3,4-CTMP (3,4-Dichloromethylphenidat, 3,4-DCMP) – Legaler Ritalin Ersatz?

3,4-CTMP (3,4-Dichloromethylphenidat – Legale Methylphenidat Alternative & stimulierendes Research Chemical

3,4-Dichloromethylphenidat ist ein nahes Analog von Methylphenidat, 3,4-CTMP (3,4-Dichloromethylphenidat)dessen threo-Diastereomer 3,4-CTMP in Research Chemicals Shops als Stimulanz und legale Ritalin Alternative verkauft wird.
Die Angaben hier beziehen sich alle auf den threo-Diastereomer 3,4-CTMP, da über andere Stereomere von Dichloromethylphenidat kaum Informationen existieren.
3,4-CTMP ist in Tierversuchen etwa sieben mal potenter als Methylphenidat, hat aber einen deutlich langsameren Wirkungseintritt.

Man sollte wegen der Legalität von Methylphenidat als Medikament (Medikinet oder Ritalin bspw.) gegen ADHS nicht davon ausgehen, es handele sich um einen harmlosen Upper!
Weder Ritalin noch 3,4-Dichloromethylphenidat sind schwache oder harmlose Substanzen, dem sollte man sich im Klaren sein! Aufgrund der Unerforschtheit von 3,4-CTMP ist diese Substanz als potentiell noch gefährlicher anzusehen.
Außerdem setzt die Wirkung von dieser Substanz deutlich langsamer ein und hält sehr lange an.
Wenn nachgelegt wird, kann das mehrere Tage Stimulation auslösen, was Schlafentzug und heftige Nebenwirkungen zur Folge hat!

Es handelt sich hier um keinen anfängerfreundlichen, sondern um einen hochpotenten, starken und gefährlichen Upper!
Vom Gefahrenpotential her ist er eher mit MDPV, a-PHP, Methamphetamin (Crystal Meth) oder Pentedron vergleichbar als mit beispielsweise Amphetamin, 2-FA oder 2-MMC.

Neben der zu 3,4-CTMP veröffentlichten wir bereits auch eine Substanzinfo zu 4F-MPH (4-Fluoromethylphenidat), einem weiteren (bisher) legalen Methylphenidat-Analog und eine zu Ethylphenidat & Isopropylphenidat.

Das einzige, das Methylphenidat und seine Analoge dem Amphetamin und Methamphetamin in Sachen Harmlosigkeit und Sicherheit voraus hat ist, dass MPH (und auch 3,4-CTMP) als Dopamin Wiederaufnahmehemmer wirkt und nicht oder nur sehr schwach als Dopamin Ausschütter.
Die Wiederaufnahmehemmung von Dopamin kann Nerotoxizität verhindern, weshalb es auch Studien gibt, die Methylphenidat als Blocker der Neurotoxizität von Methamphetamin, Amphetamin und MDMA untersuchen und bestätigen.
Praktisch ist dies aber nicht möglich: Das Mischen von Methylphenidat mit Amphetamin wird eine noch stärkere Belastung auf den Körper auslösen (Kreislaufprobleme, eventuelle Kardiotoxizität…) und ist definitiv nicht zu empfehlen, es ist außerdem unsicher ob die Neurotoxizität tatsächlich verhindert wird!

3,4-CTMP wird meist als HCl Salz in Reinform oder in vorportionierten Tabletten mit üblicherweise je 10mg verkauft.

Andere Namen: 3,4-CTMP, 3,4-Dichloromethylphenidat, 3,4-Dichloromethylphenidate (engl.), 34-CTMP, threo-3,4-Dichloromethylphenidat, 3,4-DCMP, 3,4-Dichloro-Methylphenidat

IUPAC: Methyl (2R)-2-(3,4-dichlorophenyl)-2-[(2R)-piperidin-2-yl]acetate / (αR,2R)-rel-α-(3,4-dichlorophenyl)-2-piperidineacetic acid (engl.)

Summenformel: C14H17Cl2NO2

Molekulare Masse: 3,4-CTMP: 302,196 g/mol, 3,4-CTMP HCl: 338,7 g/mol

Es gibt nicht genug Informationen zu dieser Substanz!
Kaum Erfahrungsberichte von Konsumenten und erst Recht sehr wenige wissenschaftliche Abhandlungen.
Dementsprechend ist der Konsum ein unberechenbares Risiko, mögliche toxische Effekte können unentdeckt sein.
Wir raten deutlichst von der Einnahme ab!
Bei den folgenden Informationen handelt es sich um eine Sammlung an Infos, die aus Berichten über diese Designerdroge entnommen wurden. Wir können keinerlei Gewähr auf die Richtigkeit geben und empfehlen jedem, weitere Quellen zu konsultieren.

 

Wirkung von 3,4-CTMP

Die hier angegebenen Wirkungen und Nebenwirkungen sind alle sehr subjektiv und werden von jeder Person unterschiedlich wahrgenommen.
Sie müssen nicht alle immer auftreten und es kann noch weitere, unerwähnte Wirkungen geben. (Dann würden wir uns über ein Kommentar hierzu freuen!)
Diese Listen sollen nicht als Garantie, sondern als Orientierungshilfe dienen.

  • Stimulation (Aufputschend, wachmachend) – Dichloromethylphenidate ist sehr stark stimulierend und wachmachend! Bei zu hoher Dosis wird diese Wirkung leicht zu einer höchst unangenehmen Überstimulation werden.
  • Appetitzügelnd
  • Konzentrations- und Leistungssteigerung – Dies ist neben der Stimulation die wichtigste Wirkkomponente dieser Substanz, es handelt sich um eine Leistungs- und Arbeitsdroge mit wenig Spaßdrogen-Potential, ebenso wie bei der Muttersubstanz Methylphenidat.
  • Aphrodisierend – Steigerung der sexuellen Lust und Verzögerung des Orgasmus
  • Gesteigerter Rededrang – Ein sogenannter „Laberflash“
  • Euphorisch – 3,4-CTMP wirkt laut den meisten Konsumenten nicht oder nur kaum euphorisch.

Da Dichloromethylphenidat bei den allermeisten Konsumenten so gut wie keine Euphorie auslöst und wenig spaßig ist, ist es kein bisschen als Spaß- oder Partydroge geeignet.
Wird diese Substanz dennoch als Spaßdroge konsumiert, kann es passieren, dass der Konsument immer weiter nachlegt da er mit der Wirkung unzufrieden ist und denkt, dass dies an einer zu geringen Dosierung liegt.
Wie bereits erwähnt ist eine Überdosierung und häufiges Nachlegen bei dieser Substanz fatal, es kann zu einem mehrtätigen, psychotischen oder sogar lebensbedrohlichen Zustand kommen.

Die Wirkung wird von einigen Konsumenten als ähnlich wie die des Pyrovaleron Analogs MDPV oder wie die von 2-DPMP beschrieben.
Die meisten User die diesen Vergleich heranzogen, fanden 3,4-CTMP allerdings nicht so gut / lohnenswert wie die beiden genannten Upper.
Dieser Meinung sind jedoch längst nicht alle Konsumenten, einige halten 3,4-CTMP für nebenwirkungsärmer und wegen des langsameren Wirkungseintritt und auch dem langsameren Abflachen der Wirkung für angenehmer und sanfter.

3,4-CTMP ist hochpotent und wirkt sehr lange, bei zu hoher Dosierung kann es zu einem extrem unangenehmen Zustand kommen, bei dem etliche der folgenden Nebenwirkungen verspürt werden.
Man muss, wenn man mit dieser Substanz experimentieren möchte, also sehr vorsichtig vorgehen und mit volumetrischer Dosierung eine sichere, gut dosierbare Lösung herstellen um aufs Milligramm genau dosieren zu können!

Für Anfänger ist dieses Methylphenidat-Analog nicht geeignet!
Es zählt definitiv zu den „härteren“ Uppern, der von der Gefährlichkeit her eher mit Methamphetamin (Crystal Meth), a-PHP oder MDPV als mit Amphetamin, 2-FA oder 2-MMC vergleichbar ist.

 

3,4-CTMP Nebenwirkungen und Risiken

  • Abhängigkeitspotential vorhanden, es ist etwa ähnlich wie bei Amphetamin!
  • Dehydration
  • Steigerung des Blutdrucks
  • Unterdrückung der Körperfunktionen (z.B. Harndrang, Hunger & Durst)
  • Übelkeit
  • Paranoia & psychotische Phasen („Drogenpsychose“) möglich, vor allem bei Überdosierung oder wenn über mehrere Tage hinweg nachgelegt wird und Schlafentzug hinzu kommt.
  • Craving, also Gier nach der Substanz (Deswegen wird oft nachgelegt)
  • Kalte Hände & Füße
  • Halluzinationen – Sind bei Überdosierung, zu häufigem Nachlegen oder dem Ausbruch einer psychotischen Phase möglich
  • Erweiterung der Pupillen
  • Sexuelle Dysfunktion möglich
  • Neurotoxizität / Kardiotoxizität ist möglich, aber nicht bestätigt
  • Starke Belastung des Herzens und verschnellerter Herzschlag – Viele Konsumenten berichten von unangenehmem Herzrasen oder sogar Herzschmerzen nach dem Konsum von 3,4-CTMP. Diese Substanz scheint die Herzfrequenz überdurchschnittlich stark beeinflussen!
  • Verengung der Blutgefäße
  • Zähneknirschen und Kieferkrämpfe („kiefern“, „Kieferkicks“, „Mundgulasch“)
  • Kurzatmigkeit
  • Kopfschmerzen – Tritt vor allem bei Überdosierung sehr heftig auf

Die Intensität der Nebenwirkungen ist bei 3,4-CTMP stärker als bei den meisten anderen Methylphenidat-Analogen (wie Ethylphenidat oder 4F-MPH) und stärker als bei Methylphenidat an sich.
In geringeren Dosierungen sind die Nebenwirkungen kaum spürbar und können durchaus gering sein, wenn zu hoch dosiert oder nachgelegt wird steigern sich die Risiken aber enorm.
3,4-CTMP sollte sehr vorsichtig behandelt werden und vom Nachlegen ist generell abzuraten!

Wird eine hohe Dosis eingenommen oder oft nachgelegt, kann es, wie beim Punkt 3,4-CTMP Wirkung schon erwähnt, zu einem mehrtägigen, lebensbedrohlichen oder psychotischen Zustand kommen.
Es gibt einige Berichte darüber, dass exzessiver Konsum dieser Substanz (der aufgrund des Cravings bei entsprechend veranlagten Personen oft vorkommt) zu einem Krankenhausaufenthalt führte!

Viele Konsumenten verspüren bereits bei normaler Dosierung heftige Kopfschmerzen, eine stark erhöhte Herzfrequenz und andere unangenehme Nebenwirkungen.
3,4-CTMP gilt als sehr unberechenbare, für Anfanger im Upper-Bereich kein bisschen zu empfehlende hochpotente Stimulanz.

Es handelt sich hier um eine kaum erforschte Substanz!
Über den menschlichen Konsum zu Rauschzwecken ist kaum etwas bekannt.
Es kann unvorhersehbare Langzeitschäden und Nebenwirkungen geben, weshalb vom Konsum strikt abzuraten ist.

Um der Dehydration entgegen zu wirken und eine Beschädigung der Nieren zu verhindern muss genug getrunken werden (etwa 250-500ml Wasser pro Stunde)!

 

Konsumformen / Applikationswege

Üblich ist der orale Konsum.
Wegen der niedrigen Dosierung und weil 1mg mehr oder weniger schon einen großen Unterschied machen können, sollte man 3,4-CTMP volumetrisch dosieren, wenn man keine Laborwaage besitzt.
Hierfür muss man Dichloromethylphenidat in einem geeigneten Lösemittel (Ethanol bspw.) lösen und dann mit einer Dosierspritze abmessen, genauere Infos zum volumetrischen Dosieren gibt es hier.

Auch der nasale Konsum von 3,4-CTMP ist verbreitet, allerdings sehr schmerzhaft und schädlich für die empfindlichen Nasenschleimhäuten. Nicht jeder Konsument verspürt ein Brennen beim Ziehen, dies kann an unterschiedlichen Batches oder unterschiedlicher Schmerztoleranz liegen, auch die Abwesenheit von Brennen bedeutet aber nicht, dass der Stoff nicht sehr ätzend auf der Nasenschleimhaut ist!.
Die Wirkung setzt hier schneller ein und hält kürzer an, außerdem muss niedriger dosiert werden. Das Suchtpotential und das Craving (Gier nach der Substanz) ist bei dieser Konsumform erhöht.

Auch der sublinguale, rektale, inhalative, intravenöse und intramuskuläre Konsum von Dichloromethylphenidat sollte möglich sein, es gibt allerdings sehr wenige Berichte über diese Applikationswege.

Bei sublingualem und rektalem Konsum setzt die Wirkung schneller als bei oraler Applikation ein, außerdem muss niedriger dosiert werden.
3,4-CTMP sublingual schmeckt allerdings sehr ekelerrgend und kann die Mundschleimhaut & Zähne, 3,4-CTMP rektal die Darmschleimhaut verletzen!

3,4-CTMP inhalativ, intravenös oder intramuskulär sind sehr schädliche Applikationswege, die enormes Suchtpotential haben und starkes Craving auslösen, außerdem werden die Lunge (im Fall von inhalativem Konsum) bzw. die Venen / Arme (bei i.v. oder i.m.) extrem beschädigt, inhalativer Konsum ist höchstwahrscheinlich sehr karzinogen (krebserregend) und wegen der vasokonstriktiven (gefäßverengenden) Wirkung kann es bei Injektion im schlimmsten Fall zu einer Arm-Amputation oder dem Tode kommen.

 

3,4-CTMP Dosis / Dosierung

Diese Dosisangaben sind nur eine ungefähre Orientierungshilfe, die aus Konsumentenberichten abgeleitet wurden.
Es muss mit einem Allergietest und einer sehr niedrigen Dosis begonnen werden!
Mehr Safer Use Regeln findet ihr hier.

Oral:

  • Erste Effekte ab: 1-2mg
  • Leichte Wirkung: 2-3mg
  • Normal: 3-6mg
  • Starke Wirkung: 6-10mg
  • Sehr starke Wirkung: 10mg+

Nasal / Sublingual:

  • Erste Effekte ab: 0,5-1,5mg
  • Leichte Wirkung: 1-2mg
  • Normal: 2-4mg
  • Starke Wirkung: 4-7mg
  • Sehr starke Wirkung: 7mg+

 

Wirkzeit

Wegen der sehr langen Wirkzeit und der erst spät nach der Einnahme eintretenden Wirkung darf bei 3,4-CTMP nicht zu hoch dosiert und nicht nachgelegt werden!
Zu hohe Dosierungen oder Nachlegen kann die Hauptwirkung und die Nachwirkungen drastisch verlängern.

Vorsicht: Nach Wirkungseintritt ist die Wirkung noch lange nicht auf dem Höhepunkt!
Es kann 3-6 Stunden dauern bis der Peak erreicht ist, selbst bei intranasalem Konsum!

Oral:

  • Wirkungseintritt: 120-210 Minuten
  • Hauptwirkung: 6-8 Stunden
  • Afterglow: 6-24 Stunden

Nasal:

  • Wirkungseintritt: 45-120 Minuten
  • Hauptwirkung: 4-6 Stunden
  • Afterglow: 6-24 Stunden

Sublingual:

  • Wirkungseintritt: 60-120 Minuten
  • Hauptwirkung: 6-8 Stunden
  • Afterglow: 6-24 Stunden

 

Rechtsstatus von 3,4-CTMP

In Deutschland unterliegt Dichloromethylphenidat bisher nicht dem BtMG.

In Schweden ist dieses Methylphenidat-Anlaog seit dem 10. November 2014 illegalisiert.
April 2015 wurde 3,4-CTMP in England als eine temporär klassifizierte Droge eingestuft und ist dort somit illegal, seit dem Oktober 2015 ist diese Substanz in China verboten.

Es handelt sich bei 3,4-CTMP um ein Phenethylamin das unter das deutsche NPS Gesetz fällt.

 

Toleranzentwicklung

Die Toleranzentwicklung verläuft vermutlich wie bei ähnlichen Methylphenidat-Analogen, einige Konsumenten berichten aber von einer rascheren Toleranzbildung beim Konsum von 3,4-CTMP!
Jede Einnahme steigert die Toleranz, regelmäßiger Konsum (also, wenn weniger als 1-2 Wochen Pause zwischen jedem Konsum gemacht wird) lässt die Toleranz exponentiell in die Höhe schießen.

Nach etwa 7-14 Tagen sollte sie wieder auf Null reduziert sein.

 

3,4-CTMP Pharmakologie

Es gibt nur sehr wenige wissenschaftliche Untersuchungen zur Pharmakologie von Dichloromethylphenidat und vor dem Erscheinen auf dem Research Chemical Markt gab es keinerlei Berichte über den menschlichen Konsum, da dieser Upper nie als Arzneimittel in Gebrauch war.

3,4-CTMP wirkt als Noradrenalin und Dopamin Wiederaufnahmehemmer.
Der IC50 Wert der Dopamin Wiederaufnahmehemmung wurde im Tierversuch an Ratten als 65 nM ermittelt.

Von Konsumenten wird wegen der subjektiv wahrgenommenen Wirkung davon ausgegangen, dass 3,4-CTMP proportional etwas weniger noradrenerg wirkt als Methylphenidat.

 

Löslichkeit

3,4-CTMP ist wasserlöslich, etwa 5mg/ml sollten sich lösen, eventuell ist die Zugabe von Hitze und das Umrühren der Lösung von Nöten.
Da die Substanz in normalem Wasser wegen des Chlorins und weiteren Stoffen an Potenz verlieren kann, sollte man für die Lagerung Ethanol oder ein Ethanol-Wasser-Gemisch (bspw. Vodka) verwenden.

In Ethanol ist 3,4-CTMP recht gut löslich, etwa 10mg/ml sollten sich ohne Zugabe von Hitze in reinem Ethanol lösen.

 

Mischkonsum und gefährliche Kombinationen

Mischkonsum ist grundsätzlich eine drastische Erhöhung der Gefahr.

Über jede einzelne Kombination muss sich vorher genauestens informiert und Erfahrungsberichte gesucht werden, da es immer gefährliche Wechselwirkungen geben kann.

  • Andere Stimulanzien: Der Mischkonsum von verschiedenen Stimulanzien ist potentiell sehr gefährlich, da der Blutdruck und die Herzfrequenz stark erhöht und auch die Nebenwirkungen wie Dehydration verstärkt werden.
    Die Wirkung kann sich unvorhersehbar potenzieren und es kann gefährliche Wechselwirkungen (wie starke Neurotoxizität oder ein Serotonin-Syndrom) geben, man muss sich also genauestens über jede einzelne Kombination informieren, die man einnehmen will!
  • 25X-NBOMe, 25x-NBF & co.: Die Amphetamin-Analoge von psychedelischen Phenethylaminen, wie 25x-NBOMe, 25x-NBF etc. sind an sich schon aufputschend und stimulierend und wirken stark auf die Herzfrequenz und den Blutdruck.
    Der Mischkonsum von Stimulanzien mit diesen Psychedelika ist lebensgefährlich!!
  • Psychedelika: Auch bei anderen Psychedelika kann es im Mischkonsum mit Stimulanzien zu Komplikationen mit dem Blutdruck und Kreislauf kommen.
    Auch die psychische Seite ist nicht zu unterschätzen, da die Upper Paranoia verstärken und die Gefahr auf einen Badtrip erhöhen.
  • DXM & andere Dissoziativa: Der Mischkonsum von DXM (und auch anderen Dissoziativa) mit Stimulanzien kann sehr gefährlich sein. Blutdruck und Herzfrequenz werden erhöht und auch hier kann es zu psychischen Problemen (Panikattacken, Badtrip) kommen.
  • Alkohol: Stark gesteigerte Dehydration! Die Wirkung des Alkohols wird durch den Upper unterdrückt, weswegen nicht mehr abgeschätzt werden kann, ob zu viel getrunken wird.
    Dies kann zu einer Alkoholvergiftung, die lebensbedrohlich werden kann, führen.
  • Tramadol, Kratom & andere Opioide: Die Krampfschwelle wird beim Mischkonsum stark gesenkt, weshalb es leicht zu Krampfanfällen kommen kann.
  • MDMA: Die neurotoxischen Effekte des MDMA werden durch den Mischkonsum mit Uppern verstärkt, der Kater am nächsten Tag wird dadurch deutlich schlimmer.
  • MAO-Hemmer: Tödliche Kombination! Vorsicht!
  • Downer: Die Kombination aus Uppern und Downern (wie Benzodiazepinnen, Opioiden, Alkohol & GBL) kann zu einer gefährlichen Kreislaufbelastung führen.
    Die Herzfreguenz und der Blutdruck könnnen erhöht werden.
    Außerdem wird die sedierende Komponente der Downer unterdrückt, weshalb es leicht zu einer Überdosierung kommen kann, weil der Konsument nicht mehr einschätzen kann, wie stark die Wirkung der Downer bereits ist und er deshalb eventuell nachlegt.

6 Kommentare

  1. Versehentliche verwechslung, meiner freundin. Sie hat mehr als 250mg nasal genommen. Sie ist absolut sauber gewesen und hat lange zeit vorher garnichts genommen. sie War 48Stunden wach, konnte teilweise Menschen nicht mehr verstehen wenn sie mit ihr geredet haben, und hatte sehr starke Wortfindungsschwierigkeiten, d.h sie konnte keine gespräche mehr führen ohne starke beeinträchtigung. Deshalb hatte sie sehr Grosse Angst oder Vielleicht auch Paranoide Gedanken das sie ihren Job verliert usw…

    1. Vielen Dank für dein Kommentar!
      Hat sie von der Verwechslung negative Folgeerscheinungen spüren müssen oder klangen die Symptome nach 48 Stunden wieder komplett ab?
      Zeigt, wie wichtig es ist dass Research Chemicals gut beschriftet und vor nicht Eingeweihten versteckt werden!

      Liebe Grüße
      -NeuePsychoaktiveSubstanzen.de

  2. Wer, rein theoretisch natürlich nur, z. B. an Schlafattacken tagsüber leidet und dessen Kollegen, Vorgesetzte und Kunden unverständlicherweise kein Verständnis aufbringen, wenn ihr Gegenüber schläft, dem ist 3,4-CTMP nur zu empfehlen. Zumindest dann, wenn er von einem Arzt zum anderen gejagt wird, um immer neue Untersuchungen über sich ergehen zu lassen, damit vielleicht doch etwas gefunden wird, was eine Verschreibung von BTM unnötig macht. Ein Jahr, je nach Glück, vergeht bis zur (vorerst) letzten Untersuchung ohne Medikation.
    Im Vergleich zu anderen -phenidaten sollen max. 10mg für den ganzen Tag reichen, bei Unvorbelasteten auch weniger. Wirkung nur wach und konzentriert, wer braucht einen euphorisierten Kasper im Betrieb? Nebenwirkungen so gut wie keine, sicher abhängig vom Einzelnen. Einschlafen abends problemlos.
    Aber – es braucht, natürlich auch nur Theorie, ein zweites Mittel zum Wechseln, wenn die Wirkung nachlässt. 4-FA hat sich in Versuchen bewährt, nur ist 1x nachlegen unumgänglich. Das Intervall ist individuell, die Forschung nach etwas besserem als 2-FA mit 75mg (Nachlegen 50mg) dauert an. Wirkung etwa gleich, NW vernachlässigbar (individuell). Natürlich würde jemand mit diesem Problem hoffen, endlich ein standardisiertes Retard-Medikament zu bekommen aber bis dahin….Manchmal hat Forschung ja auch gute Seiten, zumal wenn Not herrscht.

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