AB-CHMINACA – Infos zum hochpotenten & illegalen synthetischen Cannabinoid

AB-CHMINACA – Hochpotentes synthetisches Cannabinoid

AB-CHMINACA ist ein synthetisches Cannabinoid, das zu den Indazolen zählt

AB-CHMINACA

und in einigen Ländern weltweit illegalisiert wurde, darunter seit 2015 auch in Deutschland.
Es wurde erstmals vom Pharmakonzern Pfirzer wegen seiner starken Bindung am CB1 Cannabinoid Rezeptor als potentielles Medikament synthetisert, fand dann aber den Weg in den Research Chemical Markt als halblegale Designerdroge.

AB-CHMINACA wurde / wird in eingen der Legal-High Räuchermischungen verwendet, die von unseriösen Online Shops meist ohne Angabe über Wirkstoffgehalt und enthaltene Stoffe verkauft werden.
Es hat eine 10-fach stärkere Affinität für den CB1 Rezeptor als JWH-018!
Es gilt, selbst verglichen mit anderen synthetischen Cannabinoiden, als eine der potentesten Substanzen. Sie wirkt eher in die Indica-Richtung, wenn man den Vergleich mit Cannabis aufstellen will.

Es gibt einige bestätigte Todesfälle die mit dem Konsum von AB-CHMINACA zu tun haben, entweder weil überdosiert, oder weil Mischkonsum betrieben wurde.
Aufgrund der sehr hohen Potenz (während man von anderen synthetischen Cannabinoiden meist etwa 1-2mg für eine Wirkung benötigt, reichen hier bereits 200-400µg!) dieser Substanz ist es noch schwerer mit ihr umzugehen, als mit anderen Cannabinoiden.

Synthetische Cannabinoide sind kaum erforscht und meist deutlich gefährlicher und nebenwirkungsreicher als Cannabis!
Sie sind weitaus psychotischer & suchterzeugender und täglicher Konsum führt zu einer körperlichen Abhängigkeit, die bedeutend heftiger als eine Cannabis-Sucht ausgeprägt ist. Der Entzug kann starke körperliche (wie auch psychische) Symptome auslösen.
Diese Stoffe können unvorhersehbare körperliche Risiken haben, einige synthetische Cannabinoide stehen beispielsweise in Verdacht, karzinogen (krebserregend) oder neurotoxisch (hirnschädigend) zu sein.

Nicht nur die Nebenwirkungen sind stärker als bei Cannabis – auch die Wirkung ist es. Es kann zu einer sehr starken psychedelischen Wirkung kommen, die schnell Angst und Paranoia auslöst.
Dies gilt erst Recht für Überdosierungen: Von diesen hochpotenten Cannabinoiden ist leicht deutlich zu viel eingenommen, was zu sehr unangenehmen Zuständen, Ohnmachtsanfällen, psychotischen Phasen und sogar dem Tod führen kann.
Mit diesen neuen psychoaktiven Substanzen muss also sehr vorsichtig umgegangen werden, selbst von Menschen die täglich Cannabis konsumieren und damit zurecht kommen!

Bei synthetischen Cannabinoiden handelt es sich um von der Gefährlichkeit und dem Abhängigkeitpotential her durchaus mit Opioiden, starken Stimulanzien oder Benzodiazepinen vergleichbare Substanzen.
Wegen der relativen Harmlosigkeit von Cannabis unterschätzen sehr viele Konsumenten Substanzen wie AB-CHMINACA, was fatal sein kann!

Andere Namen: AB CHMINACA, ABC, AB-C

IUPAC: N-[(1S)-1-(Aminocarbonyl)-2-methylpropyl]-1-(cyclohexylmethyl)-1H-indazol-3-carboxamid, N-[(1S)-1-(Aminocarbonyl)-2-methylpropyl]-1-(cyclohexylmethyl)-1H-indazole-3-carboxamide (engl.)

Summenformel: C20H28N4O2

Molekulare Masse: 356,46 g/mol

Es gibt nicht genug Informationen zu dieser Substanz!
Kaum Erfahrungsberichte von Konsumenten und erst Recht sehr wenige wissenschaftliche Abhandlungen.
Dementsprechend ist der Konsum ein unberechenbares Risiko, mögliche toxische Effekte können unentdeckt sein.
Wir raten deutlichst von der Einnahme ab!
Bei den folgenden Informationen handelt es sich um eine Sammlung an Infos, die aus Berichten über diese Designerdroge entnommen wurden. Wir können keinerlei Gewähr auf die Richtigkeit geben und empfehlen jedem, weitere Quellen zu konsultieren.

 

Wirkung von AB-CHMINACA

Die hier angegebenen Wirkungen und Nebenwirkungen sind alle sehr subjektiv und werden von jeder Person unterschiedlich wahrgenommen.
Sie müssen nicht alle immer auftreten und es kann noch weitere, unerwähnte Wirkungen geben. (Dann würden wir uns über ein Kommentar hierzu freuen!)
Diese Listen sollen nicht als Garantie, sondern als Orientierungshilfe dienen.

  • Bodyload & Sensatorische Reize – Der Körper kann sich „aufgeladen“ anfühlen, Kribbeln, Kitzeln o.ä. kann auf der Haut verspürt werden.
  • Euphorie – Je nach Set & Setting ist mehr oder minder starke Euphorie & gute Laune möglich.
  • Appetitanregend – Es kommt zu einem sog. Fressflash (Heißhungerattacken)
  • Schmerzlinderung
  • Verstärkung der Gefühle – So wohl der negativen wie auch der positiven, es kann auch zu einer empathogenen Wirkung kommen.
  • Veränderung der Gedankengänge – Psychedelisches, assoziatives Denken setzt ein – Die psychedelische Komponente ist verglichen mit anderen Cannabinoiden eher geringer.
  • Steigerung der Kreativität
  • Veränderung der Akustik & verbessertes Musikempfinden möglich
  • Visuelle Veränderungen – „Optics“ können vor allem bei hohen Dosierungen eintreten, die Farbwahrnehmung wird außerdem intensiviert
  • Bei vielen Konsumenten tritt ein introvertier, gedankenversunkener Zustand ein.
  • Sedierend & entspannend – AB-Chminaca ist deutlich sedierender als viele andere Cannabinoide, wie bspw. AB-FUBINACA

Verglichen mit AB-FUBINACA soll die Wirkung von AB-CHMINACA ausgewogener, weniger psychedelisch und weniger angststeigernd sein.
Die meisten Konsumenten beschreiben die Wirkung von AB-CHMINACA als Indica-lastig, also wenig kopflastig und mehr körperlich, sedierend und entspannend.

Die Wirkung wird (obwohl sie tendentiell weniger angstauslösend als bei AB-FUBINACA ist) als sehr intensiv und stark beschrieben, weshalb die meisten erfahrenen Konsumentne AB-CHMINACA für ein synthetisches Cannabinoid halten, das kein bisschen für Anfänger geeignet ist.

In geringen Dosierungen ist die Wirkung durchaus Cannabis-ähnlich (ähnlicher als einige andere synth. Cannabinoide dem Cannabis sind) und hauptsächlich euphorisch, entspannend und „plättend“.
In hohen Dosierungen wird es dann sehr stark verwirrend und sedierend.

 

Nebenwirkungen und Risiken

Es handelt sich hier um eine kaum erforschte Substanz!
Über den menschlichen Konsum zu Rauschzwecken ist kaum etwas bekannt.
Es kann unvorhersehbare Langzeitschäden und Nebenwirkungen geben, weshalb vom Konsum strikt abzuraten ist.

  • Sehr hohes Abhängigkeitspotential – Täglicher Konsum führt zu schwerer körperlicher Abhängigkeit & diese zu einem sehr unangenehmen Entzug, der nicht mit dem von Cannabis vergleichbar ist!
  • Motorische Schwierigkeiten
  • Craving (Lust nachzulegen / Gier nach der Substanz)
  • Bei Überdosierung kann es zum Tod &, zu deliranten Zuständen und zu Krampfanfällen kommen!
  • Dehydration – Weshalb es zu einem trockenen Mund kommt, man sollte also auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten.
  • Angstzustände, Paranoia bis hin zu Panikattacken – Dies ist der psychedelischen Wirkung von Cannabinoiden zuzuschreiben.
  • Blutdrucksenkend – Weitung der Blutgefäße
  • Verwirrung & langsames Denken
  • Negative Beeinträchtigung des Gedächtnisses – Auch das Erinnerungsvermögen an Träume wird gemindert.
  • Psychosen & Generalisierte Angststörungen können eintreten – Vor allem in Personen die schon eine latente (versteckte) Psychose / Angststörung in sich haben, täglicher Konsum von Cannabinoiden kann die Wahrscheinlichkeit dass eine Person eine Psychose bekommt steigern.
    Synthetische Cannabinoide sind im Normalfall psychisch deutlich belastender als Cannabis (welches neben THC noch weitere Cannabinoide enthält, die die Wirkung von THC modulieren, CBD beispielsweise wirkt antipsychotisch und linder die psychedelische Wirkung des THCs), weshalb täglicher Konsum synthetischer Cannabinoide auch um ein vielfaches gefährlicher ist.
  • Bauchweh & Blähungen
  • Kopfschmerzen
  • Kater am nächsten Tag nach dem Konsum möglich – Deutlich stärker als bei Cannabis ausgeprägt, äußert sich in Plattheit, Verwirrtheit, schlechter Laune und eventuell Kopfweh
  • Erhöhung der Herzfrequenz – Wenn der Konsument in Panik gerät, kann der verschnellerte Herzschlag auch ein psychosomatisches Symptom und in Wirklichkeit vollkommen harmlos sein, aber dennoch zur Angst des Konsumenten, er hätte sich körperlich geschädigt, beitragen.
  • Erhöhung der Körpertemperatur – Hier gilt gleiches wie bei der Erhöhung der Herzfrequenz.
  • Rote Augen

Einer Überdosierung ist bei synthetischen Cannabinoiden etwas lebensgefährliches und mit allen Mitteln zu vermeidendes, was ein Grund für das sehr hohe Gefahrenpotential dieser Substanzklasse ist.
Es kommt zu enormer Panik und Delirium-artigen Zuständen, bei denen der Konsument nicht ansprechbar ist und sich oder andere verletzen könnte.
Dieser höchst unangenehme Zustand kann bei Überdosis mehrere Stunden anhalten!

Wie oben bereits erwähnt gibt es einige bestätigte Todesfälle nach dem Konsum von AB-CHMINACA.

Um die Nebenwirkungen und die Suchtgefahr so gering wie möglich zu halten, sollte man nur maximal alle 2-4 Wochen ein synthetisches Cannabinoid konsumieren.
Jede Konsumeinheit sollte nur aus einer vernünftigen, gemäßigten Dosis bestehen und man sollte nicht den ganzen Tag lang nachdosieren, sondern sich auf möglichst wenige Raucheinheiten beschränken.
Um gut dosieren zu können sollte man sich eine Räuchermischung herstellen, bei einigen Cannabinoiden ist auch oraler Konsum möglich, was schonend für die Lunge ist.

 

Konsumformen / Applikationswege

Bei AB-CHMINACA ist so wohl der inhalative als auch der orale Konsum üblich.

Für den inhalativen Konsum sollte eine Rauchmichung aus rauchbaren Kräutern (bspw. Damianá (Turnera diffusa) oder Helmkraut (Scutellaria lateriflora)) herstellen, um diese hochpotente psychoaktive Substanz richtig dosieren zu können.

Bei oralem Konsum muss auch eine Lösung hergestellt werden, da die extrem geringen Dosierungen sonst nicht abgewogen werden können.
Mehr zu volumetrischem Dosieren gibt es hier!
Da die Wirkzeit oral deutlich länger ist als bei inhalativem Konsum muss besonders auf die Dosis geachtet werden, eine Überdosierung kann stundenlange Panik und Krampfanfälle auslösen.

 

Herstellung einer Kräutermischung / Räuchermischung

Hierfür muss das synthetische Cannabinoid zunächst in einem Lösemittel gelöst werden, in dem sich genug der Substanz löst und das gut genug verdampft (bspw. Ethanol, Aceton oder Wundbenzin).
Man nimmt beispielsweise 1ml Lösemittel und löst darin 100mg der Substanz, hierfür muss man die Lösung üblicherweise erhitzen, damit sich alles löst.
Wenn sich die Substanz gleichmäßig und vollständig im Lösemittel gelöst hat, wird eine bestimmte Menge (beispielsweise 100g) an möglichst gleichmäßig zerkleinerten Rauchkräutern (man kann entweder bspw. nur Damiana, oder eine Mischung aus verschiedenen Kräutern, oder auch Tabak verwenden) in eine Schale / Schüssel gelegt.

Nun wird das gelöste synthetische Cannabinoid auf die Räuchermischung in die Schale geschüttet und alles wird gut durchgerührt, sodass die Kräuter gleichmäßig mit dem Lösemittel und somit dem Wirkstoff benetzt sind.
Es ist ausgesprochen wichtig, das alle Kräuter gleichmäßig getränkt werden!
Die fertig getränkte Kräutermischung wird nun auf einem Teller ausgelegt und entweder bei Zimmertemperatur oder über einer Heizung solange getrocknet, bis die Kräuter nicht mehr feucht und gut rauchbar sind.

Nimmt man also 100g Kräuter und gibt 1ml Lösemittel mit 100mg (0,1g) gelöstem Wirkstoff hinzu, sollte 1g der Rauchmischung 1mg Wirkstoff enthalten.
So kann man selbst eine so hochpotente Substanz wie AB-CHMINACA recht leicht dosieren und rauchen!
Man sollte mit einer deutlich geringeren Menge anfangen (also, wenn 0,4mg eine normale Dosis ist, zunächst nicht mit 0,4g der Räuchermischung sondern mit 0,01g, um auszuschließen, dass etwas bei der Herstellung schief ging und sie viel potenter als erwartet ist).

Vorsicht:
Diese Methode ist (ohne Labor mit passenden Geräten) unsicher!
Es ist dennoch besser, als die hochpotenten synthetischen Cannabinoide mit einer billigen Feinwaage (selbst Waagen mit 0,001g Genauigkeit können 10mg zu viel oder zu wenig abwiegen, was bei einer so potenten Substanz tödlich sein kann!) abzuwiegen und ohne Kräutermischung zu inhalieren.

 

AB-CHMIANCA Dosis / Dosierung

Diese Dosisangaben sind nur eine ungefähre Orientierungshilfe, die aus Konsumentenberichten abgeleitet wurden.
Es muss mit einem Allergietest und einer sehr niedrigen Dosis begonnen werden!
Mehr Safer Use Regeln findet ihr hier.

Über die genaue Dosierung bei oralem Konsum ist so gut wie nichts bekannt, man sollte also vorsichtshalber nicht mehr als bei inhalativem Konsum nehmen.
Um das Dosieren in einem dermaßend niedrigen Dosisbereich möglich zu machen wird die Substanz in einem Lösemittel gelöst und genau abgemessen, wie viel Wirkstoff auf 1ml Lösemittel kommt.
Dann kann man den Stoff mit hilfe einer Dosierspritze dosieren.

Inhalativ / oral:

  • Erste Effekte ab: 0,1-0,2mg
  • Leichte Wirkung: 0,2-0,3mg
  • Normal: 0,3-0,5mg
  • Starke Wirkung: 0,5-0,7mg
  • Sehr starke Wirkung: 0,7mg+

 

AB-CHMINACA Wirkzeit

Inhalativ:

  • Wirkungseintritt nach: 1-5 Minuten
  • Hauptwirkung: 1-2 Stunden
  • Afterglow: 2-4 Stunden

Oral:

  • Wirkungseintritt nach: 20-90 Minuten
  • Hauptwirkung: 5-10 Stunden
  • Afterglow: 5-12 Stunden

 

Rechtsstatus von AB-CHMINACA

In Deutschland unterliegt AB-CHMINACA seit 2015 der Anlage 2 des BtMG und ist damit illegal.

In den USA ist es ebenfalls seit 2015 illegalisiert, ebenso in China und der Schweiz.

 

Toleranzentwicklung

Die Toleranzentwicklung verläuft recht drastisch und sinkt vergleichsweise langsam.
Jeder Konsum lässt die Toleranz leicht ansteigen, regelmäßiger Konsum mit zu geringen Pausen steigert die Toleranz ganz merklich, weshalb bei täglichem Konsum nach wenigen Wochen ein vielfaches der Anfangs-Intialdosis eingenommen werden muss.

Die Toleranz nach einmaligem Konsum sollte nach etwa 1-3 Wochen wieder auf Null reduziert sein.
Wurde täglich konsumiert kann es noch deutlich länger dauern bis sich die Toleranz wieder komplett zurückbildet!

 

AB-CHMINACA Pharmakologie

Es gibt keine wissenschaftlichen Studien zur Pharmakologie dieser Substanz, weshalb die Angaben hier auf der Ähnlichkeit zu anderen, bekannteren Cannabinoiden (THC) basieren!

Wie andere Cannabinoide auch, wirkt dieses synthetische Cannabinoid an den Cannabinoid Rezeptoren des Gehirns, beispielsweise den CB1 und CB2 Rezeptoren.

Der genaue Wirkmechanismus von THC ist bisher nicht komplett erforscht, weshalb umso weniger über diese unbekannte Substanz gesagt werden kann.

 

Löslichkeit von AB-CHMINACA

Diese Substanz ist (wie viele andere synthetische Cannabinoide auch) nur sehr schlecht in Wasser löslich.

AB-CHMINACA ist in Ethanol (3mg/ml), DMSO (10mg/ml) und Dimethyl Formamid (DMF) (5mg/ml) löslich.
Gut löslich ist es in Propylen Glycol (PG), es lösen sich etwa 15mg/ml, eventuell muss leichte Hitze hinzugegeben und gerührt werden.

 

Mischkonsum und gefährliche Kombinationen

Mischkonsum ist grundsätzlich eine drastische Erhöhung der Gefahr.
Über jede einzelne Kombination muss sich vorher genauestens informiert und Erfahrungsberichte gesucht werden, da es immer gefährliche Wechselwirkungen geben kann.

Synthetische Cannabinoide sind überhaupt nicht gut zum Mischkonsum geeignet!
Sie sind wenig erforscht und es gibt einige Berichte von Todesfällen, psychotischen Episoden und Krampfanfällen die vom Mischkonsum von synthetischen Cannabinoiden mit anderen Substanzen stammen.

  • Psychedelika (LSD, psilocybinhaltige Zauberpilze, 2C-B, 2C-B-FLY, Meskalin etc.) : Da es sich bei Cannabinoiden hauptsächlich um Psychedelika und nur nebensächlich um Downer handelt, werden die psychedelischen Wirkungen beim Mischkonsum mit normalen Psychedelika exponentiell verstärkt.
    Es kann starke Paranoia und Angst auftreten, die Gefahr auf einen Horrortrip / Badtrip wird durch das Einnehmen von Cannabinoiden während dem Trip verstärkt.
    Ist nur für sehr erfahrene Konsumenten und in niedrigerer Dosierung geeignet, selbst dann sollte aber eher zu Cannabis (möglichst mit hohem CBD Gehalt) als zu einem synthetischen Cannabinoid gegriffen werden, es kann zu unvorhersehbaren Wechselwirkungen kommen!
  • Stimulanzien (Speed, Methamphetamin, Kokain etc.): Die Herzfrequenz kann durch diese Kombination erhöht werden und es kommt sehr schnell zu Angstzuständen, Paranoia und im schlimmsten Fall Panikattacken.
    So wohl Upper als auch Cannabinoide wirken psychotisch – die Gefahr auf eine Psychose wird beim Mischkonsum also gesteigert.
    Es kann gefährliche Wechselwirkungen zwischen diesem synthetischen Cannabinoid und einem bestimmten Upper geben, synth. Cannabinoide sind nicht so sicher wie Cannabis!
  • Dissoziativa (MXE, Ketamin, MXP, Diphenidin etc.): Hier gilt das gleiche wie bei Psychedelika:
    Der Trip wird verstärkt und es kann zu Paranoia, Angst und Verwirrtheitszuständen kommen. Nur für sehr erfahrene Psychonauten geeignet, die etliche Erfahrungen mit den beiden zu kombinierenden Substanzen im Monokonsum haben!
    In hohen Dosierungen kann diese Kombination körperlich gefährlich werden.
  • Andere Cannabinoide: Die Wirkung kann sich, wenn verschiedene synthetische Cannbinoide (oder auch synth. Cann. mit Cannabis) kombiniert werden, exponentiell verstärken, weshalb deutlich niedriger dosiert werden muss.
    Da die Wirkmechanismen der einzelnen Substanzen nicht erforscht wurde, kann es zu gefährlichen Wechselwirkungen geben.
    Nur für sehr erfahrene Konsumenten geeignet!
  • Empathogene (MDMA, 5-MAPB, MDAI etc.): Die psychedelische Komponente wird durch den Mischkonsum mit Cannabinoiden verstärkt, es kann selbst bei einer eher nicht visuellen Substanz wie MDMA zu deutlich Optics bei offenen Augen kommen.
    Die psychische Belastung wird durch die Kombination allerdings auch intensiviert, weshalb es leicher zu Angstzuständen, Panikattacken und negativen Gedankengängen kommen kann.
    Die körperliche Belastung (auf den Kreislauf, das Herzen & das Gehirn) wird drastisch verstärkt!
    Nur für sehr erfahrene Konsumenten und in gemäßigter, niedriger Dosis geeignet.
  • Alkohol: Die Wirkung des Alkohols wird beim Mischkonsum von synthetischen Cannabinoiden intensiviert, noch mehr intensiviert werden allerdings die Nebenwirkungen.
    Es kommt oft zu Übelkeit, Schwindel, schlechter Laune und schneller zu einem sogenannten Alkohol-Absturz.
    Es wird meist empfohlen erst zu rauchen und dann (langsam) ein wenig zu trinken und nicht umgekehrt! Die Dosis beider Drogen sollte gering gehalten werden.
  • Opioide (Kratom, Codein, Morphin, Heroin, Furanyl-Fentanyl, etc.): Die Wirkung von Opioiden wird durch Cannabinoide sehr verstärkt, so wohl die berauschende, sedierende, als auch die schmerzstillende.
    Es kann zu gefährlichen Wechselwirkungen geben, die bei normalem Cannabis im Mischkonsum mit Opioiden nicht bekannt sind!
    Nebenwirkungen wie Übelkeit und Schwindel können verstärkt auftreten.
    Ist nur für erfahrene Konsumenten geeignet.

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