Mexedron (Mexedrone) – Legales Cathinon, „Mephedron Ersatz“ & Research Chemical

Mexedron / Mexedrone – Legales Cathinon, Mephedron Ersatz & Research Chemical

Mexedron (englisch: Mexedrone) ist ein sehr neues und unbekanntes Mexedron (Mexedrone)Research Chemical (neue psychoaktive Substanz), das als (halb)legaler Mephedron Ersatz (bzw. 3-MMC Alternative) in Online Shops verkauft wird.
Es kommt von der Qualität und Intensität der Wirkung jedoch bei weitem nicht an 4-MMC (Mephedron) ran und wird von den meisten Konsumenten als sehr enttäuschend und nicht lohnend angesehen.

Es zählt zu den Cathinonen und ist das Alpha-methoxy Derivat von Mephedron (4-MMC)!

Neben Mexedrone werden aktuell unter anderem auch noch Ethyl-Hexedron, 2-MMC, 3-CMC oder 4-CMC als Mephedron (4-MMC) bzw. 3-MMC Ersatz / Alternative / Replacement angeboten.
Von diesen Substanzen schneidet Mexedrone von der Wirkung her deutlich am schlechtesten ab!

Userberichte die den Kauf von Mexedron nicht bereuen nachdem sie es probierten und nur eine leichte oder sogar gar keine Wirkung verspürten, findet man so gut wie gar nicht.
Vom Kauf ist dementsprechend nicht nur wegen der Gefahren sondern auch wegen der zu erwartenden (Nicht-)Wirkung abzuraten!

Wegen der serotonergen Wirkung könnte diese Substanz potentiell als Streckmittel, bzw. für die Hersteller billigerer Ersatz für XTC-Pillen verwendet werden.
Um sich als Konsument vor einer solchen Verwechslung zu schützen wenn man unbekannte Ecstasy Tabletten konsumieren will, sollte man diese immer mit einem Drogenschnelltest testen ob tatsächlich MDMA enthalten ist. Gleiches gilt auch für kristallines MDMA.

Andere Namen: Mexedrone (engl.), 4-MMC-oMe

IUPAC: 3-methoxy-2-(methylamino)-1-(p-tolyl)propan-1-one

Summenformel: C12H17NO2

Molekulare Masse: 207,27 g/mol

Es gibt nicht genug Informationen zu dieser Substanz!
Kaum Erfahrungsberichte von Konsumenten und erst Recht sehr wenige wissenschaftliche Abhandlungen.
Dementsprechend ist der Konsum ein unberechenbares Risiko, mögliche toxische Effekte können unentdeckt sein.
Wir raten deutlichst von der Einnahme ab!
Bei den folgenden Informationen handelt es sich um eine Sammlung an Infos, die aus Berichten über diese Designerdroge entnommen wurden. Wir können keinerlei Gewähr auf die Richtigkeit geben und empfehlen jedem, weitere Quellen zu konsultieren.

 

Wirkung von Mexedron

Die hier angegebenen Wirkungen und Nebenwirkungen sind alle sehr subjektiv und werden von jeder Person unterschiedlich wahrgenommen.
Sie müssen nicht alle immer auftreten und es kann noch weitere, unerwähnte Wirkungen geben. (Dann würden wir uns über ein Kommentar hierzu freuen!)
Diese Listen sollen nicht als Garantie, sondern als Orientierungshilfe dienen.

  • Empathie & Liebe für die Mitmenschen, Gefühl der Geborgenheit – Dies ist die wohl wichtigste Wirkung dieser Substanz.
  • Stimulation (Aufputschend, wachmachend) – Die stimulierende Komponente ist, verglichen mit anderen Uppern, nur gering ausgeprägt, da die Wirkung hauptsächlich auf der Serotonin-Aktivität beruht (mehr dazu beim Unterpunkt Pharmakologie) und sich in Empathie und Euphorie äußert.
  • Sedation (schlaffördernd, entspannend) – Konträr dazu, dass serotonerge und dopaminerge Cathinone als Stimulanzien / Upper gelten, wirkt Mexedrone oft eher sedierend / entspannend.
    Gerade in etwas höheren Dosierungen (aber auch in geringen!) kommt die sedierende, schlaffördernde Wirkung sehr zum Vorschein.
  • Appetitzügelnd – Der Appetit und der Hunger wird bei diesem Cathinon nur sehr gering unterdrückt, viele Konsumenten berichten sogar davon, dass sie nach dem Konsum von Mexedron Hunger oder Appetit bekamen und etwas essen wollten.
  • Konzentrations- und Leistungssteigerung
  • Aphrodisierend – Steigerung der sexuellen Lust und Verzögerung des Orgasmus
  • Euphorisch
  • Gesteigerter Rededrang – Ein sogenannter „Laberflash“
  • Verbessertes Musikempfinden – Konsumenten fühlen sich oft eins mit der Musik und können sich beim Tanzen sehr gut auf sie einlassen.
  • Intensivere Licht- und Farbwarhnehmung
  • Intensivierung des Tastsinns – Berührungen, vor allem von anderen Menschen, können sich kribbelnd und besonders angenehm anfühlen
  • Offenheit – Man sollte serotonerge Upper besser nicht mit Menschen nehmen die man nicht gut kennt, da man Dinge von sich erzählen könnte, die man anderen eigentlich nicht erzählen will.

Generell wird die Wirkung meist als eher schwach, wenig euphorisch, stimulierend und aphrodisierend empfunden.
Gerade Konsumenten die auf der Suche nach der extrem starken Euphorie sind, die Mephedron (4-MMC) auslöste, sind hier an der falschen Adresse und werden von der milden Wirkung enttäuscht sein.
Sie wird manchmal mit der von MDAI verglichen, da sie serotonerg, wenig stimulierend (manchmal sogar sedierend / schlaffördernd!) und eher sanft ist.
Doch Vorsicht, MDAI wird von den meisten Usern als deutlich bessere und lohnendere Substanz angesehen als Mexedron!

Wegen der sedierenden Komponente und weil Mexedrone so gut wie gar nicht aufputschend wirkt, ist es nicht sehr gut als Partydroge zum Feiern gehen geeignet.
Ein besseres Setting für den Konsum dieses Cathinons ist das Zuhause des Konsumenten mit der Möglichkeit, sich ins Bett legen zu können.
Es wird eher als „Kuscheldroge“ beschrieben, als als Partydroge.

Manche Konsumenten verspüren bei der Einnahme von normalen Dosen von Mexedrone allerdings auch so gut wie gar keine Wirkung!
User-Berichte die den Kauf dieser Substanz nicht bereuen, findet man so gut wie überhaupt nicht.
Es scheinen außerdem Mexedrone Batches verschiedener Qualitäten und Reinheiten in Umlauf zu sein, da es durchaus auch Berichte von Usern gibt, die diese Substanz mögen und die eine sehr euphorische, manchmal sogar stimulierende Wirkung erzielten.

Sicher, dass dies an in der Qualität schwankendem Mexedron liegt kann man nicht sein, es kann auch sein dass der Verkäufer eine andere Substanz als Mexedron ausgab oder dass es sich bei diesen Erfahrungsberichten um Betrugsversuche („Shilling“) handelt, die dazu dienen sollen, diese Substanz besser verkaufen zu können.

Nebenwirkungen und Risiken von Mexedron

  • Abhängigkeitspotential vorhanden – ähnlich wie bei MDAI oder MDMA (geringer als bei hauptsächlich dopamin- & noradrenalinergen Uppern wie Amphetamin)
  • Dehydration
  • Steigerung des Blutdrucks
  • Unterdrückung der Körperfunktionen (z.B. Harndrang, Hunger & Durst)
  • Serotonin-Syndrom – Bei zu Überdosierung & Mischkonsum (siehe Überschrift Mischkonsum und gefährliche Kombinationen), kann im schlimmsten Fall tödlich enden oder dauerhafte Schäden verursachen!
  • Übelkeit und Erbrechen– Gerade bei nasalem Konsum kann sehr starke Übelkeit entstehen, auch weil man sehr viel Substanz konsumieren und den ekelhaften Geschmack ertragen muss, der die Kehle runterläuft.
  • Paranoia & psychotische Phasen („Drogenpsychose“) möglich – Vor allem bei Überdosierung, wenn auch extrem selten & geringere Gefahr als bei Uppern wie Amphetamin
  • Craving, also Gier nach der Substanz (Deswegen wird oft nachgelegt)
  • Kalte Hände & Füße
  • Schweißausbrüche, schwitzige Hände und Füße -Diese Nebenwirkung wird sehr häufig (von fast jedem Konsumenten, auch in niedrigeren Dosierungen) nach dem Konsum von Mexedrone verspürt, sie tritt meist als erstes Anzeichen der Wirkung direkt nach Wirkeintritt ein.
  • Erweiterung der Pupillen
  • Sexuelle Dysfunktion möglich
  • Neurotoxizität / Kardiotoxizität ist möglich, aber nicht bestätigt
  • Depressive Verstimmungen beim Runterkommen & in den nächsten Tagen
  • Bei Überdosierung: Halluzinationen, Schwindel & veränderte optische Wahrnehmung, Verwirrtheitszustände
  • Verengung der Blutgefäße
  • Probleme beim Urinieren
  • Zähneknirschen und Kieferkrämpfe („kiefern“, „Kieferkicks“, „Mundgulasch“)
  • Unangenehmer Körper- und Mundgeruch – Gerade einen Tag nach dem Konsum höherer Dosen berichten einige Konsumenten von einem Körpergeruch, der an den chemischen Geruch der Substanz erinnert.
    Eventuell wird Mexedron (teilweise) über die Haut ausgeschieden!

Es handelt sich hier um eine kaum erforschte Substanz!
Über den menschlichen Konsum zu Rauschzwecken ist kaum etwas bekannt.
Es kann unvorhersehbare Langzeitschäden und Nebenwirkungen geben, weshalb vom Konsum strikt abzuraten ist.

Um der Dehydration entgegen zu wirken und eine Beschädigung der Nieren zu verhindern muss genug getrunken werden (etwa 250-500ml Wasser pro Stunde)!

Die von Mexedrone am häufigsten verspürten Nebenwirkungen sind Übelkeit, Schweißausbrüche (und schwitzige Hände, Füße), Craving und eine Verengung der Blutgefäße.

Konsumformen / Applikationswege

Üblich ist der orale oder nasale Konsum von Mexedron.

Da der nasale Konsum einen sehr unangenehmen, chemischen Geschmack in der Kehle hinterlässt, der aufgrund der großen Menge an Substanz die für eine Wirkung geschnupft werden muss sehr präsent ist, Übelkeit verursachen kann, ist der nasale Konsum nicht gut geeignet.
Die Wirkdauer ist bei Mexedrone nasal außerdem so gering, dass die meisten Konsumenten deutlich vom nasalen Konsum abraten.

Am besten man füllt die gewünschte Dosierung der Substanz in eine Leerkapsel (klick) und schluckt diese:

Auch der intravenösen / intramuskuläre, inhalative, sublinguale und rektale Konsum von Mexedron sollte möglich sein, über diese Konsumformen ist allerdings kaum etwas bekannt.

Mexedron sublingual soll besser als nasal oder oral geeignet sein, da man niedrigere Dosierungen als oral benötigt (ähnlich wie bei nasal) und die Wirkung recht schnell einsetzt.
Diese Applikationsform kann allerdings das Zahnfleisch und die Zähne beschädigen und der ekelhafte Geschmack kann Übelkeit und Ekel erzeugen!

Mexedrone rektal soll am besten geeignet sein, da die Wirkung schneller und stärker einsetzt und man vergleichbare Dosierungen wie nasal benötigt.
Doch Vorsicht, es ist nicht sicher, wie sehr Mexedron die Darmschleimhäute beschädigt!

Das rektale einführen von Drogen sollte nur sehr selten und unter Einhaltung penibelster Hygiene vollführt werden.

Mexedron Dosis / Dosierung

Diese Dosisangaben sind nur eine ungefähre Orientierungshilfe, die aus Konsumentenberichten abgeleitet wurden.
Es muss mit einem Allergietest und einer sehr niedrigen Dosis begonnen werden!
Mehr Safer Use Regeln findet ihr hier.

Oral:

  • Erste Effekte ab: 20-40mg
  • Leichte Wirkung: 70-150mg
  • Normal: 150-250mg
  • Starke Wirkung: 250-350mg
  • Sehr starke Wirkung: 350mg+

Nasal:

  • Erste Effekte ab: 10-25mg
  • Leichte Wirkung: 50-80mg
  • Normal: 60-120mg
  • Starke Wirkung: 120-200mg
  • Sehr starke Wirkung: 200mg+

 

Mexedrone Wirkzeit

Die Wirkzeit ist bei serotonergen Uppern stark von der konsumierten Dosierung abhängig (und natürlich auch davon ob und wann nachgelegt wurde).

Oral:

  • Wirkungseintritt nach: 30-60 Minuten
  • Hauptwirkung: 2-4 Stunden
  • Runterkommen: 2-4 Stunden
  • Afterglow: 2-6 Stunden

Nasal:

  • Wirkungseintritt nach: 3-10 Minuten
  • Hauptwirkung: 30-60 Minuten
  • Runterkommen: 30-60 Minuten
  • Afterglow: 1-4 Stunden

 

Safer Use und Set & Setting bei Mexedron

Bei dieser Substanz sind, wie bei allen anderen Empathogenen, das Set und Setting extrem wichtige Faktoren, dafür wie positiv die Wirkung ausfällt.
Set bezeichnet den Zustand des Konsumenten, also beispielsweise seine Stimmung, seine Sicht auf die Dinge, seine Art zu denken und sein bisheriges Leben.
Setting ist der Ort an dem der Konsum stattfindet und beinhaltet auch die Personen, mit der die Droge eingenommen wird.

Man sollte serotonerge Empathogene nur konsumieren, wenn man vorher schon gute Laune hat.
Es handelt sich nicht um eine Glückspille die man einwirft und die einen zuverlässig auf Wolke Sieben schickt, sondern die Gefühle werden, ähnlich wie bei Psychedelika nur nicht ganz so ausgeprägt wie bei diesen, verstärkt.

Das Setting sollte ein sicherer Ort sein, der den Berauschten vertraut und für alle Personen angenehm ist.
Sehr gut eignet sich bei schönem Wetter ein abgeschirmter Platz in der Natur, beispielsweise auf einer Wiese an einem Fluss!
Alternativ nehmen einige Menschen serotonerge Upper auch gerne auf Partys und in Discos, dies ist allerdings nur für erfahrenere Konsumenten geeignet, die bereits einige Erfahrungen mit dieser Substanz machten und sich sicher sind, dass sie der Rausch auch in der Öffentlichkeit nicht überfordert.
Ist dies der Fall können auch Partys, Festivals und Konzerte gute Orte für Einnahme sein, besonders elektronische Musik erfreut sich hier großer Beliebtheit.
Man sollte, konsumiert man öffentlich, allerdings niedriger dosieren um mögliche Nebenwirkungen (wie Übelkeit & Paranoia) zu reduzieren!

Da man wegen er empathogenen Wirkung eventuell Dinge erzählt, von denen man im nüchternen Zustand nicht möchte, dass andere Leute sie wissen, sollte man wie schon gesagt Empathogene nur mit Personen einnehmen, denen man vertraut, die man mag, im besten Falle liebt.
So können sich auch viel tiefere und bessere Gespräche entwickeln als mit weniger guten Bekannten!

 

Rechtsstatus von Mexedrone

In Deutschland ist Mexedron bisher nicht im BtMG.

So ist das in den meisten Ländern weltweit, abgesehen von Schweden (dort ist es seit dem 26.01.2016 illegal) und, wegen der Ähnlichkeit zu Mephedron, den Ländern mit Analog oder Substanzklassen-Verboten, wie beispielsweise England.

Da es sich hier um ein Cathinon handelt, fällt Mexedron unter das deutsche NPS Gesetz.

 

Toleranzbildung bei Mexedron

Die Toleranzbildung verläuft ähnlich wie bei MDMA.
Gerade bei häufigem, hochdosierten Konsum steigt die Toleranz an und es werden größere Mengen benötigt um den selben Effekt zu erzielen.
Diese baut sich nach etwa 7-14 Tagen Konsumpause wieder ab.

Doch Vorsicht:
Dass die Toleranz gegenüber der Substanz abgebaut ist bedeutet nicht, dass sie nach nur 7-14 Tagen wieder so wie vor der ersten Einnahme wirkt!
Der Serotoninhaushalt muss sich erst wieder einigermaßen erholen und normalisieren, bis während des Rausches wieder eine genug hohe Serotoninkonzentration im Hirn entstehen kann, sodass eine euphorische, positive Wirkung verspürt wird.
Würde der Konsument diese Substanz alle 14 Tage nehmen, würde die Wirkung von mal zu mal schwächer und unangenehmer werden.

Eine Pause von 2-3 Monaten ist das Minimum, wenn eine gute Wirkung durch serotonerge Upper verspürt werden soll!
Selbstverständlich gilt diese Pause für alle serotonerge Upper. Mexedrone, MDMA, 5-MAPB und MDAI beispielsweise sind alles Substanzen die eine Kreuztoleranz haben und ein und den selben Serotoninhaushalt beanspruchen.

 

Mexedrone Pharmakologie

Es gibt bisher keinerlei wissenschaftliche Untersuchungen zur Pharmakologie von Mexedron, es handelt sich hier nur um Vermutungen die auf der strukturellen Ähnlichkeit zu Mephedron (4-MMC) und den subjektiven Wirkungen die empfunden werden basieren.

Vermutlich wirkt es aber als Serotonin-, Dopamin- und Noradrenalin-Ausschütter und Wiederaufnahmehemmer.
Wegen der eher wenig stimulierenden, mehr sedierenden Wirkung wird außerdem spekuliert, dass die Wirkung vor allem auf einer hohen serotonergen und weniger auf einer dopaminergen oder noradrenergen Aktivität basiert.

Es gibt außerdem den Verdacht dass Mexedrone leicht MAO-hemmend wirkt, bestätigt durch irgendwelche Studien wurde diese These jedoch nie und von der Wirkung und den von Konsumenten verspürten Nebenwirkungen her ist dies auch eher unwahrscheinlich.
Bisher gibt es keine Berichte über Vergiftungssymptome durch Tyramin oder Tyrosin-haltige Lebensmittel nach dem Konsum von Mexedron, ein starker MAO-Hemmer (MAOI) kann es also nicht sein.

 

Löslichkeit von Mexedrone

Über die genaue Löslichkeiten von Mexedron ist so gut wie gar nichts bekannt.

Es ist allerdings wasserlöslich, wie viel Substanz sich pro ml Flüssigkeit löst ist jedoch unbekannt.
Das Auflösen von 500mg Mexedrone in 100ml Wasser sollte allerdings problemlos funktionieren.

Vermutlich löst es sich auch in Ethanol und sollte in Wasser gelöst nicht lang gelagert werden, da es inaktiv oder „schlecht“ werden kann.
Deshalb sollte man für längere Lagerung (wieso auch immer man es flüssig anstatt als Pulver lagern möchte) Ethanol oder Vodka verwenden.

 

Mischkonsum und gefährliche Kombinationen

Mischkonsum ist grundsätzlich eine drastische Erhöhung der Gefahr.

Über jede einzelne Kombination muss sich vorher genauestens informiert und Erfahrungsberichte gesucht werden, da es immer gefährliche Wechselwirkungen geben kann.

  • Andere Stimulanzien: Der Mischkonsum von verschiedenen Stimulanzien ist potentiell sehr gefährlich, da der Blutdruck und die Herzfrequenz stark erhöht und auch die Nebenwirkungen wie Dehydration verstärkt werden.
  • 25X-NBOMe, 25x-NBF & co.: Die Amphetamin-Analoge von psychedelischen Phenethylaminen, wie 25x-NBOMe, 25x-NBF etc. sind an sich schon aufputschend und stimulierend und wirken stark auf die Herzfrequenz und den Blutdruck.
    Der Mischkonsum von Stimulanzien mit diesen Psychedelika kann lebensgefährlich sein!!
  • Psychedelika: Auch bei anderen Psychedelika kann es im Mischkonsum mit Empathogenen zu Komplikationen mit dem Blutdruck und Kreislauf kommen.
    Auch die psychische Seite ist nicht zu unterschätzen, da die serotonerge Upper die Wirkung extrem verstärken und Paranoia auslösen können.
  • DXM: Der Mischkonsum von DXM mit serotonergen Uppern ist lebensgefährlich! Es kann zu einem potentiell tödlichen Serotoninsyndrom kommen, da DXM auch serotonerg wirkt. Die psychische Seite des Trips ist auch nicht unterschätzen und kann extrem verstörend und zu intensiv sein.
  • Andere Dissoziativa (MXE, Ketamin etc.): Paranoia und Verwirrtheitszustände sind häufig, es kann auch zu körperlichen Problemen wie Bluthochdruck und Herzrasen kommen.
    Darf nur sehr niedrig dosiert und von Experten in diesem Bereich eingenommen werden!
  • Alkohol: Stark gesteigerte Dehydration! Die Wirkung des Alkohols wird durch diese Droge unterdrückt, weswegen nicht mehr abgeschätzt werden kann, ob zu viel getrunken wird.
    Dies kann zu einer Alkoholvergiftung, die lebensbedrohlich werden kann, führen.
  • Tramadol: Tramadol ist serotonerg, eine Kombination mit serotonergen Uppern ist deswegen potentiell tödlich, da es zu einem Serotoninsyndrom kommen kann!
  • Kratom & andere Opioide: Die Krampfschwelle wird beim Mischkonsum stark gesenkt, weshalb es leicht zu Krampfanfällen kommen kann.
  • MAO-Hemmer: Tödliche Kombination! Vorsicht!
  • Downer: Die Kombination aus Uppern und Downern (wie Benzodiazepinnen, Opioiden, Alkohol & GBL) kann zu einer gefährlichen Kreislaufbelastung führen.
    Die Herzfreguenz und der Blutdruck könnnen erhöht werden.
    Außerdem wird die sedierende Komponente der Downer unterdrückt, weshalb es leicht zu einer Überdosierung kommen kann, weil der Konsument nicht mehr einschätzen kann, wie stark die Wirkung der Downer bereits ist und er deshalb eventuell nachlegt.

 

Weitere Substanzinfos zu Cathinonen

 

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