Pentylon / Pentylone (bk-MBDP) – Research Chemical Upper & Cathinon (Substanzinfo)

Pentylon / Pentylone (bk-MBDP) – Research Chemical Upper & Cathinon (Substanzinfo)

Pentylon (engl. Pentylone, aka βk-MBDP) ist ein Cathinon welches stimulierend wirkt Pentylon / Pentylone(und damit zu den Uppern zählt) und in den 1960er Jahren erstmals synthetisiert wurde.
Erste Berichte über den menschlichen Konsum dieser psychoaktiven Substanz gab es jedoch erst nachdem sie in den letzten Jahren auf dem Research Chemical Markt auftauchte und dort als Upper verkauft wurde / wird.

Über die Wirkqualität von Pentylon gibt es sehr unterschiedliche Meinungen. Einigen Usern ist die Wirkung deutlich zu subtil / schwach und die Nebenwirkugen dafür viel zu stark.
Andere finden die Wirkung ganz nett, es kommt vermutlich auf die Erwartungshaltung, das Set & Setting und die Qualität des Pentylone Batches an.
Pentylon war Inhaltsstoff der Legal High Produkte „NRG“ (bspw. NRG-1 und NRG-3).

Aufgrund seiner Struktur wird Pentylon häufig mit MDPV, Pentedron, Methylon oder Butylon verglichen.

Andere Namen: Pentylon, Pentylone (engl.), β-Keto-Methylbenzodioxolylpentanamin, β-Keto-Methylbenzodioxolylpentanamine (engl.), βk-MBDP, bk-MBDP, βk-Methyl-K, bk-Methyl-K, 4-MEPPP, Methylendioxypentedron, Methylenedioxypentedrone (engl.),

IUPAC: (±)-1-(1,3-benzodioxol-5-yl)-2-(methylamino)pentan-1-on, (±)-1-(1,3-benzodioxol-5-yl)-2-(methylamino)pentan-1-one (engl.)

Summenformel: C13H17NO3

Molekulare Masse: 235,278 g/mol

Es gibt nicht genug Informationen zu dieser Substanz!
Kaum Erfahrungsberichte von Konsumenten und erst Recht sehr wenige wissenschaftliche Abhandlungen.
Dementsprechend ist der Konsum ein unberechenbares Risiko, mögliche toxische Effekte können unentdeckt sein.
Wir raten deutlichst von der Einnahme ab!
Bei den folgenden Informationen handelt es sich um eine Sammlung an Infos, die aus Berichten über diese Designerdroge entnommen wurden. Wir können keinerlei Gewähr auf die Richtigkeit geben und empfehlen jedem, weitere Quellen zu konsultieren.

 

Wirkung von Pentylon

Die hier angegebenen Wirkungen und Nebenwirkungen sind alle sehr subjektiv und werden von jeder Person unterschiedlich wahrgenommen.
Sie müssen nicht alle immer auftreten und es kann noch weitere, unerwähnte Wirkungen geben. (Dann würden wir uns über ein Kommentar hierzu freuen!)
Diese Listen sollen nicht als Garantie, sondern als Orientierungshilfe dienen.

  • Stimulation (Aufputschend, wachmachend) – Deutlich weniger stark ausgeprägt als bei vielen anderen Uppern wie Pentedron, Ethyl-Hexedron oder MDPV. In geringeren Dosierungen ist kaum Stimulation zu spüren, bei mittleren bis höheren Dosierungen dann eine moderate, vergleichbar vielleicht mit der von Methylon, Mephedron oder MDMA ausgelösten.
  • Appetitzügelnd
  • Konzentrations- und Leistungssteigerung
  • Aphrodisierend – Steigerung der sexuellen Lust und Verzögerung des Orgasmus
  • Gesteigerter Rededrang – Ein sogenannter „Laberflash“
  • Euphorisch
  • Gesteigertes Selbstbewusstsein
  • Verbesserte Wahrnehmung von Musik

Generell wirkt Pentylon wie eine typische Stimulanz mit leicht serotonerger Wirkkomponente, so wie viele andere substituierte Cathinone auch.
Einige Konsumenten vergleichen die Wirkung mit MDPV (Pentylone schneidet hierbei deutlich schlechter ab, es ist weitaus weniger euphorisch und angenehm), Butylon, Buphedron, 3-FMC, 3-MMC oder Pentedron.

Pentylone ist eines der unbeliebteren Cathinone, verglichen mit den gerade genannten oder auch mit Ethyl-Hexedron.
Es ist deutlich weniger empathogen als Methylon, aber auch weniger stimulierend als Pentedron.

Je nach Dosierung ist die Wirkung recht unterschiedlich, so sind gering dosierte Einnahmen meist eher subtil stimulierend, stimmungsverbessernd und leicht euphorisch, höhere Dosierungen sind dann viel deutlicher wirksam und können empathogene Effekte auslösen.
In höheren Dosierungen wird Pentylone manchmal mit 4-MEC verglichen, da es in diesen recht euphorisch und immer noch eher schwach stimulierend wirkt.

Trotz der schwächeren aufputschenden Wirkung kann es noch einige Stunden nach dem Konsum von Pentylone zu Schlaflosigkeit kommen!

 

Pentylon Nebenwirkungen und Risiken

Es handelt sich hier um eine kaum erforschte Substanz!
Über den menschlichen Konsum zu Rauschzwecken ist nur wenig bekannt.
Es kann unvorhersehbare Langzeitschäden und Nebenwirkungen geben, weshalb vom Konsum strikt abzuraten ist.

  • Abhängigkeitspotential vorhanden, es ist etwa ähnlich wie bei Amphetamin!
  • Sehr unangenehmer Kater & Comedown (zu deutsch Runterkommen) – Wenn hoch dosiert oder oft nachgelegt wird, wird der Kater am nächsten Tag und das Runterkommen wenn die Wirkung abflacht deutlich unangenehmer.
    Das Runterkommen wird meist als angenehmer als das von Pentedron, MDPV oder a-PVP beschrieben, es ist meist deutlich weniger psychotisch und depressiv.
  • Dehydration
  • Steigerung des Blutdrucks
  • Unterdrückung der Körperfunktionen (z.B. Harndrang, Hunger & Durst)
  • Übelkeit & Magenprobleme – Erst recht bei höheren Dosierungen, regelmäßigem Konsum oder wenn oft nachgelegt wird.
  • Paranoia & psychotische Phasen („Drogenpsychose“) möglich, vor allem bei Überdosierung & regelmäßigem Konsum – Eine durch regelmäßigen, hochdosierten Upper Konsum ausgelöste Psychose tritt recht häufig ein und laut einer Studie können sich 5-15% der betroffenen Personen nie komplett von ihrer Krankheit erholen (d.h. haben bis an ihr Lebensende noch hin und wieder psychotische Symptome).
    Dementsprechend vorsichtig ist mit Uppern umzugehen – zu häufiger, exzessiver Konsum wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit heftige Probleme verursachen!
    Ist bei Pentylon weniger stark ausgeprägt als bei Pentedron, MDPV, a-PVP oder Ethyl-Hexedron.
  • Craving, also Gier nach der Substanz (Deswegen wird oft nachgelegt) – wird meist als geringer als bei MDPV und Pentedron empfunden, vergleichbar vielleicht mit Ethyl-Hexedron.
  • Kalte Hände & Füße
  • Erweiterung der Pupillen
  • Sexuelle Dysfunktion möglich
  • Neurotoxizität / Kardiotoxizität ist möglich, aber nicht bestätigt
  • Verengung der Blutgefäße (Vasokonstriktion)
  • Zähneknirschen und Kieferkrämpfe („kiefern“, „Kieferkicks“, „Mundgulasch“)
  • Kurzatmigkeit
  • Schweißausbrüche
  • Unangenehmer Körper- und Mundgeruch – tritt vor allem beim Konsum von höheren Dosierungen auf.
  • Unangenehmer Bodyload („aufgeladenes“ Körpergefühl) – Vor allem bei hohen Dosierungen

Um der Dehydration entgegen zu wirken und eine Beschädigung der Nieren zu verhindern muss genug getrunken werden (etwa 250-500ml Wasser pro Stunde)!

Wenn häufig nachgelegt wird kann es zu Halluzinationen, psychotischen Zuständen und langer Schlaflosigkeit kommen, der Serotoninhaushalt kann stark beeinträchtigt werden.
Man sollte deswegen am besten gar nicht oder zumindest möglichst wenig nachlegen.

Für einige Konsumenten wirkt Pentylone sehr „dreckig“ / „unsauber“ und nebenwirkungsreich.

 

Konsumformen / Applikationswege

Üblich ist der orale oder nasale Konsum von Pentylone.

Der nasale Konsum kann die Nasenschleimhaut beschädigen und sehr schmerzhaft sein, man muss niedriger dosieren und die Wirkung hält kürzer an, das Craving (Gier nach der Substanz) ist deutlich erhöht.

Auch der inhalative, intravenöse und rektale Konsum sollte möglich sein, über diese Konsumformen ist jedoch wenig bekannt.
Die inhalative Einnahme ist extrem schädlich für die Lunge und hat enormes Suchtpotential, ähnlich wie der intravenöse Konsum (der die Venen beschädigen kann).

 

Pentylon Dosis / Dosierung

Diese Dosisangaben sind nur eine ungefähre Orientierungshilfe, die aus Konsumentenberichten abgeleitet wurden.
Es muss mit einem Allergietest und einer sehr niedrigen Dosis begonnen werden!
Mehr Safer Use Regeln findet ihr hier.

Oral:

  • Erste Effekte ab: ~5mg
  • Leichte Wirkung: 10-20mg
  • Normal: 20-40mg
  • Starke Wirkung: 40-80mg
  • Sehr starke Wirkung: 80mg+

Nasal:

  • Erste Effekte ab: ~5mg
  • Leichte Wirkung: 5-15mg
  • Normal: 15-35mg
  • Starke Wirkung: 35-70mg
  • Sehr starke Wirkung: 70mg+

 

Pentylone Wirkzeit

Oral:

  • Wirkungseintritt nach: 20-45 Minuten
  • Hauptwirkung: 3-4 Stunden
  • Afterglow: 1-6 Stunden

Nasal:

  • Wirkungseintritt nach: 5-15 Minuten
  • Hauptwirkung: 2-4 Stunden
  • Afterglow: 1-6 Stunden

 

Rechtsstatus von Pentylone

In Deutschland unterliegt Pentylon dem BtMG (Anlage II) und ist damit eine illegale Substanz.

Ebenfalls verboten ist es in Schweden, der UK und den USA.

 

Toleranzentwicklung

Wie bei anderen ähnlichen Drogen steigt die Toleranz durch jeden Konsum stark an.
Nach etwa 3-5 Tagen (je nach Person und konsumierter Menge) sollte sich die Toleranz wieder auf etwa die Hälfte reduzieren.
Nach 7-10 Tagen dürfte die Toleranz wieder auf Null sein.

 

bk-MBDP Pharmakologie

Es existieren keine wissenschaftlichen Untersuchungen zum Wirkmechanismus von Pentylon, die Angaben hier basieren nur auf Spekulationen aufgrund der Wirkung & ähnlichen psychoaktiven Substanzen.

bk-MBDP wirkt vermutlich als Dopamin, Noradrenalin und Serotonin Wiederaufnahmehemmer und/oder eventuell auch Ausschütter.
Die serotonerge Wirkung ist wohl deutlich schwächer ausgeprägt als bei Methylon, Pentylon geht weniger in Richtung MDMA als in Richtung MDPV / Mephedron / Pentedron.

 

Reaktionen auf Testing Kits

Um zu erkennen, ob es sich bei einer Substanz tatsächlich um die gewünschte Droge handelt, sollte man sie mit Drogen-Test-Kits überprüfen.
Hierbei handelt es sich um eine Mischung verschiedener Chemikalien, die eine deutlich erkennbare Reaktion zeigen, wenn sie mit bestimmten Substanzen in Berührung kommen.

Diese Drogentest Kits kann man sich auf verschiedenen Seiten bestellen, darunter auf Azarius, Amazon oder Ebay.

Doch Vorsicht: Wenn man sich einen einzigen Test kauft (bspw. den Marquis Reagent) kann dies noch längst keine verlässlichen Ergebnisse zur Identität einer Substanz liefern.
In den Zeiten von Research Chemcials / neuen psychoaktiven Substanzen kann es sich ja um etliche verschiedene, teils sehr nah mit einander verwandte Drogen handeln, auf die viele Tests identisch reagieren werden, sodass man nicht sicher sein kann, ob man nun die eine oder die andere Substanz vor sich hat.
Um eine höhere Sicherheit zu haben, muss man (wenn man nicht die Möglichkeit hat, seine Drogen von einem professionellem Labor testen zu lassen) verschiedene Drogentests verwenden und die Ergebnisse dann genau analysieren.

Auch dies bietet noch keine hundertprozentige Sicherheit, es ist aber deutlich besser, als einfach auf die Angaben des Verkäufers zu vertrauen!

Der Mandelin Reagent reagiert auf Pentylon mit einer leicht schwarzen Färbung (die gelbe Farbe des Mandelin ist jedoch noch deutlich sichtbar), der Marquis Reagent reagiert mit einer leichten, hellgelben Farbe und blubbern, der Mecke Reagent reagiert erst hellgelb, dann zeigen sich schwarze oder rötliche / bräunliche Punkte und Schlieren.

 

Löslichkeit

Über die Löslichkeit von Pentylone ist uns nichts bekannt, es sollte jedoch in Ethanol, Propylen Glycol und DMSO löslich sein.
In Wasser beträgt die Löslichkeit vermutlich nur etwa 1mg/ml.

Wenn ihr genauere Informationen zur Löslichkeit von bk-MBDP habt, kontaktiert uns (hier)!

 

Mischkonsum und gefährliche Kombinationen

Mischkonsum ist grundsätzlich eine drastische Erhöhung der Gefahr.

Über jede einzelne Kombination muss sich vorher genauestens informiert und Erfahrungsberichte gesucht werden, da es immer gefährliche Wechselwirkungen geben kann.
Pentylone wirkt serotonerg, deswegen darf man es nicht mit anderen serotonergen Substanzen konsumieren da dies zu einem gefährlichen Serotoninsyndrom führen kann!

  • Andere Stimulanzien: Der Mischkonsum von verschiedenen Stimulanzien ist potentiell sehr gefährlich, da der Blutdruck und die Herzfrequenz stark erhöht und auch die Nebenwirkungen wie Dehydration verstärkt werden.
    Die Wirkung kann sich unvorhersehbar potenzieren und es kann gefährliche Wechselwirkungen (wie starke Neurotoxizität oder ein Serotonin-Syndrom) geben, man muss sich also genauestens über jede einzelne Kombination informieren, die man einnehmen will!
  • 25X-NBOMe, 25x-NBF & co.: Die Amphetamin-Analoge von psychedelischen Phenethylaminen, wie 25x-NBOMe, 25x-NBF etc. sind an sich schon aufputschend und stimulierend und wirken stark auf die Herzfrequenz und den Blutdruck.
    Der Mischkonsum von Stimulanzien mit diesen Psychedelika ist lebensgefährlich!!
  • Psychedelika: Auch bei anderen Psychedelika kann es im Mischkonsum mit Stimulanzien zu Komplikationen mit dem Blutdruck und Kreislauf kommen.
    Auch die psychische Seite ist nicht zu unterschätzen, da die Upper Paranoia verstärken und die Gefahr auf einen Badtrip erhöhen.
  • DXM & andere Dissoziativa: Der Mischkonsum von DXM (und auch anderen Dissoziativa) mit Stimulanzien kann sehr gefährlich sein. Blutdruck und Herzfrequenz werden erhöht und auch hier kann es zu psychischen Problemen (Panikattacken, Badtrip) kommen.
  • Alkohol: Stark gesteigerte Dehydration! Die Wirkung des Alkohols wird durch den Upper unterdrückt, weswegen nicht mehr abgeschätzt werden kann, ob zu viel getrunken wird.
    Dies kann zu einer Alkoholvergiftung, die lebensbedrohlich werden kann, führen.
  • Tramadol, Kratom & andere Opioide: Die Krampfschwelle wird beim Mischkonsum stark gesenkt, weshalb es leicht zu Krampfanfällen kommen kann.
    Beim Mischkonsum von Pentylon und Tramadol kann es zu einem lebensgefährlichen Serotoninsyndrom kommen!
  • MDMA, 5-MAPB, MDAI & andere Empathogene: Vorsicht: Da Pentylone serotonerg wirkt kann es im Mischkonsum mit anderen Empathogenen zu einem lebensgefährlichen Serotoninsyndrom kommen!
    Die neurotoxischen Effekte des MDMA werden durch den Mischkonsum mit Uppern verstärkt, der Kater am nächsten Tag wird dadurch deutlich schlimmer.
  • MAO-Hemmer: Tödliche Kombination! Vorsicht!
  • Downer: Die Kombination aus Uppern und Downern (wie Benzodiazepinnen, Opioiden, Alkohol & GBL) kann zu einer gefährlichen Kreislaufbelastung führen.
    Die Herzfreguenz und der Blutdruck könnnen erhöht werden.
    Außerdem wird die sedierende Komponente der Downer unterdrückt, weshalb es leicht zu einer Überdosierung kommen kann, weil der Konsument nicht mehr einschätzen kann, wie stark die Wirkung der Downer bereits ist und er deshalb eventuell nachlegt.

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