5F-AKB-48 / 5F-APINACA – Synthetisches Cannabinoid & AKB-48 Ersatz

5F-AKB-48 / 5F-APINACA – Synthetisches Cannabinoid

5F-AKB48 (auch 5F-APINACA / 5F-AKB-48 / AKB-48F) ist eine neue 5F-AKB-48 / 5F-AKB48 / 5F-APINACApsychoaktive Substanz die zu den synthetischen Cannabinoiden und zu den Indazolen zählt.
Es wurde in Südkorea erstmals synthetisiert, dort wurde es aber nicht am Menschen eingesetzt, über den menschlichen Konsum war bis vor dem Erscheinen auf dem Research Chemicals Markt nichts bekannt.

Es ist ein potenter Agonist der CB1 und CB2 Rezeptoren, wodurch eine Cannabis-ähnliche (also psychedelische, sedative, euphorisierende) Wirkung ausgelöst wird.
Wie der Name schon zeigt, ist dieses synthetische Cannabinoid nahe mit AKB-48 (auch AKB48 oder APINACA), einem recht beliebten aber in den meisten Ländern verbotenem Indazol, verwandt.
Wegen dieser Verwandschaft ist das Interesse an dieser Substanz recht groß, weshalb sie in einigen Ländern ebenfalls recht schnell illegalisiert wurde.
AKB-48 und 5F-AKB48 sind beides nahe mit JWH-018 verwandte Cannabinoide.

Verglichen mit AKB-48 ist die 5-Fluor Variante nicht so beliebt, da sie eine stärkere Toleranzbildung (siehe Überschrift Toleranzentwicklung) und eine ruppigere, „härtere“ Wirkung erzeugt.
Mehr zu den Unterschieden zwischen diesen beiden neuen psychoaktiven Substanzen findet ihr bei der Überschrift „Wirkung von 5F-AKB-48“.

Synthetische Cannabinoide sind kaum erforscht und meist deutlich gefährlicher und nebenwirkungsreicher als Cannabis!
Sie sind weitaus psychotischer & suchterzeugender und täglicher Konsum führt zu einer körperlichen Abhängigkeit, die weitaus heftiger als eine Cannabis-Sucht ausgeprägt ist. Der Entzug kann starke körperliche (wie auch psychische) Symptome auslösen.
Diese Stoffe können unvorhersehbare körperliche Risiken haben, einige synthetische Cannabinoide stehen beispielsweise in Verdacht, karzinogen (krebserregend) oder neurotoxisch (hirnschädigend) zu sein.

Nicht nur die Nebenwirkungen sind stärker als bei Cannabis – auch die Wirkung ist es. Es kann zu einer sehr starken psychedelischen Wirkung kommen, die schnell Angst und Paranoia auslöst.
Dies gilt erst Recht für Überdosierungen: Von diesen hochpotenten Cannabinoiden ist leicht deutlich zu viel eingenommen, was zu sehr unangenehmen Zuständen, Ohnmachtsanfällen, psychotischen Phasen und sogar dem Tod führen kann.
Mit diesen neuen psychoaktiven Substanzen muss also sehr vorsichtig umgegangen werden, selbst von Menschen die täglich Cannabis konsumieren und damit zurecht kommen!

Bei synthetischen Cannabinoiden handelt es sich um von der Gefährlichkeit und dem Abhängigkeitpotential her durchaus mit Opioiden, starken Stimulanzien oder Benzodiazepinen vergleichbare Substanzen.
Wegen der relativen Harmlosigkeit von Cannabis unterschätzen sehr viele Konsumenten Substanzen wie diese, was fatal sein kann!
Es besteht der Verdacht, dass synthetische Cannabinoide stark neurotoxisch wirken können, weshalb nur davon abzuraten ist, synthetische Cannabinoide häufiger als alle paar Wochen zu konsumieren.

Andere Namen: 5F-AKB-48, 5F-AKB48, 5F-APINACA, 5F-APINAKA, AKB-48F, 5-fluoro AKB48, 5-fluoro-AKB-48, 5-fluor-AKB-48, 5-fluoro-AKB48, 5-fluoro AKB-48

IUPAC: N-(adamantan-1-yl)-1-(5-fluoropentyl)-1H-indazol-3-carboxamid, N-(adamantan-1-yl)-1-(5-fluoropentyl)-1H-indazole-3-carboxamide (engl.)

Summenformel: C23H30FN3O

Molekulare Masse: 383,5 g/mol

Es gibt nicht genug Informationen zu dieser Substanz!
Kaum Erfahrungsberichte von Konsumenten und erst Recht sehr wenige wissenschaftliche Abhandlungen.
Dementsprechend ist der Konsum ein unberechenbares Risiko, mögliche toxische Effekte können unentdeckt sein.
Wir raten deutlichst von der Einnahme ab!
Bei den folgenden Informationen handelt es sich um eine Sammlung an Infos, die aus Berichten über diese Designerdroge entnommen wurden. Wir können keinerlei Gewähr auf die Richtigkeit geben und empfehlen jedem, weitere Quellen zu konsultieren.

 

Wirkung von 5F-AKB-48

Die hier angegebenen Wirkungen und Nebenwirkungen sind alle sehr subjektiv und werden von jeder Person unterschiedlich wahrgenommen.
Sie müssen nicht alle immer auftreten und es kann noch weitere, unerwähnte Wirkungen geben. (Dann würden wir uns über ein Kommentar hierzu freuen!)
Diese Listen sollen nicht als Garantie, sondern als Orientierungshilfe dienen.

  • Bodyload & Sensatorische Reize – Der Körper kann sich „aufgeladen“ anfühlen, Kribbeln, Kitzeln o.ä. kann auf der Haut verspürt werden.
    Bei 5F-AKB-48 wird der Bodyload meist als sehr unangenehm und intensiv beschrieben, er tritt meist nur während des Peaks auf und flacht dann mit dem Peak sehr schnell wieder ab.
  • Euphorie – Je nach Set & Setting ist mehr oder minder starke Euphorie & gute Laune möglich.
  • Appetitanregend – Es kommt zu einem sog. Fressflash (Heißhungerattacken)
  • Schmerzlinderung
  • Verstärkung der Gefühle – So wohl der negativen wie auch der positiven, es kann auch zu einer empathogenen Wirkung kommen.
  • Veränderung der Gedankengänge – Psychedelisches, assoziatives Denken setzt ein.
  • Steigerung der Kreativität
  • Veränderung der Akustik & verbessertes Musikempfinden möglich
  • Visuelle Veränderungen – „Optics“ können vor allem bei hohen Dosierungen eintreten, die Farbwahrnehmung wird außerdem intensiviert
  • Bei vielen Konsumenten tritt ein introvertier, gedankenversunkener Zustand ein.

Die Wirkung wird als recht stark psychedelisch und auch durchaus merklich sedierend / entspannend beschrieben.
Die als „stoned“ oder „breit“ beschriebene Wirkkomponente von Cannabinoiden ist bei dieser Substanz recht stark ausgeprägt, auch wenn die meisten Konsumenten noch in der Lage sind, Dinge zu tun.

5F-AKB-48 ist deutlich ruppiger und härter in der Wirkung als AKB-48.
Sie setzt schneller und heftiger ein, der Bodyload ist stärker und unangenehmer und die Effekte flachen auch viel schneller wieder ab.
Meist werden die ersten Effekte der Substanz schon wenige Sekunden nachdem der Rauch inhaliert wurde verspürt.

Die generelle Wirkung ist trotz der prägnanten Unterschiede dennoch mit AKB-48 vergleichbar und dieses gilt als recht Cannabis-ähnliches Cannabinoid.

 

Nebenwirkungen und Risiken

Es handelt sich hier um eine kaum erforschte Substanz!
Über den menschlichen Konsum zu Rauschzwecken ist kaum etwas bekannt.
Es kann unvorhersehbare Langzeitschäden und Nebenwirkungen geben, weshalb vom Konsum strikt abzuraten ist.

  • Sehr hohes Abhängigkeitspotential – Täglicher Konsum führt zu schwerer körperlicher Abhängigkeit & diese zu einem sehr unangenehmen Entzug, der nicht mit dem von Cannabis vergleichbar ist!
  • Motorische Schwierigkeiten
  • Craving (Drang nachzulegen) – Das Craving soll bei 5F-AKB48 stärker als bei anderen synthetischen Cannabinoiden ausgeprägt sein, was die Suchtgefahr erhöht und auch leichter zu unangenehmen Überdosierungen und gesundheitlichen Schäden führen kann!
  • Bei Überdosierung kann es zum Tod & zu Krampfanfällen kommen!
  • Dehydration – Weshalb es zu einem trockenen Mund kommt, man sollte also auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten.
  • Angstzustände, Paranoia bis hin zu Panikattacken – Dies ist der psychedelischen Wirkung von Cannabinoiden zuzuschreiben. Bei 5F-AKB-48 wird sehr häufig von starken Angstzuständen berichtet, diese Substanz scheint häufiger Angst auszulösen als andere synthetische Cannabinoide.
    Menschen die zu Panik und Angst (erst Recht nach dem Konsum von Cannabis / synthetischen Cannabinoiden oder Psychedelika) neigen, sollten die Finger von dieser Substanz lassen.
  • Blutdrucksenkend – Weitung der Blutgefäße
  • Verwirrung & langsames Denken
  • Negative Beeinträchtigung des Gedächtnisses – Auch das Erinnerungsvermögen an Träume wird gemindert.
  • Psychosen & Generalisierte Angststörungen können eintreten – Vor allem in Personen die schon eine latente (versteckte) Psychose / Angststörung in sich haben, täglicher Konsum von Cannabinoiden kann die Wahrscheinlichkeit dass eine Person eine Psychose bekommt steigern.
    Synthetische Cannabinoide sind im Normalfall psychisch deutlich belastender als Cannabis (welches neben THC noch weitere Cannabinoide enthält, die die Wirkung von THC modulieren, CBD beispielsweise wirkt antipsychotisch und linder die psychedelische Wirkung des THCs), weshalb täglicher Konsum synthetischer Cannabinoide auch um ein vielfaches gefährlicher ist.
  • Kater am nächsten Tag nach dem Konsum möglich – Deutlich stärker als bei Cannabis ausgeprägt, äußert sich in Plattheit, Verwirrtheit, schlechter Laune und eventuell Kopfweh
  • Erhöhung der Herzfrequenz – Wenn der Konsument in Panik gerät, kann der verschnellerte Herzschlag auch ein psychosomatisches Symptom und in Wirklichkeit vollkommen harmlos sein, aber dennoch zur Angst des Konsumenten, er hätte sich körperlich geschädigt, beitragen.
  • Erhöhung der Körpertemperatur – Hier gilt gleiches wie bei der Erhöhung der Herzfrequenz.
  • Rote Augen

5F-AKB-48 gilt (wie in der Überschrift „Wirkung“ schon gesagt) als sehr ruppiges Cannabinoid, das einen starken (oftmals unangenehmen) Bodyload, starkes Craving und eine extreme Toleranzbildung auslöst.
Es zählt dementsprechend zu den gefährlicheren, unsichereren synthetischen Cannabinoiden, Anfänger in diesem Bereich sollten besser nicht gleich zu 5F-AKB-48 greifen.
Im Vergleich mit AKB-48 soll die 5-fluoro Variante außerdem Überdosierungen weniger verzeihen und schneller zu Horrortrips / Panikattacken / Angstzuständen und sonstigen heftigen Nebenwirkungen führen.

Einer Überdosierung ist bei synthetischen Cannabinoiden etwas lebensgefährliches und mit allen Mitteln zu vermeidendes, was ein Grund für das sehr hohe Gefahrenpotential dieser Substanzklasse ist.
Es kommt zu enormer Panik und Delirium-artigen Zuständen, bei denen der Konsument nicht ansprechbar ist und sich oder andere verletzen könnte.
Dieser höchst unangenehme Zustand kann bei Überdosierung mehrere Stunden anhalten!

Um die Nebenwirkungen und die Suchtgefahr so gering wie möglich zu halten, sollte man nur maximal alle 2-4 Wochen ein synthetisches Cannabinoid konsumieren.
Jede Konsumeinheit sollte nur aus einer vernünftigen, gemäßigten Dosis bestehen und man sollte nicht den ganzen Tag lang nachdosieren, sondern sich auf möglichst wenige Raucheinheiten beschränken.
Um gut dosieren zu können sollte man sich eine Räuchermischung herstellen, bei einigen Cannabinoiden ist auch oraler Konsum möglich, was schonend für die Lunge ist.

 

Konsumformen / Applikationswege

Bei 5F-APINACA ist der inhalative Konsum üblich, die orale Aufnahme ist allerdings ebenfalls möglich.

Für den inhalativen Konsum sollte eine Rauchmichung aus rauchbaren Kräutern (bspw. Damianá (Turnera diffusa) oder Helmkraut (Scutellaria lateriflora)) herstellen, um die hochpotenten psychoaktiven Substanzen richtig dosieren zu können.

Über den oralen Konsum ist so gut wie nichts bekannt, es könnte sein, dass man 5F-AKB-48 zunächst in Fett lösen muss, um es oral konsumieren zu können, ähnlich wie es bei THC der Fall ist.
Die Wirkung kann bei oralem Konsum sehr lange anhalten, man muss deswegen umso mehr auf die Dosierung achten, da ein Cannabinoid-Horrortrip der mehrere Stunden hält wirklich schrecklich sein kann.

 

Herstellung einer Kräutermischung / Räuchermischung

Hierfür muss das synthetische Cannabinoid zunächst in einem Lösemittel gelöst werden, in dem sich genug der Substanz löst und das gut genug verdampft (bspw. Ethanol, Aceton oder Wundbenzin).
Mehr zur Löslichkeit findet ihr bei der Überschrift „Löslichkeit von 5F-AKB-48“!
Man nimmt beispielsweise 1ml Lösemittel und löst darin 1g der Substanz, hierfür muss man die Lösung üblicherweise erhitzen, damit sich alles löst.
Wenn sich die Substanz gleichmäßig und vollständig im Lösemittel gelöst hat, wird eine bestimmte Menge (beispielsweise 100g) an möglichst gleichmäßig zerkleinerten Rauchkräutern (man kann entweder bspw. nur Damiana, oder eine Mischung aus verschiedenen Kräutern, oder auch Tabak verwenden) in eine Schale / Schüssel gelegt.

Nun wird das gelöste synthetische Cannabinoid auf die Räuchermischung in die Schale geschüttet und alles wird gut durchgerührt, sodass die Kräuter gleichmäßig mit dem Lösemittel und somit dem Wirkstoff benetzt sind.
Es ist ausgesprochen wichtig, das alle Kräuter gleichmäßig getränkt werden!
Die fertig getränkte Kräutermischung wird nun auf einem Teller ausgelegt und entweder bei Zimmertemperatur oder über einer Heizung solange getrocknet, bis die Kräuter nicht mehr feucht und gut rauchbar sind.

Nimmt man also 100g Kräuter und gibt 1ml Lösemittel mit 1g gelöstem Wirkstoff dazu, sollte 1g der Rauchmischung 10mg Wirkstoff enthalten.
So kann man das synthetische Cannabinoid recht leicht dosieren und rauchen!
Man sollte mit einer deutlich geringeren Menge anfangen (also, wenn 1mg eine normale Dosis ist, zunächst nicht mit 0,1g der Räuchermischung sondern mit 0,01g, um auszuschließen, dass etwas bei der Herstellung der Räuchermischung schief ging und sie viel potenter als erwartet ist).

Vorsicht:
Diese Methode ist (ohne Labor mit passenden Geräten) unsicher!
Es ist dennoch besser, als die hochpotenten synthetischen Cannabinoide mit einer billigen Feinwaage (selbst Waagen mit 0,001g Genauigkeit können 10mg zu viel oder zu wenig abwiegen, was bei einer so potenten Substanz tödlich sein kann!) abzuwiegen und ohne Kräutermischung zu inhalieren.

 

5F-AKB-48 Dosis / Dosierung

Diese Dosisangaben sind nur eine ungefähre Orientierungshilfe, die aus Konsumentenberichten abgeleitet wurden.
Es muss mit einem Allergietest und einer sehr niedrigen Dosis begonnen werden!
Mehr Safer Use Regeln findet ihr hier.

Anfänger sollten (nach einem Allergietest) mit höchstens 0,5mg starten, alles darüber kann schnell zu Horrortrips oder Panikattacken führen!

Inhalativ / oral:

  • Erste Effekte ab: 0,3-0,4mg
  • Leichte Wirkung: 0,5-1mg
  • Normal: 1-2mg
  • Starke Wirkung: 2-3mg
  • Sehr starke Wirkung: 3mg+

 

Wirkzeit

Die Wirkung von 5F-AKB-48 baut sich vergleichsweise sehr schnell auf und auch rapide wieder ab. Außerdem hält sie auch kürzer an als bei AKB-48, 5F-APINACA gilt generell als sehr kurz wirkendes Cannabinoid, auch wenn es teils einen sehr langen Afterglow auslösen kann.
Einige Konsumenten berichten von leichten Nachwirkungen, die mehrere Stunden nach einmaligem Konsum anhalten!

Durch die Einnahme von zu hohen Dosierungen wird die Wirkzeit drastisch verstärkt und stimmt nicht mehr mit den unten angegebenen Werten überein.

Inhalativ:

  • Wirkungseintritt nach: 1-15 Minuten
  • Hauptwirkung: 30-60 Minuten
  • Peak (ist in der Hauptwirkung inkludiert): 10-30 Minuten
  • Afterglow: 15-90 Minuten

Oral:

  • Wirkungseintritt nach: 5-30 Minuten
  • Hauptwirkung: 45-180 Minuten
  • Peak (ist in der Hauptwirkung inkludiert): 15-60 Minuten
  • Afterglow: 60-180 Minuten

 

Rechtsstatus von 5F-AKB-48

In Deutschland unterliegt 5F-APINACA seit Juli 2013 der Anlage 2 des BtMG und ist damit illegal.

Ebenfalls verboten ist es in Lettland, China, Tschechien, Canada und Ländern mit Analog oder Stoffgruppen-Verboten, die cannabinoid wirkende Indazole generell illegal machen können.

 

Toleranzentwicklung

Die Toleranzentwicklung verläuft recht drastisch und sinkt vergleichsweise langsam.
Jeder Konsum lässt die Toleranz leicht ansteigen, regelmäßiger Konsum mit zu geringen Pausen steigert die Toleranz ganz merklich, weshalb bei täglichem Konsum nach wenigen Wochen ein vielfaches der Anfangs-Intialdosis eingenommen werden muss.

Die Toleranz nach einmaligem Konsum sollte nach etwa 1-3 Wochen wieder auf Null reduziert sein.
Wurde täglich konsumiert kann es noch deutlich länger dauern bis sich die Toleranz wieder komplett zurückbildet!

5F-AKB48 löst laut vielen Konsumenten eine sehr starke Toleranzbildung aus, deutlich rapider als die Toleranzentwicklung, die AKB-48 mit sich bringt.
Für regelmäßigen Konsum ist diese Substanz deswegen deutlich schlechter geeignet als AKB48, irgendwann werden absurde Mengen für eine spürbare Wirkung benötigt.

 

5F-AKB-48 Pharmakologie

Es gibt keine wissenschaftlichen Studien zur Pharmakologie dieser Substanz, weshalb die Angaben hier auf der Ähnlichkeit zu anderen, bekannteren Cannabinoiden (THC) basieren!

Wie andere Cannabinoide auch, wirkt dieses synthetische Cannabinoid an den Cannabinoid Rezeptoren des Gehirns, beispielsweise den CB1 und CB2 Rezeptoren.
5F-AKB48 hat in vitro (hypothetisch) sehr ähnliche Eigenschaften wie THC, theoretisch sollte es eine ähnliche Aktivität an den CB1 und CB2 Rezeptoren aufweisen.
Ob dies im Menschen tatsächlich zutrifft ist aber sehr unsicher, es kann jederzeit unvorhersehbare Effekte geben!

Der genaue Wirkmechanismus von THC ist bisher nicht komplett erforscht, weshalb umso weniger über diese unbekannte Substanz gesagt werden kann.

 

Löslichkeit von 5F-AKB48

Diese Substanz ist sehr schlecht in Wasser löslich (und darin wahrscheinlich auch nicht sehr stabil).

In Propylen Glycol (ein gut für den inhalativen Konsum, jedoch nicht für die Herstellung einer Räuchermischung geeignetes Lösemittel) lassen sich etwa 1mg/ml mit Verrühren lösen, 2mg/ml lassen sich mit Verrühren und Erhitzen lösen.

In Dimethyl-Formamid (DMF) und in Ethanol lassen sich etwa 30mg/ml lösen, hier ist eventuell Erhitzen und Rühren nötig.
AKB-48F lässt sich auch in DMSO lösen, nämlich etwa 5mg/ml.

 

Mischkonsum und gefährliche Kombinationen

Mischkonsum ist grundsätzlich eine drastische Erhöhung der Gefahr.
Über jede einzelne Kombination muss sich vorher genauestens informiert und Erfahrungsberichte gesucht werden, da es immer gefährliche Wechselwirkungen geben kann.

Synthetische Cannabinoide sind überhaupt nicht gut zum Mischkonsum geeignet!
Sie sind wenig erforscht und es gibt einige Berichte von Todesfällen, psychotischen Episoden und Krampfanfällen die vom Mischkonsum von synthetischen Cannabinoiden mit anderen Substanzen stammen.

  • Psychedelika (LSD, psilocybinhaltige Zauberpilze, 2C-B, 2C-B-FLY, Meskalin etc.) : Da es sich bei Cannabinoiden hauptsächlich um Psychedelika und nur nebensächlich um Downer handelt, werden die psychedelischen Wirkungen beim Mischkonsum mit normalen Psychedelika exponentiell verstärkt.
    Es kann starke Paranoia und Angst auftreten, die Gefahr auf einen Horrortrip / Badtrip wird durch das Einnehmen von Cannabinoiden während dem Trip verstärkt.
    Ist nur für sehr erfahrene Konsumenten und in niedrigerer Dosierung geeignet, selbst dann sollte aber eher zu Cannabis (möglichst mit hohem CBD Gehalt) als zu einem synthetischen Cannabinoid gegriffen werden, es kann zu unvorhersehbaren Wechselwirkungen kommen!
  • Stimulanzien (Speed, Methamphetamin, Kokain etc.): Die Herzfrequenz kann durch diese Kombination erhöht werden und es kommt sehr schnell zu Angstzuständen, Paranoia und im schlimmsten Fall Panikattacken.
    So wohl Upper als auch Cannabinoide wirken psychotisch – die Gefahr auf eine Psychose wird beim Mischkonsum also gesteigert.
    Es kann gefährliche Wechselwirkungen zwischen diesem synthetischen Cannabinoid und einem bestimmten Upper geben, synth. Cannabinoide sind nicht so sicher wie Cannabis!
  • Dissoziativa (MXE, Ketamin, MXP, Diphenidin etc.): Hier gilt das gleiche wie bei Psychedelika:
    Der Trip wird verstärkt und es kann zu Paranoia, Angst und Verwirrtheitszuständen kommen. Nur für sehr erfahrene Psychonauten geeignet, die etliche Erfahrungen mit den beiden zu kombinierenden Substanzen im Monokonsum haben!
    In hohen Dosierungen kann diese Kombination körperlich gefährlich werden.
  • Andere Cannabinoide: Die Wirkung kann sich, wenn verschiedene synthetische Cannbinoide (oder auch synth. Cann. mit Cannabis) kombiniert werden, exponentiell verstärken, weshalb deutlich niedriger dosiert werden muss.
    Da die Wirkmechanismen der einzelnen Substanzen nicht erforscht wurde, kann es zu gefährlichen Wechselwirkungen geben.
    Nur für sehr erfahrene Konsumenten geeignet!
  • Empathogene (MDMA, 5-MAPB, MDAI etc.): Die psychedelische Komponente wird durch den Mischkonsum mit Cannabinoiden verstärkt, es kann selbst bei einer eher nicht visuellen Substanz wie MDMA zu deutlich Optics bei offenen Augen kommen.
    Die psychische Belastung wird durch die Kombination allerdings auch intensiviert, weshalb es leicher zu Angstzuständen, Panikattacken und negativen Gedankengängen kommen kann.
    Die körperliche Belastung (auf den Kreislauf, das Herzen & das Gehirn) wird drastisch verstärkt!
    Nur für sehr erfahrene Konsumenten und in gemäßigter, niedriger Dosis geeignet.
  • Alkohol: Die Wirkung des Alkohols wird beim Mischkonsum von synthetischen Cannabinoiden intensiviert, noch mehr intensiviert werden allerdings die Nebenwirkungen.
    Es kommt oft zu Übelkeit, Schwindel, schlechter Laune und schneller zu einem sogenannten Alkohol-Absturz.
    Es wird meist empfohlen erst zu rauchen und dann (langsam) ein wenig zu trinken und nicht umgekehrt! Die Dosis beider Drogen sollte gering gehalten werden.
  • Opioide (Kratom, Codein, Morphin, Heroin, Furanyl-Fentanyl, etc.): Die Wirkung von Opioiden wird durch Cannabinoide sehr verstärkt, so wohl die berauschende, sedierende, als auch die schmerzstillende.
    Es kann zu gefährlichen Wechselwirkungen geben, die bei normalem Cannabis im Mischkonsum mit Opioiden nicht bekannt sind!
    Nebenwirkungen wie Übelkeit und Schwindel können verstärkt auftreten.
    Ist nur für erfahrene Konsumenten geeignet.

 

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