AMB-FUBINACA / FUB-AMB / MMB-FUBINACA – Hochpotentes synthetisches Cannabinoid

AMB-FUBINACA / FUB-AMB / MMB-FUBINACA – Hochpotentes synthetisches Cannabinoid

AMB-FUBINACA (oder FUB-AMB / MMB-FUBINACA) ist ein synthetisches AMB-FUBINACA / MMB-FUBINACA / FUB-AMBCannabinoid das zu den Indazolen zählt und erstmals 2009 in einem Patent von Pfizer auftauchte, jedoch vor seinem Erscheinen auf dem Research Chemical Markt nie an Menschen getestet wurde.

Es wurde unter anderem in der Kräutermischung „Train Wreck 2“ nachgewiesen, weshalb es in einigen Ländern der Welt verboten ist.
(Sogenannte Kräutermischungen, auch Räuchermischungen sind nicht- oder nur leicht psychoaktive Kräuter, die mit einem oder mehreren in einem Lösemittel gelösten synthetischen Cannabinoid(en) besprüht und zum Rauchen als Legal High verkauft werden. Sie sind extrem gefährlich und man sollte auf keinen Fall eine solche konsumieren, da sie normalerweise ohne Angabe von Wirkstoffkonzentration & Art des Wirkstoffs verkauft werden und Effekte, Dosis & Nebenwirkungen so nicht abschätzbar sind.)

Im Juli 2016 kam es in New York zu einem Fall, bei dem 33 Menschen (25-59 Jahre alt) eine Überdosis AMB-FUBINACA einnahmen und schwere Nebenwirkungen davon verspürten.
18 davon wurden kaum ansprechbar (von Zeugen als Zombie-artig beschrieben) ins Krankenhaus gebracht, wo man einen Metaboliten von FUB-AMB im Urin und im Blut nachweisen konnte. Alle überlebten.
Dieses Ereignis wurde von reißerischen Medien als Grund dazu genommen, von einem „Zombie-Ausbruch“ und der „Zombie-Droge“ AMB-FUBINACA zu berichten.
Tatsächlich kam es natürlich nicht zu kannibalistischen Handlungen und die Leute wurden auch nicht in Zombies verwandelt, sie waren vermutlich lediglich einige Zeit lang unansprechbar und hatten einen Realitätsverlust.

Es soll recht deutliche Unterschiede in der Qualität des erhältlichen FUB-AMB geben, einige Batches könnten weitaus potenter sein als andere!

Synthetische Cannabinoide sind kaum erforscht und meist deutlich gefährlicher und nebenwirkungsreicher als Cannabis!
Sie sind weitaus psychotischer & suchterzeugender und täglicher Konsum führt zu einer körperlichen Abhängigkeit, die weitaus heftiger als eine Cannabis-Sucht ausgeprägt ist. Der Entzug kann starke körperliche (wie auch psychische) Symptome auslösen.
Diese Stoffe können unvorhersehbare körperliche Risiken haben, einige synthetische Cannabinoide stehen beispielsweise in Verdacht, karzinogen (krebserregend) oder neurotoxisch (hirnschädigend) zu sein.

Nicht nur die Nebenwirkungen sind stärker als bei Cannabis – auch die Wirkung ist es. Es kann zu einer sehr starken psychedelischen Wirkung kommen, die schnell Angst und Paranoia auslöst.
Dies gilt erst Recht für Überdosierungen: Von diesen hochpotenten Cannabinoiden ist leicht deutlich zu viel eingenommen, was zu sehr unangenehmen Zuständen, Ohnmachtsanfällen, psychotischen Phasen und sogar dem Tod führen kann.
Mit diesen neuen psychoaktiven Substanzen muss also sehr vorsichtig umgegangen werden, selbst von Menschen die täglich Cannabis konsumieren und damit zurecht kommen!

Bei synthetischen Cannabinoiden handelt es sich um von der Gefährlichkeit und dem Abhängigkeitpotential her durchaus mit Opioiden, starken Stimulanzien oder Benzodiazepinen vergleichbare Substanzen.
Wegen der relativen Harmlosigkeit von Cannabis unterschätzen sehr viele Konsumenten Substanzen wie diese, was fatal sein kann!
Es besteht der Verdacht, dass synthetische Cannabinoide stark neurotoxisch wirken können, weshalb nur davon abzuraten ist, synthetische Cannabinoide häufiger als alle paar Wochen zu konsumieren.

Andere Namen: AMB-FUBINACA, FUB-AMB, MMB-FUBINACA

IUPAC: Methyl 2-({1-[(4-fluorophenyl)methyl]-1H-indazole-3-carbonyl}amino)-3-methylbutanoat, methyl 2-({1-[(4-fluorophenyl)methyl]-1H-indazole-3-carbonyl}amino)-3-methylbutanoate (engl.)

Summenformel: C21H22FN3O3

Molekulare Masse: 383,42 g/mol

Es gibt nicht genug Informationen zu dieser Substanz!
Kaum Erfahrungsberichte von Konsumenten und erst Recht sehr wenige wissenschaftliche Abhandlungen.
Dementsprechend ist der Konsum ein unberechenbares Risiko, mögliche toxische Effekte können unentdeckt sein.
Wir raten deutlichst von der Einnahme ab!
Bei den folgenden Informationen handelt es sich um eine Sammlung an Infos, die aus Berichten über diese Designerdroge entnommen wurden. Wir können keinerlei Gewähr auf die Richtigkeit geben und empfehlen jedem, weitere Quellen zu konsultieren.

 

Wirkung von AMB-FUBINACA

Die hier angegebenen Wirkungen und Nebenwirkungen sind alle sehr subjektiv und werden von jeder Person unterschiedlich wahrgenommen.
Sie müssen nicht alle immer auftreten und es kann noch weitere, unerwähnte Wirkungen geben. (Dann würden wir uns über ein Kommentar hierzu freuen!)
Diese Listen sollen nicht als Garantie, sondern als Orientierungshilfe dienen.

  • Bodyload & Sensatorische Reize – Der Körper kann sich „aufgeladen“ anfühlen, Kribbeln, Kitzeln o.ä. kann auf der Haut verspürt werden.
  • Euphorie – Je nach Set & Setting ist mehr oder minder starke Euphorie & gute Laune möglich.
  • Appetitanregend – Es kommt zu einem sog. Fressflash (Heißhungerattacken)
  • Schmerzlinderung
  • Verstärkung der Gefühle – So wohl der negativen wie auch der positiven, es kann auch zu einer empathogenen Wirkung kommen.
  • Veränderung der Gedankengänge – Psychedelisches, assoziatives Denken setzt ein.
  • Starke psychedelische Effekte – In höheren Dosierungen kann es zu sehr starken psychedelischen Effekten kommen, natürlich auch zu Horrortrips & Paranoia, weshalb man sehr auf Set & Setting achten muss!
  • Steigerung der Kreativität
  • Veränderung der Akustik & verbessertes Musikempfinden möglich
  • Visuelle Veränderungen – „Optics“ können vor allem bei hohen Dosierungen eintreten, die Farbwahrnehmung wird außerdem intensiviert. Vor allem CEVs (visuelle Veränerungen bei geschlossenen Augen) werden bei synthetischen Cannabinoiden oft erlebt.
  • Bei vielen Konsumenten tritt ein introvertier, gedankenversunkener Zustand ein.

Die Wirkung wird oft mit der von 5F-AMB (5F-AMB-PINACA) verglichen und unterscheidet sich deutlich von AB-CHMINACA oder AB-FUBINACA.
Sie kann sehr schnell überfordernd & psychotisch sein, weshalb diese Substanz für Einsteiger im Bereich der synthetischen Cannabinoiden überhaupt nicht geeignet ist.
Es handelt sich hier definitiv um eine der „heftigeren“, noch gefährlicheren synthetischen Cannabinoiden (und die Substanzklasse der synthetischen Cannabinoide ist sowieso bereits eine der gefährlichsten, suchterzeugendsten & psychisch belastendsten!).

FUB-AMB wirkt sehr anders als Cannabis / THC, gerade in höheren Dosierungen. In niedrigen könnte die Wirkung noch vergleichbar sein (mehr in Richtung stoned als high), es gibt jedoch viele synthetischen Cannabinoide die deutlich näher an Cannabis sind als dieses hier (bspw. JWH-122 oder AKB-48).
Niedrig dosiert wirkt es oft euphorisch und entspannend, höher dosiert dann stark psychedelisch, psychotisch, eventuell angststeigernd.

 

FUB-AMB Nebenwirkungen und Risiken

Es handelt sich hier um eine kaum erforschte Substanz!
Über den menschlichen Konsum zu Rauschzwecken ist kaum etwas bekannt.
Es kann unvorhersehbare Langzeitschäden und Nebenwirkungen geben, weshalb vom Konsum strikt abzuraten ist.

  • Sehr hohes Abhängigkeitspotential – Täglicher Konsum führt zu schwerer körperlicher Abhängigkeit & diese zu einem sehr unangenehmen Entzug, der nicht mit dem von Cannabis vergleichbar ist!
  • Motorische Schwierigkeiten
  • Craving (Lust nachzulegen / Gier nach der Substanz
  • Bei Überdosierung kann es zum Tod & zu Krampfanfällen kommen! – Krampfanfälle scheint FUB-AMB recht schnell auszulösen, das heißt es ist noch deutlich gefährlicher als viele andere synthetische Cannabinoide!
  • Dehydration – Weshalb es zu einem trockenen Mund kommt, man sollte also auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten.
  • Angstzustände, Paranoia, bis hin zu Panikattacken – Dies ist der psychedelischen Wirkung von Cannabinoiden zuzuschreiben.
  • Psychotische Zustände – Selbst bei psychisch gesunden Menschen kann es während der Wirkung zu psychotischen Zuständen (die auch angsterfüllt sein können) kommen, FUB-AMB scheint besonders psychotisch zu wirken, mehr als viele anderen synthetischen Cannabinoide.
  • Blackouts – Nach der Einnahme einer Überdosierung FUB-AMB kommt es bei vielen Konsumenten zu Blackouts, während denen Krampf- und Schreianfälle eintreten können und der Konsument für sich und für andere eine Gefahr sein kann.
    Deshalb sollte man am besten immer einen Tripsitter dabei haben und, dies kann ich nicht oft genug betonen, auf die richtige Dosierung achten!
  • Realitätsverlust – Bei Überdosis
  • Blutdrucksenkend – Weitung der Blutgefäße
  • Verwirrung & langsames Denken
  • Negative Beeinträchtigung des Gedächtnisses – Auch das Erinnerungsvermögen an Träume wird gemindert.
  • Psychosen & Generalisierte Angststörungen können eintreten – Vor allem in Personen die schon eine latente (versteckte) Psychose / Angststörung in sich haben, täglicher Konsum von Cannabinoiden kann die Wahrscheinlichkeit dass eine Person eine Psychose bekommt steigern.
    Synthetische Cannabinoide sind im Normalfall psychisch deutlich belastender als Cannabis (welches neben THC noch weitere Cannabinoide enthält, die die Wirkung von THC modulieren, CBD beispielsweise wirkt antipsychotisch und linder die psychedelische Wirkung des THCs), weshalb täglicher Konsum synthetischer Cannabinoide auch um ein vielfaches gefährlicher ist.
  • Kater am nächsten Tag nach dem Konsum möglich – Deutlich stärker als bei Cannabis ausgeprägt, äußert sich in Plattheit, Verwirrtheit, schlechter Laune und eventuell Kopfweh
  • Erhöhung der Herzfrequenz – Wenn der Konsument in Panik gerät, kann der verschnellerte Herzschlag auch ein psychosomatisches Symptom und in Wirklichkeit vollkommen harmlos sein, aber dennoch zur Angst des Konsumenten, er hätte sich körperlich geschädigt, beitragen.
    In hohen Dosierungen kann es jedoch auch zu ernsthaften Problemen mit dem Herzen kommen!
  • Erhöhung der Körpertemperatur – Hier gilt gleiches wie bei der Erhöhung der Herzfrequenz.
  • Rote Augen

AMB-FUBINACA ist generell eine recht nebenwirkungsreiche psychoaktive Substanz, selbst verglichen mit anderen synthetischen Cannabinoiden.
Einige Konsumenten berichten von einer deutlich stärkeren psychotischen Wirkung, außerdem von mehrere Tage anhaltenden Nachwirkungen nach dem Konsum und auch Krampfanfälle scheinen deutlich schneller einzutreten als bei anderen vergleichbaren Substanzen.
Bei Überdosis kommt es auch recht häufig zu Blackouts, nach denen der Konsument beispielsweise seine Wohnung verwüstet hat oder während denen er Krampfanfälle erleidet.

Es ist insgesamt eine extrem riskante, nicht für Anfänger geeignete Substanz, die gar nicht oder nur in niedrigen Dosierungen & mit häufigen Pausen konsumiert werden sollte.

Einer Überdosierung ist bei synthetischen Cannabinoiden etwas lebensgefährliches und mit allen Mitteln zu vermeidendes, was ein Grund für das sehr hohe Gefahrenpotential dieser Substanzklasse ist.
Es kommt zu enormer Panik und Delirium-artigen Zuständen, bei denen der Konsument nicht ansprechbar ist und sich oder andere verletzen könnte.
Dieser höchst unangenehme Zustand kann bei Überdosis mehrere Stunden anhalten!

Um die Nebenwirkungen und die Suchtgefahr so gering wie möglich zu halten, sollte man nur maximal alle 2-4 Wochen ein synthetisches Cannabinoid konsumieren.
Jede Konsumeinheit sollte nur aus einer vernünftigen, gemäßigten Dosis bestehen und man sollte nicht den ganzen Tag lang nachdosieren, sondern sich auf möglichst wenige Raucheinheiten beschränken.
Um gut dosieren zu können sollte man sich eine Räuchermischung herstellen, bei einigen Cannabinoiden ist auch oraler Konsum möglich, was schonend für die Lunge ist.

 

Konsumformen / Applikationswege

Bei synthetischen Cannabinoiden ist der inhalative Konsum üblich.

Hierfür sollte eine Rauchmichung aus rauchbaren Kräutern (bspw. Damianá (Turnera diffusa) oder Helmkraut (Scutellaria lateriflora)) herstellen, um die hochpotenten psychoaktiven Substanzen richtig dosieren zu können.

Theoretisch könnte auch der orale Konsum funktionieren, über diese Methode ist uns bei FUB-AMB jedoch nichts bekannt.

 

Herstellung einer Kräutermischung / Räuchermischung

Hierfür muss das synthetische Cannabinoid zunächst in einem Lösemittel gelöst werden, in dem sich genug der Substanz löst und das gut genug verdampft (bspw. Aceton oder Propylenglykol).
Man nimmt beispielsweise 1ml Lösemittel und löst darin 1mg der Substanz, hierfür muss man die Lösung üblicherweise erhitzen, damit sich alles löst.
Wenn sich die Substanz gleichmäßig und vollständig im Lösemittel gelöst hat, wird eine bestimmte Menge (beispielsweise 10g) an möglichst gleichmäßig zerkleinerten Rauchkräutern (man kann entweder bspw. nur Damiana, oder eine Mischung aus verschiedenen Kräutern, oder auch Tabak verwenden) in eine Schale / Schüssel gelegt.

Nun wird das gelöste synthetische Cannabinoid auf die Räuchermischung in die Schale geschüttet und alles wird gut durchgerührt, sodass die Kräuter gleichmäßig mit dem Lösemittel und somit dem Wirkstoff benetzt sind.
Es ist ausgesprochen wichtig, das alle Kräuter gleichmäßig getränkt werden!
Die fertig getränkte Kräutermischung wird nun auf einem Teller ausgelegt und entweder bei Zimmertemperatur oder über einer Heizung solange getrocknet, bis die Kräuter nicht mehr feucht und gut rauchbar sind.

Nimmt man also 10g Kräuter und gibt 1ml Lösemittel mit 1mg gelöstem Wirkstoff dazu, sollte 1g der Rauchmischung 100µg Wirkstoff enthalten.
So kann man das synthetische Cannabinoid recht leicht dosieren und rauchen!
Man sollte mit einer deutlich geringeren Menge anfangen (also, wenn 100µg eine normale Dosis ist, zunächst nicht mit 1g der Räuchermischung sondern mit 0,1g, um auszuschließen, dass etwas bei der Herstellung der Räuchermischung schief ging und sie viel potenter als erwartet ist).

Vorsicht:
Diese Methode ist (ohne Labor mit passenden Geräten) unsicher!
Es ist dennoch besser, als die hochpotenten synthetischen Cannabinoide mit einer billigen Feinwaage (selbst Waagen mit 0,001g Genauigkeit können 10mg zu viel oder zu wenig abwiegen, was bei einer so potenten Substanz tödlich sein kann!) abzuwiegen und ohne Kräutermischung zu inhalieren.

 

AMB-FUBINACA Dosis / Dosierung

Diese Dosisangaben sind nur eine ungefähre Orientierungshilfe, die aus Konsumentenberichten abgeleitet wurden.
Es muss mit einem Allergietest und einer sehr niedrigen Dosis begonnen werden!
Mehr Safer Use Regeln findet ihr hier.

Inhalativ:

  • Erste Effekte ab: 50-100µg
  • Leichte Wirkung: 80-150µg
  • Normal: 120-200µg
  • Starke Wirkung: 180-250µg
  • Sehr starke Wirkung: 220µg+

 

FUB-AMB Wirkzeit

Inhalativ:

  • Wirkungseintritt nach: wenigen Sekunden
  • Hauptwirkung: 30-60 Minuten
  • Afterglow: 4-48 Stunden

 

Rechtsstatus von AMB-FUBINACA

In Deutschland unterliegt FUB-AMB der Anlage 2 des BtMG und ist damit illegal, verboten wurde es mit der 31. BtMG Änderung von 2016.

Ebenfalls illegal ist es in Schweden, Canada und im US Bundesstaat Louisiana.

 

Toleranzentwicklung

Die Toleranzentwicklung verläuft bei AMB-FUBINACA recht drastisch und sinkt vergleichsweise langsam.
Jeder Konsum lässt die Toleranz leicht ansteigen, regelmäßiger Konsum mit zu geringen Pausen steigert die Toleranz ganz merklich, weshalb bei täglichem Konsum nach wenigen Wochen ein vielfaches der Anfangs-Intialdosis eingenommen werden muss.

Die Toleranz nach einmaligem Konsum sollte nach etwa 1-3 Wochen wieder auf Null reduziert sein.
Wurde täglich konsumiert kann es noch deutlich länger dauern bis sich die Toleranz wieder komplett zurückbildet!

 

FUB-AMB Pharmakologie

Es gibt kaum wissenschaftliche Untersuchungen zu AMB-FUBINACA, weshalb die Angaben hier auf der Ähnlichkeit zu anderen, bekannteren Cannabinoiden (THC) und Spekulationen durch Erfahrungsberichte basieren!

Wie andere Cannabinoide auch, wirkt dieses synthetische Cannabinoid an den Cannabinoid Rezeptoren des Gehirns, beispielsweise den CB1 und CB2 Rezeptoren. Es ist ein besonders starker Agonist für den CB1 Rezeptor (Ki = 0,9nM)!

Der genaue Wirkmechanismus von THC ist bisher nicht komplett erforscht, weshalb umso weniger über diese unbekannte Substanz gesagt werden kann.

 

FUB-AMB Löslichkeit

AMB-FUBINACA ist recht gut löslich in Aceton und Propylen Glykol (PG). Über die genaue Löslichkeit ist uns nichts bekannt, es sollten sich jedoch problemlos 1mg/ml lösen lassen.
In Wasser lässt es sich nicht oder nur extrem schlecht lösen.

Ihr habt genauere Informationen zur Löslichkeit von FUB-AMB? Hinterlasst ein Kommentar unter dieser Substanzinfo oder meldet euch hier!

 

Mischkonsum und gefährliche Kombinationen

Mischkonsum ist grundsätzlich eine drastische Erhöhung der Gefahr.
Über jede einzelne Kombination muss sich vorher genauestens informiert und Erfahrungsberichte gesucht werden, da es immer gefährliche Wechselwirkungen geben kann.

Synthetische Cannabinoide sind überhaupt nicht gut zum Mischkonsum geeignet!
Sie sind wenig erforscht und es gibt einige Berichte von Todesfällen, psychotischen Episoden und Krampfanfällen die vom Mischkonsum von synthetischen Cannabinoiden mit anderen Substanzen stammen.
AMB-FUBINACA ist besonders schlecht geeignet da es zu den gefährlicheren, hochpotenten & psychotischer wirkenden Cannabinoiden zählt.

  • Psychedelika (LSD, psilocybinhaltige Zauberpilze, 2C-B, 2C-B-FLY, Meskalin etc.) : Da es sich bei Cannabinoiden hauptsächlich um Psychedelika und nur nebensächlich um Downer handelt, werden die psychedelischen Wirkungen beim Mischkonsum mit normalen Psychedelika exponentiell verstärkt.
    Es kann starke Paranoia und Angst auftreten, die Gefahr auf einen Horrortrip / Badtrip wird durch das Einnehmen von Cannabinoiden während dem Trip verstärkt.
    Da FUB-AMB sowieso besonders stark psychotisch & extrem potent wirkt, sollte man diese Kombination sein lassen, es kommt in den allermeisten Fällen zu schlechten Trips & höchst unangenehmen Erfahrungen!
  • Stimulanzien (Speed, Methamphetamin, Kokain etc.): Die Herzfrequenz kann durch diese Kombination erhöht werden und es kommt sehr schnell zu Angstzuständen, Paranoia, Panikattacken und im schlimmsten Fall zu Krampfanfällen die tödlich sein können!.
    So wohl Upper als auch Cannabinoide wirken psychotisch – die Gefahr auf eine Psychose wird beim Mischkonsum also gesteigert.
    Es kann gefährliche Wechselwirkungen zwischen diesem synthetischen Cannabinoid und einem bestimmten Upper geben, synth. Cannabinoide sind nicht so sicher wie Cannabis! Auf keinen Fall kombinieren!!
  • Dissoziativa (MXE, Ketamin, MXP, Diphenidin etc.): Hier gilt das gleiche wie bei Psychedelika:
    Der Trip wird verstärkt und es kann zu Paranoia, Angst und Verwirrtheitszuständen kommen. Nur für sehr erfahrene Psychonauten geeignet, die etliche Erfahrungen mit den beiden zu kombinierenden Substanzen im Monokonsum haben!
    In hohen Dosierungen kann diese Kombination körperlich gefährlich werden.
  • Andere Cannabinoide: Die Wirkung kann sich, wenn verschiedene synthetische Cannbinoide (oder auch synth. Cann. mit Cannabis) kombiniert werden, exponentiell verstärken, weshalb deutlich niedriger dosiert werden muss.
    Da die Wirkmechanismen der einzelnen Substanzen nicht erforscht wurde, kann es zu gefährlichen Wechselwirkungen geben.
    Nur für sehr erfahrene Konsumenten geeignet!
  • Empathogene (MDMA, 5-MAPB, MDAI etc.): Die psychedelische Komponente wird durch den Mischkonsum mit Cannabinoiden verstärkt, es kann selbst bei einer eher nicht visuellen Substanz wie MDMA zu deutlich Optics bei offenen Augen kommen.
    Die psychische Belastung wird durch die Kombination allerdings auch intensiviert, weshalb es leicher zu Angstzuständen, Panikattacken und negativen Gedankengängen kommen kann.
    Die körperliche Belastung (auf den Kreislauf, das Herzen & das Gehirn) wird drastisch verstärkt, es kann schnell zu Krampfanfällen kommen, da FUB-AMB diese oft auslöst!
    Nur für sehr erfahrene Konsumenten und in gemäßigter, niedriger Dosis geeignet.
  • Alkohol: Die Wirkung des Alkohols wird beim Mischkonsum von synthetischen Cannabinoiden intensiviert, noch mehr intensiviert werden allerdings die Nebenwirkungen.
    Es kommt oft zu Übelkeit, Schwindel, schlechter Laune und schneller zu einem sogenannten Alkohol-Absturz.
    Es wird meist empfohlen erst zu rauchen und dann (langsam) ein wenig zu trinken und nicht umgekehrt! Die Dosis beider Drogen sollte gering gehalten werden, die Kombination kann sonst auch körperlich gefährlich werden.
  • Opioide (Kratom, Codein, Morphin, Heroin, Furanyl-Fentanyl, etc.): Die Wirkung von Opioiden wird durch Cannabinoide sehr verstärkt, so wohl die berauschende, sedierende, als auch die schmerzstillende.
    Es kann zu gefährlichen Wechselwirkungen geben, die bei normalem Cannabis im Mischkonsum mit Opioiden nicht bekannt sind!
    Nebenwirkungen wie Übelkeit und Schwindel können verstärkt auftreten, die Krampfgefahr ist deutlich erhöht!

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