MDAI (6-Methylenedioxy-2-aminoindane) – Neue psychoaktive Substanz & MDMA Ersatz

MDAI – Serotonerger, legaler Upper & MDMA Ersatz

MDAI ist ein bisher legaler Upper, der als MDMA Ersatz vermarktet wird und nahe mit MDAI2-AI, einer vor allem dopamin- und noradrenalinergen Stimulanz, verwandt ist.
Er wurde in den 1990er Jahren von David E. Nichols und seinem Team erstmals synthetisiert.
Mehr zu 2-AI gibt es hier!

6-Methylenedioxy-2-aminoindan zählt zu den Entaktogenen / Empathogenen, das sind Substanzen, die das Empathie-Vermögen des Konsumenten signifikant erhöhen.

Seit einigen Jahren wird MDAI als Research Chemical (neue psychoaktive Substanz / NPS) in Online Shops vertrieben.
Das besondere an dieser neuen psychoaktiven Substanz ist, dass sie (im Gegensatz zu MDMA und den meisten anderen serotonergen Empathogenen) vermutlich nicht neurotoxisch wirkt.
Dies ist nicht wissenschaftlich bestätigt und bedeutet natürlich (selbst wenn es stimmt) nicht, dass man MDAI häufiger als MDMA konsumieren sollte (also nur alle 2-4 Monate).
Die Einnahme dieser Droge ist ein eklatanter Eingriff in den Serotoninhaushalt des Gehirns.
Dieser ist für sehr viele Körperfunktionen und auch für das Empfinden von Glück und guter Laune verantwortlich, weshalb man gut darauf aufpassen sollte, dass dieser Haushalt nicht aus den Fugen gerät.
Zu häufiger Konsum von MDAI führt, ebenso wie zu häufiger Konsum von MDMA, zu Depressionen und psychischen und körperlichen Nebenwirkungen und kann im schlimmsten Fall den Serotoninhaushalt für lange Zeit negativ beeinflussen!
Mehr dazu beim Unterpunkt Nebenwirkungen und Risiken.

Es gibt sehr viele unterschiedliche Berichte über die Wirkung von MDAI.
Einige Konsumenten mögen sie sehr und halten MDAI für deutlich nebenwirkungsärmer als MDMA, andere spüren kaum positive Effekte, dafür aber viele Nebenwirkungen.
Dies kann entweder daran liegen, dass schlechte Chargen in Umlauf sind, oder dass diese Substanz tatsächlich von Person zu Person stark unterschiedlich wirkt.

Wegen der serotonergen Wirkung könnte MDAI potentiell als Streckmittel, bzw. für die Hersteller billigerer Ersatz für XTC-Pillen verwendet werden.
Um sich als Konsument vor einer solchen Verwechslung zu schützen wenn man unbekannte Ecstasy Tabletten konsumieren will, sollte man diese immer mit einem Drogenschnelltest testen ob tatsächlich MDMA enthalten ist.
Gleiches gilt auch für kristallines MDMA.

Andere Namen: 6-Methylenedioxy-2-aminoindane

IUPAC: 6,7-dihydro-5H-cyclopenta[f] [1,3]benzodioxol-6-amine

Summenformel: C10H11NO2

Molekulare Masse: 177,1998 g/mol

Es gibt eher wenige Informationen zu dieser Substanz!
Nicht so viele Erfahrungsberichte von Konsumenten und erst Recht kaum wissenschaftliche Abhandlungen.
Dementsprechend ist der Konsum ein unberechenbares Risiko, mögliche toxische Effekte können unentdeckt sein.
Wir raten deutlichst von der Einnahme ab!
Bei den folgenden Informationen handelt es sich um eine Sammlung an Infos, die aus Berichten über MDAI entnommen wurden. Wir können keinerlei Gewähr auf die Richtigkeit geben und empfehlen jedem, weitere Quellen zu konsultieren.

 

Wirkung von MDAI

Die hier angegebenen Wirkungen und Nebenwirkungen sind alle sehr subjektiv und werden von jeder Person unterschiedlich wahrgenommen.
Sie müssen nicht alle immer auftreten und es kann noch weitere, unerwähnte Wirkungen geben. (Dann würden wir uns über ein Kommentar hierzu freuen!)
Diese Listen sollen nicht als Garantie, sondern als Orientierungshilfe dienen.

  • Empathie & Liebe für die Mitmenschen, Gefühl der Geborgenheit und Einheit– Dies ist die wohl wichtigste Wirkung dieser Substanz.
  • Appetitzügelnd
  • Aphrodisierend – Steigerung der sexuellen Lust und Verzögerung des Orgasmus
  • Euphorisch
  • Stimulation (Aufputschend, wachmachend) – Die stimulierende Komponente ist, verglichen mit anderen Uppern, nur gering ausgeprägt, da die Wirkung hauptsächlich auf der Serotonin-Aktivität beruht (mehr dazu beim Unterpunkt Pharmakologie) und sich in Empathie und Euphorie äußert.
  • Sedierung möglich – MDAI kann durchaus auch sedierend (schlaffördernd, beruhigend) wirken, anstatt stimulierend. Dies geschieht vor allem bei höheren Dosierungen, ist aber auch im normalen Dosisbereich möglich.
    Es sollte für den Berauschten deshalb immer die Möglichkeit geben, sich hin zu setzen oder zu legen und nicht gehen / stehen / tanzen zu müssen.
  • Gesteigerter Rededrang – Ein sogenannter „Laberflash“
  • Verbessertes Musikempfinden – Konsumenten fühlen sich oft eins mit der Musik und können sich beim Tanzen sehr gut auf sie einlassen.
  • Intensivere Licht- und Farbwarhnehmung
  • Intensivierung des Tastsinns – Berührungen, vor allem von anderen Menschen, können sich kribbelnd und besonders angenehm anfühlen
  • Offenheit – Man sollte serotonerge Upper besser nicht mit Menschen nehmen die man nicht gut kennt, da man Dinge von sich erzählen könnte, die man anderen eigentlich nicht erzählen will.
  • Psychedelisch – Ähnlich wie MDA

Die Wirkung von MDAI wird von vielen Konsumenten als „MDMA light“ bezeichnet.
Sie ist sanfter und weniger intensiv als die von MDMA, verursacht dafür aber auch weniger Nebenwirkungen und ist wohl nicht neurotoxisch.

Es gibt allerdings nicht nur positive Berichte zum Konsum dieser Droge!
Einige Konsumenten verspüren nur eine sehr leichte Wirkung, dafür aber einige Nebenwirkungen (wie Kopfweh, Übelkeit, unangenehmes Runterkommen) und sind dementsprechend sehr enttäuscht von MDAI.

Einige Konsumenten berichten von einer sehr MDA ähnlichen psychedelischen Seite, die diese Substanz manchmal hat.

 

Nebenwirkungen und Risiken

Die Nebenwirkungen lassen sich durch das Einhalten von vernünftigen Dosierungen stark reduzieren.

Man sollte nicht oft nachlegen, einmal ist (wenn gemäßigte Dosierungen gewählt werden) noch okay, jedes weitere Nachlegen verstärkt die Nebenwirkungen und den Kater am nächsten Tag aber drastisch.

  • Abhängigkeitspotential vorhanden – ähnlich wie bei MDMA (geringer als bei hauptsächlich dopamin- & noradrenalinergen Uppern wie Amphetamin)
  • Dehydration
  • Steigerung des Blutdrucks
  • Unterdrückung der Körperfunktionen (z.B. Harndrang, Hunger & Durst)
  • Übelkeit
  • Paranoia & psychotische Phasen („Drogenpsychose“) möglich – wenn auch extrem selten & geringere Gefahr als bei Uppern wie Amphetamin
  • Craving, also Gier nach der Substanz (Deswegen wird oft nachgelegt)
  • Kalte Hände & Füße
  • Erweiterung der Pupillen
  • Verengung der Blutgefäße
  • Sexuelle Dysfunktion möglich
  • Depressive Verstimmungen beim Runterkommen & in den nächsten Tagen
  • Bei Überdosierung und im Mischkonsum (siehe weiter unten, Überschrift Mischkonsum) kann es zu einem Serotonin Syndrom kommen
  • Bei Überdosierung: Halluzinationen, Schwindel & veränderte optische Wahrnehmung, Verwirrtheitszustände
  • Probleme beim Urinieren
  • Kopfweh
  • Verengung der Blutgefäße
  • Zähneknirschen und Kieferkrämpfe („kiefern“, „Kieferkicks“, „Mundgulasch“)

Es handelt sich hier um eine kaum erforschte Substanz!
Über den menschlichen Konsum zu Rauschzwecken ist kaum etwas bekannt.
Es kann unvorhersehbare Langzeitschäden und Nebenwirkungen geben, weshalb vom Konsum strikt abzuraten ist.
Auch wenn die Neurotoxizität aufgrund einiger wissenschaftlicher Untersuchungen ausgeschlossen wird, gibt es keine Studien zur Kardiotoxizität (Herzschädigung).

Einige Userberichte berichten von einem sehr unangenehmen Comedown und Kater.
Dies tritt vor allem bei hohen Dosireungen und wenn nachgelegt wird auf.

Um der Dehydration entgegen zu wirken und eine Beschädigung der Nieren zu verhindern muss genug getrunken werden (etwa 250-500ml Wasser pro Stunde)!

Konsumformen / Applikationswege

Am häufigsten wird MDAI oral konsumiert.
Am besten man füllt die gewünschte Dosierung der Substanz in eine Leerkapsel (klick) und schluckt diese:

Alternativ wird die pulvrige / kristalline Substanz manchmal auch in ein Getränk gegeben.
Dies ist eher weniger gut, da diese Lösung die Zähne und das Zahnfleisch angreifen kann. Aus diesem Grund ist auch von der sublingualen Aufnahme (oder dem „dippen“, bei dem die Droge vom Finger geleckt wird) abzuraten.
Sublingualer Konsum ist dennoch möglich, die Wirkung setzt so schneller als bei oraler Aufnahme ein.

Möchte man keine Leerkapseln kaufen, kann man das MDAI auch in eine Lage eines kleinen Stück Taschentuchs wickeln und schlucken, dies nennt sich in Szenesprache „bomben“.

Auch der nasale Konsum ist wirksam, davon ist allerdings wegen der starken Belastung der empfindlichen Nasenschleimhäute und wegen des sehr intensiven Schmerzes abzuraten.
Die Wirkung setzt bei nasalem Konsum schneller ein und man muss geringer dosieren.
Beachtet die Safer Sniffing Regeln, die sich in diesem Artikel über Safer Use bei Research Chemicals finden!

Der nasale Konsum von MDAI ist ähnlich schmerzhaft wie der von MDMA – weitaus schmerzhafter als Amphetamin oder Kokain.

Auch der rektale Konsum ist möglich, über diesen gibt es aber keine Userberichte.

 

MDAI Dosis / Dosierung

Diese Dosisangaben sind nur eine ungefähre Orientierungshilfe, die aus Konsumentenberichten abgeleitet wurden.
Es muss mit einem Allergietest und einer sehr niedrigen Dosis begonnen werden!
Mehr Safer Use Regeln findet ihr hier.

Oral / sublingual:

  • Erste Effekte ab: 20-40mg
  • Leichte Wirkung: 40-100mg
  • Normal: 100-150mg
  • Starke Wirkung: 150-300mg
  • Sehr starke Wirkung: 300mg+

Nasal (/ vermutlich rektal):

  • Erste Effekte ab: 10-20mg
  • Leichte Wirkung: 20-60mg
  • Normal: 50-100mg
  • Starke Wirkung: 80-200mg
  • Sehr starke Wirkung: 200mg+

 

Wirkzeit

Die Wirkzeit ist bei serotonergen Uppern stark von der konsumierten Dosierung abhängig (und natürlich auch davon ob und wann nachgelegt wurde).

Oral (/ vermutlich rektal):

  • Wirkungseintritt nach: 30-60 Minuten
  • Hauptwirkung: 4-6 Stunden
  • Runterkommen: 3-5 Stunden
  • Afterglow: etwa 12-36 Stunden

Sublingual:

  • Wirkungseintritt nach: 5-30 Minuten
  • Hauptwirkung: 4-6 Stunden
  • Runterkommen: 3-5 Stunden
  • Afterglow: etwa 12-36 Stunden

Nasal:

  • Wirkungseintritt nach: 5-15 Minuten
  • Hauptwirkung: 3-5 Stunden
  • Runterkommen: 2-4 Stunden
  • Afterglow: etwa 12-36 Stunden

Safer Use und Set & Setting bei MDAI

Bei dieser Substanz sind, wie bei allen anderen Empathogenen, das Set und Setting extrem wichtige Faktoren, dafür wie positiv die Wirkung ausfällt.

Set bezeichnet den Zustand des Konsumenten, also beispielsweise seine Stimmung, seine Sicht auf die Dinge, seine Art zu denken und sein bisheriges Leben.
Setting ist der Ort an dem der Konsum stattfindet und beinhaltet auch die Personen, mit der die Droge eingenommen wird.

Man sollte serotonerge Empathogene nur konsumieren, wenn man vorher schon gute Laune hat.
Es handelt sich nicht um eine Glückspille die man einwirft und die einen zuverlässig auf Wolke Sieben schickt, sondern die Gefühle werden, ähnlich wie bei Psychedelika nur nicht ganz so ausgeprägt wie bei diesen, verstärkt.
Das Setting sollte ein sicherer Ort sein, der den Berauschten vertraut und für alle Personen angenehm ist.
Sehr gut eignet sich bei schönem Wetter ein abgeschirmter Platz in der Natur, beispielsweise auf einer Wiese an einem Fluss!

Alternativ nehmen einige Menschen serotonerge Upper auch gerne auf Partys und in Discos, dies ist allerdings nur für erfahrenere Konsumenten geeignet, die bereits einige Erfahrungen mit MDAI machten und sich sicher sind, dass sie der Rausch auch in der Öffentlichkeit nicht überfordert.
Ist dies der Fall können auch Partys, Festivals und Konzerte gute Orte für Einnahme sein, besonders elektronische Musik erfreut sich hier großer Beliebtheit.
Man sollte, konsumiert man öffentlich, allerdings niedriger dosieren um mögliche Nebenwirkungen (wie Übelkeit & Paranoia) zu reduzieren!

Da man wegen er empathogenen Wirkung eventuell Dinge erzählt, von denen man im nüchternen Zustand nicht möchte, dass andere Leute sie wissen, sollte man wie schon gesagt Empathogene nur mit Personen einnehmen, denen man vertraut, die man mag, im besten Falle liebt.
So können sich auch viel tiefere und bessere Gespräche entwickeln als mit weniger guten Bekannten!

 

Rechtsstatus von MDAI

In Deutschland unterliegt MDAI nicht dem BtMG.

Seit 2015 ist MDAI in China und Dänemark verboten.

Da es sich hier um ein Amphetamin handelt, fällt MDAI unter das deutsche NPS Gesetz.

 

Toleranzbildung

Die Toleranzbildung verläuft ähnlich wie bei MDMA.
Gerade bei häufigem, hochdosierten Konsum steigt die Toleranz an und es werden größere Mengen benötigt um den selben Effekt zu erzielen.
Diese baut sich nach etwa 7-14 Tagen Konsumpause wieder ab.

Doch Vorsicht:
Dass die Toleranz gegenüber der Substanz abgebaut ist bedeutet nicht, dass sie nach nur 7-14 Tagen wieder so wie vor der ersten Einnahme wirkt!
Der Serotoninhaushalt muss sich erst wieder einigermaßen erholen und normalisieren, bis während des MDAI Rausches wieder eine genug hohe Serotoninkonzentration im Hirn entstehen kann, sodass eine euphorische, positive Wirkung verspürt wird.
Würde der Konsument alle 14 Tage MDAI nehmen, würde die Wirkung von mal zu mal schwächer und unangenehmer werden.

Eine Pause von 2-3 Monaten ist das Minimum, wenn eine gute Wirkung durch serotonerge Upper wie MDAI verspürt werden soll!
Selbstverständlich gilt diese Pause für alle serotonerge Upper. MDMA, 5-MAPB und MDAI beispielsweise sind alles Substanzen die eine Kreuztoleranz haben und ein und den selben Serotoninhaushalt beanspruchen.

 

Pharmakologie

MDAI ist ein sehr potenter selektiver Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) und ebenso ein selektiver Serotonin-Ausschütter (SSRA).
Auch die Wiederaufnahme von Dopamin und Noradrenalin wird gehemmt, wenn auch deutlich geringer als die von Serotonin.
Die IC50 Werte, also die mittlere inhibitorische Konzentration (die Konzentration des Inhibitors bei der die halbmaximale Inhibition des Neurotransmitters erreicht wird), bei MDAI sind wie folgt:

  • Serotonin: 512nM
  • Dopamin: 5,920nM
  • Noradrenalin (Norepinephrin): 1,426nM

MDAI schüttet ähnlich viel Serotonin aus wie MDA, jedoch deutlich weniger als MDMA.
Die Dopamin und Noradrenalin Aktivität dieser Substanz spiegelt sich in der Wirkung kaum wieder, diese basiert hauptsächlich auf der serotonergen Wirkung der Substanz.

 

Löslichkeit

MDAI HCl ist unter anderem in Ethanol, DMSO und Dimethyl Formamid (DMFA) löslich.
In Ethanol lösen sich etwa 0,3mg/ml, in DMSO 20mg/ml und in DMFA 14mg/ml.

Auch in Wasser sollte sich diese Substanz lösen, genaues darüber, wie viel MDAI sich pro ml Wasser löst gibt es nicht.
Laut Userberichten konnte eine Dosis (vermutlich 100-200mg) erfolgreich in einem kleinen Becher Wasser gelöst werden.
Dies bedarf noch ein paar Experimenten!

 

Mischkonsum und gefährliche Kombinationen

Mischkonsum ist grundsätzlich eine drastische Erhöhung der Gefahr.

Über jede einzelne Kombination muss sich vorher genauestens informiert und Erfahrungsberichte gesucht werden, da es immer gefährliche Wechselwirkungen geben kann.

  • Andere Stimulanzien: Der Mischkonsum von verschiedenen Stimulanzien ist potentiell sehr gefährlich, da der Blutdruck und die Herzfrequenz stark erhöht und auch die Nebenwirkungen wie Dehydration verstärkt werden.
  • 25X-NBOMe, 25x-NBF & co.: Die Amphetamin-Analoge von psychedelischen Phenethylaminen, wie 25x-NBOMe, 25x-NBF etc. sind an sich schon aufputschend und stimulierend und wirken stark auf die Herzfrequenz und den Blutdruck.
    Der Mischkonsum von Stimulanzien mit diesen Psychedelika kann lebensgefährlich sein!!
  • Psychedelika: Auch bei anderen Psychedelika kann es im Mischkonsum mit Empathogenen zu Komplikationen mit dem Blutdruck und Kreislauf kommen.
    Auch die psychische Seite ist nicht zu unterschätzen, da die serotonerge Upper die Wirkung extrem verstärken und Paranoia auslösen können.
  • DXM: Der Mischkonsum von DXM mit serotonergen Uppern ist lebensgefährlich! Es kann zu einem potentiell tödlichen Serotoninsyndrom kommen, da DXM auch serotonerg wirkt. Die psychische Seite des Trips ist auch nicht unterschätzen und kann extrem verstörend und zu intensiv sein.
  • Andere Dissoziativa (MXE, Ketamin etc.): Paranoia und Verwirrtheitszustände sind häufig, es kann auch zu körperlichen Problemen wie Bluthochdruck und Herzrasen kommen.
    Darf nur sehr niedrig dosiert und von Experten in diesem Bereich eingenommen werden!
  • Alkohol: Stark gesteigerte Dehydration! Die Wirkung des Alkohols wird durch MDAI unterdrückt, weswegen nicht mehr abgeschätzt werden kann, ob zu viel getrunken wird.
    Dies kann zu einer Alkoholvergiftung, die lebensbedrohlich werden kann, führen.
  • Tramadol: Tramadol ist serotonerg, eine Kombination mit serotonergen Uppern ist deswegen potentiell tödlich, da es zu einem Serotoninsyndrom kommen kann!
  • Kratom & andere Opioide: Die Krampfschwelle wird beim Mischkonsum stark gesenkt, weshalb es leicht zu Krampfanfällen kommen kann.
  • MAO-Hemmer: Tödliche Kombination! Vorsicht!
  • Downer: Die Kombination aus Uppern und Downern (wie Benzodiazepinnen, Opioiden, Alkohol & GBL) kann zu einer gefährlichen Kreislaufbelastung führen.
    Die Herzfreguenz und der Blutdruck könnnen erhöht werden.
    Außerdem wird die sedierende Komponente der Downer unterdrückt, weshalb es leicht zu einer Überdosierung kommen kann, weil der Konsument nicht mehr einschätzen kann, wie stark die Wirkung der Downer bereits ist und er deshalb eventuell nachlegt.

 

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