5-MeO-MiPT – Infos über psychedelisches Tryptamin & Research Chemcial

5-MeO-MiPT – Psychedelisches Tryptamin & Research Chemical

5-MeO-MiPT (5-Methoxy-N-Methyl-N-Isopropyltryptamin) ist ein 5-MeO-MiPTpsychedelisches Tryptamin, das in Research Chemical Online Shops verkauft wird, weil es in vielen Ländern im Gegensatz zu N,N-DMT und 5-MeO-DMT noch nicht illegalisiert wurde.
Es wurde in Sasha Shulgins Standardwerk zu diesem Thema, TiHKAL (Tryptamines I have known and loved), erwähnt und dort wurden einige Kurzberichte über die Wirkung von verschiedenen Dosierungen 5-MeO-MiPT bei oralem und inhalativem Konsum veröffentlicht.

Es zählt zu den sehr empathogenen / entaktogenen Psychedelika, die wegen ihrer emotionalen Wirkung ein hohes therapeutisches Potential.
Es ist eines der verbreiteteren und bekannteren neuen psychedelischen Tryptaminen, im Gegensatz zum 5-MeO-MALT, über das wir schon eine Substanzinfo veröffentlichten.

Wir stellten bereits die deutlich unbekannteren, vergleichbaren Psychedelika 5-MeO-DiBF und 5-MeO-MALT vor!

Man kann 5-MeO-MiPT mit Drogenschnelltests auf die Echtheit der Substanz testen.
Dies liefert ohne professionelles Labor keine 100%ige Sicherheit, ist allerdings besser als sich komplett auf den Verkäufer verlassen zu müssen!

Dieses Substanz lässt Ehrlichs Reagent erst lila, dann blau werden, Marquis Reagent wird erst gelb, dann schwarz!

5-MeO-MiPT wird meist als Fumarat Salz oder als Freebase verkauft, manchmal auch als HCl Salz.
Will man es inhalativ einnehmen, sollte es als Freebase vorliegen, oder zu einer Freebase verwandelt werden. Auch das Salz kann inhaliert werden, ist allerdings etwas weniger gut geeignet.

Andere Namen: 5-Methoxy-N-Methyl-N-Isopropyltryptamin, 5-methoxy-N-methyl-N-isopropyltryptamine (engl.), Moxy

IUPAC: N-[2-(5-methoxy-1H-indol-3-yl)ethyl]-N-methylpropan-2-amine

Summenformel: C15H22N2O

Molekulare Masse: 246,35 g/mol

Es gibt nicht genug Informationen zu dieser Substanz!
Kaum Erfahrungsberichte von Konsumenten und erst Recht sehr wenige wissenschaftliche Abhandlungen.
Dementsprechend ist der Konsum ein unberechenbares Risiko, mögliche toxische Effekte können unentdeckt sein.
Wir raten deutlichst von der Einnahme ab!
Bei den folgenden Informationen handelt es sich um eine Sammlung an Infos, die aus Berichten über diese Designerdroge entnommen wurden. Wir können keinerlei Gewähr auf die Richtigkeit geben und empfehlen jedem, weitere Quellen zu konsultieren.

 

Wirkung von 5-MeO-MiPT

Die hier angegebenen Wirkungen und Nebenwirkungen sind alle sehr subjektiv und werden von jeder Person unterschiedlich wahrgenommen.
Sie müssen nicht alle immer auftreten und es kann noch weitere, unerwähnte Wirkungen geben. (Dann würden wir uns über ein Kommentar hierzu freuen!)
Diese Listen sollen nicht als Garantie, sondern als Orientierungshilfe dienen.

  • Psychedelisch (Pseudohalluzinationen, psychedelisches Denken – „Mindtrip“) – Dazu zählen Visionen bei geschlossenen wie auch bei offenen Augen, diese sind jedoch eher geringer ausgerpägt (verglichen mit anderen Tryptaminen wie 5-MeO-DMT oder DMT).
    In hohen Dosierungen (gerade bei inhalativem Konsum) können allerdings durchaus sehr starke, von der Intensität her mit 5-MeO-DMT vergleichbare, visuelle Effekte auftreten.
  • Verändertes Hören
  • Verändertes (meist verlangsamtes) Zeitgefühl
  • Starke Euphorie möglich
  • Gefühl der Einigkeit und Empathie
  • Aphrodisierend – Tiefe Verbundenheit mit dem Partner und ein stark intensivierter Orgasmus kann (vor allem bei gemäßigten / normalen Dosierungen) eintreten, im hohen Dosisbereich kann es sehr schwer werden, bei der Sache zu bleiben und sich nicht ablenken zu lassen.
  • Stimulation – Ist nicht so stark ausgeprägt wie bspw. bei LSD oder 1P-LSD, aber gerade in niedrigeren bis mittleren Dosierungen oft spürbar, gerade beim Hochkommen. Werden sehr hohe Dosierungen eingenommen, ist die stimulierende Komponente meist nicht mehr spürbar.
  • Sedierung & Narktosierung – In sehr hohen Dosierungen, erst Recht wenn es zu einem Breakthrough kommt.
  • Veränderung des Tastsinns – Inklusive Bodyload, Kribbeln am ganzen Körper o.ä.. Berührungen von anderen Personen können sich besonders intensiv anfühlen.

Eine allgemeine Beschreibung der Wirkung fällt bei Psychedelika recht schwer, da der Trip stark subjektiv ist und von Person zu Person, von Dosis zu Dosis, und sogar von Einnahme zu Einnahme sehr unterschiedlich ausfallen kann.
Jemandem der noch nie eine starke psychedelische Droge einnahm einen psychedelischen Trip zu erklären funktioniert nur ansatzweise, komplett nachvollziehen kann die unerfahrene Person die Wirkung allerdings nicht.

Die Gefühle werden verstärkt, die Wahrnehmung wird verändert und neue optische und akustische Reize können wahrgenommen werden.
Alles kann einem fremdartig und unbekannt vorkommen, als wäre man wieder ein kleines Kind.
Die Gedankengänge sind verändert, vor dem inneren Auge sieht man Muster, Farben oder sogar Personen und „Animationen“.

In hohen Dosierungen inhalativ wird ein sogenannter Breakthrough erreicht, bei dem der Konsument die Realität gar nicht mehr oder nur sehr stark verzerrt warhnimmt, und bei dem mystische, spirituelle und extrem starke psychedelische Erfahrungen gemacht werden können.
Es gibt Berichte darüber, dass Konsumenten eine Reise durch Dimensionen oder durch das Universum, Kommunikation mit Aliens oder Gottheiten und andere, ähnliche Dinge erlebten.
N,N-DMT ist vorallem für solche Breakthrough Erfahrungen bekannt, mit 5-MeO-MALT ist so etwas allerdings auch möglich.

In niedrigeren Dosierungen wirkt dieses Tryptamin so wie andere Tryptamine, aber vergleichsweise weniger visuell und leicht stimulierend.

Inhalativ wird die Wirkung von 5-MeO-MiPT oftmals mit der von inhalativem 5-MeO-DMT verglichen.
Die Anflutzeit und die Wirkung sind bei diesen Konsumformen dieser beiden Substanzen recht ähnlich, bei beiden kann es zu einem Breakthrough wie bei DMT kommen, bei dem die Umgebung in der sich der Konsument befindet vollkommen vergessen und von der visuellen Wirkung der Substanz übertüncht wird.
Auch die Potenz von 5-MeO-MiPT inhalativ ist vergleichbar mit der von 5-MeO-DMT inhalativ (Bei oralem Konsum ist 5-MeO-MiPT deutlich potenter, 5-MeO-DMT kann nicht einmal oral dosiert werden)!

Generell ist die Wirkung in niedrigeren Dosierungen sehr stark empathogen, dafür aber weniger psychedelisch (so wohl visuell als auch gedanklich).
Die stimulierende Komponente tritt vor allem bei niedrigeren bis normalen Dosierungen ein, bei sehr hohen Dosen wirkt 5-MeO-MiPT eher sedierend und narkotisierend, ähnlich wie DMT.
Diese Substanz wird von vielen Konsumenten als sehr stark körperlich beschrieben, der Bodyload ist intensiv und starkes Kribbeln tritt oftmals ein.

Verglichen mit 4-AcO-DMT soll 5-MeO-MiPT weniger euphorisch und anstrengender sein.
Wegen der in niedrigen Dosierungen eher ausbleibenden psychedelischen und mehr empathogenen Wirkung, wird 5-MeO-MiPT oft mit MDMA verglichen, manche empfinden es als die Antwort der Tryptamine auf MDMA.

 

Nebenwirkungen und Risiken

Es handelt sich hier um eine kaum erforschte Substanz!
Über den menschlichen Konsum zu Rauschzwecken ist kaum etwas bekannt.
Es kann unvorhersehbare Langzeitschäden und Nebenwirkungen geben, weshalb vom Konsum strikt abzuraten ist.

  • Evtl. Leicht erhöhter Blutdruck / erhöhte Herzfrequenz
  • Paranoia, Angstzustände („Badtrip“)
  • Angstvolle Ich-Auflösung
  • Pupillenerweiterung
  • Dysphorie, Trauer, ein Gefühl des Verlassenseins können aufkommen
  • Vasokonstriktion (Gefäßverengung) – Einige User berichten von eine vasokonstriktiven Wirkung, erst Recht bei höheren Dosierungen.
    Diese führte bisher jedoch noch nie zu einer lebensgefährlichen Komplikation oder gar einem Todesfall, im Mischkonsum mit anderen gefäßverengenden Substanzen kann 5-MeO-MiPT aber sehr gefährlich werden!
  • Bodyload – Das ist ein aufgeladenes, angespanntes und oftmals unangenehmes (manchmal aber auch sehr angenehmes!) Körpergefühl, das verstärkt eintritt, je höher die Dosierung gewählt wird. Es kann sich wie ein Kribbeln, Drücken oder Vibrieren des Körpers anfühlen, ein Fall-Gefühl kann eintreten.
    Ist bei 5-MeO-MiPT recht stark ausgeprägt!
  • Blähungen – Dies tritt nur selten auf, kann aber (gerade in höheren Dosierungen) bei empfindlichen Personen sehr stark ausgeprägt sein. Kann durch säurebindende Medikamente verhindert werden!
  • Übelkeit – Diese tritt vor allem beim Hochkommen auf und kann auch zu Erbrechen führen. Ist nicht unüblich, verschwindet sobald die Wirkung komplett da ist aber normalerweise wieder. Soll laut einigen Konsumenten stärker als bei anderen, vergleichbaren Tryptaminen ausgerpägt sein.
  • Kopfschmerzen – Treten eher selten ein.

Ein starker psychedelischer Trip ist ein sehr intensives, tiefenpsychologisches Erlebnis.
Psychedelische Drogen sind keine Spaßdrogen sondern Werkzeuge, mit denen die eigene Psyche erforscht und sogar geheilt werden kann.
Und so muss man diese Drogen auch behandeln!

Ein schlechter, überfordernder Trip kann im Konsumenten ein Trauma auslösen und eine Angststörung hinterlassen.
Dies vergeht im Normalfall, wenn der Trippende den Trip verarbeitet hat, was Tage, Wochen, Monate oder sogar Jahre dauern kann.
Um die Wahrscheinlichkeit eines schlechten Trips zu verringern, sollte man alle Safer Use Regeln einhalten und sehr gut auf Set, Setting & Dosis achten.
Mehr Safer Use Regeln gibt es hier!

Aufgrund des Realitätsverlusts bei sehr hohen Dosierungen besteht die Gefahr, dass der Konsument in sehr während der Wirkung nicht liegen bleibt, sondern aufsteht und ohne Kontrolle über den eigenen Körper gefährliche Tätigkeiten ausführt.
Es gibt Fälle, bei denen sehr hohe Dosen gerauchtes DMT dazu führte, dass die Person im Zimmer umher rannte und um sich schlug.
Um einen solchen Vorfall zu verhindern darf man Tryptamine nicht zu hoch dosieren und muss immer einen nüchternen Tripsitter dabei haben, der befähigt ist auf einen Trippenden aufzupassen!

 

Konsumformen / Applikationswege

5-MeO-MiPT kann, wie die meisten anderen psychedelischen Tryptamine auch, oral, nasal, rektal, inhalativ oder intravenös (/intramuskulär) konsumiert werden.
Diese neue psychoaktive Substanz ist dennoch sehr atypisch: 5-MeO-MiPT inhalativ hat keine höhere Bioverfügbarkeit als der orale Konsum!
Das bedeutet in der Praxis, dass man höher als bei oralem Konsum dosieren muss, wenn man diese Substanz vaporisieren will.

Am häufigsten ist der orale Konsum, dieser ist körperlich am unbedenklichsten.
Einige Konsumenten verspüren bei 5-MeO-MiPT oral eine Art geteilte Wirkung. Die erste Hälfte des Trips soll eher stimulierend und empathogen (gefühlsverstärkend, öffnend) sein, während die zweite Hälfte dann eher psychedelisch (so wohl optisch als auch gedanklich) sein soll.
Diese „gespaltene“ Wirkung gibt es beim inhalativen oder dem nasalen (/intravenösen) Konsum nicht.

Bei 5-MeO-MiPT nasal muss deutlich niedriger dosiert werden als oral (man nimmt nur etwa halb so viel für die gleiche Intensität)!
Die Wirkung setzt etwas (aber nicht viel) schneller ein und hält weniger lang an, wird oftmals aber als „ruppiger“ und unangenehmer beschrieben.

Der intravenöse oder intramuskuläre Konsum dieser Substanz ist recht unbeliebt, da die Wirkung von einigen Konsumenten als sehr unangenehm, wenig visuell, dafür aber sehr körperlich (so sehr, dass es unangenehm ist) beschrieben wird.
Es kann außerdem Schäden an den Venen und Armen verursachen, weshalb von IV Konsum nur abzuraten ist! Die vasokonstriktive Wirkung könnte zu Komplikationen führen.
Bei 5-MeO-MiPT IV muss eine deutlich niedrigere Dosierung gewählt werden, die Wirkung setzt nach wenigen Minuten ein und hält deutlich kürzer an.

Bei rektalem Konsum muss etwas niedriger dosiert werden als bei oralem, die Wirkung setzt recht schnell ein und hält relativ lange an.
Die empfindliche Darmschleimhaut kann beschädigt werden, man sollte nicht zu oft Substanzen rektal konsumieren!

 

5-MeO-MiPT Dosis / Dosierung

Diese Dosisangaben sind nur eine ungefähre Orientierungshilfe, die aus Konsumentenberichten abgeleitet wurden.
Es muss mit einem Allergietest und einer sehr niedrigen Dosis begonnen werden!
Mehr Safer Use Regeln findet ihr hier.

Oral:

  • Erste Effekte ab: 1-2mg
  • Leichte Wirkung: 2-4mg
  • Normal: 4-6mg
  • Starke Wirkung: 6-15mg
  • Sehr starke Wirkung: 15mg+

Nasal:

  • Erste Effekte ab: 0,5-1,5mg
  • Leichte Wirkung: 1-2,5mg
  • Normal: 2-3mg
  • Starke Wirkung: 3-7mg
  • Sehr starke Wirkung: 7mg+

Inhalativ:

  • Erste Effekte ab: 5-8mg
  • Leichte Wirkung: 8-10mg
  • Normal: 10-15mg
  • Starke Wirkung: 15-20mg
  • Sehr starke Wirkung: 20mg+

Rektal:

  • Erste Effekte ab: 1-2mg
  • Leichte Wirkung: 2-4mg
  • Normal: 4-6mg
  • Starke Wirkung: 6-13mg
  • Sehr starke Wirkung: 13mg+

Intravenös / Intramuskulär:

  • Erste Effekte ab: 0,5-1,5mg
  • Leichte Wirkung: 1,5-2,5mg
  • Normal: 2-3mg
  • Starke Wirkung: 3-6mg
  • Sehr starke Wirkung: 6mg+

 

Wirkzeit

Die Wirkzeit wird bei höherer Dosierung deutlich länger!
Es gibt einen User auf Erowid, der von einer 11-stündigen Wirkung bei 20-30mg nasalem 5-MeO-MiPT berichtet.

Oral:

  • Wirkungseintritt nach: 20-60 Minuten
  • Hochkommen:15-30 Minuten
  • Hauptwirkung: 2-5 Stunden
  • Afterglow: 1-8 Stunden

Nasal:

  • Wirkungseintritt nach: 20-40 Minuten
  • Hochkommen:15-30 Minuten
  • Hauptwirkung: 2-5 Stunden
  • Afterglow: 1-8 Stunden

Rektal:

  • Wirkungseintritt nach: 5-20 Minuten
  • Hochkommen:15-30 Minuten
  • Hauptwirkung: 2-5 Stunden
  • Afterglow: 1-8 Stunden

Inhalativ:

  • Wirkungseintritt nach: wenigen Sekunden bis Minuten
  • Hochkommen: 20-60 Minuten
  • Hauptwirkung: 2-3 Stunden
  • Afterglow: 1-8 Stunden

Intravenös / Intramuskulär:

  • Wirkungseintritt nach: wenigen Sekunden bis Minuten
  • Hochkommen: 10-30 Minuten
  • Hauptwirkung: 1-3 Stunden
  • Afterglow: 1-6 Stunden

 

Rechtsstatus von 5-MeO-MiPT

In Deutschland unterliegt dieses psychedelische Tryptamin bisher nicht dem BtMG und ist damit nicht illegal.
Es wurde 2014 vom Bundesamt für Arzneimittel (BfArM) für die Aufnahme in das BtMG empfohlen, wurde (entgegen einiger Berichte) allerdings doch nicht dem Gesetz unterstellt!

In China ist es seit Oktober 2015 verboten, explizit illegal ist es außerdem in den US Bundesstaaten Florida, Louisiana, Minnesota und in England, Romänien, Japan, Lettland und Finnland.

In den meisten anderen Ländern weltweit dürfte es nicht verboten sein, in Ländern mit Stoffgruppen und Analog-Verboten (wie den USA) kann es allerdings illegal sein!

 

Toleranzentwicklung

Die Toleranzbildung bei 5-MeO-MiPT verläuft so wie bei anderen ähnlichen Tryptaminen auch.
Jeder Konsum lässt die Toleranz sofort stark ansteigen, nach etwa 3-4 Tagen sollte sie wieder zur Hälfte, nach 7-10 Tagen komplett reduziert sein.

Es gibt eine Kreuztoleranz mit allen anderen an den 5-HT2A Rezeptoren wirkenden Psychedelika.

 

5-MeO-MiPT Pharmakologie

Die Pharmakologie dieser Substanz ist noch nicht hinreichend erforscht.
Sicher ist, dass 5-MeO-MiPT am stärksten an die 5-HT1A Rezeptoren bindet, desweiteren ebenfalls recht stark an die 5-HT2A Rezeptoren (dieser Wirkmechanismus ist vermutlich für die psychedelische Wirkung verantwortlich).

Besonders an dieser Substanz ist, dass es auch an die Serotonin und Noradrenalin Rezeptoren bindet, es wirkt als Serotonin- und Norepinephrin-Wiederaufnahmehemmer!
Aufgrund dessen muss man auch Vorsicht beim Mischkonsum mit anderen serotonergen Substanzen walten lassen, es kann zu einem lebensgefährlichen Serotoninsyndrom kommen.

Es wird außerdem vermutet, dass 5-MeO-MiPT als MAO-Hemmer wirken könnte, was erklären würde weshalb oraler wirksamer als inhalativer Konsum ist.
Vorsichtshalber sollte diese Substanz also mit keiner Droge kombiniert werden, die im Mischkonsum mit MAO-Inhibitoren gefährlich sein könnte, auch eine MAO-Diät sollte eingehalten werden, d.h. man darf mindestens 12 Stunden vor und 24 Stunden nach dem Konsum beispielsweise keine Tyramin und Tyrosin-haltigen Lebensmittel essen.

 

Löslichkeit

5-MeO-MiPT löst sich sehr gut in Ethanol, DMSO und Dimethyl Formamid (DMF), etwa 30mg/ml in allen dreien.
Vermutlich löst es sich ähnlich gut in Propylen Glycol (PG).
Vodka ist ein gut geeignetes Lösemittel.

Über die Löslichkeit in Wasser ist nichts bekannt, da es wie die meisten anderen Tryptamine extrem schnell inaktiv wird. Wasser ist also ein extrem ungeeignetes Lösemittel.

 

Mischkonsum und gefährliche Kombinationen

Mischkonsum ist grundsätzlich eine drastische Erhöhung der Gefahr.
Über jede einzelne Kombination muss sich vorher genauestens informiert und Erfahrungsberichte gesucht werden, da es immer gefährliche Wechselwirkungen geben kann.

Vom Mischkonsum mit 5-MeO-MiPT ist besonders ausdrücklich abzuraten! Es wirkt als Dopamin und Noradrenalin Wiederaufnahmehemmer und eventuell auch als MAO-Hemmer, weshalb jede Kombination mit Ausschüttern und Wiederaufnahmehemmern von Serotonin, Dopamin oder Noradrenalin und auch mit MAO-Hemmern potentiell lebensgefährlich ist!
Auch eine Überdosis kann körperlich gefährlich werden.
Es gibt bisher allerdings keine Berichte über Todesfälle in Verbindung mit 5-MeO-MiPT.

  • MAO-Hemmer: Potentiell tödlich!
  • Andere Psychedelika: Der Mischkonsum von verschiedenen Psychedelika miteinander kann eine unvorhersehbar intensive Verstärkung der Wirkung (Wechselwirkungen) auslösen. Nur erfahrene Psychonauten sollten mit solchen Kombinationen experimentieren!
    Es kann außerdem gefährliche Wechselwirkungen zwischen einzelnen Psychedelika geben, man muss sich also vorher genauestens über jede Kombination informieren, die man einnehmen möchte!
    Da 5-MeO-MiPT eventuell MAO-Hemmer ist, kann die Wirkung des anderen Psychedelikum unvorhersehbar stark verstärkt werden.
  • Dissoziativa (MXE, Ketamin etc.): Paranoia und Verwirrtheitszustände sind häufig, es kann auch zu körperlichen Problemen wie Bluthochdruck und Herzrasen kommen.
    Viele Konsumenten berichten außerdem davon, dass die Kombination aus Psychedelika und Dissoziativa oft einen düsteren, nur schwer zu kontrollierenden Trip verursacht. Auch diese Kombinationen dürfen nur von erfahrenen Psychonauten eingegangen werden, die wissen was sie tun.
    Nicht kombinieren, potentiell lebensgefährlich!
  • Alkohol: Der Trip wird etwas abgestumpft wenn Alkohol dazu getrunken wird. Der Mischkonsum ist nicht empfehlenswert, es kann zu Übelkeit kommen.
    Wirkt 5-MeO-MiPT tatsächlich als MAO-Hemmer ist diese Kombination potentiell tödlich! Nicht versuchen!
  • Kratom & andere Opioide: Auch hier wird der psychedelische Trip abgestumpft und abgeschwächt. Und auch hier gilt das gleiche wie beim Alkohol: Wenn dieses Tryptamin MAO-Hemmer ist, ist die Kombination sehr gefährlich.
  • Benzodiazepine: Benzodiazepine schwächen den Trip stark ab und können Angstzustände und Panikattacken während einer psychedelischen Reise unterdrücken.
    Benzos werden auch im Krankenhaus Konsumenten gegeben, die starke Panik haben.
    Oft wird der Trip nicht komplett beendet, sondern nur die Angst, dies kommt auf das Benzodiazepin und auf die Dosierung an.
    Vorsicht, Benzodiazepine als Tripstopper zu haben ist kein Freifahrtsschein auf die Safer Use Regeln verzichten zu können!
    Auch ein Horrortrip der mit Benzos abgebrochen wurde kann eine posttraumatische Belastungsstörung hinterlassen. Einige Konsumenten spekulieren sogar, dass ein mit Benzo abgebrochener Trip das häufiger tut als ein durchgestandener Badtrip.
  • Stimulanzien & Empathogene (Speed, MDMA, 2-FA, 4-CMC etc.): Potentiell tödlich wegen der besonderen Pharmakologie von 5-MeO-MiPT!

 

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