirkung vor dem ersten Konsum nicht abgeschätzt werden!

Diese Angaben beziehen sich auf 4-MeO-PCP HCl.

Oral:

  • Erste Effekte ab: 25-75mg
  • Leichte Wirkung: 50-80mg
  • Normal: 75-120mg
  • Starke Wirkung: 110-200mg
  • Sehr starke Wirkung: 200mg+

Nasal / rektal:

  • Erste Effekte ab: 15-30mg
  • Leichte Wirkung: 30-70mg
  • Normal: 50-110mg
  • Starke Wirkung: 100mg+

 

4-MeO-PCP Wirkzeit

Oral:

  • Wirkungseintritt nach: 45-120 Minuten
  • Hauptwirkung: 12-20 Stunden
  • Davon Hochkommen: 1-2 Stunden
  • Davon Peak: 3-7 Stunden
  • Davon Runterkommen: 6 Stunden
  • Afterglow: 6 Stunden+

Nasal:

  • Wirkungseintritt nach: 5-15 Minuten
  • Hauptwirkung: 12-18 Stunden
  • Davon Hochkommen: 15-30 Minuten
  • Davon Peak: 3-6 Stunden
  • Davon Runterkommen: 6 Stunden
  • Afterglow: 6 Stunden

 

Rechtsstatus von 4-MeO-PCP

In Deutschland unterliegt 4-MeO-PCP bislang nicht dem BtMG und ist damit noch legal.

Illegal ist es in Großbritannien, Kanada, Schweden und Ländern mit Analog-Gesetzen die Arylcyclohexylamine verbieten.

 

Toleranzentwicklung

Die Toleranzentwicklung erfolgt wie bei anderen Dissoziativa auch. Jeder Konsum dieser Substanz lässt die Toleranz ansteigen.
Bis diese sich halbiert, muss man 3-7 Tage warten, bis sie komplett verschwunden ist dauert es 1-2 Woche.
Es gibt eine Kreuztoleranz mit allen anderen dissoziativ wirkenden Drogen!

Dennoch sollte man deutlich länger als 1-2 Wochen pausieren, da 4-MeO-PCP sehr psychotisch & manisch wirkt, v.a. bei zu häufigem Konsum!

 

Pharmakologie

Es gibt nicht genug Studien & Untersuchungen zum Wirkmechanismus von 4-MeO-PCP, es ist bspw. nicht geklärt ob und welche toxischen Effekte diese Substanz hat.

Die Substanz wirkt am NMDA Rezeptor mit einer geringeren Affinität als PCP, jedoch einer stärkeren Affinität als Ketamin.
Es wurde vermutet, die Substanz wäre dopaminerg, tatsächlich besteht jedoch keine relevante Bindung am Dopamin-Transporter.
Auch eine Aktivität am Sigma Rezeptor ist vermutbar.

 

Reaktionen auf Testing Kits

Um zu erkennen, ob es sich bei einer Substanz tatsächlich um die gewünschte Droge handelt, sollte man sie mit Drogen-Test-Kits überprüfen.
Hierbei handelt es sich um eine Mischung verschiedener Chemikalien, die eine deutlich erkennbare Reaktion zeigen, wenn sie mit bestimmten Substanzen in Berührung kommen.

Diese Drogentest Kits kann man sich auf verschiedenen Seiten bestellen, darunter auf Azarius, Amazon oder Ebay.

Doch Vorsicht: Wenn man sich einen einzigen Test kauft (bspw. den Marquis Reagent) kann dies noch längst keine verlässlichen Ergebnisse zur Identität einer Substanz liefern.
In den Zeiten von Research Chemcials / neuen psychoaktiven Substanzen kann es sich ja um etliche verschiedene, teils sehr nah mit einander verwandte Drogen handeln, auf die viele Tests identisch reagieren werden, sodass man nicht sicher sein kann, ob man nun die eine oder die andere Substanz vor sich hat.
Um eine höhere Sicherheit zu haben, muss man (wenn man nicht die Möglichkeit hat, seine Drogen von einem professionellem Labor testen zu lassen) verschiedene Drogentests verwenden und die Ergebnisse dann genau analysieren.

Auch dies bietet noch keine hundertprozentige Sicherheit, es ist aber deutlich besser, als einfach auf die Angaben des Verkäufers zu vertrauen!

Aktuell liegen uns keine Ergebnisse von getestetem 4-MeO-PCP vor. Habt ihr dazu Infos? Hinterlasst bitte ein Kommentar oder meldet euch hier!

 

Löslichkeit

Das Hydrochlorid Salz löst sich gut in Ethanol (~20mg/ml), Dimethyl Formamid (DMF) (~16mg/ml) und DMSO (~10mg/ml).

Es scheint auch wasserlöslich zu sein, genaue Angaben hierzu sind uns jedoch nicht bekannt. Solltet ihr welche kennen, hinterlasst ein Kommentar oder meldet euch hier!

4-MeO-PCP Freebase löst sich etwa mit 1mg/ml in Methanol.

 

Mischkonsum und gefährliche Kombinationen

Mischkonsum ist grundsätzlich eine drastische Erhöhung der Gefahr.
Über jede einzelne Kombination muss sich vorher genauestens informiert und Erfahrungsberichte gesucht werden, da es immer gefährliche Wechselwirkungen geben kann.

  • Upper: Die Kombination von 4-MeO-PCP mit Uppern ist lebensgefährlich & nicht zu empfehlen! Es wirkt psychotischer & manischer als viele anderen Dissoziativa, weshalb der Mischkonsum mit Uppern schnell zu Psychosen führen kann.
    Es ist außerdem ein Todesfall vom Mischkonsum von 3-MeO-PCP mit Amphetamin (& Diphenhydramin) bekannt, auch körperlich ist diese Kombination sehr gefährlich & schädlich!
    Auf keinen Fall kombinieren!
  • Downer: Der Mischkonsum mit atemdepressiv wirkenden Downern und Dissoziativa ist lebensgefährlich!
    Letztere potenzieren die sedierenden, atemdepressiven, muskelrelaxierenden Effekte vieler Downer und erhöhen auch die Gefahr eines Blackouts (Amnesie).
    Dies kann dazu führen, dass weitere Drogen nachgelegt werden und deine tödliche Atemdepression eintritt. Oder dass der Konsument sich selbst oder andere verletzt!
    Beispiele für Downer, die man nicht mit dissoziativ wirkenden Drogen kombinieren darf, sind: 1,4-Butandiol, einige Antidepressiva, Benzodiazepine, GHB / GBL, Opioide (Heroin, Morphin, Tramadol, Tilidin & co.), Alkohol, Barbiturate, Z-Benzos (Zopiclon, Zolpidem)
  • Empathogene: Einige vor allem serotonerge Empathogene (MDMA, Methylon, MDAI…) können sehr unangenehme Wechselwirkungen mit Dissoziativa haben.
    User berichten von manischen Symptomen, Paranoia und starken dissoziativen Effekten! Auch die Entwicklung einer bleibenden Psychose wird durch den Mischkonsum von Dissoziativa & Empathogene begünstigt.
    Körperlich kann es wegen der Herzfrequenz steigernden Wirkung ebenfalls gefährlich werden!
  • Kratom: Wenn das Dissoziativum gering dosiert wird, kann der Mischkonsum mit Kratom die opioide Wirkung verstärken und einen angenehmen Rausch auslösen.
    Vorsicht, nicht zu hoch dosieren! Bei Kratom handelt es sich um ein atemdepressiv wirkendes Opioid, es kann also zu oben (beim Punkt Downer) beschriebenen gefährlichen Wechselwirkungen kommen.
  • Psychedelika: Auf viele Konsumenten wirkt die Kombination von Psychedelika und Dissoziativa kontraproduktiv und unangenehm. Der Trip kann düsterer und verwirrender werden, das Erinnerungsvermögen wird sehr stark beeinträchtig.
    Die halluzinogene Wirkung wird deutlich verstärkt.
    An diese Kombination sollten sich nur sehr erfahrene Psychonauten wagen, die bereits etliche Erfahrungen im Monokonsum der Substanzen besitzen.
    4-MeO-PCP ist noch weniger für den Mischkonsum mit Psychedelika geeignet als andere Dissoziativa wie MXE, Ketamin oder MXP, da es noch psychotischer & manischer wirkt!
    Es kommt also viel häufiger zu psychotischen und höchst unangenehmen bis hin zu traumatischen Zuständen die mitunter eine andauernde Psychose auslösen können.
  • Andere Dissoziativa: Das Mischen von verschiedenen Dissozaitiva miteinander kann die Wirkung unvorhersehbar potenzieren, dies ist nur für sehr erfahrene Konsumenten geeignet, die etliche Erfahrungen mit den einzelnen Substanzen im Monokonsum haben.
    Es kann außerdem gefährliche Wechselwirkungen zwischen einzelnen Dissoziativa geben, man muss sich also vorher genauestens über jede Kombination informieren, die man einnehmen möchte!

Weitere Substanzinfos zu Arylcyclohexylaminen

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