Ephenidin / Ephenidine – Dissoziatives Research Chemical / Legal High

Ephenidin / Ephenidine – Dissoziatives Research Chemical

Ephenidine ist ein recht unbekanntes Dissoziativum, das zu den EphenidineDiarylethylaminen zählt und als legale Alternative zu verbotenen Dissoziativa (wie Ketamin, MXE oder PCP) in Research Chemical Shops verkauft wird.
Es wirkt, ebenso wie die anderen bekannten Dissoziativa (die meist Arylcyclohexylamine oder Morphinane sind), als NMDA Antagonist und hat eine betäubende, narkotisierende & dissoziative Wirkung.

Wegen seiner strukturellen Ähnlichkeit zum fast weltweit verbotenen Opioid Lefetamin ist Ephenidine in einigen Ländern verboten, auch obwohl sehr wenig zum menschlichen Konsum dieser Substanz bekannt ist. Vor ihrem Erscheinen im Research Chemical Markt war nichts über den Konsum bekannt und es existieren kaum wissenschaftliche Untersuchungen!

Wir veröffentlichten bereits Substaninfos zu den nahe mit Ephenidine verwandten Substanzen Diphenidin und Methoxphenidin (MXP)!

Es kann passieren, dass Ephenidin als Ketamin verkauft wird, damit ein höherer Preis verlangt bzw. ein größerer Absatzmarkt erreicht werden kann.
Ein solcher Betrug ist fahrlässig körperverletzend, da die Dosierung von Ketamin und Ephenidine nicht gleich ist und sich auch die Wirkungen und Nebenwirkungen sehr unterscheiden.
Hohe Dosierungen Ketamin führen selten zu lebensgefährlichen Situationen, hohe Dosierungen Ephenidin können das schon.
Aus diesem Grund:

Testet euer Ketamin mit einem Drogenschnelltest darauf, ob es sich tatsächlich um Ketamin handelt!!
Einen EZ-Test der Ketamin erkennt gibt es hier.

Ephenidine reagiert außerdem auf alle bekannten Drogenschnelltests und kann deswegen recht leicht erkannt werden:

Andere Namen: Ephenidine (engl.), N-Ethyl-1,2diphenylethylamine, NEDPA, EPE

IUPAC: N-Ethyl-1,2diphenylethylamin, N-Ethyl-1,2diphenylethylamine (engl.)

Summenformel: C16H19N

Molekulare Masse: 225,328 g/mol

Es gibt nicht genug Informationen zu dieser Substanz!
Kaum Erfahrungsberichte von Konsumenten und erst Recht sehr wenige wissenschaftliche Abhandlungen.
Dementsprechend ist der Konsum ein unberechenbares Risiko, mögliche toxische Effekte können unentdeckt sein.
Wir raten deutlichst von der Einnahme ab!
Bei den folgenden Informationen handelt es sich um eine Sammlung an Infos, die aus Berichten über diese Designerdroge entnommen wurden. Wir können keinerlei Gewähr auf die Richtigkeit geben und empfehlen jedem, weitere Quellen zu konsultieren.

 

Wirkung von Ephenidin

Die hier angegebenen Wirkungen und Nebenwirkungen sind alle sehr subjektiv.
Sie müssen nicht alle immer auftreten und es kann noch weitere, unerwähnte Wirkungen geben. (Dann würden wir uns über ein Kommentar hierzu freuen!)
Diese Listen sollen nicht als Garantie, sondern als Orientierungshilfe dienen.

Die Wirkung von Dissoziativa ist individuell sehr unterschiedlich und variiert auch stark mit der eingenommenen Dosis.
Während geringere bis normale Dosierungen noch nahezu alltagstauglich sind, lösen hohe Dosierungen einen sehr psychedelischen, dissoziativen Trip aus.

  • Motorische Schwierigkeiten / Dissoziation vom Körper – Der Körper lässt sich schwerer kontrollieren. Die Dissoziation vom Körper kann in hohen Dosierungen zu außerkörperlichen Erfahrungen (out-of-body experience) führen.
  • Intensivierung / Veränderung des Tastsinns – Berührungen können sich stimulierend und vibrierend anfühlen.
  • Euphorie – Die Euphorie von Ephenidin wird von vielen Konsumenten als recht intensiv beschrieben, sie ist laut einigen Berichten stärker als die von MXP oder Diphenidin ausgelöste Euphorie.
  • Schwebegefühl
  • Depersonalisation / Derealisation – Dissoziation vom Bewusstsein
  • Egotod in hohen Dosierungen möglich
  • Visuelle Veränderungen (halluzinogene / psychedelische Effekte) – Es ist üblich, dass auf Ephenidine Berauschte doppelt und langsamer sehen. Die optischen Effekte sollen geringer ausgeprägt als bei MXP sein.
  • CEVs (Closed eye visuals) – Pseudohalluzinationen bei geschlossenen Augen.
  • Verändertes Denken
  • Angstlösung / antidepressiv – Auf manche Konsumenten wirkt diese Substanz angstlösend und antidepressiv.
  • Schmerzstillend – Die Schmerzstillung ist nicht so stark wie bei Opioiden, aber durchaus merklich ausgerpägt, erst Recht in höheren Dosierungen.
  • Stimulation (aufputschend) – In geringeren Dosierungen treten die aufputschenden Effekte auf, sie sind bei Ephenidin ähnlich (laut manchen Berichten sogar stärker) ausgeprägt als bei den verwandten Dissoziativa MXP und Diphenidin.
    In hohen Dosierungen tritt die stimulierende Komponente eher in den Hintergrund.
  • Steigerung des Selbstbewusstseins, „Egopush“ – Diese Komponente ist eher schwach ausgeprägt und nicht mit dem Egopush, den Kokain, 4-CMC und andere Upper auslösen, vergleichbar. Ist eher nur bei geringen Dosierungen spürbar!
  • Verändertes Zeitgefühl – Zeit kommt einem normalerweise sehr viel langsamer vor oder ist für den Konsumenten komplett abstrakt.
  • In geringeren Dosierungen soll es aphrodisierend wirken, wobei es in höheren Dosierungen sexuelle Dysfunktion auslösen kann!

Den meisten Konsumenten gefällt die Wirkung von Ephenidine deutlich besser als die von MXP und erst Recht als die von Diphenidin.
Die Potenz soll etwas bei Ephenidin auch etwas höher sein, stärkere Euphorie und Stimulation soll eintreten und die Substanz soll generell angenehmer sein.
Einige Nebenwirkungen wie Verwirrtheit und Blackouts sind geringer ausgeprägt als bei Diphenidin und MXP!
Verglichen mit dem in Deutschland dem BtMG unterliegendem und damit verbotenem Dissoziativum Methoxetamin (MXE) schneidet Ephenidin dennoch deutlich schlechter ab. MXE wird von den meisten Konsumenten deutlich bevorzugt!

In sehr hohen Dosierungen kann man mit dieser Substanz, wie mit anderen Dissoziativa auch, eine außerkörperliche, sehr intensive psychedelische Erfahrung machen.
Bei Ketamin nennt man diesen Zustand K-Hole.
Von der Intensität her ist ein solcher Trip mit einer DMT Breakthrough Erfahrung zu vergleichen, es handelt sich hier um eine tiefenpsychologische Erfahrung und keinen Spaßrausch!
Nur Konsumenten die psychisch absolut gefestigt sind sollten so etwas in Erwägung ziehen.
Es kann zu Erleuchtungs-ähnlichen Zuständen, zum Bereisen anderer Welten und zu verstörenden und verwirrenden Sinneseindrücken kommen.

Mit Worten beschreiben kann man einen solchen Zustand, ähnlich wie den DMT Breakthrough, allerdings nicht.

Bei Ephenidin benötigt man, verglichen mit anderen Dissoziativa (wie Ketamin, MXE oder auch Diphenidin und MXP), höhere Dosierungen fürs Erreichen dieses Zustandes, in Relation mit der Dosierung für eine normale Wirkung.
Das heißt, dass es deutlich unsicherer ist ein solches „K-Hole“ mit Ephenidine zu erreichen, da eine wirklich sehr hohe Dosis eingenommen werden muss.

 

Nebenwirkungen und Risiken

Es handelt sich hier um eine kaum erforschte Substanz!
Über den menschlichen Konsum zu Rauschzwecken ist kaum etwas bekannt.
Es kann unvorhersehbare Langzeitschäden und Nebenwirkungen geben, weshalb vom Konsum strikt abzuraten ist.

  • Beeinträchtigung des Erinnerungsvermögens – In sehr hohen Dosen kann es zu Blackouts kommen. Dies kann mitunter sehr gefährlich sein, wenn kein Tripsitter vorhanden ist, der auf den Berauschten aufpasst.
    Dementsprechend dürfen hohe Dosierungen nur mit einem solchen eingenommen werden!
    Es gibt weniger Blackouts als bei Diphenidin, einem verwandten Dissoziativum, das für seine stark beeinträchtigende Wirkung auf sein Erinnerungsvermögen bekannt ist.
  • Ephenidin wirkt vermutlich ebenso schädigend auf den Magen-Darm-Trakt und die Blase wie Ketamin. Es gibt einen Userbericht darüber, dass täglicher Konsum nach wenigen Tagen zu einer inneren Blutung führte!
    Man sollte diese Substanz möglichst selten konsumieren und einige Wochen Pause zwischen jedem Konsum einhalten.
  • Abhängigkeitspotential vorhanden! – Das Suchtpotential von Dissoziativa ist etwas zwischen Psychedelika und Downern anzusiedeln, wobei Downer ein deutlich höheres Abhängigkeitspotential haben.
    Täglicher Konsum führt zu einer körperlichen Abhängigkeit und diese zu einem sehr unangenehmen psychischen & körperlichen Entzug, wenn die Einnahme von Ephenidin unterlassen wird!
  • Schwindel
  • Angstzustände / Panikattacken / Auslösung einer Drogenpsychose möglich
  • Müdigkeit
  • Craving – Der Konsument will nachlegen um den Rausch zu verlängern. Dies führt zu mehr Neben- und negativen Nachwirkungen!
  • Erhöhter Puls / Herzfrequenz
  • Ego-Tod / Angstvolle Ich-Auflösung – Bei sehr hohen Dosierungen
  • Schwierigkeiten beim Formulieren von Sätzen und bei Kommunikation generell – Auch dies kann auch Tage bis hin zu Wochen nach dem Konsum anhalten, erst recht wenn dieser exzessiv war!
  • Verwirrtheit – Ist laut vielen Berichten deutlich geringer als bei Diphenidin und auch geringer als bei MXP ausgeprägt.
  • Verkleinerung der Pupillen, „Steckis“
  • Sexuelle Dysfunktion und Senkung der Libido möglich
  • Dehydrierend
  • Es kann zu Nasenbluten kommen – Selbst bei oraler Einnahme, dies ist allerdings selten.

Es gibt ein Suchtpotential.
Dieses ist geringer als bei Downern, aber deutlich höher als bei Psychedelika.
Regelmäßiger Konsum führt höchstwahrscheinlich zu körperlichen Problemen. So wohl Ketamin als auch MXE können diese verursachen wenn sie übermäßig eingenommen werden!
Das Absetzen von nach dauerhaftem Konsum löst Entzugssymptome aus.

Täglicher Konsum von Ephenidine kann zu sehr heftigen körperlichen und psychischen Problemen führen.
Die Organe können Schaden nehmen, eine Drogenpsychose kann ausgelöst und das Erinnerungs- und Kommunikationsvermögen drastisch beschädigt werden.
Man sollte deswegen zwischen jedem Konsum mindestens 2, besser 4-8 Wochen Pause einhalten!

 

Konsumformen / Applikationswege

Es scheint bei dieser Substanz besonders wichtig zu sein, grobe Kristalle möglichst gründlich zu pulverisieren, damit viel Wirkstoff aufgenommen wird und da es ansonsten zu Nebenwirkungen kommen kann!

Üblich ist der orale Konsum von Ephenidin.
Auch nasaler, rektaler, inhalativer, intramuskulärer und sublingualer Konsum sollte möglich sein, über diese Konsumformen ist allerdings weniger bekannt als über Ephenidine oral.

Bei nasalem Konsum muss man niedriger dosieren und die Wirkung setzt schneller ein (und hält etwas kürzer an), die empfindliche Nasenschleimhaut kann allerdings durch die relativ große Menge an Substanz die man konsumieren muss beschädigt werden.
Einige Konsumenten empfinden den nasalen Konsum außerdem als extrem ekelerregend und unangenehm, die Wirkung setzt außerdem nicht so viel schneller als bei oralem Konsum ein!
Am besten man füllt die gewünschte Dosierung der Substanz in eine Leerkapsel (klick) und schluckt diese:

Rektaler Konsum ist recht gut geeignet, man muss niedriger dosieren, die Wirkung setzt schneller ein und hält ähnlich lang an wie bei oralem Konsum.
Die Darmschleimhaut kann durch rektalen Konsum allerdings geschädigt werden, weshalb diese Konsummethode nur selten angewandt werden sollte!

Bei intravenösem / intramuskulärem Konsum setzt die Wirkung nach wenigen Sekunden bis Minuten ein und man muss deutlich niedriger dosieren.
Diese Konsumformen sind extrem schädlich (für die Venen, Arme etc.) und es gibt so gut wie keine Userberichte über injeziertes Ephenidine, es kann also zu unvorhersehbaren Komplikationen kommen.
Das Abhängigkeitspotential ist bei diesen Applikationswegen außerdem extrem hoch, von ihnen ist nur abzuraten!

 

Ephenidin Dosis / Dosierung

Diese Dosisangaben sind nur eine ungefähre Orientierungshilfe, die aus Konsumentenberichten abgeleitet wurden.
Es muss mit einem Allergietest und einer sehr niedrigen Dosis begonnen werden!
Mehr Safer Use Regeln findet ihr hier.

Bei Dissoziativa wie diesen muss mit besonders niedriger Dosierung gestartet und langsam hochdosiert werden, da selbst gleiche Dosierungen bei unterschiedlichen Konsumenten sehr verschiedene Wirkung auslösen kann.
Auch wenn man erfahren mit dissoziativen Substanzen ist, kann die Wirkung vor dem ersten Konsum nicht abgeschätzt werden!

Oral:

  • Erste Effekte ab: 50-60mg
  • Leichte Wirkung: 60-100mg
  • Normal: 100-150mg
  • Starke Wirkung: 150-200mg
  • Sehr starke Wirkung: 200mg+

Nasal:

  • Erste Effekte ab: 20-30mg
  • Leichte Wirkung: 30-70mg
  • Normal: 70-100mg
  • Starke Wirkung: 100-140mg
  • Sehr starke Wirkung: 140mg+

Rektal:

  • Erste Effekte ab: 25-40mg
  • Leichte Wirkung: 30-60mg
  • Normal: 60-90mg
  • Starke Wirkung: 90-130mg
  • Sehr starke Wirkung: 130mg+

Intravenös / intramuskulär:

  • Erste Effekte ab: 10-20mg
  • Leichte Wirkung: 20-30mg
  • Normal: 30-50mg
  • Starke Wirkung: 50-80mg
  • Sehr starke Wirkung: 80mg+

 

Ephenidine Wirkzeit

Die Wirkung baut sich laut vielen Userberichten eher langsam auf und wird über mehrere Stunden hinweg stetig stärker.
Es kann 2-4 Stunden dauern, bis sich die Wirkung nach der Einnahme komplett entfaltet hat und auf dem Höhepunkt ist, selbst bei nasalem Konsum.
Man sollte deswegen nicht zu früh nachlegen!

Die Wirkzeit bei höheren Dosierungen kann eklatant länger als die hier angegebenen andauern!
Es gibt Berichte darüber, dass sehr hohe Dosen 12-24 Stunden nach Einnahme noch Effekte zeigten. Dementsprechend darf man nicht zu hoch dosieren und muss sich, wenn man doch eine hohe Dosis einnehmen möchte, den nächsten und übernächsten Tag frei nehmenu!

Oral:

  • Wirkungseintritt nach: 20-90 Minuten
  • Hochkommen: 30-120 Minuten
  • Hauptwirkung: 5-7 Stunden
  • Afterglow: 2-4 Stunden

Nasal:

  • Wirkungseintritt nach: 10-30 Minuten
  • Hochkommen: 20-60 Minuten
  • Hauptwirkung: 4-6 Stunden
  • Afterglow: 2-4 Stunden

Rektal:

  • Wirkungseintritt nach: 10-30 Minuten
  • Hochkommen: 30-90 Minuten
  • Hauptwirkung: 4-6 Stunden
  • Afterglow: 2-4 Stunden

Intravenös / intramuskulär:

  • Wirkungseintritt nach: 5-15 Minuten
  • Hochkommen: 15-60 Minuten
  • Hauptwirkung: 3-5 Stunden
  • Afterglow: 1-4 Stunden

 

Rechtsstatus von Ephenidine

In den meisten Ländern weltweit sollte Ephenidin noch nicht illegal sein.
In Deutschland unterliegt es auch nicht dem BtMG und ist damit legal!

In Schweden wurde es im August 2015 verboten, in Russland ist es vermutlich auch illegal.

 

Toleranzentwicklung

Jeder Konsum dieser Substanz lässt die Toleranz ansteigen.
Bis diese sich halbiert, muss man 3-7 Tage warten, bis sie komplett verschwunden ist dauert es 1-2 Woche.
Es gibt eine Kreuztoleranz mit allen anderen dissoziativ wirkenden Drogen!

 

Ephenidine Pharmakologie

Es gibt keine wissenschaftlichen Untersuchungen zur Pharmakolige dieses Dissoziativum, sicher ist lediglich, dass es als NMDA Rezeptor Antagonist wirkt, was für die dissoziative Wirkung verantwortlich ist.

Da es leicht stimulierend wirkt wird außerdem vermutet, dass es als Noradrenalin-, Serotonin- und/oder Dopamin-Wiederaufnahmehemmer wirkt, so wie es einige andere Dissoziativa auch tun.

 

Löslichkeit

Die Löslichkeit von Ephenidine in Wasser ist recht gut, es sollten sich, wenn etwas gerührt wird, etwa 8-10mg/ml in warmem (aber nicht heißem) Wasser lösen.
Um den Verlust von Potenz zu verhindern, sollte destilliertes Wasser und kein Leitungswasser verwendet werden.

Es sollte noch besser in Propylene Glycol (PG) lösbar sein, vermutlich etwa 10-15mg/ml.

Über die Löslichkeit in Ethanol, DMSO o.ä. ist nichts bekannt.

 

Mischkonsum und gefährliche Kombinationen

Mischkonsum ist grundsätzlich eine drastische Erhöhung der Gefahr.
Über jede einzelne Kombination muss sich vorher genauestens informiert und Erfahrungsberichte gesucht werden, da es immer gefährliche Wechselwirkungen geben kann.

  • Downer: Der Mischkonsum mit atemdepressiv wirkenden Downern und Dissoziativa ist lebensgefährlich!
    Letztere potenzieren die sedierenden, atemdepressiven, muskelrelaxierenden Effekte vieler Downer und erhöhen auch die Gefahr eines Blackouts (Amnesie).
    Dies kann dazu führen, dass weitere Drogen nachgelegt werden und deine tödliche Atemdepression eintritt. Oder dass der Konsument sich selbst oder andere verletzt!
    Beispiele für Downer, die man nicht mit dissoziativ wirkenden Drogen kombinieren darf, sind: 1-4-Butandiol, einige Antidepressiva, Benzodiazepine, GHB / GBL, Opioide (Heroin, Morphin, Tramadol, Tilidin & co.), Alkohol, Barbiturate, Z-Benzos (Zopiclon, Zolpidem)
  • Empathogene: Einige vor allem serotonerge Empathogene (MDMA, Methylon, MDAI…) können sehr unangenehme Wechselwirkungen mit Dissoziativa haben.
    User berichten von manischen Symptomen, Paranoia und starken dissoziativen Effekten!
  • Kratom: Wenn das Dissoziativum gering dosiert wird, kann der Mischkonsum mit Kratom die opioide Wirkung verstärken und einen angenehmen Rausch auslösen.
    Vorsicht, nicht zu hoch dosieren! Bei Kratom handelt es sich um ein atemdepressiv wirkendes Opioid, es kann also zu oben (beim Punkt Downer) beschriebenen gefährlichen Wechselwirkungen kommen.
  • Psychedelika: Auf viele Konsumenten wirkt die Kombination von Psychedelika und Dissoziativa kontraproduktiv und unangenehm. Der Trip kann düsterer und verwirrender werden, das Erinnerungsvermögen wird sehr stark beeinträchtig.
    Die halluzinogene Wirkung wird deutlich verstärkt.
    An diese Kombination sollten sich nur sehr erfahrene Psychonauten wagen, die bereits etliche Erfahrungen im Monokonsum der Substanzen besitzen.
    Ephenidine soll laut einigen Konsumenten besser mit Psychedelika kombinierbar sein als andere vergleichbare Dissoziativa wie Diphenidin und MXP.
  • Andere Dissoziativa: Das Mischen von verschiedenen Dissozaitiva miteinander kann die Wirkung unvorhersehbar potenzieren, dies ist nur für sehr erfahrene Konsumenten geeignet, die etliche Erfahrungen mit den einzelnen Substanzen im Monokonsum haben.
    Es kann außerdem gefährliche Wechselwirkungen zwischen einzelnen Dissoziativa geben, man muss sich also vorher genauestens über jede Kombination informieren, die man einnehmen möchte!

 

Mehr Substanzinfos zu Diarylethylaminen

 

4 Kommentare

    1. Es unterliegt nicht dem Neue Psychoaktive Substanzen Gesetz, diese Substanz ist ein Arylcyclohexylamin & diese wurden nicht von diesem Gesetz erfasst.

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