a-PHP (alpha-PHP / PV-7 / α-PHP) – Stimulierendes Cathinon & a-PVP / MDPV Ersatz

a-PHP / alpha-PHP / PV-7 – Stimulierendes Cathinon

α-PHP / alpha-PHP / a-PHP ist ein in den 1960er Jahren erstmals a-PHP (α-PHP)synthetisierter Upper, der zu den Cathinonen zählt und sehr nahe mit alpha-PVP (a-PVP, α-PVP) und Pyrovaleron verwandt ist.
Neben der Zugehörigkeit zu den Cathinonen zählt a-PHP also auch zu den Pyrovaleronen.

Es wird in Research Chemicals Shop seit etwa 2014 als MDPV Alternative verkauft, vor diesem Zeitpunkt gab es keinerlei Berichte oder wissenschaftliche Untersuchungen zum menschlichen Konsum von PV-7.

Wir veröffentlichten bereits einen Artikel über das nahe verwandte Pyrovaleron a-PHpP, das als a-PHP Ersatz verkauft wird und über das noch weniger Informationen als über alpha-PHP bekannt sind.

Von den Konsumenten wird a-PHP als einer der stärksten Pyrovaleron-Analoge gesehen, durchaus vergleichbar mit a-PVP oder MDPV.
Da es nicht so häufig angeboten wird gibt es allerdings eher weniger Erfahrungsberichte, verglichen mit anderen ähnlichen Substanzen.
Pyrovaleron-Analoge gelten an sich meist als sehr intensive und psychotisch wirkende Stimulanzien mit vielen Nebenwirkungen und hohem Abhängigkeitspotential!

Von der Wirkungsintensität und auch den Nebenwirkungen und Risiken her ist a-PHP etwa auf einer Stufe mit starken, sehr suchterzeugenden Uppern wie Methamphetamin („Crystal Meth“), Pentedron, MDPV, usw.
Es ist nicht mit eher schwächeren, sanfter wirkenden (aber dennoch schädlichen, suchterzeugenden und gefährlichen!) Uppern wie Amphetamin, 2-FA oder 3-FPM vergleichbar und sollte deswegen nicht von Konsumenten gekauft werden, die mit dem Konsum von sehr starken, gefährlichen Stimulanzien nicht vertraut und erfahren sind!

Die meisten die a-PHP probierten halten die Nebenwirkungen und Risiken für viel zu stark und präsent um den Konsum aufgrund der Wirkung zu rechtfertigen und raten ganz deutlich jedem von a-PHP ab, was wir hiermit euch ausdrücklich tun wollen!

A-PHP wird meist in Form von durchsichtigen bis weißlichen, manchmal auch gelblichen Kristallen oder in Form eines bräunlichen, beigen Pulvers.
Da es auch klare bis weiße Kristalle gibt ist zu vermuten, dass die bräunliche Farbe des Pulvers entweder durch Syntheseverunreinigungen zustande kommt, oder dadurch, dass es sich beim bräunlichen Pulver um die Freebase und bei den Kristallen um das HCl-Salz handelt!
Gegen letztere These spricht, dass auch das bräunliche Pulver laut einigen Konsumenten die es testeten nasal wirkt, und das in ähnlichen Dosierungen wie die durchsichtigen Kristalle. Würde es sich um eine Freebase handeln, wäre diese nasal nur schwer konsumierbar.

Es gibt dennoch in verschiedenen Userberichten starke Schwankungen in der Bewertung der Qualität der Wirkung des α-PHP, was vermuten lässt, dass es starke Qualitätsschwankungen bei verschiedenen PV-7 Batches gibt!
Ein anderer User vermutete außerdem, dass ihm von einem Research Chemical Vendor a-PVP (alpha-PVP, α-PVP) anstatt von a-PHP zugeschickt wurde, bestätigt wurde diese These jedoch nie.
Da a-PVP deutlich potenter als diese Substanz ist, sollte man mit sehr geringer Dosis beginnen und sich langsam steigern! 1-3mg sind, nach einem Allergietest mit am besten noch weniger Substanz, eine gute Startdosis!
Siehe auch: Safer Use Regeln beim Konsum von Research Chemicals

Die Angaben hier beziehen sich auf a-PHP HCl.

Andere Namen: a-PHP, α-PHP, alpha-PHP, α-Pyrrolidinohexanophenone, aPHP, PV-7, PV7

IUPAC: (±)-1-Phenyl-2-(1-pyrrolidinyl)-1-hexanone

Summenformel: C16H23NO

Molekulare Masse: 245,37 g/mol

Es gibt nicht genug Informationen zu dieser Substanz!
Kaum Erfahrungsberichte von Konsumenten und erst Recht sehr wenige wissenschaftliche Abhandlungen.
Dementsprechend ist der Konsum ein unberechenbares Risiko, mögliche toxische Effekte können unentdeckt sein.
Wir raten deutlichst von der Einnahme ab!
Bei den folgenden Informationen handelt es sich um eine Sammlung an Infos, die aus Berichten über diese Designerdroge entnommen wurden. Wir können keinerlei Gewähr auf die Richtigkeit geben und empfehlen jedem, weitere Quellen zu konsultieren.

Wirkung von a-PHP

Die hier angegebenen Wirkungen und Nebenwirkungen sind alle sehr subjektiv und werden von jeder Person unterschiedlich wahrgenommen.
Sie müssen nicht alle immer auftreten und es kann noch weitere, unerwähnte Wirkungen geben. (Dann würden wir uns über ein Kommentar hierzu freuen!)
Diese Listen sollen nicht als Garantie, sondern als Orientierungshilfe dienen.

  • Stimulation (Aufputschend, wachmachend) – alpha-PHP zählt zu den sehr stark stimulierend wirkenden Pyrovaleronen!
  • Appetitzügelnd – Diese Wirkung / Nebenwirkung ist bei a-PHP sehr stark ausgeprägt, stärker als bei vielen anderen Stimulanzien.
  • Konzentrations- und Leistungssteigerung – Aufgrund der stark verwirrenden, euphorischen, stimulierenden oder angststeigernden und nebenwirkungsreichen Wirkung dieser Substanz ist sie nicht als Leistungsdroge geeignet, auch wenn eine gewisse Konzentrations- und Leistungssteigerung verspürt wird.
  • Aphrodisierend – Steigerung der sexuellen Lust und Verzögerung des Orgasmus
  • Gesteigerter Rededrang – Ein sogenannter „Laberflash“
  • Euphorisch – Die Euphorie tritt vor allem gleich nach Wirkungseintritt während des Peaks (dem Höhepunkt) der Wirkung auf, nimmt dann nach kurzer Zeit langsam immer weiter ab und lässt den Konsumenten mit dem Gefühl zurück, mehr von ihr zu wollen.
  • Verbesserung des Musikempfindens

Generell ist die Intensität der Wirkungen dieser Substanz, wie in der Einleitung erwähnt, mit starken Stimulanzien wie Methamphetamin (Crystal Meth), MDPV und a-PVP vergleichbar.
Es handelt sich hier nicht um einen Speed (Amphetamin) Ersatz!
Konsumenten die nur schwächere Upper wie Speed kennen werden vom starken Craving und den psychischen Nebenwirkungen die a-PHP auslöst überfordert sein und sollten die Finger von dieser Substanz lassen!

Verglichen mit a-PVP (alpha-PVP, α-PVP) wirkt a-PHP etwas kürzer und schwächer, dafür wird es von einigen Testpersonen als etwas euphorischer und „spaßiger“ beschrieben.
Allgemein gültig ist diese These jedoch nicht, es gibt auch einige User die a-PVP für deutlich euphorischer halten.
Die meisten Konsumenten finden, dass alpha-PHP nicht an MDPV rankommt und sind von der Wirkung eher enttäuscht!

Die meisten Konsumenten fühlen sich nach dem Konsum einer normalen Dosis alpha-PHP nicht mehr dazu fähig, sich normal mit Mitmenschen die nichts von der Berauschung wissen sollen zu unterhalten.
Paranoia und leichte Angst wird auch schon in geringen Dosen verspürt, nicht erst bei Überdosierung.

 

alpha-PHP Nebenwirkungen und Risiken

  • Großes Abhängigkeitspotential – es ist etwa ähnlich wie bei Methamphetamin / MDPV / Pentedron!
  • Dehydration
  • Steigerung des Blutdrucks, Herzrasen – Eine erhöhte Herzfrequenz ist eine sehr häufig auftretende Nebenwirkung von a-PHP, die laut einigen Konsumenten stärker als bei anderen Pyrovaleronen ausfallen soll.
  • Unterdrückung der Körperfunktionen (z.B. Harndrang, Hunger & Durst)
  • Kater / unangenehmes Comedown – Lässt die Wirkung von alpha-PHP nach, tritt (gerade wenn höhere Dosierungen konsumiert oder öfter nachgelegt wurde) ein sehr unangenehmer Comedown (zu deutsch: Runterkommen) ein, das von Depression und schlechter Laune, Reizbarkeit, Kopfschmerzen, unangenehmer Schlaflosigkeit durch die Reststimulation und ähnlichen Symptomen begleitet wird.
    Das Runterkommen ist verglichen mit anderen Uppern sehr heftig und negativ, weshalb einige Konsumenten dadurch dazu verführt werden könnten, nachzulegen (siehe Craving), um die schlimmen Symptome auf später zu verschieben. Dies ist natürlich extrem kontraproduktiv und verstärkt den Comedown nur noch mehr.
  • Übelkeit
  • Zwanghaftes Verhalten – Verglichen mit anderen Pyrovaleronen wie a-PVP löst a-PHP mehr zwanghaftes Verhalten aus, diese Nebenwirkung ist bei schwächeren Uppen wie Amphetamin nur selten zu vernehmen.
    Kann zu automatischem Nachlegen führen, ohne dass sich der Konsument über Risiken Gedanken macht!
  • „Bodyload“ – Das ist ein energetisches Körpergefühl, dass sich teils so anfühlt, als würde man mit Energie überversorgt werden und als könnte man sie nicht abbauen.
    Der Körper kann beginnen zu kribbeln, man fühlt sich unwohl, überstimuliert, der Bodyload von alpha-PHP wird von den allermeisten Konsumenten (gerade in höheren Dosierungen) als sehr unangenehm empfunden.
  • Paranoia, Angstzustände & psychotische Phasen („Drogenpsychose“) möglich, vor allem bei Überdosierung – a-PHP gilt als sehr stark Angst und Paranoia erzeugende Substanz mit recht starker psychotischer Komponente.
    Es gibt Konsumentenberichte von akuten psychotischen Ausbrüchen nach einer Überdosierung oder längerem, regelmäßigem Konsum.
  • Halluzinationen – Sind bei Überdosierung, zu häufigem Nachlegen oder dem Ausbruch einer psychotischen Phase möglich.
    In sehr hohen Dosierungen (kombiniert meist mit mehreren Tagen Schlafentzug) wird bei Pyrovaleron-Analogen sehr oft von den sogenannten „Shadow People“ (zu deutsch: Schattenmenschen) berichtet, der Konsument halluziniert also Schatten und kann diese im ersten Augenblick nicht von einem echten Schatten unterscheiden, was zu heftiger Paranoia führt.
  • Craving, also Gier nach der Substanz (Deswegen wird oft nachgelegt) – Das Craving ist bei dieser Substanz sehr stark ausgeprägt, vergleichbar mit dem Craving bei Methamphetamin, MDPV, Pentedron und a-PVP!
    Gerade intravenöser und inhalativer Konsum verursacht enormes Craving.
    Kombiniert damit, dass zu häufiges Nachlegen bei a-PHP fast immer zu Halluzinationen und psychotischen Phasen führt macht das Craving diese Substanz zu einem sehr gefährlichen Cathinon!
  • Kalte Hände & Füße
  • Erweiterung der Pupillen
  • Sexuelle Dysfunktion möglich
  • Neurotoxizität / Kardiotoxizität ist möglich, aber nicht bestätigt
  • Verengung der Blutgefäße
  • Zähneknirschen und Kieferkrämpfe („kiefern“, „Kieferkicks“, „Mundgulasch“)
  • Kurzatmigkeit
  • Erhöhung der Körpertemperatur – Diese Nebenwirkung ist bei a-PHP veglichen mit anderen, ähnlichen Uppern (bspw. a-PHPp / PV8) deutlich ausgeprägter und tritt schon bei normalen Dosierungen auf.
  • Unangenehmer, chemischer Körpergeruch
  • Bei starker Überdosis kann ein katatonischer Zustand eintreten, der lebensgefährlich sein kann!

Von der Intensität der Nebenwirkungen her ist a-PHP durchaus mit Methamphetamin („Crystal Meth“), MDPV oder a-PVP, also mit sehr starken, nebenwirkungsreichen Uppern, vergleichbar.
Auch die Suchtgefahr und die Belastung für die Psyche (Psychosengefahr!) ist ähnlich hoch wie bei den gerade genannten Substanzen.
A-PHP ist also keinesfalls als Amphetamin-Ersatz o.ä. zu sehen, dafür ist es viel zu stark und auch gefährlich!

Unerfahrene Konsumenten, die noch kein Pyrovaleron einnahmen, sollten von dieser neuen psychoaktiven Substanz Abstand halten.
Viel zu leicht gerät man mit ihr in eine Abhängigkeit, die sehr häufig sehr unangehme Verhaltensänderungen und psychotische Phasen auslöst.

Es gibt etliche Userberichte von Abhängigen und Exabhängigen, die von schrecklichen Erlebnissen mit a-PHP erzählen und davon, dass es unmöglich ist, ein normales Leben zu führen wenn man von dieser Substanz abhängig ist und sie täglich einnimmt.
Selbst wenn man wieder von der Droge wegkommt, können die körperlichen und psychischen Schäden irreversibel sein!

Die Halbwertszeit von a-PHP (bzw. seinen aktiven Abbauprodukten) scheint sehr lang zu sein.
Es gibt Userberichte darüber, dass die Nacheffekte nach einer mehrtägigen Session (Jargon für eine Konsumphase) mit regelmäßiger, täglicher Einnahme von alpha-PHP mehre Tage, teils sogar Wochen anhalten können.
Diese Nacheffekte (bzw. Entzugssymptome / Absetzerscheinungen) äußern sich in unangenehmer Stimulation, Schlaflosigkeit, Depression, vermindertem Hunger- und Durstgefühl, Herzproblemen & hohem Blutdruck, Angstzuständen, bis hin zu psychotischen Phasen und suizidalen Gedanken.

Wurde erstmal eine Überdosis eingenommen, fällt es den Konsumenten extrem schwer aufzuhören immer weiter nachzulegen, auch wenn bereits psychotische, schizophrene Symptome aufgetreten sind.
Eine solche exzessive Konsumphase kann lebensgefährlich sein oder eine dauerhafte Psychose / Angststörung hinterlassen!
Auch wenn 100% sicherer Konsum niemals möglich ist (egal von welcher Droge und erst Recht nicht von einer so stark stimulierenden wie a-PHP) können die Gefahren dadurch reduziert werden, dass der Konsument nicht mehr als 2-3 normale Dosierungen (also je nach Konsumform, Reinheit und Toleranz etwa 40-100mg) besitzt und dass er einen erfahrenen Tripsitter hat, der gut auf ihn aufpasst.

Es handelt sich hier um eine kaum erforschte Substanz!
Über den menschlichen Konsum zu Rauschzwecken ist kaum etwas bekannt.
Es kann unvorhersehbare Langzeitschäden und Nebenwirkungen geben, weshalb vom Konsum strikt abzuraten ist.

Um der Dehydration entgegen zu wirken und eine Beschädigung der Nieren zu verhindern muss genug getrunken werden (etwa 250-500ml Wasser pro Stunde)!

 

Konsumformen / Applikationswege

Üblich ist es, a-PHP nasal, oral oder sublingual zu konsumieren.
Die meisten Konsumenten halten den nasalen Konsum für weniger gut geeignet als den sublingualen Konsum, da die Wirkung sublingual sogar etwas schneller einsetzt und man die gleichen Dosierungen wie nasal benötigt.
Sublingualer Konsum greift allerdings die Mundschleimhaut und die Zähne an!

Der nasale Konsum scheint die Nasenschleimhäute extrem zu beschädigen!
Einige Konsumenten berichten davon, dass täglicher nasaler Konsum auch in geringeren Dosierungen schon nach wenigen Tagen zu Verletzungen der Nasenschleimhaut und der Nasenscheidewand führen kann!
Sehr schmerzhaft ist das Schnupfen von α-PHP auch noch.

Am besten man füllt die gewünschte Dosierung der Substanz in eine Leerkapsel (klick) und schluckt diese:

Besitzt man a-PHP Kristalle, so muss man diese vor dem Einfüllen in eine Leerkapsel so gut wie möglich zerkleinern, ansonsten wird die Belastung auf die Magenschleimhaut stark erhöht und Übelkeit und Magenschmerzen treten ein.

Auch der inhalative, intravenöse, intramuskuläre und rektale Konsum sollte möglich sein, über diese Konsumformen ist allerdings deutlich weniger bekannt.

Der inhalative Konsum scheint (gemeinsam mit dem intravenösen) der effektivste zu sein, allerdings auch (ebenfalls gemeinsam mit dem intravenösen Konsum) der schädlichste und der mit dem heftigsten Abhängigkeitspotential.
Intravenöser Konsum kann den Venen und Extremitäten ernsthaften Schaden zufügen und kann im schlimmsten Fall zum Tode oder zu einer Arm-Amputation führen, es gibt keinerlei Informationen darüber wie schädliche diese Substanz intravenös genau ist!

 

a-PHP Dosis / Dosierung

Diese Dosisangaben sind nur eine ungefähre Orientierungshilfe, die aus Konsumentenberichten abgeleitet wurden.
Es muss mit einem Allergietest und einer sehr niedrigen Dosis begonnen werden!
Mehr Safer Use Regeln findet ihr hier.

Da diese Substanz extrem potent ist, sollte mit einer sehr geringen Dosis begonnen werden um eine Überempfindlichkeit oder eine Verwechslung des Verkäufers auszuschließen.
Nach einem Allergietest (mit 500µg-1mg) sollte man oral maximal 5-10mg, nasal, sublingual & rektal maximal 4-7mg und inhalativ & intravenös maximal 2-4mg einnehmen.

Oral:

  • Erste Effekte ab: 3-5mg
  • Leichte Wirkung: 5-15mg
  • Normal: 10-25mg
  • Starke Wirkung: 25-40mg
  • Sehr starke Wirkung: 40mg+

 

Nasal / sublingual / rektal:

  • Erste Effekte ab: 2-4mg
  • Leichte Wirkung: 4-10mg
  • Normal: 10-20mg
  • Starke Wirkung: 20-35mg
  • Sehr starke Wirkung: 35mg+

 

Intravenös / inhalativ:

  • Erste Effekte ab: 1-2mg
  • Leichte Wirkung: 3-6mg
  • Normal: 6-15mg
  • Starke Wirkung: 15-25mg
  • Sehr starke Wirkung: 25mg+

 

Wirkzeit von alpha-PHP

Oral:

  • Wirkungseintritt nach: 15-45 Minuten
  • Hauptwirkung: 4-6 Stunden
  • Davon Peak („Flash“): 1-2 Stunden
  • Afterglow: 4-10 Stunden

 

Nasal / sublingual:

  • Wirkungseintritt nach: 5-15 Minuten
  • Hauptwirkung: 2-4 Stunden
  • Davon Peak („Flash“): 1-2 Stunden
  • Afterglow: 4-10 Stunden

 

Intravenös / inhalativ:

  • Wirkungseintritt nach: wenigen Sekunden bis wenigen Minuten
  • Hauptwirkung: 30-90 Minuten
  • Davon Peak („Flash“): 1-2 Minuten
  • Afterglow: 2-5 Stunden

Rechtsstatus von a-PHP

In Deutschland unterliegt a-PHP bisher nicht dem BtMG.

Illegal ist es weltweit bisher nur in Schweden und China und auch in Ländern mit Analog-Gesetzen (wie England) kann es wegen seiner Ähnlichkeit zu Pyrovaleron (bzw. weil es ein Cathinon ist) verboten sein.

Da es sich hier um ein Cathinon handelt, fällt a-PHP unter das deutsche NPS Gesetz.

Toleranzbildung

Die Toleranzbildung verläuft bei alpha-PHP wohl so wie bei den meisten anderen Uppern.
Bereits einmaliger Konsum lässt die Toleranz ansteigen (bei höherer Dosis natürlich entsprechend stärker als bei niedriger Dosierung), nach 3-7 Tagen sollte sie wieder auf die Hälfte, nach 1-2 Wochen komplett reduziert sein.

Es gibt eine Kreuztoleranz mit allen anderen dopaminergen Substanzen (bspw. Amphetamin, MDPV, 2-FA…).
Eventuell gibt es auch eine serotonerge Wirkung (siehe die nächste Überschrift – a-PHP Pharmakologie), die eine Kreuztoleranz mit anderen Serotonergika verursachen würde.

 

a-PHP Pharmakologie

Es gibt keine wissenschaftlichen Untersuchungen zur Pharmakologie von alpha-PHP.
Vermutlich wirkt es jedoch als Noradrenalin-Dopamin-Wiederaufnahmehemmer (NDRI – Norepinephrine-dopamine-release-inhibitor).
Einige wenige Konsumenten spekulieren aufgrund der Wirkung auch auf eine serotonerge Aktivität (wenn dann, wohl als (selektiver) Serotonin-Wiederaufnahmehemmer / SRI / SSRI), diese tritt bei MDPV zwar nicht auf, es kann allerdings durchaus auch Pyrovalerone geben, die serotonerg wirken!

Neulich wurde erst eine Studie veröffentlicht, die MDPV bescheinigt, nicht neurotoxisch zu sein, da es nur als Blocker auf die Dopamintransporter wirkt und nicht, wie MDMA, Methylon oder Methamphetamin, als Ausschütter.
Die Ausschüttung von Dopamin verursacht eine Beschädigung der Dopamin-Nervenenden.

Sicher, ob dieser Effekt auch auf a-PHP zutrifft ist es allerdings allemal nicht.
Man sollte dennoch von einer Neurotoxizität ausgehen und diese Substanz dementsprechend gar nicht oder nur sehr selten, niedrigdosiert einnehmen.

Da die Absetzerscheinungen / Nacheffekte nach dem PV-7 Konsum sehr lange anhalten können (mehrere Tage bis Wochen, siehe die Überschrift „alpha-PHP Nebenwirkungen und Risiken“) wird vermutet, dass die Halbwertszeit dieser Substanz bzw. seiner aktiven Metaboliten sehr lange ist.
Auch hierzu gibt es allerdings keine gesicherten Erkenntnisse.

a-PHP Reaktionen auf Testing Kits

Um zu erkennen, ob es sich bei einer Substanz tatsächlich um die gewünschte Droge handelt, sollte man sie mit Drogen-Test-Kits überprüfen.
Hierbei handelt es sich um eine Mischung verschiedener Chemikalien, die eine deutlich erkennbare Reaktion zeigen, wenn sie mit bestimmten Substanzen in Berührung kommen.

Diese Drogentest Kits kann man sich auf verschiedenen Seiten bestellen, darunter auf Azarius, Amazon oder Ebay.

a-PHP Testing Kits
©ecstasydata.org

Doch Vorsicht: Wenn man sich einen einzigen Test kauft (bspw. den Marquis Reagent) kann dies noch längst keine verlässlichen Ergebnisse zur Identität einer Substanz liefern.
In den Zeiten von Research Chemcials / neuen psychoaktiven Substanzen kann es sich ja um etliche verschiedene, teils sehr nah mit einander verwandte Drogen handeln, auf die viele Tests identisch reagieren werden, sodass man nicht sicher sein kann, ob man nun (beispielsweise) a-PHP oder a-PHpP vor sich hat.
Um eine höhere Sicherheit zu haben, muss man (wenn man nicht die Möglichkeit hat, seine Drogen von einem professionellem Labor testen zu lassen) verschiedene Drogentests verwenden und die Ergebnisse dann genau analysieren.

Auch dies bietet noch keine hundertprozentige Sicherheit, es ist aber deutlich besser, als einfach auf die Angaben des Verkäufers zu vertrauen!

Es gibt unterschiedliche im Internet veröffentlichte Daten zu der Reaktion des Marquis Reagent auf a-PHP, ein Foto von ecstasydata.org zeigt eine hellgelbe Reaktion, ein User berichtet von keiner Veränderung der Farbe, dafür von leichtem blubbern und knistern.

Der Test von ecstasydata.org zeigte außerdem, dass sich beim Mecke eine hellgelbe und beim Mandelin eine dunkelgelbe Reaktion sehen ließ.

 

Löslichkeit

Über die Löslichkeit ist nichts bekannt, laut Konsumentenberichten sollten sich 50mg aber ohne Probleme in 100ml Wasser auflösen.

Für längere Lagerung sollte das a-PHP, wenn man es (aus welchem Grund auch immer) lösen möchte, in einer Ethanol-haltigen Lösung gelöst werden.
Eine PV-7 Lösung die nur Wasser enthält sollte nur 1-2 Tage aufbewahrt werden!

Über die Löslichkeit in Ethanol ist zwar nichts bekannt, es wird aber vermutet dass dieser Stoff in Ethanol löslich ist.

 

Mischkonsum und gefährliche Kombinationen

Mischkonsum ist grundsätzlich eine drastische Erhöhung der Gefahr.

Über jede einzelne Kombination muss sich vorher genauestens informiert und Erfahrungsberichte gesucht werden, da es immer gefährliche Wechselwirkungen geben kann.

  • Andere Stimulanzien: Der Mischkonsum von verschiedenen Stimulanzien ist potentiell sehr gefährlich, da der Blutdruck und die Herzfrequenz stark erhöht und auch die Nebenwirkungen wie Dehydration verstärkt werden.
  • 25X-NBOMe, 25x-NBF & co.: Die Amphetamin-Analoge von psychedelischen Phenethylaminen, wie 25x-NBOMe, 25x-NBF etc. sind an sich schon aufputschend und stimulierend und wirken stark auf die Herzfrequenz und den Blutdruck.
    Der Mischkonsum von Stimulanzien mit diesen Psychedelika ist lebensgefährlich!!
  • Psychedelika: Auch bei anderen Psychedelika kann es im Mischkonsum mit Stimulanzien zu Komplikationen mit dem Blutdruck und Kreislauf kommen.
    Auch die psychische Seite ist nicht zu unterschätzen, da die Upper Paranoia verstärken und die Gefahr auf einen Badtrip erhöhen.
  • DXM & andere Dissoziativa: Der Mischkonsum von DXM (und auch anderen Dissoziativa) mit Stimulanzien kann sehr gefährlich sein. Blutdruck und Herzfrequenz werden erhöht und auch hier kann es zu psychischen Problemen (Panikattacken, Badtrip) kommen.
  • Alkohol: Stark gesteigerte Dehydration! Die Wirkung des Alkohols wird durch den Upper unterdrückt, weswegen nicht mehr abgeschätzt werden kann, ob zu viel getrunken wird.
    Dies kann zu einer Alkoholvergiftung, die lebensbedrohlich werden kann, führen.
  • Tildin, Kratom & andere Opioide: Die Krampfschwelle wird beim Mischkonsum stark gesenkt, weshalb es leicht zu Krampfanfällen kommen kann.
  • Tramadol: Da es die Vermutung gibt dass a-PHP serotonerg wirkt, kann diese Kombination (aufgrund der serotonergen Wirkung vom Tramadol) neben der krampfsenkenden Wirkung auch ein lebensgefährliches Serotonin-Syndrom auslösen!
  • MDMA: Die neurotoxischen Effekte des MDMA werden durch den Mischkonsum mit Uppern verstärkt, der Kater am nächsten Tag wird dadurch deutlich schlimmer.
    Sollte a-PHP serotonerg wirken, kann diese Kombination auch ein Serotonin-Syndrom verursachen!
  • MAO-Hemmer: Tödliche Kombination! Vorsicht!
  • Downer: Die Kombination aus Uppern und Downern (wie Benzodiazepinnen, Opioiden, Alkohol & GBL) kann zu einer gefährlichen Kreislaufbelastung führen.
    Die Herzfreguenz und der Blutdruck könnnen erhöht werden.
    Außerdem wird die sedierende Komponente der Downer unterdrückt, weshalb es leicht zu einer Überdosierung kommen kann, weil der Konsument nicht mehr einschätzen kann, wie stark die Wirkung der Downer bereits ist und er deshalb eventuell nachlegt.
    Durch die Senkung der Hemmschwelle und die Gefahr von Blackouts wird außerdem eventuell deutlich mehr nachgelegt, was heftige, lebensgefährliche Nebenwirkungen zur Folge haben kann.

 

Weitere Substanzinfos zu Pyrovaleronen

 

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