MET (Methylethyltryptamin) – Legales Psychedelikum, Tryptamin (Substanzinfo)

 MET / Methylethyltryptamine – Legales psychedelisches Tryptamin

MET (Methylethyltryptamin) ist ein starkes Psychedelikum / Halluzinogen, das zu den MET / Methylethyltryptamin SubstanzinfoTryptaminen zählt und nahe  mit DMT (Dimethyltryptamin) verwandt ist.
Es löst eine ähnliche Wirkung wie DMT aus, ist jedoch weniger potent & von der Wirkung her für Erfahrene deutlich unterscheidbar.

MET ist bislang legal und wird als Research Chemical verkauft, vor dem Erscheinen auf dem Legal High Markt gab es keine Berichte über den menschlichen Konsum, jetzt gibt es immer noch keine wissenschaftlichen Untersuchungen zu dieser Substanz.
Methylethyltryptamin gilt als eher unbekannteres, selteneres Psychedelikum.

MET wird entweder als Freebase oder als Hydrochlorid / Fumarat Salz verkauft.
Die Salze sind weniger gut für die Inhalation geeignet, die Freebase weniger gut für den nasalen Konsum.

Andere Namen: MET, Methylethyltryptamin, Methylethyltryptamine (engl.), N-Methyl-N-ethyltryptamin, N-Methyl-N-ethyltryptamine (engl.)

IUPAC: Ethyl-(2-(1H-indol-3-yl)-ethyl)-methylamin, Ethyl-(2-(1H-indol-3-yl)-ethyl)-methylamine (engl.)

SummenformelC13H18N2

Molekulare Masse: 202,295 g/mol

Es gibt nicht genug Informationen zu dieser Substanz!
Kaum Erfahrungsberichte von Konsumenten und erst Recht sehr wenige wissenschaftliche Abhandlungen.
Dementsprechend ist der Konsum ein unberechenbares Risiko, mögliche toxische Effekte können unentdeckt sein.
Wir raten deutlichst von der Einnahme ab!
Bei den folgenden Informationen handelt es sich um eine Sammlung an Infos, die aus Berichten über diese Designerdroge entnommen wurden. Wir können keinerlei Gewähr auf die Richtigkeit geben und empfehlen jedem, weitere Quellen zu konsultieren.

 

Wirkung von MET

Die hier angegebenen Wirkungen und Nebenwirkungen sind alle sehr subjektiv und werden von jeder Person unterschiedlich wahrgenommen.
Sie müssen nicht alle immer auftreten und es kann noch weitere, unerwähnte Wirkungen geben. (Dann würden wir uns über ein Kommentar hierzu freuen!)
Diese Listen sollen nicht als Garantie, sondern als Orientierungshilfe dienen.

  • Psychedelisch (Pseudohalluzinationen, psychedelisches Denken – „Mindtrip“) – Dazu zählen Visionen bei geschlossenen wie auch bei offenen Augen.
  • Verändertes Hören
  • Verändertes (meist verlangsamtes) Zeitgefühl
  • Starke Euphorie möglich – Ähnlich wie bei 5-MeO-DMT. Wird oft als euphorischer als DMT empfunden.
  • Gefühl der Einigkeit und Empathie
  • Aphrodisierend – Tiefe Verbundenheit mit dem Partner und ein stark intensivierter Orgasmus kann (vor allem bei gemäßigten / normalen Dosierungen) eintreten, im hohen Dosisbereich kann es sehr schwer werden, bei der Sache zu bleiben und sich nicht ablenken zu lassen.
  • Stimulation / Sedierung – Je nach Set & Setting kann es entweder zu Energetisierung und Stimulation oder auch zu körperlicher Sedierung / Entspannung kommen.
    MET gilt als stimulierender als DMT und als vergleichbar stimulierend wie 5-MeO-DMT.

MET gilt als sehr ähnlich wie DMT, vor allem wenn es verdampft / geraucht wird.
Einige Konsumenten beschreiben die visuellen Veränderungen („Optics“) als farbenfroher und unnatürlicher als bei DMT, wobei dies von Person zu Person anders sein kann.
Außerdem gilt MET als etwas stimulierender und die Gedanken sind bei einigen Personen weniger realitätsfern als bei DMT (aber natürlich immer noch realitätsfern).

Von einigen Psychonauten wird Methylethyltryptamin als länger wirkendes DMT Lite (leichteres DMT) beschrieben.

Ähnlich wie bei 5-MeO-DMT ist ein stärkerer Bodyload (körperlicher, energetischer Effekt) als bei DMT spürbar, der jedoch nicht so intensiv wie der von 5-MeO-DMT ist, MET wird körperlich als weniger unangenehm als 5-MeO-DMT empfunden.

Eine allgemeine Beschreibung der Wirkung fällt bei Psychedelika recht schwer, da der Trip stark subjektiv ist und von Person zu Person, von Dosis zu Dosis, und sogar von Einnahme zu Einnahme sehr unterschiedlich ausfallen kann.
Jemandem der noch nie eine starke psychedelische Droge einnahm einen psychedelischen Trip zu erklären funktioniert nur ansatzweise, komplett nachvollziehen kann die unerfahrene Person die Wirkung allerdings nicht.

Die Gefühle werden verstärkt, die Wahrnehmung wird verändert und neue optische und akustische Reize können wahrgenommen werden.
Alles kann einem fremdartig und unbekannt vorkommen, als wäre man wieder ein kleines Kind.
Die Gedankengänge sind verändert, vor dem inneren Auge sieht man Muster, Farben oder sogar Personen und „Animationen“.

Bei höheren Dosierungen (vor allem inhalativ) kann es, ähnlich wie bei DMT, zu einem sogenannten Breakthrough (Durchbruch) kommen.
Der Berauschte findet sich dann in einer anderen Welt wieder, verliert komplett den Bezug zur Realität und kann außergewöhnliche, intensive und fantastische Erfahrungen machen.
Ein solcher Breakthrough ist ein für die Psyche extrem anspruchsvolles Erlebnis, das auch von Angst & Panik begleitet sein kann. Es kann die Lebenseinstellung & Wahrnehmung der Realität dauerhaft ändern, nicht wenige Menschen empfinden einen psychedelischen Breakthrough als tief spirituelles Erlebnis.
Nur Menschen mit sehr gefestigter Psyche und ohne schwere Probleme & Sorgen sollten einen solchen Breakthrough ansteuern!ffffffffffffffffffffff

 

Methylethyltryptamin Nebenwirkungen und Risiken

Es handelt sich hier um eine kaum erforschte Substanz!
Über den menschlichen Konsum zu Rauschzwecken ist kaum etwas bekannt.
Es kann unvorhersehbare Langzeitschäden und Nebenwirkungen geben, weshalb vom Konsum strikt abzuraten ist.

  • Evtl. Leicht erhöhter Blutdruck / erhöhte Herzfrequenz
  • Paranoia, Angstzustände („Badtrip“) – Diese Nebenwirkungen lassen sich durch einhalten von Set & Setting deutlich verringern, jedoch nie ganz ausschließen!
    Laut einigen Menschen ist MET weniger angsterzeugend als DMT.
  • Angstvolle Ich-Auflösung – Kann auch nicht mit Angst verbunden sein.
  • Pupillenerweiterung
  • Dysphorie, Trauer, ein Gefühl des Verlassenseins können aufkommen – Ein starker psychedelischer Trip ist ein sehr intensives, tiefenpsychologisches Erlebnis.
  • Lungenschädigung – Beim Rauchen / Inhalieren der Substanz.
  • Unangenehmer Bodyload / unangenehmes Körpergefühl – Scheint bei MET etwas stärker ausgeprägt zu sein als bei DMT, jedoch weniger stark als bei 5-MeO-DMT. Äußert sich in einem körperlichen Gefühl, das man wie einen Energieüberschuss, den man nicht los werden kann, beschreiben könnte.

Es ist mit ähnlichen Nebenwirkungen wie bei DMT zu rechnen, da MET nicht wissenschaftlich untersucht wurde, könnte es jedoch zu bislang unbekannten Nebenwirkungen & Risiken kommen.
Das Risiko beim Konsum ist also etwas höher als bei DMT, weswegen längere Pausen eingehalten werden sollten!

MET wird oft als etwas „leichter“ und minimal weniger intensiv als DMT empfunden, außerdem als positiver und farbenfroher als DPT und 5-MeO-DMT.
Dies könnte das Risiko eines negativen Trips etwas senken, wobei es durchaus ähnlich so hoch ist wie bei den anderen genannten Substanzen.

Psychedelische Drogen sind keine Spaßdrogen sondern Werkzeuge, mit denen die eigene Psyche erforscht und sogar geheilt werden kann.
Und so muss man diese Drogen auch behandeln!

Ein schlechter, überfordernder Trip kann im Konsumenten ein Trauma auslösen und eine Angststörung hinterlassen.
Dies vergeht im Normalfall, wenn der Trippende den Trip verarbeitet hat, was Tage, Wochen, Monate oder sogar Jahre dauern kann.
Um die Wahrscheinlichkeit eines schlechten Trips zu verringern, sollte man alle Safer Use Regeln einhalten und sehr gut auf Set, Setting & Dosis achten.
Mehr Safer Use Regeln gibt es hier!

 

Konsumformen / Applikationswege

Üblich ist der orale, inhalative oder nasale Konsum von MET.

MET ist oral auch ohne die Einnahme eines MAO-Hemmers wirksam (im Gegensatz zu DMT), die Dosisangaben weiter unten basieren auf der Einnahme ohne MAOI! Wird Methylethyltryptamin dennoch mit MAO-Hemmern kombiniert, muss die Dosierung deutlich geringer angesetzt werden! (MAO-Diät einhalten, sonst sind MAOI lebensgefährlich!)
Theoretisch sollte das Mischen mit MAO-Hemmern funktionieren, dazu gibt es jedoch kaum Erfahrungsberichte, weshalb davon eher abzuraten ist (zumal es ja auch gar nicht nötig ist).
Für den oralen Konsum wiegt man die Substanz entweder mit einer Feinwaage ab und füllt sie in Leerkapseln, oder löst sie in einem Lösemittel und dosiert volumetrisch.

MET inhalativ / rauchen / verdampfen ist eine recht oft gewählte Konsumform, da die Wirkung nicht so lang anhält und intensiver & schneller ist (wie bei DMT).
Zum Inhalieren ist jedoch nur die MET Freebase gut geeignet, HCl oder Fumarat Salze können zwar auch inhaliert werden, hier ist jedoch mit Wirkstoffverlusten und einer größeren Belastung für die Lunge zu rechnen, da im Vergleich zur Freebase mehr Wirkstoff verbrennt anstatt zu verdampfen.
Ähnlich wie bei DMT sollte MET nicht einfach in einer Bong / Pfeife geraucht, sondern in einer Ölpfeife oder extra dafür gebauten Konstruktion, genannt „The Machine“, verdampft werden. Das Feuer sollte die Substanz nicht direkt berühren, sondern nur erhitzen.
Verdampfen in einem Vaporizer ist auch möglich, jedoch kann der unangenehme Geschmack des MET schwer aus dem Vaporizer entfernt werden.
Wegen der schädlichen Wirkung auf die Lunge sollte die Substanz (und andere Substanzen) nicht oft inhaliert werden!

Methylethyltryptamin nasal zu konsumieren ist mit einem sehr unangenehmen Brennen in der Nase & mit einer Belastung der empfindlichen Nasenschleimhäute verbunden und daher nicht so gut geeignet. Der Schmerz kann ein negativer Einstieg für den Trip sein.

Theoretisch ist auch rektaler, sublingualer, intravenöser und intramuskulärer Konsum möglich, über diese Applikationswege ist jedoch wenig bekannt.
Gerade von IV & IM Konsum ist abzuraten, da dies sehr riskant ist und das Injezieren den Trip negativ beeinflussen kann.

 

MET Dosis / Dosierung

Diese Dosisangaben sind nur eine ungefähre Orientierungshilfe, die aus Konsumentenberichten abgeleitet wurden.
Es muss mit einem Allergietest und einer sehr niedrigen Dosis begonnen werden!
Mehr Safer Use Regeln findet ihr hier.

Oral:

  • Erste Effekte ab: 40-60mg
  • Leichte Wirkung: 60-120mg
  • Normal: 120-150mg
  • Starke Wirkung: 150-200mg
  • Sehr starke Wirkung: 190mg+

Inhalativ:

  • Erste Effekte ab: 10-15mg
  • Leichte Wirkung: 15-40mg
  • Normal: 30-60mg
  • Starke Wirkung: 50-90mg
  • Sehr starke Wirkung: 80mg+

Nasal:

  • Erste Effekte ab: 5-10mg
  • Leichte Wirkung: 10-20mg
  • Normal: 18-25mg
  • Starke Wirkung: 23-35mg
  • Sehr starke Wirkung: 32mg+

 

MET Wirkzeit

Oral:

  • Wirkungseintritt nach: 1-2 Stunden
  • Hochkommen: 30-60 Minuten
  • Hauptwirkung: 4-6 Stunden
  • Davon Peak: 1 1/2 – 2 1/2 Stunden
  • Runterkommen: 1-3 Stunden
  • Afterglow: 6-24 Stunden

Inhalativ:

  • Wirkungseintritt nach: 30-60 Sekunden
  • Hochkommen: wenige Sekunden
  • Hauptwirkung: 30-75 Minuten
  • Davon Peak: 10-20 Minuten
  • Runterkommen: 20-40 Minuten
  • Afterglow: 20-60 Minuten

Nasal:

  • Wirkungseintritt nach: 2-5 Minuten
  • Hochkommen: 20-40 Minuten
  • Hauptwirkung: 2-4 Stunden
  • Davon Peak: 1-1 1/2 Stunden
  • Runterkommen: 1-2 1/2 Stunden
  • Afterglow: 4-12 Stunden

 

Rechtsstatus von Methylethyltryptamin

In Deutschland unterliegt MET bislang weder dem BtMG noch dem Neue Psychoaktive Substanzen Gesetz und ist damit legal.

MET ist in wohl keinem Land weltweit explizit verboten, wegen seiner Nähe zu DMT ist es jedoch in Ländern mit Analog-Verboten illegal, bspw. in Großbritannien, einige US-Bundesstaaten und in Neuseeland.

 

Toleranzentwicklung

Die Toleranzentwicklung erfolgt bei MET wohl ähnlich wie bei DMT, das heißt es gibt kurz nach dem Konsum eine Steigerung der Toleranz, die sich aber sehr schnell wieder abbaut (schon nach wenigen Stunden / Tagen).
Es scheint keine oder nur eine schwache Kreuztoleranz mit anderen Psychedelika zu geben.
Pausen sollten dennoch eingehalten werden, nämlich wegen der starken psychischen Belasutng durch einen psychedelischen Trip!

 

Pharmakologie

Wie andere Psychedelika auch wirkt MET vermutlich als partieller Agonist am 5HT2A Rezeptor.
Genaue Informationen zum Wirkmechanismus von MET sind nicht bekannt (generell ist bislang nicht erforscht, wie genau psychedelische Effekte erzeugt werden).

 

Reaktionen auf Testing Kits

Um zu erkennen, ob es sich bei einer Substanz tatsächlich um die gewünschte Droge handelt, sollte man sie mit Drogen-Test-Kits überprüfen.
Hierbei handelt es sich um eine Mischung verschiedener Chemikalien, die eine deutlich erkennbare Reaktion zeigen, wenn sie mit bestimmten Substanzen in Berührung kommen.

Diese Drogentest Kits kann man sich auf verschiedenen Seiten bestellen, darunter auf Azarius, Amazon oder Ebay.

Doch Vorsicht: Wenn man sich einen einzigen Test kauft (bspw. den Marquis Reagent) kann dies noch längst keine verlässlichen Ergebnisse zur Identität einer Substanz liefern.
In den Zeiten von Research Chemcials / neuen psychoaktiven Substanzen kann es sich ja um etliche verschiedene, teils sehr nah mit einander verwandte Drogen handeln, auf die viele Tests identisch reagieren werden, sodass man nicht sicher sein kann, ob man nun die eine oder die andere Substanz vor sich hat.
Um eine höhere Sicherheit zu haben, muss man (wenn man nicht die Möglichkeit hat, seine Drogen von einem professionellem Labor testen zu lassen) verschiedene Drogentests verwenden und die Ergebnisse dann genau analysieren.

Auch dies bietet noch keine hundertprozentige Sicherheit, es ist aber deutlich besser, als einfach auf die Angaben des Verkäufers zu vertrauen!

Es gibt Testresultate zu MET nur einmal online, weswegen die Angaben nicht unbedingt stimmen müssen, da sie auf nur einer Quelle basieren.
Beim Mandelin Reagent soll es eine orange-braune Verfärbung, beim Marquis Reagent eine dunkelbraune, schwärzliche Verfärbung und beim Ehrlich’s Reagent eine pinke, rötliche Verfärbung geben.

 

MET Löslichkeit

Über die Löslichkeit von MET ist uns derzeit nichts bekannt, solltet ihr Infos hierzu haben hinterlasst doch ein Kommentar oder schreibt uns eine Mail!

 

Mischkonsum und gefährliche Kombinationen

Mischkonsum ist grundsätzlich eine drastische Erhöhung der Gefahr.

Über jede einzelne Kombination muss sich vorher genauestens informiert und Erfahrungsberichte gesucht werden, da es immer gefährliche Wechselwirkungen geben kann.

  • MAO-Hemmer: Im Gegensatz zu DMT ist es bei MET nicht nötig, es mit MAO-Hemmern zu kombinieren um es oral wirksam zu machen, es wird durch die Monoaminooxidase nicht abgebaut.
    Das Mischen mit MAOI ist zwar möglich und führt zu einer extremen Verstärkung & Verlängerung der Wirkung, da über die Mischung von Methylethyltryptamin mit MAOI wenig bekannt ist, ist davon jedoch klar abzuraten!
    Sollte diese Kombination dennoch versucht werden, muss das MET deutlich niedriger dosiert werden, ist nur etwas für sehr erfahrene Psychonauten.
  • MET + DPT: Die Kombination dieser beiden psychedelischen Tryptamine wird von einigen Menschen als sehr lohnenswert und angenehm empfunden.
    Ebenso wie der Mischkonsum mit anderen Psychedelika ist sie jedoch nur etwas für erfahrene Psychonauten, die auch schon einige Erfahrungen mit den beiden Substanzen im Monokonsum haben!
    DPT an sich wirkt oft düster und seltsam, die Kombination mit MET soll diese Düsterheit verdrängen und die Erfahrung soll euphorischer & intensiver sein als MET im Monokonsum.
    Beide Substanzen sollten deutlich niedriger dosiert werden als im Einzelkonsum, sie verstärken sich gegenseitig!
  • Andere Psychedelika: Der Mischkonsum von verschiedenen Psychedelika miteinander kann eine unvorhersehbar intensive Verstärkung der Wirkung (Wechselwirkungen) auslösen. Nur erfahrene Psychonauten sollten mit solchen Kombinationen experimentieren!
    Es kann außerdem gefährliche Wechselwirkungen zwischen einzelnen Psychedelika geben, man muss sich also vorher genauestens über jede Kombination informieren, die man einnehmen möchte!
  • Dissoziativa (MXE, Ketamin etc.): Paranoia und Verwirrtheitszustände sind häufig, es kann auch zu körperlichen Problemen wie Bluthochdruck und Herzrasen kommen.
    Viele Konsumenten berichten außerdem davon, dass die Kombination aus Psychedelika und Dissoziativa oft einen düsteren, nur schwer zu kontrollierenden Trip verursacht. Auch diese Kombinationen dürfen nur von erfahrenen Psychonauten eingegangen werden, die wissen was sie tun.
  • Alkohol: Der Trip wird etwas abgestumpft wenn Alkohol dazu getrunken wird. Der Mischkonsum ist nicht empfehlenswert, es kann zu Übelkeit kommen.
  • Kratom & andere Opioide: Auch hier wird der psychedelische Trip abgestumpft und abgeschwächt.
  • Benzodiazepine: Benzodiazepine schwächen den Trip stark ab und können Angstzustände und Panikattacken während einer psychedelischen Reise unterdrücken.
    Benzos werden auch im Krankenhaus Konsumenten gegeben, die starke Panik haben.
    Oft wird der Trip nicht komplett beendet, sondern nur die Angst, dies kommt auf das Benzodiazepin und auf die Dosierung an.
    Vorsicht, Benzodiazepine als Tripstopper zu haben ist kein Freifahrtsschein auf die Safer Use Regeln verzichten zu können!
    Auch ein Horrortrip der mit Benzos abgebrochen wurde kann eine posttraumatische Belastungsstörung hinterlassen. Einige Konsumenten spekulieren sogar, dass ein mit Benzo abgebrochener Trip das häufiger tut als ein durchgestandener Badtrip.
  • Upper (Amphetamin, 2-FA, 4F-MPH, Kokain etc.): Der Mischkonsum von Stimulanzien mit Psychedelika ist gar keine gute Idee!
    Da Upper psychotisch und angststeigernd wirken, ist die Horrortrip-Gefahr deutlich erhöht und auch die Gefahr eine anhaltende „Drogenpsychose“ zu entwickeln steigt massiv.
    Auch körperlich kann diese Kombination sehr bedrohlich, bis hin zu lebensgefährlich sein, da der Kreislauf und das Herz belastet wird.
    Wenn der Upper extrem gering dosiert wird können manch erfahrene Konsumenten vielleicht mit dieser Mischung umgehen, für die allermeisten ist dies jedoch ein striktes Tabu!
  • Empathogene (MDMA, Methylon, 5-MAPB etc.): Das Mischen von Psychedelika mit Empathogenen (was meist stark serotonerge Upper sind) erzeugt eine sehr heftige psychedelische Erfahrung, die von starker Empathie und Liebe begleitet, aber auch sehr belastend und intensiv sein kann, weshalb sie nur von erfahrenen Psychonauten eingenommen werden sollte.
    Beide Substanzen (so wohl das Psychedelikum als auch das Empathogen) müssen etwa halb so niedrig dosiert werden, wie wenn man die Substanzen im Monokonsum nehmen würde!

Mehr Substanzinfos von Tryptaminen

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