AL-LAD – Legale LSD Alternative & Psychedelisches Research Chemical

AL-LAD – Legale LSD Alternative & Psychedelisches Research Chemical

AL-LAD (N-allyl-nor-LSD) ist ein sehr nahe mit LSD verwandtes, in den

AL-LAD

meisten Ländern weltweit noch legales Psychedelikum, das in Online Shops als Research Chemical verkauft wird.
Es wurde bereits von Sasha Shulgin in seinem Buch TiHKAL beschrieben und es zählt zu den (verglichen mit beispielsweise 1P-LSD) schon länger bekannten psychoaktiven Ergolinen.
Erstmals synthetisiert wurde Al-LAD in den 90ern von David E. Nichols, im Rahmen von Untersuchungen der Analoge des LSD.

Die Wirkung ist der von LSD sehr ähnlich, es gibt aber dennoch deutliche Unterschiede.
1P-LSD ist weitaus näher an der LSD Wirkung als AL-LAD es ist, AL-LAD ist wohl eher mit ETH-LAD als mit LSD vergleichbar!
Einige Konsumenten beschreiben die Wirkung als etwas freundlicher, sanfter und weniger kopflastig (& mehr körperbetont), die Potenz ist vergleichbar mit der von LSD, wird aber von eingen Usern als etwas weniger potent wahrgenommen.
Die Wirkung hält außerdem etwas kürzer als bei LSD an.
Es handelt sich hier aber nicht um ein LSD light oder ähnliches, sondern um eine sehr potente und intensive psychedelische Droge, die eigene Eigenschaften besitzt!

Um sicher zu stellen, dass es sich tatsächlich um AL-LAD und nicht um eine andere potente psychedelische Substanz (wie die 25X-NBOMe’s oder DOx) handelt, sollte man die Pappen mit einem Ehrlich’s Reagent Drogenschnelltest testen.

Andere Drogentests (wie Marquis, Mecke oder Mandelin Reagents) zeigen bei Kontakt mit Al-LAD keine Reaktion, Ehrlichs Reagent hingegen verfärbt sich sehr schnell lila.

Andere Namen: N-allyl-nor-lysergic acid diethylamide (engl.), AL-LSD, N-allyl-nor-Lysergsäure Diethylamid, N-allyl-nor-LSD, N-allyl-nor-LAD (engl.), 9,10-Didehydro-6-allyl-N,N-diethylergolin-8β-carboxamid, 6-Allyl-N,N-diethyl-6-norlysergamid

IUPAC: (8β)-6-Allyl-N,N-diethyl-9,10-didehydroergolin-8-carboxamid

Summenformel: C22H27N3O

Molekulare Masse: 349,47 g/mol

Schmelzpunkt: 88-89°C

Es gibt sehr wenige Informationen zu dieser Substanz!
Kaum Erfahrungsberichte von Konsumenten und erst Recht sehr wenige wissenschaftliche Abhandlungen.
Dementsprechend ist der Konsum ein unberechenbares Risiko, mögliche toxische Effekte können unentdeckt sein.
Wir raten deutlichst von der Einnahme ab!
Bei den folgenden Informationen handelt es sich um eine Sammlung an Infos, die aus Berichten über diese Designerdroge entnommen wurden. Wir können keinerlei Gewähr auf die Richtigkeit geben und empfehlen jedem, weitere Quellen zu konsultieren.

 

Wirkung von AL-LAD

  • Psychedelisch (Pseudohalluzinationen, psychedelisches Denken – „Mindtrip“) – Dazu zählen Visionen bei geschlossenen wie auch bei offenen Augen, der visuelle Teil wird manchmal als etwas geringer als bei LSD beschrieben.
  • Bodyload / Intensivierter Tastsinn / Verändertes Körpergefühl – AL-LAD wird von einigen Konsumenten als von der Wirkung her „körperlastiger“ als LSD beschrieben, was bedeutet dass ein recht starker Bodyload eintritt und Kribbeln und Kitzeln am ganzen Körper verspürt wird.
    Für die meisten ist dieser Bodyload sehr positiv und angenehm!
  • Verändertes Hören
  • Verändertes (meist verlangsamtes) Zeitgefühl
  • Starke Euphorie möglich
  • Gefühl der Einigkeit und Empathie
  • Analytisches Denken – LSD (und somit auch AL-LAD) ist dafür bekannt, besser für analytische Gedankengänge geeignet zu sein als beispielsweise psilocybinhaltige Pilze.
  • Stimulation – Während Zauberpilze eher entspannend und sedierend wirken sollen, soll LSD eher stimulierend und elektrisierend wirken, dies trifft auch auf AL-LAD zu, wobei AL-LAD meist etwas weniger stimulierend als LSD (oder 1P-LSD) wirkt.
  • Aphrodisierend – Tiefe Verbundenheit mit dem Partner und ein stark intensivierter Orgasmus kann (vor allem bei gemäßigten / normalen Dosierungen) eintreten, im hohen Dosisbereich kann es sehr schwer werden, bei der Sache zu bleiben und sich nicht ablenken zu lassen.

AL-LAD wirkt auf viele Konsumenten etwas freundlicher, angenehmer und milder als LSD.
Die visuellen Effekte fallen auch etwas anders aus, das heißt die „Optics“ sind von einer anderen Art.
Einige User verspüren unter 200-300µg einen eher zu leichten Trip, der nicht sehr kopflastig und zu seicht ist, anderen wiederum genügen auch 100-150µg schon für eine tiefe psychedelische Erfahrung!
Man sollte also definitiv erstmal mit einer niedrigeren Dosis beginnen.

Auf einige Leute wirkt Al-LAD sehr „lustig“ bzw. humorvoll.
Starke Lachanfälle können eintreten, gerade wenn in einer kleinen Gruppe aus 2-3 Personen gemeinsam getrippt wird.

Eine allgemeine Beschreibung der Wirkung fällt bei Psychedelika recht schwer, da der Trip stark subjektiv ist und von Person zu Person, von Dosis zu Dosis, und sogar von Einnahme zu Einnahme sehr unterschiedlich ausfallen kann.
Jemandem der noch nie eine starke psychedelische Droge einnahm einen psychedelischen Trip zu erklären funktioniert nur ansatzweise, komplett nachvollziehen kann die unerfahrene Person die Wirkung allerdings nicht.

Die Gefühle werden verstärkt, die Wahrnehmung wird verändert und neue optische und akustische Reize können wahrgenommen werden.
Alles kann einem fremdartig und unbekannt vorkommen, als wäre man wieder ein kleines Kind.
Die Gedankengänge sind verändert, vor dem inneren Auge sieht man Muster, Farben oder sogar Personen und „Animationen“.

Da analytische Gedankengänge beim LSD recht häufig sind, ist die Wirkung gut für psychotherapeutische Zwecke geeignet.
Dies bedarf der Führung durch den Trip eines mit der Psychotherapie mit Psychedelika vertrauten Therapeuten. Leider ist diese Behandlungsform in den meisten Ländern weltweit entweder verboten oder nur unter sehr strengen Auflagen erlaubt und wenigen Menschen vorbehalten.

AL-LAD Microdosing

AL-LAD ist, ebenso wie LSD, zum Microdosing geeignet.AL-LAD Pappen
Microdosing ist das Einnehmen von sehr kleinen Mengen an Psychedelika, die noch keinen psychedelischen Effekt haben.
Stattdessen wirken diese geringen Dosierungen auf viele Menschen leistungs- und konzentrationssteigernd, erhöhen die Kreativität und verstärken den Tast-, Geruchs-, Seh- und Hörsinn!
Die Dosierung entspricht hier der, bei der laut der Dosistabelle unten die ersten Effekte eintreten (10-20µg). Bei manchen besonders sensiblen Personen reichen vielleicht auch schon 5-10µg!

Um eine so geringe Dosierung einnehmen zu können gibt es drei Methoden:

Man kauft gleich flüssiges AL-lAD und verdünnt dies weiter, sodass ein Tropfen bspw. 5µg entspricht

Wenn man nur Pappen erhält, kann man diese mit einem Lineal genau ausmessen und die Pappe dann mit einem Bleistift in gleichgroße Stücke aufteilen (im Karo-Muster Linien zeichnen). Entlang der Linien schneidet man den Löschpapierfetzen dann mit einem Teppichmesser in einzelne Teile und rechnet aus, wie viel µg jeder Teil enthält.
Dies ist die unsicherste Methode, da sie viel Präzision erfordert und da es sein kann dass der Wirkstoff nicht gleichmäßig auf der Pappe verteilt ist!

Am besten löst man das AL-LAD mit Ethanol (bzw. Vodka) oder destilliertem Wasser aus der Pappe, indem man bspw. eine 100µg Pappe in 10ml Ethanol legt, sie etwas drin lässt und dann wieder raus nimmt und auspresst.
So hat man etwa 10µg AL-LAD pro ml Ethanol und kann diese mit einer Dosierspritze dosieren.

 

Nebenwirkungen und Risiken

Es handelt sich hier um eine kaum erforschte Substanz!
Über den menschlichen Konsum zu Rauschzwecken ist kaum etwas bekannt.
Es kann unvorhersehbare Langzeitschäden und Nebenwirkungen geben, weshalb vom Konsum strikt abzuraten ist.

  • Evtl. Leicht erhöhter Blutdruck / erhöhte Herzfrequenz
  • Paranoia, Angstzustände („Badtrip“)
  • Angstvolle Ich-Auflösung
  • Pupillenerweiterung
  • Dysphorie, Trauer, ein Gefühl des Verlassenseins können aufkommen
  • Körperliche Angespanntheit & Aufgeladenheit – Kann sich in leichten Kieferkrämpfen (Kiefermahlen), verkrampfter Bein-Muskulatur und im schlimmsten Fall Krampfanfällen äußern, ähnlich wie bei LSD (oder 1P-LSD) auch.

Einige Konsumenten beschreiben die Badtrip Gefahr (also die Gefahr, Angst / Paranoia / negative Gefühle während des Trips zu erleben) als etwas geringer als bei LSD, da AL-LAD etwas freundlicher und seichter wirkt.
Die körperlichen Nebenwirkungen (und Wirkungen) sind in hohen Dosen laut den meisten Konsumenten allerdings bei AL-LAD stärker ausgeprägt!

Ein starker psychedelischer Trip ist ein sehr intensives, tiefenpsychologisches Erlebnis.
Psychedelische Drogen sind keine Spaßdrogen sondern Werkzeuge, mit denen die eigene Psyche erforscht und sogar geheilt werden kann.
Und so muss man diese Drogen auch behandeln!

Ein schlechter, überfordernder Trip kann im Konsumenten ein Trauma auslösen und eine Angststörung hinterlassen.
Dies vergeht im Normalfall, wenn der Trippende den Trip verarbeitet hat, was Tage, Wochen, Monate oder sogar Jahre dauern kann.
Um die Wahrscheinlichkeit eines schlechten Trips zu verringern, sollte man alle Safer Use Regeln einhalten und sehr gut auf Set, Setting & Dosis achten.
Mehr Safer Use Regeln gibt es hier!

Diese neue psychoaktive Substanz ist nicht suchterzeugend.
Normalerweise baut sich die Lust nach dem Konsum bei häufigem Konsum von selbst langsam ab.

In hohen Dosierungen kann der Konsument die Kontrolle über seinen Körper und seine Handlungen verlieren, weshalb ein nüchterner Tripsitter anwesend sein sollte.

 

Konsumformen / Applikationswege

Üblich ist der orale und der sublinguale Konsum von AL-LAD.
Meist wird diese Substanz bereits vorportioniert auf einem Löschpapierfetzen („Pappe“, englisch „Blotter“) verkauft, der dann entweder sofort geschluckt (orale Aufnahme) oder 10-20 Minuten unter die Zunge gelegt (sublinguale Aufnahme) und dann geschluckt wird.

Durch die sublinguale Aufnahme wirkt die Substanz etwas schneller, gerade bei auf dem Schwarzmarkt gekauften Pappen lohnt es sich aber diese sofort runterzuschlucken, da 25x-NBOMes ausschließlich sublingual, nicht aber oral wirken und man so die Gefahr einer Verwechslung zumindest mit den NBOMe-Substanzen etwas minimieren kann.

Über andere Konsumformen ist nichts bekannt, es sollte allerdings auch die transdermale Aufnahme (über die Haut) möglich sein, wenn die Bioverfügbarkeit so auch deutlich geringer ist als sublingual / oral.

 

AL-LAD Dosis / Dosierung

Diese Dosisangaben sind nur eine ungefähre Orientierungshilfe, die aus Konsumentenberichten abgeleitet wurden.
Es muss mit einem Allergietest und einer sehr niedrigen Dosis begonnen werden!
Mehr Safer Use Regeln findet ihr hier.

Psychedelika wirken von Person zu Person stark unterschiedlich und es gibt Menschen, die viel sensibler auf sie reagieren als andere.

Oral:

  • Erste Effekte ab: 10-20µg
  • Leichte Wirkung: 25-80µg
  • Normal: 70-170µg
  • Starke Wirkung: 170-300µg
  • Sehr starke Wirkung: 300µg+

AL-LAD kann, ebenso wie LSD, sehr unterschiedlich dosiert werden, da AL-LAD kaum erforscht ist sollte man allerdings keine extrem hohen Dosierungen einnehmen, wie es bei LSD teils getan wird (500µg+).
Selbst hohe Dosierungen wirken nicht toxisch auf den Körper und es gibt bisher keinen bestätigten Todesfall wegen einer AL-LAD Überdosierung (Todesfälle durch Unfälle auf Psychedelika ausgeschlossen).
Bei hohen Dosierungen ist ein Tripsitter unverzichtbar, da der Konsument keine Kontrolle über seinen Körper und seine Handlungen mehr hat.

 

AL-LAD Wirkzeit

Die Wirkzeit ist bei dieser Substanz sehr stark von der Dosierung abhängig.
Hohe Dosierungen können 12-15 Stunden und in seltenen Fällen sogar noch länger wirken, während geringe bis normale Dosierungen eher 6-8 Stunden wirken.
Generell ist die Wirkzeit (wie oben bei der Überschrift Wirkung erwähnt) im Gegensatz zu LSD etwas kürzer.

Der Wirkungseintritt soll bei AL-LAD deutlich schneller und plötzlicher als bei LSD kommen.
Während sich die LSD Wirkung wellenartig aufbaut, tritt sie bei AL-LAD nach etwa 40-50 Minuten komplett ein.

Oral:

  • Wirkungseintritt nach: 30-60 Minuten
  • Hauptwirkung: 5-10 Stunden
  • Afterglow: 2-6 Stunden

Sublingual:

  • Wirkungseintritt nach: 15-45 Minuten
  • Hauptwirkung: 5-10 Stunden
  • Afterglow: 2-6 Stunden

 

Rechtsstatus von AL-LAD

In Deutschland unterliegt AL-LAD nicht dem BtMG, ist also bisher noch nicht illegal.

Illegal ist es wegen der strukturellen Ähnlichkeit mit LSD in Ländern mit Analog-Gesetzen (wie England, Latvia und den USA), außerdem ist es seit 2015 in der Schweiz, Schweden und Dänemark explizit verboten.

 

Toleranzbildung

Direkt nach der Einnahme baut sich schnell eine hohe Toleranz auf, die sich dann auch schnell wieder abbauen.
Nachlegen ist bei AL-LAD deswegen vermutlich wirkungslos, wenn die Dosis nicht drastisch erhöht wird.

Es dauert etwa 3 Tage bis die Toleranz wieder auf die Hälfte reduziert ist, nach 7-10 Tagen sollte sie wieder komplett abgebaut sein.
So oft sollte man diese Droge dennoch nicht konsumieren, da es normalerweise mehrere Wochen oder Monate dauert bis man den Trip gut verarbeitet hat!

 

AL-LAD Pharmakologie

Diese psychedelische Substanz wirkt, wie andere ähnliche Drogen auch, als partieller 5-HT2A (Serotonin) Agonist.
LSD wirkt auch auf die Dopamin, Adreno und Histamin Rezeptoren, vermutlich gilt dies auch für AL-LAD.
Wie genau die psychedelischen Wirkungen ausgelöst wird ist immer noch Gegenstand der Forschung und unklar, nicht nur bei AL-LAD sondern auch bei anderen, schon länger bekannten Psychedelika.

 

Löslichkeit

Die Löslichkeit ist wie bei LSD.
Es ist gut löslich in Ethanol und auch sehr gut löslich in Wasser.
Letzteres sollte allerdings besser vermieden werden, da das AL-LAD in Wasser inaktiv werden kann.

In Ethanol sollten sich etwa 3-5mg/ml lösen, genaue Angaben und Untersuchungen gibt es zur Löslichkeit aber nicht!

Gut eignet sich bspw. Vodka, Isopropylalkohol oder destilliertes Wasser.

 

AL-LAD Lagerung & Haltbarkeit

Die Haltbarkeit von AL-LAD ist vermutlich ähnlich wie die von LSD, 1P-LSD und ETH-LAD, luftdicht verpackt im Gefrierschrank hält es sich mehrere Monate, eher Jahre.
Es ist damit zu rechnen, dass auch 2 Jahre alte AL-LAD Pappen noch genauso wirken wie zu Anfang, solange sie gut verpackt und gefroren gelagert wurden!

Am besten man verwendet ein Vakuumiergerät und Vakuumierbeutel.

Bei Zimmertemperatur sollte man diese Substanz nur wenige Wochen bis maximal Monate lagern, nach wenigen Monaten kann es bereits einen deutlichen Potenzverlust geben.

Genaue wissenschaftliche Untersuchungen zur Haltbarkeit von AL-LAD gibt es noch nicht!

Mischkonsum und gefährliche Kombinationen

Mischkonsum ist grundsätzlich eine drastische Erhöhung der Gefahr.

Über jede einzelne Kombination muss sich vorher genauestens informiert und Erfahrungsberichte gesucht werden, da es immer gefährliche Wechselwirkungen geben kann.

  • MAO-Hemmer: Extreme verstärkung der Wirkung. Eine MAO-Hemmer Diät muss eingehalten werden, da normale Lebensmittel (bspw. Tyrosin und Tyramin haltige) giftig und sogar lebensgefährlich werden können, wenn MAO-Hemmer konsumiert werden! Nur für Experten die wissen was sie tun.
  • Psychedelika: Der Mischkonsum von verschiedenen Psychedelika miteinander kann eine unvorhersehbar intensive Verstärkung der Wirkung (Wechselwirkungen) auslösen. Nur erfahrene Psychonauten sollten mit solchen Kombinationen experimentieren!
  • Dissoziativa (MXE, Ketamin etc.): Paranoia und Verwirrtheitszustände sind häufig, es kann auch zu körperlichen Problemen wie Bluthochdruck und Herzrasen kommen.
    Viele Konsumenten berichten außerdem davon, dass die Kombination aus Psychedelika und Dissoziativa oft einen düsteren, nur schwer zu kontrollierenden Trip verursacht. Auch diese Kombinationen dürfen nur von erfahrenen Psychonauten eingegangen werden, die wissen was sie tun.
  • Alkohol: Der Trip wird etwas abgestumpft wenn Alkohol dazu getrunken wird. Der Mischkonsum ist nicht empfehlenswert, es kann zu Übelkeit kommen.
  • Kratom & andere Opioide: Auch hier wird der psychedelische Trip abgestumpft und abgeschwächt.
  • Benzodiazepine: Benzodiazepine schwächen den Trip stark ab und können Angstzustände und Panikattacken während einer psychedelischen Reise unterdrücken.
    Benzos werden auch im Krankenhaus Konsumenten gegeben, die starke Panik haben.
    Oft wird der Trip nicht komplett beendet, sondern nur die Angst, dies kommt auf das Benzodiazepin und auf die Dosierung an.
    Vorsicht, Benzodiazepine als Tripstopper zu haben ist kein Freifahrtsschein auf die Safer Use Regeln verzichten zu können!
    Auch ein Horrortrip der mit Benzos abgebrochen wurde kann eine posttraumatische Belastungsstörung hinterlassen. Einige Konsumenten spekulieren sogar, dass ein mit Benzo abgebrochener Trip das häufiger tut als ein durchgestandener Badtrip.
  • Serotonerge Upper wie MDMA, MDAI oder 5-MAPB: MDMA + LSD wird Candyflip genannt und ist eine sehr intensive Erfahrung, gleiches gilt auch für die Kombination AL-LAD + LSD.
    Die beiden Substanzen müssen deutlich niedriger dosiert werden als im Monokonsum und nur erfahrene Konsumenten (die so wohl AL-LAD als auch MDMA im Solokonsum gut kennen) sollten daran denken, diese Kombination einzunehmen.
    Wirkt das AL-LAD noch nachdem das MDMA aufhört zu wirken, kann das MDMA Comedown die psychedelische Wirkung verschlechtern und unangenehm machen.
  • Upper (Amphetamin, 2-FA, 4F-MPH, Kokain etc.): Der Mischkonsum von Stimulanzien mit Psychedelika ist gar keine gute Idee!
    Da Upper psychotisch und angststeigernd wirken, ist die Horrortrip-Gefahr deutlich erhöht und auch die Gefahr eine anhaltende „Drogenpsychose“ zu entwickeln steigt massiv.
    Auch körperlich kann diese Kombination sehr bedrohlich, bis hin zu lebensgefährlich sein, da der Kreislauf und das Herz belastet wird.
    Wenn der Upper extrem gering dosiert wird können manch erfahrene Konsumenten vielleicht mit dieser Mischung umgehen, für die allermeisten ist dies jedoch ein striktes Tabu!

Weitere Substanzinfos zu Ergolinen / Lysergamiden

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