MXE (Methoxetamin) – Substanzinfo zum bekannten Dissoziativum

MXE (Methoxetamin) – Substanzinfo zum berühmten Research Chemical Dissoziativum

MXE (Methoxetamin) ist ein Arylcyclohexylamin das stark dissoziativ wirkt und als MXE (Methoxetamin)Research Chemical / Designerdroge in Online Shops verkauft wird / wurde.
Es erreichte aufgrund seiner von vielen Konsumenten als angenehm empfundenen Wirkung einen recht hohen Beliebtheitsstatus, weshalb MXE inzwischen in vielen Ländern verboten wurde (mehr dazu bei der Überschrift „Rechtsstatus von MXE„).

Es handelt sich bei Methoxetamin um 3-MeO-2′-Oxo-PCE, wie man sieht ist es also eine mit PCE (und auch mit PCP) verwandte neue psychoaktive Substanz.
Vor dem Auftauchen auf dem Research Chemcial Markt war nichts über dieses Dissoziativum bekannt.

MXE liegt üblicherweise als Racemat, also als 1:1 Gemisch aus zwei unterschiedlichen Enantiomeren vor.
Durch unterschiedliche Synthesen können sich mehr des einen als des anderen Enantiomers im MXE Gemisch befinden, was eine unterschiedliche Wirksamkeit (d.h. Wirkung, Wirkzeit, Nebenwirkungen etc.) zur Folge haben kann.
Dies, und dass Verunreinigungen und falsch angegebene Substanzen als MXE verkauft werden, kann ein Grund dafür sein, dass die Qualität des verkauften Methoxetamin mitunter stark schwanken kann.

Laut Konsumenten sind einige MXE Batches sehr nebenwirkungsreich (Kopfweh, Schwindel etc.) und haben keine besonders positive dissoziative Wirkung.
Andere wiederrum sind nachwievor sehr gut wirksam.

Andere Namen: MXE, Methoxetamin, Methoxetamine (engl.), 3-MeO-2′-Oxo-PCE, 3-MeO-2-Oxo-PCE, Mexxy / Mexy, roflcoptr, M-Ket

IUPAC: (R/S)-2-(3-Methoxyphenyl)-2-(ethylamino)cyclohexanon, (R/S)-2-(3-Methoxyphenyl)-2-(ethylamino)cyclohexanone (engl.)

Summenformel: C15H21NO2

Molekulare Masse: 247,33 g/mol

Schmelzpunkt: 244,9°C; Siedepunkt: 389°C

Es gibt nicht genug Informationen zu dieser Substanz!
Kaum Erfahrungsberichte von Konsumenten und erst Recht sehr wenige wissenschaftliche Abhandlungen.
Dementsprechend ist der Konsum ein unberechenbares Risiko, mögliche toxische Effekte können unentdeckt sein.
Wir raten deutlichst von der Einnahme ab!
Bei den folgenden Informationen handelt es sich um eine Sammlung an Infos, die aus Berichten über diese Designerdroge entnommen wurden. Wir können keinerlei Gewähr auf die Richtigkeit geben und empfehlen jedem, weitere Quellen zu konsultieren.

 

Wirkung von MXE

Die hier angegebenen Wirkungen und Nebenwirkungen sind alle sehr subjektiv.
Sie müssen nicht alle immer auftreten und es kann noch weitere, unerwähnte Wirkungen geben. (Dann würden wir uns über ein Kommentar hierzu freuen!)
Diese Listen sollen nicht als Garantie, sondern als Orientierungshilfe dienen.

Die Wirkung von Dissoziativa ist individuell sehr unterschiedlich und variiert auch stark mit der eingenommenen Dosis.
Während geringere bis normale Dosierungen noch nahezu alltagstauglich sind, lösen hohe Dosierungen einen sehr psychedelischen, dissoziativen Trip aus.

  • Motorische Schwierigkeiten / Dissoziation vom Körper – Der Körper lässt sich schwerer kontrollieren. Die Dissoziation vom Körper kann in hohen Dosierungen zu außerkörperlichen Erfahrungen (out-of-body experience) führen.
    Der Körper fühlt sich nicht mehr so schwer an, die generelle Wahrnehmung von Gewicht wird verändert.
  • Intensivierung / Veränderung des Tastsinns – Berührungen können sich stimulierend und vibrierend anfühlen.
  • Euphorie
  • Schwebegefühl
  • Depersonalisation / Derealisation – Dissoziation vom Bewusstsein
  • Egotod in hohen Dosierungen möglich
  • Visuelle Veränderungen (halluzinogene / psychedelische Effekte) – Es ist üblich, dass auf MXE Berauschte doppelt und langsamer sehen.
  • CEVs (Closed eye visuals) – Pseudohalluzinationen bei geschlossenen Augen.
  • Verändertes Denken
  • Angstlösung – Auf manche Konsumenten wirkt diese Substanz im geringeren Dosisbereich angstlösend, in höheren Dosierungen können jedoch auch Angstzustände erzeugt werden!
  • Steigerung des Selbstbewusstseins, „Egopush“ – Diese Komponente ist eher schwach ausgeprägt und nicht mit dem Egopush, den Kokain, 4-CMC und andere Upper auslösen, vergleichbar. Ist eher nur bei geringen Dosierungen spürbar!
  • Verändertes Zeitgefühl – Zeit kommt einem normalerweise sehr viel langsamer vor oder ist für den Konsumenten komplett abstrakt.
  • Antidepressiv – Gerade in geringen Dosierungen ist MXE ein potentielles Antidepressivum und möglicherweise für diesen Zweck sogar noch besser geeignet als Ketamin.
    Wissenschaftliche Untersuchungen und Studien zu diesem Thema fehlen aufgrund der repressiven, wissensfeindlichen Politik jedoch.

Generell erinnert die Wirkung an die von Ketamin, wobei es deutliche Unterschiede gibt, nicht nur in Sachen Potenz und Wirkdauer.
Das heißt in geringeren Dosierungen kann sich der Konsument leichter oder ungehemmter fühlen, ein angenehmes, warmes Körpergefühl kann enstehen und eine leicht Alkohol-ähnliche Wirkung (motorische Schwierigkeiten, Schwindel…) kann eintreten.
In höheren Dosierungen wird MXE dann zunehmen psychedelischer und dissoziativer, hier können dann außerkörperliche Erfahrungen, starke Verwirrtheitszustände und eine heftige körperliche Wirkungen auftreten!

In hohen Dosierungen scheint MXE nochmal deutlich verwirrender und verstörender als Ketamin zu sein, weswegen die meisten Konsumenten zu Ketamin raten, wenn hochdosierte Experimente durchgeführt werden.

In sehr hohen Dosierungen kann man mit dieser Substanz, wie mit anderen Dissoziativa auch, eine außerkörperliche, sehr intensive psychedelische Erfahrung machen.
Bei Ketamin nennt man diesen Zustand K-Hole, bei MXE deshalb oftmals M-Hole.
Von der Intensität her ist ein solcher Trip mit einer DMT Breakthrough Erfahrung zu vergleichen, es handelt sich hier um eine tiefenpsychologische Erfahrung und keinen Spaßrausch!
Nur Konsumenten die psychisch absolut gefestigt sind sollten so etwas in Erwägung ziehen.
Es kann zu Erleuchtungs-ähnlichen Zuständen, zum Bereisen anderer Welten und zu verstörenden und verwirrenden Sinneseindrücken kommen.

Mit Worten beschreiben kann man einen solchen Zustand, ähnlich wie den DMT Breakthrough, allerdings nicht.

 

Methoxetamin Nebenwirkungen und Risiken

Es handelt sich hier um eine kaum erforschte Substanz!
Über den menschlichen Konsum zu Rauschzwecken ist kaum etwas bekannt.
Es kann unvorhersehbare Langzeitschäden und Nebenwirkungen geben, weshalb vom Konsum strikt abzuraten ist.

  • Beeinträchtigung des Erinnerungsvermögens – In sehr hohen Dosen kann es zu Blackouts kommen. Dies kann mitunter sehr gefährlich sein, wenn kein Tripsitter vorhanden ist, der auf den Berauschten aufpasst.
    Dementsprechend dürfen hohe Dosierungen nur mit einem solchen eingenommen werden.
  • Schwindel
  • Übelkeit & Erbrechen – Dies tritt üblicherweise in (sehr) hohen Dosierungen ein.
  • Kopfweh
  • Blasenprobleme – In sehr hohen Dosierungen bzw. bei Dauerkonsum kann es (ebenso wie bei Ketamin) zu Blasenentzündungen und Fibrosen kommen. Da man bei MXE geringere Mengen für eine Wirkung benötigt als bei Ketamin ist die toxische Wirkung auf die Blase etwas geringer als bei Ketamin ausgeprägt, vorhanden ist sie dennoch.
    Deshalb: Immer moderate Dosierungen und lange Pausen einhalten!
  • Angstzustände / Panikattacken / Auslösung einer Drogenpsychose & Manie möglich
  • Müdigkeit
  • Craving – Der Konsument will nachlegen um den Rausch zu verlängern. Dies führt zu mehr Neben- und negativen Nachwirkungen!
  • Ego-Tod / Angstvolle Ich-Auflösung – Bei sehr hohen Dosierungen
  • Sexuelle Dysfunktion und Senkung der Libido möglich
  • Verwirrtheit
  • Blackouts / Kurzzeitiger Gedächtnisverlust – Tritt in hohen Dosierungen auf, weswegen auch immer ein Tripsitter dabei sein sollte!
  • Unterdrückung des Sexualtriebs

Es gibt ein Suchtpotential.
Dieses ist geringer als bei Downern, aber deutlich höher als bei Psychedelika.
Regelmäßiger Konsum führt höchstwahrscheinlich zu körperlichen Problemen. So wohl Ketamin als auch MXE können diese verursachen wenn sie übermäßig eingenommen werden!
Das Absetzen von nach dauerhaftem Konsum löst Entzugssymptome aus.

Da Konsumenten sich bei sehr hohen Dosierungen Methoxetamin sehr verwirrt fühlen und nicht alltagstauglich sind, muss bei solchen Experimenten immer ein möglichst nüchterner und erfahrener Tripsitter dabei sein, der im Notfall auch den Krankenwagen rufen kann!
Es kommt außerdem hochdosiert hin und wieder zu Angstzuständen und Panikattacken, auch hier muss der Tripsitter beruhigend auf den Berauschten eingehen und ihn in ein sicheres Umfeld schaffen.

Mehr Safer Use Regeln gibt es hier!

Der Dauerkonsum bzw. zu regelmäßige Konsum von MXE ist eine heftige Beeinträchtigung des Gehirns und kann zu Psychosen und einer starken Veränderung der Realitätswahrnehmung führen, die oftmals sehr negativ ist.
Es gibt nicht wenige Dauerkonsumenten von Dissoziativa die in der Psychatrie o.ä. landeten!
Deswegen sollte man mindestens einen Monat, besser noch länger Pause zwischen jedem Konsum einhalten. Wenn es gar nicht anders geht sind 2 Wochen das Minimum!

 

Konsumformen / Applikationswege

Üblich ist der orale oder der nasale Konsum von Methoxetamin.
Die Wirkzeit ist bei beiden Applikationswegen recht gleich, bei nasalem Konsum tritt die Wirkung jedoch etwas schneller ein und man benötigt niedrigere Dosierungen.

Auch der intravenöse, intramuskuläre, rektale und sublinguale Konsum ist möglich, über diese Konsumformen ist jedoch eher weniger bekannt.

Der intravenöse & intramuskuläre Konsum ist extrem schädlich, vermutlich deutlich schädlicher als das Injezieren von Ketamin.
Außerdem ist die Suchtgefahr hier recht hoch und es kommt schnell zu Blackouts und viel zu intensiven Rauscherlebnissen, die gefährliche Konsequenzen für den Konsumenten haben können.
Man sollte vom injezieren von MXE absehen und wenn doch, muss auf jeden Fall ein Tripsitter vorhanden sein!

Bei rektalem Konsum setzt die Wirkung schneller und härter als bei nasalem Konsum ein, man benötigt etwas niedrigere Dosierungen und die empfindliche Darmschleimhaut kann beschädigt werden, weshalb man nur selten zu dieser Konsumform greifen sollte.

 

MXE Dosis / Dosierung

Diese Dosisangaben sind nur eine ungefähre Orientierungshilfe, die aus Konsumentenberichten abgeleitet wurden.
Es muss mit einem Allergietest und einer sehr niedrigen Dosis begonnen werden!
Mehr Safer Use Regeln findet ihr hier.

Bei Dissoziativa wie diesen muss mit besonders niedriger Dosierung gestartet und langsam hochdosiert werden, da selbst gleiche Dosierungen bei unterschiedlichen Konsumenten sehr verschiedene Wirkung auslösen kann.
Auch wenn man erfahren mit dissoziativen Substanzen ist, kann die Wirkung vor dem ersten Konsum nicht abgeschätzt werden!

Oral:

  • Erste Effekte ab: 10-15mg
  • Leichte Wirkung: 15-25mg
  • Normal: 25-35mg
  • Starke Wirkung: 35-65mg
  • Sehr starke Wirkung: 65-80mg

Nasal:

  • Erste Effekte ab: 5-10mg
  • Leichte Wirkung: 10-20mg
  • Normal: 20-35mg
  • Starke Wirkung: 35-60mg
  • Sehr starke Wirkung: 60mg+

Rektal:

  • Erste Effekte ab: 4-8mg
  • Leichte Wirkung: 8-15mg
  • Normal: 15-30mg
  • Starke Wirkung: 30-50mg
  • Sehr starke Wirkung: 50mg+

 

MXE Wirkzeit

Oral:

  • Wirkungseintritt nach: 15-45 Minuten
  • Hauptwirkung: 3-6 Stunden
  • Davon Peak: 1-2 Stunden
  • Afterglow: 2-48 Stunden

Nasal:

  • Wirkungseintritt nach: 5-20 Minuten
  • Hauptwirkung: 3-6 Stunden
  • Davon Peak: 1-2 Stunden
  • Afterglow: 2-48 Stunden

Rektal:

  • Wirkungseintritt nach: 5-45 Minuten
  • Hauptwirkung: 3-6 Stunden
  • Davon Peak: 1-2 Stunden
  • Afterglow: 2-48 Stunden

 

Rechtsstatus von MXE

In Deutschland unterliegt MXE schon länger der Anlage 1 des BtMG und ist damit illegal.
Außerdem wurde es 2014 von der EU Kommission innerhalb aller EU Länder illegalisiert!

Explizit verboten ist es desweiteren in Brasilien, China, Polen, Schweden, Japan, Russland, Schweiz, Israel, UK und den US Bundesstaaten Alabama, Florida & Utah.
In Ländern mit Analog- und Stoffgruppenverboten könnte es wegen seiner Ähnlichkeit zu PCE / seiner Zugehörigkeit zu den Arylcyclohexylaminen auch verboten sein.

 

Toleranzentwicklung

Jeder Konsum dieser Substanz lässt die Toleranz ansteigen.
Bis diese sich halbiert, muss man 3-7 Tage warten, bis sie komplett verschwunden ist dauert es 1-2 Woche.
Es gibt eine Kreuztoleranz mit allen anderen dissoziativ wirkenden Drogen!

 

Methoxetamin Pharmakologie

Es ist nicht allzu viel über den Wirkmechanismus dieser Substanz bekannt, klar ist jedoch dass es als nonkompetetiver NMDA Antagonist und als Serotonin Wiederaufnahmehemmer wirkt.

Außerdem wird spekuliert, dass MXE auch an den Opioid Rezeptoren wirkt (wie es das nahe verwandte 3-OH-PCP tut), diese Vermutung wurde in Untersuchungen jedoch widerlegt.
MXE an sich hat kaum Affinität am Opioid Rezeptor, eventuelle Metaboliten könnten diese allerdings haben.

 

Reaktionen auf Testing Kits

Um zu erkennen, ob es sich bei einer Substanz tatsächlich um die gewünschte Droge handelt, sollte man sie mit Drogen-Test-Kits überprüfen.
Hierbei handelt es sich um eine Mischung verschiedener Chemikalien, die eine deutlich erkennbare Reaktion zeigen, wenn sie mit bestimmten Substanzen in Berührung kommen.

Diese Drogentest Kits kann man sich auf verschiedenen Seiten bestellen, darunter auf Azarius, Amazon oder Ebay.

Doch Vorsicht: Wenn man sich einen einzigen Test kauft (bspw. den Marquis Reagent) kann dies noch längst keine verlässlichen Ergebnisse zur Identität einer Substanz liefern.
In den Zeiten von Research Chemcials / neuen psychoaktiven Substanzen kann es sich ja um etliche verschiedene, teils sehr nah mit einander verwandte Drogen handeln, auf die viele Tests identisch reagieren werden, sodass man nicht sicher sein kann, ob man nun die eine oder die andere Substanz vor sich hat.
Um eine höhere Sicherheit zu haben, muss man (wenn man nicht die Möglichkeit hat, seine Drogen von einem professionellem Labor testen zu lassen) verschiedene Drogentests verwenden und die Ergebnisse dann genau analysieren.

Auch dies bietet noch keine hundertprozentige Sicherheit, es ist aber deutlich besser, als einfach auf die Angaben des Verkäufers zu vertrauen!

Der Marquis Reagent sollte sich bei Methoxetamin keine Veränderung zeigen, der Mecke Reagent sollte erst braun, dann grün und der Mandelin Reagent erst grün, dann schwarz werden.

 

Löslichkeit

MXE HCl ist gut in destilliertem Wasser (~70mg/ml bei 20°C) und auch in Ethanol löslich (bei Zimmertemperatur etwa 10mg/ml).
Außerdem recht gut in Isopropanol (~90mg/ml), Methanol (~120mg/ml), DMSO (~14mg/ml) und in Dimethyl Formamid (DMF) (~5mg/ml).

Kaum löslich hingegen ist es in Aceton, Ether und Heptan.

 

Mischkonsum und gefährliche Kombinationen

Mischkonsum ist grundsätzlich eine drastische Erhöhung der Gefahr.
Über jede einzelne Kombination muss sich vorher genauestens informiert und Erfahrungsberichte gesucht werden, da es immer gefährliche Wechselwirkungen geben kann.

  • Downer: Der Mischkonsum mit atemdepressiv wirkenden Downern und Dissoziativa ist lebensgefährlich!
    Letztere potenzieren die sedierenden, atemdepressiven, muskelrelaxierenden Effekte vieler Downer und erhöhen auch die Gefahr eines Blackouts (Amnesie).
    Dies kann dazu führen, dass weitere Drogen nachgelegt werden und deine tödliche Atemdepression eintritt. Oder dass der Konsument sich selbst oder andere verletzt!
    Beispiele für Downer, die man nicht mit dissoziativ wirkenden Drogen kombinieren darf, sind: 1-4-Butandiol, einige Antidepressiva, Benzodiazepine (Etizolam, Clonazolam, Diazepam & co.), GHB / GBL, Opioide (Heroin, Morphin, Tramadol, Tilidin, Furanyl-Fentanyl & co.), Alkohol, Barbiturate, Z-Benzos (Zopiclon, Zolpidem)
  • Empathogene: Einige vor allem serotonerge Empathogene (MDMA, Methylon, MDAI…) können sehr unangenehme Wechselwirkungen mit Dissoziativa haben.
    User berichten von manischen Symptomen, Paranoia und starken dissoziativen Effekten!
    Da MXE eventuell serotonerg wirkt könnte es außerdem zu einem lebensbedrohlichen Serotonin-Syndrom kommen.
  • Kratom: Wenn das Dissoziativum gering dosiert wird, kann der Mischkonsum mit Kratom die opioide Wirkung verstärken und einen angenehmen Rausch auslösen.
    Vorsicht, nicht zu hoch dosieren! Bei Kratom handelt es sich um ein atemdepressiv wirkendes Opioid, es kann also zu oben (beim Punkt Downer) beschriebenen gefährlichen Wechselwirkungen kommen.
  • Psychedelika: Auf viele Konsumenten wirkt die Kombination von Psychedelika und Dissoziativa kontraproduktiv und unangenehm. Der Trip kann düsterer und verwirrender werden, das Erinnerungsvermögen wird sehr stark beeinträchtig.
    Die halluzinogene Wirkung wird deutlich verstärkt.
    An diese Kombination sollten sich nur sehr erfahrene Psychonauten wagen, die bereits etliche Erfahrungen im Monokonsum der Substanzen besitzen.
  • Andere Dissoziativa: Das Mischen von verschiedenen Dissozaitiva miteinander kann die Wirkung unvorhersehbar potenzieren, dies ist nur für sehr erfahrene Konsumenten geeignet, die etliche Erfahrungen mit den einzelnen Substanzen im Monokonsum haben.
    Es kann außerdem gefährliche Wechselwirkungen zwischen einzelnen Dissoziativa geben, man muss sich also vorher genauestens über jede Kombination informieren, die man einnehmen möchte!

 

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